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    Camping an der Nordsee

    Ob Camping in den Dünen oder direkt am Strand die Nordsee begeistert alle.

    Ein Campingurlaub an der Nordsee ist wie Balsam für Körper und Seele. Von der salzigen Luft geweckt, radelt man morgens von der Parzelle zum Brötchenholen über den Deich ins nächste Friesendorf. Anschließend werden am Hafen noch schnell ein paar fangfrische Krabben gekauft. Gut gestärkt geht es dann zum Sonnenbaden an den Strand, zum Drachensteigen in die Dünen oder zum Surfen hinaus aufs Meer. Mit einer Wattwanderung bei Sonnenuntergang lässt sich der perfekte Tag an der Nordsee ausklingen.

    Die deutsche Nordseeküste ist ein vielseitiges Reiseziel: Sie erstreckt sich von den Niederlanden bis nach Dänemark über die Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Vor der niedersächsischen Küste bieten die Ostfriesischen Inseln idyllische und gut ausgestattete Campingplätze.

    Vor Schleswig-Holstein liegen die Nordfriesischen Inseln und die Halligen mit tollen Campingplätzen für den Aktiv- oder Entspannungsurlaub. Outdoorfans kommen auf den sieben autofreien Nordseeinseln Baltrum, Juist, Wangerooge, Langeoog, Spiekeroog, Helgoland und Neuwerk auf ihre Kosten. 5-Sterne-Camping an der Nordsee in fest verankerten Bungalows oder Mobilheimen ist vor allem auf den größeren Inseln und auf dem Festland möglich, genauso wie Dauercamping im Wohnmobil. Die Küste ist weitläufig, sodass alle ihre eigenen Strände finden: Es gibt zahlreiche Hunde- und FKK-Strände. So können Urlauber auch zum Camping mit Hund an die Nordsee reisen. Einige Reiseziele wie beispielsweise Amrum bieten reine FKK-Campingplätze.

    Die salzige Meeresluft ist nicht nur gesund, sondern soll auch süchtig machen: Viele Camper kommen jede Saison aufs Neue oder schlagen gar mehrmals im Jahr ihr Lager an der Nordsee auf. Das Reizklima eignet sich immer hervorragend, um neue Kraft zu tanken. Selbst wenn Raureif Dünengras und Sanddorn überzieht und auf dem Wasser Eisschollen schwimmen, reisen Outdoorfans zum Wintercamping an die Nordsee. Der endlose Himmel über dem Wattenmeer, der wandernde Kniepsand von Amrum, das maritime Flair von Cuxhaven oder die gestreiften Leuchttürme auf Sylt sind zu jeder Jahreszeit Impressionen, die den Nordseeurlaub begleiten.

    Camping an der Nordsee

    Das Naturparadies im Norden Deutschlands ist wie geschaffen für einen entspannten Campingurlaub. Kaum eine Urlaubsregion in Deutschland wird für ihren Erholungswert so geschätzt wie die Nordsee. Camper profitieren besonders von der gesunden Salzluft. Kite- und Windsufer nutzen jede Gelegenheit, um ihrem Lieblingssport nachzugehen.

    Das Urlaubsziel lässt sich aus vielen Teilen Deutschlands schnell erreichen: so reicht auch ein Kurzurlaub an der Nordsee, um richtig abzuschalten. Für Familien mit Kindern fängt die Erholung bereits bei der kurzen Anreise aus den angrenzenden Bundesländern an. Auch Camper der Generation 50+ umgehen lieber Sommerstaus im Süden und schätzen eine schnelle Anreise.

    Von Hamburg oder Bremen ist es nur ein Katzensprung an die Küste. Von Berlin und Hannover gibt es durchgehende Zugverbindungen. Und wer es ganz eilig hat und unabhängig von den Gezeiten auf die Inseln reisen möchte, der nimmt das Flugzeug. Inseln wie Sylt oder Norderney verfügen über einen eigenen Flughafen.

    Die Nordsee ist ein wahres Mekka für alle Freunde des Wassersports.
    Die Nordsee ist ein wahres Mekka für alle Freunde des Wassersports.
    Wer seinen Urlaub an der Nordsee lieber ruhig gestaltet, mietet sich an der Nordsee einen Strandkorb.
    Wer seinen Urlaub an der Nordsee lieber ruhig gestaltet, mietet sich an der Nordsee einen Strandkorb.

    Urlaubsziel Nordsee

    Jede Region der Nordsee hat in puncto Camping ihre eigenen Fans. Sylt ist für viele Urlauber die Nordseeinsel schlechthin. Das letzte Eiland vor der dänischen Küste ist für sein mondänes Jetset-Flair bekannt. Hier lässt sich in den Strandbars Champagner zu Kaviar kosten, tagsüber ein Poloturnier besuchen oder eine Runde Golf spielen.

    Auch St. Peter-Ording zieht viele Camper an: Das Seebad auf dem Festland glänzt mit einer langen Promenade zum Flanieren, individuellen Boutiquen und Restaurants mit raffinierter maritimer Küche. Die Strandbadestelle lässt sich sogar bequem mit dem Auto anfahren und eignet sich somit vor allem für Familien mit kleinen Kindern und ältere Urlauber, die weite Dünenwege vermeiden möchten.

    Büsum und Husum sind idyllische Hafenstädte auf dem schleswig-holsteinischen Festland. Husum liegt in unmittelbarer Nähe zu Dänemark und beeindruckt mit vielen bunten Häusern und einem historischen Hafen. Der Nordsee-Radweg führt direkt durch das Städtchen. Büsum ist der ideale Ort für Erlebnisurlauber. Von hier unternimmt man Wattläufe, eine Kutterfahrt oder übernachtet in einem speziellen Schlafstrandkorb.

    Familien finden auf den Inseln viele Gleichgesinnte zum Camping an der Nordsee und entspannte Plätze mit einer guten Infrastruktur. Besonders erholsam für Kinder: auf den Ostfriesischen Inseln Baltrum, Juist, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge gibt es keine Autos und keine Wohnmobile. Hier wird in Bungalows oder im Zelt geschlafen und für Plätze verfügen über einen eigenen Kinderspielplatz, auf dem sich die kleinen Camper austoben können.

    Die klassischen Pfahlbauten an den Nordseestränden laden die Gäste auch zum abendlichen Verweilen ein.
    Die klassischen Pfahlbauten an den Nordseestränden laden die Gäste auch zum abendlichen Verweilen ein.
    Die Küste lockt vor allem die Badeurlauber an.
    Die Küste lockt vor allem die Badeurlauber an.

    Gastronomie

    Zugebenermaßen dauert es ein bisschen, sie auszupulen, aber an den fangfrischen Nordsee-Krabben kommt kein Urlauber vorbei. Ob in der Fischsuppe als Beilage, auf der gebratenen Scholle oder in einem Cocktailglas serviert – Krabben schmecken am besten fangfrisch. An vielen Häfen werden sie direkt vom Kutter im Pfund in Tüten verkauft. Gepult bleibt dann meist nur eine Handvoll übrig.

    Manch ein Urlaubsgast zieht es vor, sich im Restaurant Krabben servieren zu lassen. Neben frischem Fisch aus der Nordsee wie Hering, Heilbutt, Seezunge und Schellfisch finden sich auch frische Muscheln auf der Speisekarte.

    Es gibt kaum etwas Erholsameres, als nach einem Tag an der frischen Luft in einem rustikalen Restaurant am Deich zu sitzen. Neben innovativen Gerichten à la carte sind traditionelle und landestypische Gerichte wieder in Mode gekommen.

    Viele Küchenchefs servieren Eintopfspezialitäten wie Grünkohl mit Pinkel. Der grüne Brei mit Grützwurst und Speck ist natürlich Geschmackssache. Was für viele Norddeutsche ein Lieblingsgericht ist, ist für Kinder meist gewöhnungsbedürftig. Sie freuen sich stattdessen über Störtebeckerteller mit Fischstäbchen oder Spiegelei und Pommes Frites sowie Rote Grütze zum Nachtisch.

    Das Spiegelei krönt auch ein in Norddeutschland, Dänemark, Schweden und Norwegen beliebtes Kartoffelgericht: Labskaus nennen es die Einheimischen. Die Spezialität aus gepökeltem Hackfleisch und Rote Bete sollte sich kein Urlauber beim Camping an der Nordsee entgehen lassen.

    Der Klassiker an der Nordeseeküste Labskaus mit Spiegelei und Rollmops.
    Der Klassiker an der Nordeseeküste Labskaus mit Spiegelei und Rollmops.
    Ebenfalls typisch für die regionale Küche ist Grünkohl und Pinkel.
    Ebenfalls typisch für die regionale Küche ist Grünkohl und Pinkel.

    Sehenswürdigkeiten

    Ein Campingurlaub an der Nordsee wird durch viele Sehenswürdigkeiten bereichert. Bei Kindern sind Ausflüge zu den Leuchttürmen beliebt. Während jeden Abend die Leuchtfeuer aus der Ferne über den Campingplatz streifen, können die Türme tagsüber als Aussichtsplattform mit Blick über das Wattenmeer genutzt werden.

    Im Wattforum in Tönning erfahren Interessierte alles Wissenswerte über den bedeutendsten Nationalpark Schleswig-Holsteins. Im nordfriesischen Wattenmeer befinden sich die Halligen. Die kleinen Marschinseln sind teilweise bewohnt und für Besucher zugänglich. Ein Ausflug zu einer Hallig bietet faszinierende Einblicke in ein Leben in vollkommenem Einklang mit der Natur.

    Familien mit Kindern besuchen gerne die Seehundstation Friedrichskoog. Hier werden Seehunde und Kegelrobben aufgezogen. Durch große Glasscheiben können die Meeressäuger auch unter Wasser beobachtet werden.

    Ebenso interessant für Kinder ist der Museumshafen Büsum. Hier lockt das bunte maritime Leben: der rot-weiß gestreifte Leuchtturm, Fischkutter und Segelboote. Nicht nur alte Anker, auch ausgediente Boote finden hier ihre letzte Ruhestätte.

    Kunstliebhaber zieht es ins Nolde Museum in Seebüll in Schleswig-Holstein. Das Kunstmuseum geht auf eine Stiftung von Ada und Emil Nolde zurück und zeigt Werke des 1956 verstorbenen Malers.

    Die Nordsee-Region präsentiert den Urlauber eine traumhafte Naturlandschaft.
    Die Nordsee-Region präsentiert den Urlauber eine traumhafte Naturlandschaft.
    Mit einem Besuch im Museumshafen von Büsum macht man vor allem den kleinen Urlaubern eine Freude.
    Mit einem Besuch im Museumshafen von Büsum macht man vor allem den kleinen Urlaubern eine Freude.

    Wetter

    Wer an der Nordsee campt, trotzt nicht nur den Gezeiten, sondern auch der teilweise rauen Wetterlage. Ganz nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ werden Friesennerz und Gummistiefel übergestreift. Die gelben Regenmäntel sind wasser- und windfest. Stürmen kann es an der Nordsee auch im Sommer, das sollte man beachten, wenn man etwa einen Bootsausflug plant. Der Seewetterbericht an der Nordsee informiert über die Wetterlage auf dem Wasser.

    Das Klima ist gemäßigt. Warme Kleidung sollte man stets dabei haben, denn an der See gibt es bisweilen mehrere Jahreszeiten an einem Tag. Zur besten Reisezeit in den Sommermonaten Juli und August kommt es an Land zu Tageshöchsttemperaturen von um die 25°C, während die Wassertemperaturen der Nordsee die 20°C-Marke selten übersteigen.

    Wattwanderungen und Reiten am Strand

    Ausflugsmöglichkeiten gibt es an der deutschen Nordseeküste sprichwörtlich wie Sand am Meer. Darunter sind vor allem Wattwanderungen ein Muss für jeden Nordseeurlauber. Besonders Kinder lieben die matschigen Spaziergänge. Zwischen Amrum und Föhr zum Beispiel leiten die ortskundigen Wattführer von einer Insel zur anderen. Dieser Tagesausflug durch die Nordsee ist direkt von den Gezeiten abhängig und sollte nicht im Alleingang unternommen werden.

    Badespaß und Wellness

    Sollte es beim Camping an der Nordsee doch einmal regnen, gibt es eigentlich nur einen Rat: ins Wasser gehen. Nahezu jede Insel und jeder Kurort verfügt über eine eigene Nordseetherme. Hier können Kinder sich auf Erlebnisrutschen austoben und Eltern bei Massagen oder im Whirlpool herrlich entspannen. Zwei der beliebtesten Anlagen befinden sich in Bensersiel und St. Peter-Ording.

    Hochseeangeln und Hundevergnügen am Strand

    Seefeste Camper, die morgens früh aufstehen, können die heimischen Fischer auf ihren Kuttern begleiten. Beim Hochseeangeln auf der Nordsee landen vor allem Makrelen, Dorsche und Plattfische am Haken.