Camping an den Oberitalienischen Seen

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Besonderheiten zum Camping an den Oberitalienischen Seen

Nicht nur die größten Gewässer – Gardasee, Langensee, Comer und Luganer See – sondern auch die vielen kleinen Seen bieten einen abwechslungsreichen Aufenthalt ganz nach Belieben des Besuchers. Während Aktivurlauber von den Campingplätzen an den Oberitalienische Seen zu Trekkingtouren oder Mountainbike-Routen starten, suchen Romantiker kleine Strandbuchten entlang der Ufer zum Faulenzen. Und Familien finden im Strandbad Badespaß mit Animationsprogramm auch für die jüngsten Gäste. Auch rund um die kleineren Seen Oberitaliens wie den Ortasee, den Lago di Varese oder den Idrosee finden Camper sehenswerte Ortschaften und Städte, die sie mit ihren eindrucksvollen Bauten in die Zeit der Gotik, Renaissance oder des Barocks entführen. Eilande wie die Isola Bella oder die Isola Garda verzaubern mit Inselflair und versprühen mit tropischen Palmen und Pflanzen einen Hauch Südsee.

Anreise

Besucher, die aus dem Süden Deutschlands zu den Seen Oberitaliens zum Campingurlaub reisen, müssen mit einer Entfernung bis zu 600km rechnen. Relativ zügig geht die Anreise von München an den Gardasee, an den Luganersee oder auch an den Langensee, bei der man knapp 450km zurücklegt. Die kürzeste Anreise haben Besucher von der bayerischen Hauptstadt zum Gardasee, wobei sie die Grenze zu Österreich und Italien überqueren. Zunächst folgt man der A8 Richtung Salzburg für etwa 60km, bevor man am Dreieck Inntal die Ausfahrt auf die A93 nach Verona/Brenner/Innsbruck/Kufstein nimmt. Kurz nach Kiefersfelden passieren Autofahrer die Grenze zu Österreich und bezahlen die erforderliche Mautgebühr für die Benutzung der Schnellstraßen des Nachbarlandes. Kurz hinter Innsbruck folgen Besucher der A13 auf die Brennerautobahn Richtung Italien. Auf diesem Streckenabschnitt muss besonders währen der Ferienzeit mit hohem Verkehrsaufkommen gerechnet werden, sodass einige Gäste nachts fahren oder eine Pause einlegen und frühmorgens die Route durch Italien fortsetzen. Das letzte Stück führt bei Brennero über die Grenze, wo erneut eine Vignette gekauft werden muss. Über die A22 und E45 erreicht man schließlich den See.

Reiseziele

Die Ortschaften am Seeufer von Locarno über Riva del Garda bis Como beeindrucken mit Kultur und italienischem Charme.

Locarno – Schweizer Nobelort

Wellnessfreunde und Luxuscamper lieben die exklusiven Ferienorte auf der Schweizer Seite des oberitalienischen Lago Maggiore zwischen dem Piemont und der Lombardei. Locarno ist für Kulturfreunde mit der eindrucksvollen Wallfahrtskirche Madonna del Sasso und seinem berühmten Filmfestival einen Besuch Wert.

Riva del Garda

Dank bester Windverhältnisse ist der Gardasee ein beliebtes Segel- und Surfparadies, und auch der belebte Ort Riva del Garda stellt ein beliebtes Feriendomizil dar. Für Kulturinteressierte ist der Torre Apponale ein erstes Ziel bei der Stadtbesichtigung. Der leicht schiefe Uhrturm aus dem Jahre 1220 ist 35m hoch und thront über dem Hafen der Ortschaft. Die Stadtburg Rocca di Riva ist ganz von Wasser umspült und beherbergt das Stadtmuseum mit archäologischen Funden und einer Gemäldeausstellung.

Prominentes Como

Der elegante Ort am gleichnamigen See ist wegen seiner traumhaften Lage am südwestlichen Seeufer vor einem herrlichen Bergpanorama auch bei der internationalen Prominenz beliebt. Die eindrucksvolle Altstadt wurde einst von den Römern wie ein Schachbrett angelegt. Der Dom mit Broletto auf der Piazza Duomo ist das Wahrzeichen der Stadt, an dessen Bau über vier Jahrzehnte Künstler wie Lorenzo degli Spazzi oder Pietro da Breggia mitgewirkt haben.

Gastronomie

Wer an den Oberitalienischen Seen Urlaub macht, will während der Campingreise auf Fisch nicht verzichten, der fangfrisch serviert wird. Ansonsten präsentieren sich Gerichte wie Risotto und herzhafte Fleischgerichte, wie dem Bresaola oder Trockenfleisch aus dem Veltlin vielfältig und stark beeinflusst von der piemontesischen, der lombardischen und der Tessiner Küche. Das vielleicht typischste Essen in den zahlreichen Restaurants ist die Polenta. Der Maisgrießbrei wird mal mit Kastanien, mal mit Lamm oder Ossobuco, geschmorter Kalbshaxe, serviert. Neben allen möglichen Pastavariationen ist auch Risotto ein kulinarischer Genuss. Viele Restaurants verfeinern die Edelsorten Arborio, Vialone und Carnaroli besonders gekonnt mit Steinpilzen zum Porcini. Mit frischem Weißwein und Kalbsknochenbrühe ist das Gericht auch auf dem Campingplatz für die ganze Familie gut zuzubereiten.

Wetter

Die Lage am Südrand der Alpen beschert der Region mediterranes Klima. Die Reisesaison zu den Campingplätzen an den Oberitalienischen See beginnt zu Ostern, wenn die ersten Besucher zu Radtouren aufbrechen. Die beste Reisezeit für Badeurlauber ist der August, bei angenehmen Wassertemperatur um 22°C und Außenwerten von über 28°C. Der Herbst ist für Wanderer und Naturfreunde die beste Reisezeit, da man hoch auf den Bergen die beste Fernsicht auf die Gewässer genießen und die klare Luft spüren kann. Auch der Winter bietet für einige Urlauber einen gewissen Reiz: Die kalten Monate sind trocken, und während auf den Berggipfeln noch Schnee liegt, zeigt sich unten im Tal mancherorts langsam der Frühling – ideal zum Spazierengehen oder für eine Städtereise am See.

Aktivitäten und Ausflüge

Die Seenlandschaft Oberitaliens macht Lust auf Inselausflüge zu Kultur und Natur. Wanderer und Radfahrer genießen Bergtouren durch duftende Olivenhaine.

Inseln im Lago Maggiore

Inselhopping über den Lago Maggiore führt Besucher zum größten Eiland, der Isola Madra, die mit ihren botanischen Gärten im eleganten englischen Stil verzaubert. Noch grüner und ganz naturbelassen zeigt sich das kleine Inselchen Isola di Sant Apollinare im schweizerischen Brissago. Die Isola Bella bietet nicht nur idyllische Uferstrände, sondern auch den Sommerpalast der Adelsfamilie Borromeo in Stresa mit herrlichen Stuckarbeiten.

Kunststück der Natur: Gardasee

Am Westufer liegt die traumhaft duftende Riviera dei Limoni, wo weite Orangerien die Gegend überziehen. Oberhalb von Gardone entdecken Besucher den Giardino Botanico von André Heller. Die kunstvoll angelegte kleine Parkanlage zeigt Blüten, Bambushaine und Teiche rund um kunstvoll drapierte Werke des Künstlers.

Luganos Wanderberge

Von Lugano aus lassen sich am gleichnamigen See die beiden Hausberge Monte San Salvatore und Monte Brè erklimmen, die wunderbare Ausblicke auf See und das Dorf Gadria sowie die Villa Favorita gewähren. Auf Wanderer warten am südöstlichen Ufer derweil der 1.701m hohe Monte Generoso oder im Süden der als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnete Monte San Giorgio.