Camping in Jütland

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Die Halbinsel Jütland erstreckt sich von der deutschen Grenze bis nach Grenen im Norden Dänemarks, wo die Nordsee auf die Ostsee trifft. Diese Landspitze punktet bei vielen Urlaubern vor allem mit einer der größten Wanderdünen Europas. Im Westen besticht Jütland mit dem interessanten Wattenmeer und der Kulturstadt Esberg. Ostjütland trumpft mit weiten Wäldern, langen Küsten und hügeligen Moränenlandschaften auf.

Besonderheiten beim Camping in Jütland

Weite Sandstrände sind rund um Jütland zu finden. Ausgesprochen reizvoll ist das Westufer des Küstensees Ringkøbing Fjord, das nur durch eine schmale Nehrung von der Nordsee getrennt ist. Den Urlaubern wird eine atemberaubende Kulisse, mit einer hügeligen Dünen- und Heidelandschaft, geboten. Viele Campingplätze Jütlands sind in dieser Region angesiedelt, da diese – dank dem Meer im Westen und dem Ringkøbing Fjord im Osten – eine top Lage für Badefans darstellt. Fischer zieht es vor allem in die Umgebung Hanstholm. Speziell das ''Gelbe Riff'' ist für zahlreiche Fischarten und hohe Fangraten bekannt. Der Fluss Gudenå im Herzen Jütlands ist speziell bei Kanufahrern beliebt. Zu einem der besten Surfreviere zählt die Meeresstelle beim Dorf Klitmøller.

Anreise

Von München aus ist Jütland in rund 1.000 km zu erreichen. Hierfür fahren Urlauber mit dem Wohnwagen am besten über Nürnberg, Hannover und Hamburg. Zuerst wählen sie die A9 Richtung Norden bis zum Flughafengelände von Leipzig und von dort wechseln sie auf die A14 bis nach Magdeburg. Anschließend folgen Camper der A2 und ab Hannover gelangen sie auf der A7 über Hamburg nach Jütland. Jütland liegt von Hamburg nur 200 km entfernt. Bevorzugen Reisende die Nordspitze Grenen als Urlaubsziel, verlängert sich die Strecke um rund 300 km. Vor allem Urlaubern aus Süddeutschland wird bei der An- und Abreise mindestens ein Zwischenstopp empfohlen. Kulturinteressierte vertreten sich die Beine beispielsweise am Altstadtmarkt oder im Botanischen Garten in Braunschweig. Naturliebhaber legen eine Pause im Biosphärenreservat Mittlere Elbe vor Magdeburg ein. Camper, die eine Erholung direkt an der Autobahn wünschen, besuchen auf halber Strecke die Raststätte Lappwald an der A2 zwischen Magdeburg und Hannover. Hier steht den Gästen u.a. ein Selbstbedienungsrestaurant zur Verfügung.

Reiseziele

Naturliebhaber kommen in Jütland an der Wanderdüne Råbjerg Mile im Norden oder an dem großflächigen intakten Hochmoor Lille Vildmose im Osten nicht vorbei. Kulturinteressierte wählen Campingplätze in der Nähe von Esberg, Aarhus oder Ribe.

Ein Gefühl wie in der Wüste

Die nördliche Landspitze Grenen bei der Stadt Skagen – auch ''Ast von Skagen'' genannt – fasziniert mit einer der gigantischsten Wanderdünen Europas. Råbjerg Mile ist rund 35 m hoch und wandert sagenhafte 15 m pro Jahr. Dank der Unmenge an Sand in diesem Gebiet, entsteht bei vielen Urlaubern der Eindruck eines Wüstenaufenthalts. Die Wanderdüne wird von einem klaren Meer umgeben, das zum Schwimmen oder Spazieren entlang des Ufers einlädt.

In Esberg kommt jeder auf seine Kosten

Die Hafenstadt Esberg an der Nordsee punktet mit beeindruckender Architektur, reizvollen Sehenswürdigkeiten und einer herrlichen Lage am Nationalpark Wattenmeer. Familien erkunden das Fischerei und Seefahrtsmuseum, das für Kinder kostenlos ist. Hier gibt es ein Aquarium mit Raubfischen, ein Streichelbecken und einen Wattenmeerpavillon. Die Kleinen lieben das Zusehen bei der Robbenfütterung und das Toben am Spielplatz. Auch das Esberg Kunstmuseum und die Riesenskulptur Mensch am Meer sind spannend. Reisende, die an Geschichte interessiert sind, besichtigen in Esberg die zahlreichen Zeugnisse aus dem Zweiten Weltkrieg. Dazu zählen beispielsweise das größte Kriegsgrabfeld in Skandinavien und das Bunkermuseum.

Gastronomie

Jütland ist unter anderem für das traditionelle Smörrebröd bekannt. Vor allem in größeren Städten sind eigene Geschäfte auf die Herstellung dieses Butterbrots spezialisiert. Bei der Sol over Gudhjem – Sonne über Götterheim – wird beispielsweise eine Brotscheibe mit Hering belegt und mit Zwiebeln, Schnittlauch, Radieschen und einem rohen Eigelb dekoriert. Ein sehr beliebter Smörrebröd-Aufstrich ist Leberpastete, die gerne mit gebratenem Speck und Champignons garniert wird. Goldbraun gebratene Kalb- und Schweinefleisch Bällchen – die sogenannten dänischen Frikadellen – dürfen auf dem Mittagstisch nicht fehlen. Zu den typischen Gerichten in Jütland zählt auch die Brennende Liebe. Bei dieser kommt schmackhafter Kartoffelbrei mit gerösteten Zwiebeln und Speckwürfeln auf den Teller. Dazu wird gerne gesunde Rote Bete als Beilage gereicht.

Beste Reisezeit

In Jütland bestimmen mäßig warme Temperaturen die Sommer. In dieser Jahreszeit werden durchschnittlich 20 Grad Celsius erreicht. Die langen, warmen und trockenen Tage im Mai und Juni ziehen viele Camper an. Badefans kommen von Juli bis September nach Jütland: Zwar wird zu dieser Zeit mehr Niederschlag erwartet, jedoch ist das Wasser der Nord- und Ostsee in diesen Monaten am angenehmsten. Reisende können im Winter mit einem kühlen und milden Klima rechnen. Selten herrschen hier tiefe Minustemperaturen vor, wodurch die Region das ganze Jahr über attraktiv für Urlauber ist. Die kältesten Monate sind Januar und Februar mit rund 2 Grad Celsius. Bereits im Mai steigen die Temperaturen wieder auf 15 Grad Celsius an.

Aktivitäten und Ausflüge

Im Jütland zieht es Naturliebhaber zum Wattenmeer oder in den Bundsbæk Naturpark. Speziell Familien genießen die Zeit im Tropenzoo Randers Regnskov oder im WOW-Kletterpark.

Robbensafaris am Wattenmeer

Im Norden von Esberg bei Skallingen beginnt das eindrucksvolle Wattenmeer, das mit seinen typischen Tiden bis zu den Niederlanden reicht. Die fesselnde Landschaft wird von Sandbänken mit ruhenden Robben geziert. Besonders beliebt sind die Robbensafaris, bei denen Urlauber umfangreiches Hintergrundwissen über die Tiere und deren Lebensraum erfahren. Zudem stehen Wattwanderungen bei den Campern ganz oben auf dem Programm.

Kunst, Geschichte und Abenteuer rund um den Bundsbæk Naturpark

Im Osten des Ringkøbing Fjord Sees liegt der Bundsbæk Naturpark mit malerischen Wäldern, Mooren und vielen exotischen Orchideenarten. Der Künstler Alfio Bonannos hat in dieser idyllischen Landschaft einige spannende Werke inszeniert. Reisende, die an Geschichte interessiert sind, besuchen das historische Windmühlenmuseum Bundsbæk Mill. Tierliebhaber sind im Westen des Bundsbæk Naturparks richtig, denn hier weiden Wildpferde auf der Dejbjerg Plantage. Rund 5 km nördlich davon liegt der WOW-Park, in dem vor allem Familien mit Kindern von einem Baumgipfel zum nächsten klettern. Das Erlebnisareal hat mit Baumhäusern, einem Waldlabyrinth und einer Trollhöhle einiges zu bieten.