Camping in Skandinavien

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Besonderheiten zum Camping in Skandinavien

Hunderte Campingplätze – Skandinaviens Landschaften sei Dank, meist äußerst naturschön gelegen – laden landauf, landab zum Verweilen ein. Viele haben ganzjährig geöffnet, so können Wintercampingfreunde ihr rollendes Heim auch unter dem Polarlicht im Schnee abstellen.

Campingplätze mit Meerblick und großartige Küstenlandschaften finden sich in mehreren Himmelsrichtungen. Im Westen lockt die Küste von Bohuslän mit rund 8.000 Schäreninseln und dem mondänen Göteborg – Stadt und Gestade bieten sich bestens für Paddeltouren an. Genauso verführerisch ist der Stockholmer Schärengarten sowie die übrigen 1.400 km Ostseeküste, von den südlichen Sandstränden über die großen Inseln bis zur spektakulären Hohen Küste im Nordosten.

Im Landesinneren lässt sich in ausgedehnten Wäldern, an wilden Flüssen und glitzernden Seen, die zum Wandern, Bootfahren und Angeln einladen, Quartier beziehen.

Anreise

Das Abenteuer Schweden beginnt zweifelsohne bereits mit der Anreise, denn sofern keine Nordosteuropareise über Polen, das Baltikum und Finnland ansteht, ist Schweden nur über das Meer erreichbar. Dies muss niemanden abhalten, der nicht seefest ist: seit dem Jahr 2000 ist Schweden über die 8 km lange Öresundbrücke mit Dänemark verbunden. Auf insgesamt 348 km gelangt man so vom schleswig-holsteinischen Flensburg ohne Fähre ins südostschwedische Malmö. Schwedens drittgrößte Stadt ist von quicklebendiger Kultur geprägt und wie die umliegenden Bilderbuchlandschaften der Provinz Skåne toller Ausgangspunkt für Schwedenurlauber.

Ob bei An- oder Abreise, unbedingt ist ein Aufenthalt am dänischen Ende der Öresundbrücke, in Kopenhagen, einzuplanen. Auf der Weiterfahrt nach Deutschland verführt nach gut 130 km – inklusive 18 km Brücke über den Großen Belt (für Wohnmobile Fahrzeugschein erforderlich, beide Brücken mautpflichtig) – die Ferieninsel Fünen zum Zwischenstopp. Rund 150 km sind es noch von hier bis Flensburg, wo schöne Ostseecampingplätze Weiterreisende zu einer letzten Pause am Meer einladen.

Mit einer 45-minütigen Fährfahrt zwischen Rödby (159 km ab/bis Kopenhagen) und Puttgarden (Fehmarn) lässt sich die Fahrstrecke erheblich abkürzen. Direktverbindungen von Rostock, Sassnitz, Kiel und Travemünde schippern einen ganz ohne Lenkzeiten direkt nach Schweden.

Reiseziele in Skandinavien

Um Schwedens schönste Seiten kennenzulernen, bietet sich das Dreieck Malmö-Stockholm-Göteborg besonders an. Destinationen an beschaulichen Ostseestränden, auf den Inseln der pittoresken Schärengärten und an bezaubernden Waldseen, die traditionsreiche Provinz Dalarna, das fruchtbare Skåne, das liebreizende Småland und Schwedens größte Städte machen Camping in Skandinavien hier zum facettenreichen Erlebnis.

Småland

Ein ganzes Kaleidoskop an Landschaften bietet die historische Provinz Småland, die trotz ihres Namens „kleines Land“ zu den größeren Provinzen Schwedens gehört. Als Heimat Astrid Lindgrens hat sie tatsächlich all das zu bieten, was einem seit der Kindheit von Schweden versprochen wird. Sandstrände und Schären, idyllische, mit roten Häuschen gespickte Tiefebenen, hohe, ausgedehnte Wälder und rund 5.000 Seen beherbergt Småland. Ein wahres Outdoor-Paradies, das Familienabenteuer zu Pferd, Boot oder Fahrrad ebenso ermöglicht wie einsame Wanderungen und schweigsame Angeltage. Weltberühmt ist Småland auch für seine Glasbläserkunst; Klassiker der regionalen Küche sind Käsekuchen und Isterband-Bratwurst.

Die westschwedische Schärenwelt

Zigtausende Inseln, von bewohnten Eilanden bis zu nackten kleinen Granitfelsen, bilden an Schwedens Westküste die Schärengärten von Göteborg und Bohuslän, die mit ihrer schier einzigartigen Schönheit zu verzaubern wissen. Blaugrün glitzert das ruhige Meerwasser zwischen den enggestreuten rosaschimmernden Granitgestaden, die sich mit Fähren und Shuttle-Booten oder per Kajak entspannt erkunden lassen. Die hiesigen Austernsafaris sind preisgekrönt.

Gastronomie

Im europäischen Vergleich bekleidet Skandinavien mit einem jährlichen Pro-Kopf-Eisverzehr von über zwölf Litern Platz eins – wer einmal ein skandinavisches Soft-Eis probiert hat, weiß, warum. Auch weit über die sahnige Leckerei hinaus wurde Schweden längst ins Loblied der Feinschmecker und Foodies aufgenommen, und das nicht nur für seine allbekannten Zimtschnecken, Bonbons und Lakritzvariationen. Für die heimische Küche wie fürs Restaurant werden vor Ort Fische und Flusskrebse gefangen, Beeren und Pilze gesammelt, Hummer und Austern gefischt.

Schwedische Klassiker wie Raggmunk (Kartoffelpuffer, Speck und Preiselbeeren) oder Wallenbergare (Kalbshackbratling, Kartoffeln, Erbsen und Preiselbeermarmelade) lassen sich in der Campingküche zaubern, ganz große Wunder erlebt der Gaumen in den Michelin-Restaurants des Landes. Im Süden wird Wein angebaut; heimischer Hafer liefert eine breitgefächerte vegane Produktpalette.

Wetter

Mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von mehr als 1.500 km wartet Schweden mit mehreren Klimazonen auf: polares Klima im Norden, kontinentales Klima im Osten und kühl-gemäßigtes ozeanisches Klima im Süden. Winterreisende dürfen in nahezu allen Regionen Schnee – und geöffnete Campingplätze – erwarten, wobei dann im taglosen Norden durchaus mit Temperaturen von -40 Grad Celsius gerechnet werden muss.

Im nördlichen Schweden sind wechselhafte Sommer üblich, während sich der Rest des Landes milden Wetters erfreut und die endlosen Tage der Mitternachtssonne im Freien auskostet. Dass dennoch die Outdoor-Badesaison, zumindest für Kinder und andere Kälteempfindliche, nordisch kurz ist, findet Ausgleich in Schwedens zahlreichen Indoor-Erlebnisbädern. Die höchsten Temperaturen mit den wenigsten Niederschlägen erwarten Schwedenreisende von Mai bis Juli. Außergewöhnlich heftige Wetterlagen können kurzfristige Sperrungen der Öresundbrücke mit sich bringen.

Aktivitäten und Ausflüge

Mit rund 62 Prozent bewaldeter Fläche und etwa 100.000 Seen ist Schweden ein Paradies zum Wandern, Reiten, Angeln, Kanu-, Fahrrad- oder Skifahren, das die Kulturgeschichte mit Wikingergräbern, Schlössern und Kirchen gewürzt hat. Dazwischen locken Themenparks wie „Astrid Lindgrens Welt“ – noch mehr Highlights bieten die rund 3.200 Küstenkilometer des Landes.

Mit dem Boot durch die Schärengärten

Ob vor Bohuslän oder Småland, vor Stockholm oder Göteborg, im Bottnischen Meerbusen oder vom Inselcampingplatz auf dem südöstlichen Öland aus: eine Schärentour mit Kajak oder Paddelboot sollte sich niemand entgehen lassen. Von den ruhigen Gewässern der Inselwelten werden auch Ungeübte freundlich aufgenommen. Leihboote gibt`s vor Ort; ein Picknick auf einem einsamen Inselchen macht den Ausflug perfekt!

Stockholm: erleben und genießen!

In Stockholm pulsiert das Leben. Kunst und Kultur, moderne Architektur und historische Bauten, traditionelle Landesprodukte und progressive Haute Cuisine, mondäne Shoppingmeilen, Parks und Sandstrände schaffen hier einen fröhlichen Einklang der Kontraste, in dem jeder das Gesuchte findet – und sich vom Übrigen begeistern lassen kann. Als Kirsche auf dem Sahnehäubchen zerstreut sich Stockholms Küste in eine Schärenlandschaft aus rund 24.000 großen und kleinen Inseln, die von der Hauptstadt aus erkundet werden können.