Camping mit Zelt

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Camping mit Zelt ist die einfachste, preiswerteste und vielleicht schönste Form des Campens. PiNCAMP verrät euch, was ihr zum unbeschwerten Zelten alles benötigt und versorgt euch mit den wichtigsten Informationen, damit euer Campingurlaub in der Natur nicht zum Horrortrip wird.

Camping mit Zelt: Das ultimative Natur-Erlebnis

In einem Zelt unter den Sternen zu schlafen ist noch einmal eine ganz andere Erfahrung als den Campingurlaub in einem Wohnmobil oder Caravan und gerade in der heutigen Zeit ein unschätzbares Erlebnis. So nah kommt ihr der Natur nämlich sonst nur selten. Bei einem abendlichen Lagerfeuer spießt ihr das Essen auf Stöcken auf, grillt und genießt in kuschelige Decken gehüllt das ultimative Outdoor-Erlebnis.

Allerdings will der Campingausflug im Zelt gut vorbereitet sein. Das fängt bei der Wahl des Reiseziels an, geht bei der passenden Ausrüstung und dem geeigneten Zelt weiter und mündet in die Frage: Was soll ich eigentlich alles mitnehmen? Wir helfen euch bei all diesen Punkten und sorgen dafür, dass euer Campingurlaub im Zelt ein voller Erfolg wird!

Diese Ausrüstung braucht ihr zum Campen mit Zelt

Ein Campingtrip mit dem Zelt steht und fällt mit der richtigen Ausrüstung. An erster Stelle steht hier das passende Zelt: Je nachdem, wie viele Personen ihr seid und wie ihr anreist – mit dem Auto, Fahrrad, Kanu oder zu Fuß, wird sich die Größe unterscheiden. Generell gibt es heute vom kleinen 1-Mann-Expeditionszelt bis zum Bungalowzelt Outdoor-Zelte für alle Anforderungen.

Bei der Zeltgröße ist es empfehlenswert, immer mindestens eine Person mehr einzuplanen, um genügend Platz zu haben. Falls ihr also zu zweit zelten möchtet, wählt ihr am besten ein 3-Personen-Zelt aus und ein relaxter Urlaub ist gewiss. Beachtet allerdings, dass größere Zelte immer auch mehr wiegen. Inzwischen gibt es fast alle Ausrüstungsgegenstände auch in speziellen Leicht- oder Ultraleicht-Versionen. Diese kosten in der Regel deutlich mehr, allerdings kann es sich lohnen, vor allem wenn ihr öfter mit dem Zelt campt oder nicht mit dem Auto anreist (und die Sachen selber schleppen müsst).

Bei individuellen Wünschen wie dem Luxus eines Vorzeltes könnt ihr euren Vorlieben freien Lauf lassen, sofern ihr bereit seid, im Zweifelsfall mehr Gewicht zu transportieren. Achtet unbedingt darauf, dass euer Zelt über ein Außen- und Innenzelt verfügt, um sicher vor Regen geschützt zu sein. Das Innenzelt sollte zudem mückensicher sein. Ebenfalls wichtig sind ausreichend Belüftungen, damit die Luft in dem Zelt frei zirkulieren kann.

Eine bequeme Schlafunterlage und ein kuscheliger Schlafsack dürfen beim Camping mit Zelt natürlich nicht fehlen. Im Sommer und in wärmeren Ländern reicht ein leichtes Schlafsackmodell, im Herbst sollte es schon ein bisschen wärmer sein. Beachtet dabei die Komfort-Temperatur, bis zu der der Schlafsack bequem nutzbar ist. Daune ist generell leichter und kuscheliger als Kunstfaser, kostet dafür aber auch mehr.

Bei Isomatten solltet ihr nicht sparen, vor allem wenn ihr öfter mit Zelt campt. Die billigen Modelle aus Schaumstoff sind nicht besonders komfortabel. Wählt lieber eine aufblasbare Variante, die deutlich bequemer ist, euch vor der Kälte am Boden schützt und nach Gebrauch platzsparend zusammengerollt wird.

Bei der Kleidung solltet ihr vor allem auf Praxistauglichkeit und nicht auf Aussehen achten. Bewährt sind vor allem wärmespeichernde und schnell trocknende Funktionsbekleidung, Funktionsunterwäsche und Fleece-Pullover. Eine wahres Wundermaterial ist dabei Merinowolle: Sie kühlt, wenn es warm ist, wärmt bei niedrigen Temperaturen, trocknet schnell und ist auch nach Tagen im Einsatz geruchsneutral.

Weitere Extras, die euch das Leben im Zelt erleichtern und unbedingt mit in die Reisetasche sollten:

  • Stirnlampe
  • Wäscheleine
  • Feuerzeug
  • Gummihammer für die Zelt-Heringe
  • Erste-Hilfe-Set
  • Basisgeschirr
  • Eventuell ein Gaskocher für schmackhafte warme Mahlzeiten

Im Internet findet sich eine Fülle an leckeren Gerichten, die sich in einem einzigen Topf zubereiten lassen. Wichtig: Vergesst außerdem auf keinen Fall Mückenschutzmittel! Stechmücken können euch ganz schnell den Urlaubsspaß verderben. Je nach Region solltet ihr euch zudem regelmäßig auf Zecken prüfen.

Damit es am Urlaubsort keine bösen Überraschungen gibt, empfiehlt es sich, die gesamte Ausrüstung schon vor der Reise auf Funktionalität und Vollständigkeit zu prüfen. Baut euer Zelt ruhig schon mal Zuhause auf und stellt es im Garten auf. So könnt ihr den sternenklaren Nachthimmel schon bei einer Probe-Nacht zuhause beobachten.

Ist Wildcampen mit dem Zelt erlaubt?

Sein Zelt einfach in der freien Natur aufzustellen hat natürlich seinen ganz eigenen Reiz. In Deutschland ist das wilde Campen allerdings nicht einfach so gestattet. Die Regeln sind recht kompliziert, da die einzelnen Bundesländer teilweise eigene Gesetze haben. Generell verboten sind aber alle Naturschutzgebiete, Reservate, Naturparks oder sonstige Schutzzonen.

Erlaubt ist das Wildcampen hingegen in Schottland, Norwegen, Schweden, Teilen Englands und Teilen der Schweiz. Hier dürft ihr euer Zelt tatsächlich einfach so aufstellen, sofern ihr euch rücksichtsvoll verhaltet und den Platz so verlasst, wie ihr ihn vorgefunden habt.

Im südlichen Europa (Italien, Spanien, Portugal, Frankeich) ist Wildcampen streng verboten, auch wenn es natürlich trotzdem praktiziert wird. Gerade in beliebten Urlaubsregionen drohen hier aber hohe Geldstrafen, falls ihr erwischt werden solltet.

Die besten Campingplätze für Zeltcamper

Fast alle Campingplätze bieten neben Stellplätzen für Caravans oder Wohnmobile auch einen Bereich für Zelte an. Wenn ihr es etwas ruhiger haben möchten, solltet ihr euch allerdings am besten für einen Naturcampingplatz entscheiden. Diese Plätze sind meist etwa einfacher gehalten, dafür aber auch viel naturnaher. Teilweise sind auf diesen Plätzen auch überhaupt keine Fahrzeuge gestattet.

Je nach Ansprüchen werdet ihr aber sicherlich einen Kompromiss finden. Als wahres Paradies für Camping im Zelt gilt etwa das Adventure Camp Schnitzmühle im Bayerischen Wald: Hier wird alles angeboten, was das Herz begehrt. Von einem Restaurant mit schmackhaften Speisen und einer Beach-Bar mit erfrischenden Cocktails bis hin zu einer Lagerfeuerstelle mit Fackeln für angenehme Stunden am Abend. Beachvolleyball, Kanufahren, Reiten oder Wintersport – ein breites Angebot an Aktivitäten sorgt in allen Jahreszeiten für einen abwechslungsreichen Urlaub. Für Wellnessfans gibt es Ayurveda Massagen, ein Dampfbad, eine Sauna sowie einen Whirlpool.

Zum Camping mit Zelt an der Ostsee solltet ihr Camp Langholz einmal genauer unter die Lupe genommen werden: Hier gibt es eine separate idyllische Zeltwiese und einen gesonderten Familienplatz. Die kleinen Gäste toben sich auf dem Abenteuerspielplatz aus. Hundebesitzer freuen sich über den einen Hundestrand und Wassersportler genießen die vielzähligen Angebote – von Wind- und Kitesurfen bis hin zu Angeln und Tauchen. Eine Café-Bar, ein Restaurant und ein Hofladen mit regionalen und biologischen Lebensmitteln sorgen für reichhaltige Verpflegung vor Ort.

Wer gerne in mediterraner Landschaft campt, wählt einen Campingplatz im Süden von Europa, beispielsweise das Camping Village Fabulous in Italien. Hier wird vor allem Kinderfreundlichkeit großgeschrieben: Ein großes Freischwimmbad, ein Tennisplatz und Abendunterhaltung stellen neben dem Spielplatz und Kinderclub spannende Aktivitäten für Jung und Alt dar.

Anreise und Vorbereitung

  • Zu allererst muss das passende Zelt gefunden werden: Individuelle Wünsche – wie der Luxus eines Vorzeltes – sollten hier beachtet werden. Bei der Zeltgröße wird empfohlen, immer mindestens eine Person mehr einzuplanen, um durch genügend Platz geräumigen Komfort zu genießen. Falls man also zu zweit zelten möchte, wählt man am besten ein 3-Personen-Zelt aus und ein relaxter Urlaub ist gewiss.
  • Eine bequeme Schlafunterlage und ein kuscheliger Schlafsack dürfen beim Camping mit Zelt nicht fehlen. Auch gewisse Extras, die den Alltag vereinfachen, sollten unbedingt mit in die Reisetasche: Stirnlampe, Wäscheleine, Basisgeschirr und eventuell ein Gaskocher für schmackhafte warme Mahlzeiten. Im Internet findet sich eine Fülle an leckeren Gerichten, die sich in einem einzigen Topf zubereiten lassen.
  • Camper können es üblicherweise kaum erwarten, in den Urlaub zu fahren und der Natur nahe zu sein. Damit es am Urlaubsort keine bösen Überraschungen gibt, empfiehlt es sich, vor der Reise das Equipment auf Funktionalität und Vollständigkeit zu prüfen. So kann der sternenklare Nachthimmel schon bei einer Probe-Nacht zuhause beobachtet werden.

Die besten Reiseziele zum Zeltcampen

Europa ist ideal zum Campen mit Zelt geeignet, da es landschaftlich sehr vielfältig ist und jedes Land seinen eigenen Reiz hat. Viele Regionen in Deutschland, Österreich und dem östlichen Europa warten mit weiten Feldern und Wäldern, ruhigen Seen, Bergen und plätschernden Flüssen auf. Zahlreiche Campingplätze liegen direkt in der Natur. Vor allem Aktivurlauber wie Wanderer und Radfahrer blühen in dieser Umgebung auf und haben ihr Zelt immer dabei.

Strand und Meeresfeeling gibt es an der Nord- und Ostsee im Norden Deutschlands und Teilen Polens, etwa auf der Insel Usedom. Hier schlaft ihr begleitet vom angenehmen Wellenrauschen ein und wacht mit einem faszinierenden Blick auf den endlosen Horizont auf. Immer wieder seht ihr Jogger und Reiter an der weiten Ostseeküste vorbeiziehen.

In den südeuropäischen Ländern Italien, Spanien, Portugal oder Griechenland kommen vor allem Badefans und Sonnenanbeter auf ihre Kosten. Vor allem Italien ist ein Traumland für Camper, da ihr hier einige der schönsten Landschaften in Europa findet und dazu noch Dolce Vita und die italienische Gastfreundschaft gratis dazubekommt. Die milden Temperaturen im Winter und die Wärme im Sommer ermöglichen Camping im Zelt das ganze Jahr über möglich.

In den Norden Europas zieht es vor allem eingefleischte Outdoor-Abenteurer, die das Camping in der weiten und unberührten Natur schätzen und lieben. Die faszinierende Landschaft in Norwegen oder Schweden lädt beispielsweise zu ausgedehnten Wanderungen mit oder ohne Hund ein. Eisige Gletscher, traumhafte Küsten und wundervolle Wasserfälle runden den Campingurlaub mit Zelt in Skandinavien ab.

5 Überlebens-Tipps für Zelt-Camping-Anfänger

  • In der Hochsaison solltet ihr vor allem in beliebten Regionen frühzeitig eine Reservierung tätigen. Das gilt vor allem auf Plätzen an Stränden, im mediterranen Raum und an der Nord- und Ostsee. Die Ferienmonate Juli und August sind im Allgemeinen schon sehr lange im Vorfeld ausgebucht – erkundigt euch rechtzeitig, ob noch ein Standplatz verfügbar ist.
  • Die geeignete Stelle für das Zelt ist einer der wichtigsten Punkte für einen erfreulichen Urlaub und sollte nicht unterschätzt werden. Vermeidet steinigen Untergrund ebenso wie Senken. Denn in ihnen sammelt sich bei Regen das Wasser. Bäume oder Felsen können als Windschutz und Schattenspender dienen, ebene Flächen sind Schrägen vorzuziehen.
  • Achtet beim Zelten unter einem Baum darauf, dass die Äste nicht beim nächsten Windstoß herabstürzen.
  • Kochen muss beim Zeltcampen nicht kompliziert sein. Mit einem Gas- oder Spirituskocher (oder am Lagerfeuer) könnt ihr einfache aber schmackhafte Gerichte zubereiten.
  • Hier ein einfaches Rezept für Früchte-Porridge zum Frühstück: Hierfür rührt hierfür einfach 150 Gramm zarte Haferflocken, 40 Gramm Milchpulver, eine Prise Salz und etwas Zucker in 400 Milliliter siedendes Wasser ein. Nach einigen Minuten Köcheln hat fügt ihr nach Belieben getrocknete Früchte hinzu. Feinschmecker bestreuen das fertige One-Pot-Gericht mit Zimt oder Kakao.

Aktivitäten und Ausflüge

Abenteuer könnt ihr mit dem Zelt jeden Tag erleben. Egal ob als Familie, mit Hund, als 50+ Urlauber oder Naturliebhaber anreist: Camping mit dem Zelt ist ganzjährig ein unvergessliches Erlebnis.

Abenteuernächte mit der Familie

Familien, die eigentlich mit dem Wohnwagen im Urlaub unterwegs sind, können das Zelt dennoch mitnehmen und damit abenteuerliche Nächte mit den Kindern veranstalten: Vor Eintritt der Dunkelheit kann beispielsweise ein Lagerfeuer gemacht werden. An diesem können spannende Gruselgeschichten erzählt und anschließend im Zelt übernachtet werden. Das ist für Kinder und Jugendliche besonders aufregend und bringt Freude für die ganze Familie.

Wintercamping als Erfahrung

Beim Zelten im Sommer ist man meistens auf der sicheren Seite, da man hier vor vergleichsweise einfache Herausforderungen gestellt wird. Ganz anders ist das bei einem Campingurlaub mit Zelt im Winter: Dies ist ein spannendes Abenteuer, bei dem es Neues zu entdecken und zu lernen gibt – beispielsweise die richtige Ausstattung bei Kälte. Ein dickerer Schlafsack sowie eine isolierende Matte, und warme Funktionskleidung sorgen dafür, dass der Wintercamper nicht friert.

Urlaub in Jurten mit Mongolei-Feeling

Wie wäre es, die Nächte im Urlaub in einer Jurte zu verbringen? Dieses traditionelle Mongolenzelt ist ein ganz besonderes Erlebnis für Jung und Alt. Einige Campingplätze vermieten Jurten mit typisch schlichter Ausstattung. Alternativ wählt ihr ein modernes Glamping-Luxusangebot mit Bett, Sofa, Kaffeemaschine, Kühlschrank und Holzofen, beispielsweise beim Camping Gadmen in der Schweiz. Das runde Zelt bietet eine einzigartige Atmosphäre – ein außergewöhnlicher Urlaub ist hiermit garantiert.