Camping in Südfrankreich

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Der Süden von Frankreich begeistert seine Besucher vor allem mit den weißen Stränden der Côte d’Azur. Das tiefblaue Wasser vor Bade- und Ferienorten wie Cannes, Nizza und Saint-Tropez verlockt zum Schwimmen und Sporttreiben. Mondänes Flair herrscht im Fürstentum Monaco. Surfer und Kiter zieht es meist in die Umgebung um Montpellier. Im Hinterland warten Klippen, Berghänge und Canyons auf Wanderer und Wildwasserfans.

Camping in Südfrankreich

Vom tiefblauen Wasser der Côte d’Azur über die Weite der Camargue bis zu den tosenden Wellen der Atlantikküste: Es gibt viele gute Gründe für einen Campingurlaub im Süden Frankreichs. Pincamp stellt die besten Campingplätze in der Region vor und gibt nützliche Tipps, mit denen euer Camping-Abenteuer zum Traumurlaub wird.

Die 5 schönsten Campingplätze in Südfrankreich

In Südfrankreich herrscht wahrlich kein Mangel an Campingplätzen. Le Midi, wie der Süden des Landes auf Französisch genannt wird, besteht grob aus den folgenden Regionen:

  • Seealpen mit Côte-D'Azur
  • Baskenland
  • Aquitanien
  • Okzitanien
  • Languedoc
  • Roussillon
  • Rhonedelta (Camargue)

Generell gilt: Wer vor allem zum Baden verreist, ist am besten mit einem Stellplatz an der Küste des Mittelmeeres bedient. Eine beliebte Option ist dabei die Côte d’Azur zwischen der italienischen Grenze und der Metropole Marseille. Frankreich hat mit der Bucht von Biskaya auch eine Küste am Atlantik – allerdings ist die See hier etwas rauer. Auch das Hinterland von Südfrankreich hat seine Reize: Bei Aktivurlaubern äußerst populär sind die Landstriche Languedoc und Roussillon. Diese Regionen breiten sich westlich von Marseille aus und umfassen küstennahe Orte wie Montpellier, Agde und Sète. Hier gibt es ebenfalls viele schöne Campingplätze und tolle Möglichkeiten für Wanderausflüge und Radtouren. Weitere beliebte Reiseziele für Campingausflüge sind die wildromantische Schwemmlandschaft Camargue und die Provence, die mit ihren hügeligen Weinbergen, Olivenhainen, Pinienwäldern und endlosen Lavendelfeldern zu den schönsten Landstrichen in Südfrankreich zählt.

Die folgenden Campingplätze zählen zu den besten Anlagen in Südfrankreich und wurden von unseren unabhängigen ADAC-Inspekteuren geprüft. Auf diesen Plätzen erwarten euch ein hervorragender Service, gute Stellplätze und ein Top-Preis-Leistungsverhältnis.

Camping La Plage et du Bord de Mer

  • Region: Languedoc
  • Geeignet für: Strandurlaub, Relaxen
  • Direkt am Meer: Ja

Camping de la Cote d’Argent

  • Region: Aquitaine
  • Geeignet für: Strandurlaub, Wassersport, Relaxen
  • Direkt am Meer: Ja

Camping Le Serignan Plage Yelloh Village

  • Region: Languedoc
  • Geeignet für: Strandurlaub, Relaxen
  • Direkt am Meer: Ja

Camping Le Paradis

  • Region: Dordogne
  • Geeignet für: Aktivurlaub, Relaxen
  • Direkt am Meer: Nein

Castel Camping Domaine de la Bergerie

  • Region: Provence-Alpes-Côte-D'Azur
  • Geeignet für: Aktivurlaub, Baden, Relaxen
  • Direkt am Meer: Nein

Camping in Südfrankreich am Meer: Atlantik oder Mittelmeer?

Beim Campingurlaub in Südfrankreich haben Reisende die Qual der Wahl: Mittelmeer oder Atlantikküste. Beide Ziele haben ihren eigenen Reiz. Das Mittelmeer mit der französischen Riviera an der Côte-D'Azur ist dank Bilderbuchstränden und den beliebten Ferienorten Saint-Tropez, Cannes, Nizza und Monaco die offensichtliche Wahl. Die Mittelmeer-Region ist vor allem für Familien mit Kindern gut geeignet, da die Strände flacher sind und das Meer vergleichsweise ruhig ist. Die Westküste Frankreichs grenzt mit dem Golf von Biskaya an den Atlantik. Im Unterschied zum Mittelmeer plätschert das Wasser hier nicht sanft an den Strand sondern brandet in hohen Wellen an die Meeresküste. Vor allem Wassersportler und Surfer kommen hier voll auf ihre Kosten, die Landschaft ist aber auch an der Atlantikküste äußerst vielfältig. Schroffe Küsten wechseln sich mit weiten Sandstränden ab, dazwischen liegen malerische Weinbaugebiete und kleine Fischerdörfer.

Das müsst ihr beim Campen mit Hund in Südfrankreich beachten

Frankreich hat eine der strengsten Hunde-Gesetzgebungen Europas. Auf den meisten Campingplätzen sind Hunde aber erlaubt. Vereinzelt gibt es in manchen Orten in Südfrankreich Hundeverbote, ihr solltet also immer beim jeweiligen Platz nachfragen, wie die Regeln aussehen. In Mietunterkünften, den sogenannten Mobilheimen, sind Hunde nur vereinzelt gestattet. Hier sind oft auch die Anzahl und die Größe der Hunde begrenzt. Auf den Stellplätzen für Wohnmobile gibt es solche Regeln in vielen Fällen nicht.

Generell müsst ihr den Hund auf dem Campingplatz an der Leine führen und euch um die Hinterlassenschaften kümmern. Außerdem schreiben viele Campinganlagen vor, dass man den Hund nicht alleine im Wohnmobil, Caravan oder Mobilheim zurücklassen darf. Auch in Dörfern, Städten und vor allem Naturschutzgebieten besteht allgemeine Leinenpflicht. Außerdem gibt es in Frankreich eine Brut- und Setzzeit vom 15. April bis zum 30. Juni. In dieser Zeit solltet ihr euren Hund im Wald an der Leine führen und die vorgegebenen Wege nicht verlassen.

Das Mitbringen von Hunden an den Strand regelt jede Gemeine selbst. An vielen schicken Badeorten an der Côte d’Azur sind Hunde am Strand generell verboten. An anderen Orten darf man in der Hauptsaison nur zu bestimmten Zeiten mit dem Hund an den Strand, etwa vor 9:30 Uhr oder nach 19:00. Außerhalb der Sommermonate wird meistens nicht so genau hingeschaut. Zu dieser Zeit findet man viele Hunde an den Stränden. An den wilden Stränden, den „Plages Sauvages“ werdet ihr außerdem auch in der Hauptsaison immer eine Ecke finden, wo euer Vierbeiner frei laufen und schwimmen darf.

Anreise

Für die Anreise nach Frankreich kann man über Baden-Württemberg, das Saarland und Rheinland-Pfalz die Grenze überschreiten oder aber den Weg über die Schweiz und Italien wählen. Wer aus dem Norden Deutschlands kommt, nutzt am besten die Autobahnen in Richtung Rhein. Hier führt die A5 in Richtung Schweiz. An mehreren Stellen, zum Beispiel in Kehl oder Baden-Baden, führen Brücken über den Fluss.

Die erste Station in Frankreich ist das Elsass, wo sich kulturinteressierte Urlauber gerne einen oder zwei Tage Zeit nehmen, um die gotische Architektur von Strasbourg, die Fachwerkhäuser in Kleinstädten wie Colmar und die Hügellandschaften der Vogesen zu bewundern. Die besten Anbindungen weiter nach Süden bieten die kostenpflichtigen Autobahnen A31 und A35 beziehungsweise A36, wobei letztere am Rande des Juragebirges zu den Straßenwegen nach Lyon entlang führt.

Frankreichs zweitgrößte Stadt ist ebenso über die Schweiz erreichbar, jedoch liegen in dem Alpenstaat die Mautgebühren deutlich höher als in Frankreich. Von Lyon aus bringt die A7 die Urlauber an die Côte d’Azur. Etwas weiter westlich verläuft die A75 nach Montpellier. Von Hamburg und Berlin sind es etwa 1.600 km, von München knapp 1.100 km zum Reiseziel.

Beliebte Reiseziele in Südfrankreich

Viele Reisende kommen vor allem wegen den Stränden zum Camping nach Südfrankreich. Für freizeitorientierte Urlauber gibt es aber auch abseits der Küste, zwischen Alpenhängen, Weinbergen und mächtigen Schluchten viel zu entdecken.

Côte d’Azur

Die Côte d’Azur erstreckt sich von der italienischen Grenze bis nach Marseille und ist aufgrund ihres tiefblauen Wassers seit jeher ein Anziehungspunkt für Urlauber. Orte wie Cannes und Monaco haben sich zum Treffpunkt und Sommerquartier der französischen High Society entwickelt. Hierzu hat nicht zuletzt das berühmte Filmfestival von Cannes beigetragen. Dennoch lassen sich auch preiswerte Campingplätze zwischen Nizza und Marseille finden.

Languedoc-Roussillon

Im Vergleich zur Côte d’Azur ist es an der Küste des Languedocs deutlich ruhiger. Hierher kommen vor allem Reisende, die sich dem Wassersport widmen möchten. Die weiten Strände und die guten Winde schaffen die besten Voraussetzungen zum Surfen und Kiten. In Gemeinden wie Agde und Sète bieten diverse Wassersportschulen ihre Dienste an.

Pyrénées-Orientales

Das Mittelmeer bei Perpignan und die katalanisch beeinflusste Kultur gehören zu den Highlights der südfranzösischen Region Pyrénées-Orientales. Kulturreisende bewundern in Perpignan die historischen Bauwerke aus dem Mittelalter, als die Stadt noch das politische Zentrum des Königreichs Majorca war.

Gastronomie

Ganz Frankreich ist für seine hochwertige Sterneküche bekannt, wobei im Süden meist ein starker Fokus auf Fisch und Meeresfrüchten liegt. Das wohl bekannteste Gericht der Region stammt aus Marseille und nennt sich Bouillabaisse. Die provenzalische Suppe wird langsam mit Fischen aus dem Mittelmeer, mit Krabben und Seeigeln, Tomaten, Sellerie, Kartoffeln und Knoblauch gekocht und mit Olivenöl verfeinert. Daneben sind selbstverständlich auch gegrillte Fischplatten und Meeresspeisen wie Muscheln und Kalmare erhältlich. Wer gerne selber kocht, kauft sich auf den Märkten Kräuter der Provence, die besonders gut zu leichten Bratenspezialitäten passen. Dazu gönnt man sich einen der edlen Weine aus Südfrankreich.

Was ist die beste Reisezeit zum Camping in Südfrankreich?

Grundsätzlich kann man den Süden Frankreichs ganzjährig besuchen. Die Saison für den klassischen Badeurlaub fällt aber auf die Zeit von Ende Mai bis Anfang Oktober. Die Camping-Saison startet bereits im späten Frühjahr, wenn die Außentemperaturen tagsüber bei einem durchschnittlichen Maximum von 22 Grad Celsius. Im Juli und August werden dann Spitzenwerte von fast 30 Grad Celsius erreicht. Entsprechend warm ist dann das Mittelmeer mit circa 23 Grad Celsius. Im Languedoc kann das Wasser bisweilen etwas kühler sein. Gleiches gilt auch für die Atlantikküste bei Biarritz. Von November bis April herrschen in Südfrankreich Temperaturen von etwa 12 bis 14 Grad Celsius - beste Voraussetzungen also, um im Wohnmobil zu überwintern.

Top 5 Sehenswürdigkeiten in Südfrankreich

  • Papstsitz von Avignon: Zwischen 1335 und 1430 residierten die katholischen Päpste im südfranzösischen Avignon. Der gotische Palast ist eine der Hauptattraktionen.
  • Promenade des Anglais: Nizzas Spaziermeile an der Mittelmeerküste lädt mit seinem Strand und zahlreichen Restaurants zu Genuss und Erholung ein.
  • Monaco: In Monaco begeistern die Aussichten auf die Côte d’Azur, die Burg der Grimaldis und die berühmte Spielbank.
  • Hafen von Marseille: Im Vieux Port kann man gut essen gehen und eine Fähre hinüber zur alten Gefängnisinsel Île d’If nehmen.
  • Perpignan: Okzitanische Kultur, mittelalterliche Stadtmauern und der Palast der mallorquinischen Könige sind die bekanntesten Wahrzeichen.

Top 2 Insidertipps

  • Pont du Gard: Das römische Viadukt stammt aus dem 1. Jahrhundert nach Christi und überquert bei Vers-Pont-du-Gard den Gardon-Fluss. Das Bauwerk gehört zu den am besten erhaltenen Brücken der Römerzeit und wird von der UNESCO als Weltkulturerbe geschützt.
  • Gorges du Tarn: Die mächtige Schlucht des Tarn-Flusses liegt zwischen Causse Méjean und Causse de Sauveterre und garantiert ihren Besuchern atemberaubende Aussichten. Viele Reisende besichtigen die regionalen Tropfsteinhöhlen, gehen wandern, klettern oder fahren mit dem Kajak. Sehenswert sind die Überreste der Festung Castelbouc am Tarnufer. Die hiesigen Dörfer versprühen angenehm ländliches Flair.

Aktivitäten und Ausflüge

An der Küste von Südfrankreich stehen Aktivitäten wie Baden, Surfen und Kiten im Vordergrund. Berghänge und das schluchtenreiche Hinterland von Languedoc und die Pyrenäen laden zum Wandern, Klettern und Kajakfahren ein.

Baden

Die gesamte Côte d’Azur ist ein wahres Badeparadies. Neben den großen Badeorten wie Nizza, Cannes und Saint-Tropez finden Urlauber auch zahlreiche versteckte Badebuchten. Dort kann man zum Beispiel auf den Campingplätzen einkehren und den Blick auf das tiefe Blau des Mittelmeers genießen.

Wandern

Die Alpenausläufer der Provence und die tiefen Schluchten in Languedoc-Roussillon laden zu ausgiebigen Wanderausflügen ein. Auf den Touren wandelt man über wohlduftende Lavendelfelder und kehrt in eines der Weinchâteaus ein. Gebirgsfans zieht es hinauf in die Pyrenäen, die sich am besten von Perpignan aus erreichen lassen.

Kajakfahren

In den Pyrenäen und im Languedoc finden Reisende außerdem beste Voraussetzungen zum Kajakfahren vor. Flüsse wie der Tarn sind beliebte Ausflugsziele für solche Aktivitäten. Wer Lust hat, kann eine geführte Tour mit Gummiboot buchen oder sich bei entsprechender Erfahrung Kajaks ausleihen.

Events

Januar

  • Zirkusfestival von Monte-Carlo. Das Event hat Monaco in der ganzen Welt berühmt gemacht und sorgt bei Groß und Klein für staunende Blicke.

Juni

  • Am 21. Juni: Fête de la Musique. Frankreichweit eines der größten Musikfestivals überhaupt. In fast allen Städten des Landes werden an diesem Tag Bühnen aufgebaut, auf denen kostenlos national und international bekannte Bands spielen. Jeder der Lust hat, kann zum Tag der Sommersonnenwende selbst performen.

Juli

  • Am 14. Juli: Der französische Nationalfeiertag wird auch im Süden ausgelassen gefeiert. Militärparaden, Ansprachen, Musik, gutes Essen und das krönende Feuerwerk machen dieses Fest so besonders.