Camping in der Steiermark

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Besonderheiten zum Camping in der Steiermark

Die rund 30 Campingplätze der Steiermark bestechen durch ihre Lage inmitten der Natur. Einige haben auch im Winter geöffnet. Mit einer Größe von 15 bis 200 Stellplätzen bieten sie viel Komfort sowie interessante Sport- und Freizeitmöglichkeiten. In dem direkt am Gebirgsfluss Salza gelegenen Campingplatz in Wildalpen etwa kommen Liebhaber von Kanu- und Raftingtouren auf ihre Kosten. Wer mag, schlägt umgeben von Wiesen und Wäldern sprichwörtlich seine Zelte auf dem Campingplatz im Nationalpark Gesäuse auf, bucht einen Wohnmobilstellplatz im oststeirischen Vulkanland oder campt in einem urigen Ferienpark im Stil des 19. Jahrhunderts. Einige Campingplätze, wie in Mühlen oder in Ramsau am Dachstein, sind auf Familien mit Kindern ausgerichtet. In Weißkirchen wiederum gibt es einen Platz für Camper ab dem 50. Lebensjahr.

Anreise

Eine Fahrt mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil in die Steiermark ist aus allen Himmelsrichtungen leicht zu bewerkstelligen. Als bedeutende Nord-Südachse in Österreich gilt die Phyrn-Autobahn A9, die vom Knoten Voralpenkreuz unweit der oberösterreichischen Marktgemeinde Sattledt über die steirische Landeshauptstadt Graz bis nach Spielfeld in der südlichen Steiermark führt. Für einen Zwischenstopp auf der österreichischen A9 empfiehlt sich die Raststätte Landzeit bei Kammern im Liesingtal. Aus westlicher Richtung geht es von Deutschland aus zunächst auf der A8 vorbei an München und Salzburg auf die österreichische West-Autobahn A1 bis zum Voralpenkreuz. Um zu diesem Knotenpunkt zu gelangen, nutzen Reisende aus dem Norden die A7 und A3 bis Nürnberg oder Passau sowie die A8. Aus Richtung Berlin geht es auf der A9 über Leipzig bis nach Nürnberg und weiter bis zum Zielgebiet. Zu beachten ist, dass die Autobahnen und Schnellstraßen Österreichs mautpflichtig sind. Für Autos und leichte Wohnmobile wird die Maut über eine Vignette entrichtet, wobei zwischen einer Klebevignette und einer digitalen Vignette unterschieden wird.

Reiseziele in der Steiermark

Neun unterschiedliche Regionen prägen die Steiermark, darunter das Murtal mit dem abwechslungsreichen Murradweg, das Vulkanland im Südosten mit seinen heilkräftigen Quellen und die Hochsteiermark, die durch sanfte Almlandschaften und dunkelgrüne Wälder besticht.

Gesäuse

Im Norden der Steiermark treffen die wilden Gewässer von Enns und Salza auf imposante Felswände. Hier kann man vorbei an reicher Vegetation und steilen Schluchten seiner Canyoning-Leidenschaft frönen, bei einer Wanderung zur Sulzkaralm Gämse und Murmeltiere beobachten oder beim Festival St. Gallen mitreißender Weltmusik lauschen. Entdeckenswerte Orte sind Admont und Landl, das sowohl im Naturpark Steirische Eisenwurzen als auch im Nationalpark Gesäuse liegt und das Forstmuseum Silvanum beherbergt.

Graz

Die zweitgrößte Stadt Österreichs verkörpert das Spiel der Gegensätze zwischen Tradition und Moderne. Bereits seit 1999 zählt die Altstadt mit ihren prachtvollen Fassaden, schönen Innenhöfen und engen Gassen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Eine lebendige Kreativszene und spektakuläre neuere Bauten wie das an eine Qualle erinnernde, auch als Friendly Alien berühmte Kunsthaus und die Murinsel haben Graz die Auszeichnung „City of Design“ eingebracht. GenussHauptstadt des Landes ist Graz sowieso.

Gastronomie

Die Steiermark ist als Feinkostladen Österreichs bekannt. Im Norden des Bundeslandes kommen gern Almochsenfleisch, Wild aus heimischen Wäldern und Spezialitäten wie fangfrischer Ausseer Saibling mit Petersilienkartoffeln auf den Teller. Weiter südlich gedeihen braun gesprenkelte Käferbohnen und die berühmten steirischen Äpfel, die mal süß, mal zart-säuerlich einfach zum Reinbeißen sind, aber auch als Strudel, Marmelade oder Schnaps bestens munden. Der unangefochtene Star der steirischen Küche ist aber das Kürbiskernöl, das dickflüssig und mit intensivem Nussaroma gerne als „grünes Gold“ bezeichnet wird und als solches Salate, Eierspeisen oder auch Vanilleeis veredelt.

Wetter

Die Steiermark ist ganzjährig ein reizvolles Reiseziel. Das österreichische Bundesland wird durch ein europäisches Übergangsklima bestimmt. Während sich der Norden und Nordwesten alpin, rau und frisch zeigen, ist es in der sanften Hügellandschaft im Süden und Südosten aufgrund pannonischer Einflüsse mild. Wer durch die Hochgebirge der Steiermark wandern möchte, kann dies am besten zwischen Juni und September machen, wenn die letzten Schneereste geschmolzen sind und die durchschnittlichen Höchsttemperaturen bei rund 20 Grad Celsius liegen. Der farbenfrohe Herbst wiederum ist vor allem Erntezeit. Dann wird im Süden der Wein gelesen, während im Norden traditionelle Almabtriebe ein erlebenswertes Spektakel darstellen. Wintercamper finden bereits ab November perfekt präparierte Pisten und Langlaufloipen.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Schlossberg in Graz: Hinauf zum markanten Uhrturm mit herrlichsten Aussichten über das rote Dächermeer der Altstadt geht es zu Fuß oder in einer modernen Panoramagondel.
  • Basilika Mariazell: Die im 14. Jahrhundert errichtete Kirche gilt als einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Europas.
  • Dachstein: Der höchste Berg der Steiermark bietet mit dem Skywalk, der Treppe ins Nichts und der Dachstein-Hängebrücke vielfältige Attraktionen und jede Menge Nervenkitzel.
  • Lipizzanergestüt Piper: Hier erfährt man alles über die stolzen Schimmel, die für die berühmte Spanische Hofreitschule in Wien gezüchtet werden.
  • Benediktinerstift Admont: Neben vier kunst- und naturgeschichtlichen Museen erwartet Besucher die größte Klosterbibliothek der Welt.

Top 2 Insidertipps

  • Falknerei-Schnuppertag: In der Greifvogelwarte Riegersburg in der Oststeiermark erleben Besucher hautnah den Alltag eines Berufsfalkners und können beim Training der Tiere und bei einer Flugvorführung mitwirken. Am Ende wartet ein Fotoshooting mit einem König der Lüfte.
  • Erlebnistour im Käsebergwerk: Einst war der Franz-Leopold-Stollen in Arzberg ein Silberbergwerk. Heute wird dort Käse „abgebaut“ oder vielmehr gereift. Eine Führung unter Tage lässt sich mit einer Käseverkostung im gemütlichen Grubenhaus verbinden.

Aktivitäten und Ausflüge

Die Steiermark ist wie gemacht für aktive Erholung in freier Natur. Nach einer ausgedehnten Wanderung oder Schlossbesichtigung können Urlauber in einer der Thermen des Bundeslandes, etwa in Bad Radkersburg oder in Fohnsdorf, wunderbar relaxen.

In die Wanderschuhe schlüpfen und los!

Wer nicht gleich den Fernwanderweg Vom Gletscher zum Wein erobern möchte, der in 25 Tagesetappen vom Dachstein bis in den Naturpark Südsteiermark führt, wird auch bei kürzeren Herausforderungen sein Wanderglück finden. Touren führen zu solchen Naturphänomenen wie der funkelnden Tropfsteinhöhle Katerloch, zur tausendjährigen Eiche in Bad Blumau oder zum sagenumwobenen Teufelstein in den Fischbacher Alpen.

Auf steirischer Schlössertour

Die Burgen und Schlösser der Steiermark versprühen einen einmaligen Zauber. Die einst als uneinnehmbar geltende Riegersburg lockt mit 30 Prunkräumen. Im prachtvollen Park rund um die UNESCO-Welterbestätte Schloss Eggenberg in Graz wiederum lassen sich stolze Pfauen bestaunen. Wer mag, kann im wildromantischen Weingarten des im Vulkanland gelegenen Schlosses Kapfenstein picknicken oder im Schloss Trautfels am Fuße des Grimmings in die Natur- und Kulturgeschichte des Ennstals eintauchen.

Events

Beim Campingurlaub in der Steiermark ist es ganz leicht, in Feierlaune zu geraten. Eine Vielzahl von Veranstaltungen – vom Blasmusikfestival Mid EUROPE bis zu Weinfesten und dem Aufsteirern in traditioneller Tracht – zeugt von einer facettenreichen Kulturlandschaft. Dazu zählen auch folgende Events:

Januar - Februar

  • Ausseer Fasching: Es sind die närrischen Tage der Maschkera, der Verkleideten, die dem Winter lautstark den Garaus machen. Am Rosenmontag ziehen maskierte Trommelweiber durch die Straßen, während am Faschingsdienstag kostbar geschmückte, auch als Flinserl bekannte Frühlingsgestalten von anderen Zeiten künden.

April

  • Apfelblütenfest im Apfeldorf Puch: Allein der Weg zur Festwiese Hochgartl ist eine Wonne: blühende Obstplantagen so weit das Auge reicht.

Mai - Juli

  • Hartberger Literatursommer: Bei Lesungen unter freiem Himmel werden Besucher in der Oststeiermark in sprachgewaltige Welten entführt, ob bei einem spannenden Krimi oder einem Stück großer Weltliteratur. Den musikalischen Rahmen bilden Konzerte von Klezmer bis Jazz.

September - Oktober

  • Steirischer Herbst: Das traditionsreiche Festival zeitgenössischer Kunst findet an verschiedenen Spielstätten in Graz statt und vereint Theater, Musik, Architektur sowie bildende Kunst zu einem aufsehenerregenden Programm.