Camping am Millstätter See

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Besonderheiten zum Camping am Millstätter See

Sommers wie winters sind die Campingplätze am Millstätter See ein Garant für Erholung und unbeschwerten Freizeitspaß. Von Bergen umrahmt, liegen einige direkt am Ufer. Andere befinden sich nur einen kurzen Spaziergang von den viel Badespaß verheißenden Naturstränden des Sees entfernt.

Döbriach am Eingang zum Biosphärenpark Nockberge gilt dabei als wahres Campingeldorado. Denn das am Ostufer des Sees gelegene Wanderdorf wartet mit gleich fünf familienfreundlichen Campingplätzen auf, darunter ein 5-Sterne-Platz mit beheiztem Schwimmbecken, großem Badesteg und Möglichkeiten zum Ponyreiten.

Ein parzellierter Rasenplatz mit eigenem Strandbad befindet sich am Westufer in der Marktgemeinde Seeboden. Im Norden des Millstätter Sees kann man auch rund um Millstatt einen komfortablen Platz für seinen Wohnwagen buchen, etwa auf dem Campingplatz Pesenthein mit gesondertem FKK-Bereich.

Anreise

Mit 141 m ist der Millstätter See der tiefste und zugleich wasserreichste See in Kärnten. Die Anreise zu diesem natürlichen Kleinod mit zwölf Strandbädern, drei Tauchstationen und einer Fülle weiterer Wassersporterlebnisse führt mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen in den Süden Österreichs.

München befindet sich etwa 280 km von Millstatt, dem Hauptort der Seeregion, entfernt. Über die Autobahn A8 geht es von der bayerischen Landeshauptstadt bis nach Salzburg, von dort weiter auf die Tauernautobahn A10, die via Radstadt durch den Tauerntunnel und den Katschbergtunnel in Richtung Villach bis zur Abfahrt Millstätter See führt. Für einen letzten Tankstopp empfiehlt sich die Raststätte Tauernalm in der Flachau.

Die Nutzung der österreichischen Schnellstraßen und Autobahnen ist mautpflichtig. Die entsprechenden Vignetten sind als Aufkleber bei Automobilclubs, an Tankstellen und Grenzübergängen sowie in kennzeichengebundener digitaler Form online oder als App erhältlich.

Da die aussichtsreiche Felbertauernstraße keine Mautunterschiede zwischen Pkw, Wohnwagen oder Wohnmobil macht, ermöglicht sie Campingurlaubern auf der Fahrt zum Millstätter See, bares Geld zu sparen. Geradezu malerisch ist die Großglockner Hochalpenstraße, die über München, Zell am See und Heiligenblut Richtung Spittal ebenfalls ans Ziel führt.

Reiseziele am Millstätter See

Entlang des 12 km langen Millstätter Sees finden sich solch entdeckenswerte Orte wie Lendorf mit dem Römermuseum Teurnia, die Ruine Ortenburg in Baldramsdorf sowie folgende:

Seeboden – das Tor zum Millstätter See

Die auf 618 m Höhe gelegene Gemeinde Seeboden begeistert mit mehreren prachtvollen Parkanlagen, die bis zum Ufer des Millstätter Sees reichen. In seiner Art einmalig in Europa ist das örtliche Bonsaimuseum mit über 3.000 Bonsaibäumen, einem japanischen Teehaus, Zen-Gärten und idyllischen Teichanlagen.

Auf Zeitreise ins Mittelalter geht es auf Burg Sommeregg, die seit dem 12. Jahrhundert auf einer Kuppe oberhalb von Seeboden thront. Im burgeigenen Restaurant kann man speisen wie edle Rittersleut, während im Foltermuseum die Geschichte der Inquisition, aufbereitet mit Gruselfaktor, dargestellt wird.

Millstatt – Kärntner Hochkultur für Entdecker

Im späten 19. Jahrhundert zog es Adel und Bürgertum zur Sommerfrische an den Millstätter See. Zahlreiche Gründerzeitvillen zeugen bis heute davon und verleihen Millstatt einen unvergleichlichen Charme. An der Strandpromenade gedeihen Palmen. Im Kärnten Badehaus kann man im Soledampfbad und im Infinity-Pool Wellness mit Blick aufs Wasser genießen.

Kultureller Anziehungspunkt ist das um 1070 gegründete Benediktinerstift Millstatt mit romanischem Kreuzgang, historischem Museum und der barock gestalteten Stiftskirche. In pures Staunen versetzt dort das Weltgerichtsfresko von Urban Görtschacher, zur Fastenzeit auch das Millstätter Fastentuch mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament.

Gastronomie

Auf den satten Almen rund um den Millstätter See liegt der würzige Duft von Kräutern in der Luft. Kühe und Ziegen grasen auf den Weiden und geben beste Milch. Wie diese in echte Käsespezialitäten verwandelt wird, kann man in der Schaukäserei Kaslab’n Nockberge in Radenthein miterleben und anschließend einen cremigen Heumilch-Bierkäse verkosten. Beinahe kulinarisches Pflichtprogramm beim Urlaub in Kärnten sind herzhaft oder süß gefüllte Kärntner Kasnudeln.

Auch eine zünftige „Brettljause“ auf einer Almhütte oder in einer der urigen lokalen Buschenschanken gehört dazu. Dabei wird gern eine regionale Köstlichkeit serviert: ein mit Kümmel und Knoblauch verfeinerter und über Buchenholzspänen kalt geräucherter Nockschinken. Natürlich gibt es in den Gasthäusern am Millstätter See auch frischen Fisch, vor allem Reinanken, die ausschließlich aus Wildfang stammen.

Wetter

Der Millstätter See ist ganzjährig ein Erlebnis. An der Südseite der Alpen gelegen, besticht er durch ein gemäßigtes Klima, das maßgeblich von der Adria beeinflusst wird. Der Frühling ist mild und ideal für ausgedehnte Wandertouren. Die Badesaison beginnt im Mai und endet im September, wobei im Hochsommer Lufttemperaturen zwischen 25 und 35 Grad Celsius erreicht werden, während die Wassertemperaturen bei angenehmen 20 bis 25 Grad Celsius liegen.

Die vielleicht schönste Jahreszeit ist der Herbst, wenn das Wasser des Millstätter Sees und die umliegenden Berge in ein warmes, intensives Licht getaucht werden, das Fotografen gern als venezianisch bezeichnen. Erste Schneefälle setzen zumeist Ende November ein. Dann erwarten Urlauber Aktivitäten wie Pferdeschlittenfahrten, Eisstockschießen und Skifahren an den Puderzuckerhängen des Sportbergs Goldeck.

Aktivitäten und Ausflüge

Aktivurlauber erleben am Millstätter See jede Menge Spaß, aber auch Momente des stillen Innehaltens.

Familienprogramm am Millstätter See

Für Kinder und ihre Eltern wird jeder Urlaubstag am Millstätter See zu einem echten Abenteuer. Sie können mit einem Reinankenwirt auf das Wasser hinausfahren und die Netze einholen, beim Bauernhoftag auf dem Löscherhof in Seeboden Tiere im Stall füttern, in der Erlebniswelt Granatium in Radenthein Edelsteine schürfen oder im Sagamundo, dem Haus des Erzählens in Döbriach, in eine Welt voller Sagen und Mythen eintauchen. Ebenso lohnt eine Wanderung auf dem Enzian-Granatsteig, einer leichten Strecke, die zu dem auf 2.060 m hoch gelegenen Granattor auf der Millstätter Alpe führt.

Besondere Seeerlebnisse für Ruhesuchende

Am weitgehend unverbauten Südufer des Millstätter Sees steht Buchtenwandern hoch im Kurs. Dabei handelt es sich um eine geführte Ruderboot-Tour, bei der man frühmorgens in geradezu mystischer Atmosphäre zu verschiedenen naturbelassenen Plätzen gleitet und wie nebenbei viel Wissenswertes über heimische Seebewohner erfährt. Nahe Döbriach wartet umspült von sanften Wellen eine Bank, die an eine halbe Muschel erinnert. Über Steinblöcke gelangt man zu dem modernen Objekt, nimmt Platz und lässt den Blick bis zu den Hohen Tauern schweifen.