Camping in Süditalien

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Besonderheiten zum Camping in Süditalien

Mediterrane Landschaften aus hohen Zypressen, Kakteen, schroffen Felsen, malerischen Bergdörfern und azurblauem Meer versprechen ein Ambiente, wie man es in Nord- und Mitteleuropa sicherlich nicht vorfindet. Zwischen Vulkanen in Sizilien oder am kalabrischen Strand lässt sich das süditalienische Lebensgefühl hautnah erleben. Abgesehen von den großen Ballungszentren ist das südliche Italien doch relativ dünn besiedelt und Camping in Süditalien gilt nach wie vor eher als Geheimtipp, denn die meisten Campingplätze konzentrieren sich auf Nord- und Mittelitalien.

Doch auch am ionischen Meer, an der Zehenspitze des Stiefels oder auf Sizilien bieten sich Campingplätze in Süditalien in atemberaubender Kulisse. Genau deswegen kann der campingbegeisterte Italien-Liebhaber von prachtvollen Landschaften, nicht zu überfüllten Campingplätzen und guten Konditionen profitieren. Der Süden möchte entdeckt und genossen werden!

Anreise

Als Ausgangspunkt zur Weiterreise bis zu den entlegensten Zipfeln und Winkeln Süditaliens eignet sich die Stadt Neapel, von wo auch Schiffe nach Sizilien und Sardinien starten. Zwei empfehlenswerte Routen nach Neapel führen von Stuttgart und München. Die Reise mit dem Wohnmobil oder Camper hinunter in den tiefen Süden ist an sich schon ein unvergessliches Ereignis.

Über Stuttgart: Auf der ersten Etappe entlang der A7 führt der Weg vorbei an Ulm und Memmingen. Auf der Höhe von Hattingen empfiehlt sich eine Stärkung beim Autobahnrestaurant Rosenberger Pettnau mit herzhafter Alpenküche auf der Speisekarte.

Als nächstes wird Innsbruck und schließlich der Brennertunnel nach Italien passiert. Die Weiterfahrt auf der Autobahn zieht sich entlang der Städte Bozen, Trento, Verona, Modena und Florenz. Letztgenannte Stadt ist dank ihrer Architektur der Renaissance als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt und eignet sich für eine weitere Einkehr oder zur Besichtigung. Auf der E35 geht es weiter vorbei an Rom und schließlich nach Neapel. Insgesamt beläuft sich die Strecke Stuttgart-Neapel auf 1263 km.

Über München: Die Anfahrt von München beträgt 1106 km und erfolgt über Unterhaching, Rosenheim, Kufstein und Innsbruck. Ab Innsbruck empfiehlt sich auf der A13 die gleiche Strecke wie von Stuttgart aus.

Reiseziele in Süditalien

Camping unter der warmen Sonne Süditaliens ist ein belebendes Vergnügen und die Lebensfreude steigt mit jedem Tag. Neben Schwimmvergnügen im Meer oder Ausflügen zu den Nationalparks sind Städtereise ein interessanter und inspirierender Zeitvertreib. Wunderschöne Städte gibt es in Süditalien reichlich. Hier sind zwei Vorschläge:

Bari

Glasklares, azurblaues Meer schmiegt sich in Bari und Umgebung an schroffe Klippen und gibt ein wirklich beeindruckendes Bild ab. Neben dem herrlichen Müßiggang am Strand oder beim genussvollen Abendmahl auf einer Klippenterrasse bietet die Stadt weitere Erkundungsmöglichkeiten. Enge Gassen und hohe Häuser, die wie aus altem Stein geschlagen über den Klippen in die Höhe ragen, verleihen Bari einen ganz besonderen Charme.

Bari verfügt auch über mehrere spektakuläre Höhlen, die man gesehen haben muss. Übrigens, warum nicht gutes Essen mit einem Höhlengang verbinden? Das Ristorante Grotta Palazzese bietet exquisite Gerichte in einer Höhle mit beeindruckendem Meerblick.

Cefalù

Die historische Stadt Cefalù an der sizilianischen Nordküste bietet eine ganze Armada an historischen Bauten mit einer normannischen Kathedrale, einer Festung aus dem 12. Jahrhundert mit byzantinischen Mosaiken und Zwillingstürmen, ein Museum mit archäologischen Ausgrabungen und nicht zuletzt einen historischen Waschplatz.

Direkt an einem gut ausgestatteten Sandstrand gelegen bietet die altehrwürdige Silhouette der Stadt beste Voraussetzungen für Badevergnügen und authentische, maritime Kulinarik. Westlich der Stadt entlang dem Strand finden sich zahlreiche, gemütliche Campingplätze in wildromantischer Naturkulisse.

Gastronomie

Viel Sonne, fruchtbare Lavaböden und unterirdische Quellen machen den Süden nicht umsonst zu Italiens Kornkammer. Hier wachsen saftige Zitrusfrüchte, würzige Tomaten und intensiv riechende Kräuter wie Basilikum, Oregano und Rosmarin. Daraus resultieren köstliche Gerichte, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Rotwein, frischer Fisch, Fleisch, Käse, Pasta und eine große Varietät an Gemüsen sind das täglich Brot.

Gerne werden vorzügliche Käse aus Schaf- und Ziegenmilch verspeist. Abbachio ist ein Lammbraten, zu dem gerne Minze und gewürzte Artischocken gereicht werden. Caprese ist hingegen ein auch in Deutschland beliebtes Sommergericht aus Tomaten, Mozzarella, Olivenöl und Basilikum. Auch Schwertfisch und Miesmuscheln werden gerne angeboten und noch viel lieber genossen. Was es auch ist, in Italien kann man sich niemals satt essen.

Beste Reisezeit

Süditalien samt Sizilien und Sardinien zählen wohl zu den Lieblingsregionen der Sonne, denn das ganze Jahr über ist herrlich warmes Wetter angesagt. Selbst mitten im Winter fallen die Temperaturen höchst selten unter 10 Grad. Deutlich häufiger bewegen sich die Temperaturen während der kältesten Monate um 15 Grad.

Trockene und sehr heiße Sommer sind üblich und Temperaturen über 40 Grad kommen durchaus vor, denn je nach den aktuellen klimatischen Bedingungen kommen nordafrikanische Wettereinflüsse zur Geltung. Die Sommermonate sind für die genussvolle Erfrischung im Meer natürlich hervorragend geeignet. Allerdings sind auch die Temperaturen während des Frühlings und des Herbstes durchaus angenehm und noch immer badetauglich.

Aktivitäten und Ausflüge

Von den zahlreichen Aktivitäten und Ausflügen in Süditalien stechen aufgrund der lokalen Gegebenheiten besonders maritime Tätigkeiten und Besuche von Stätten historischer Relevanz aus der Menge heraus.

Fischen

Italien ist eine Angler-Nation und wenn man ein Faible für diesen Sport hat, ist Süditalien eine hervorragende Wahl. Je nach Möglichkeit angeln die Italiener vom Strand aus, von den Klippen oder auf offener See. Schwertfische, Thunfische und Makrelen sind nur einige der regionalen Fischarten.

Der Vorteil beim Angeln vom Boot aus ist das schnelle Wechseln an einen anderen Ort, sollte sich Misserfolg einstellen. In Apulien an der süditalienischen Ostküste gibt es eine schöne Steilküste, die unter Fischern nicht besonders bekannt ist und sich hervorragend eignet um Barrakuda und Bonito zu angeln.

Pompeji

Die antike Stadt nahe Neapel wurde im Jahre 79 n. Chr. von einem Ausbruch des Vesuvs heimgesucht. Menschen, Tiere und Häuser wurden unter der versteinerten Lava konserviert. Die weltberühmte Ruinenstadt gibt einen Einblick in das damalige Leben und lässt so manchen beim Gedanken an die furchtbare Katastrophe erschaudern. Bei geführten Touren kann viel über die Pompejaner und ihre Lebensweise gelernt werden und natürlich ist der Ort ein ideales Ausflugsziel für ganz besondere Fotomotive.