Camping in den Abruzzen

22 Ergebnisse
1 - 17 von 22 Campingplätzen

Besonderheiten beim Camping in den Abruzzen

Die Abruzzen gelten für viele Italienfans als Geheimtipp schlechthin. Die ursprüngliche Landschaft reicht vom sanften Hügelland über alpine Wanderparadiese bis zu romantischen Städtchen. Die atemberaubenden Natur- und Nationalparks der Abruzzen können hervorragend mit Wohnmobilen oder Campervans erkundet werden. Besonders Wanderer und Mountainbikefahrer schätzen die rauen und ursprünglichen Höhenzüge der Apenninen. Badeurlauber zieht es eher auf die Campingplätze an der 135km langen Küste der italienischen Adria. An den natürlichen goldgelben, feinsandigen Stränden liegen einige der schönsten Campingplätze der Abruzzen. Hier wird La Dolce Vita großgeschrieben. Kulturliebhaber besuchen gerne die historischen Städte der Region, von denen die Festungsstadt L’Aquila die größte und berühmteste ist.

Anreise

Der Weg ist das Ziel, dieser Satz ist wie gemacht für die Anreise mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil in die Abruzzen. Obwohl schon allein die reine Fahrtzeit von Berlin bis nach Pecara zwische 15h und 20h dauert und mit ein oder zwei Übernachtungen gefahren werden sollte, ist sie eine der schönsten Strecken Europas. Sie führt durch Süddeutschland, die Alpen und halb Italien. 1.600km sind es von der deutschen Hauptstadt bis in die Abruzzen. Camper können die Strecke an vielen sehenswerten Orten unterbrechen. Sie sollten daran denken, dass sich Fahrzeuge bis 3,5t in Österreich eine Vignette anschaffen müssen. Alle Wohnmobile und Wohnwagenanhänger über 3,5t benötigen eine Go-Box.

Auch in Italien sind die meisten Autobahnen mautpflichtig. Wer ausreichend Reisezeit mitbringt, fährt auf den Landstraßen günstiger. Campervanfahrer mit Zeit und Abenteuerlust im Gepäck können auch über Slowenien und Kroatien in die Abruzzen reisen. Im Hafen von Zadar laufen Fähren nach Ancona in Italien aus. Von dort ist es nur noch ein kurzer Weg auf die schönen Campingplätze der Abruzzen.

Reiseziele

Die Abruzzen beginnen östlich von Rom und führen über die Apenninen bis zur Adriaküste. Die Region ist typisch für ihre Landschaften, Bergdörfer und Hafenstädte, die sogar häufig als Drehorte dienen.

Filmreife Bergdörfer und Seebäder

Im mittelalterlichen Castel del Monte wurden Szenen des berühmten Thrillers „The American“ mit George Clooney in der Hauptrolle gedreht. Ebenso filmreif sind die Burgruine von Rocca di Calascio und die winzige Kirche Santa Maia della Pieta in rund 1.460m Höhe. In dem rund 1.000 Jahre alten Ort wurden Szenen des Mittelalterfilms „Der Name der Rose“ aufgenommen. Auch das kleine Seebad Silvi mit seinen alten Fassaden wird regelmäßig als Filmkulisse auserkoren.

Vor schönster Landschaftskulisse

Das Gebirgsmassiv Gran Sasso d’Italia grenzt an die Provinzen Teramo, Pescara und L’Aquila. Dank der Höhenlage gibt es viele weiße Berggipfel und Gletscher. Im Winter locken die Hänge Skifahrer an. Im Frühling, Sommer und Herbst können Wanderer und Bergsteiger Wölfen und Gämsen begegnen. Auch im Nationalpark Majella leben Gämse und Wölfe auf einer Fläche von 74.095ha. Liebliche Wasserfälle und karge Hochplateaus machen den Reiz dieser Landschaft aus. Das Naturschutzgebiet Riserva naturale guidata Gole del Sagittario umfasst einen tiefen Canyon. Hier können sich Wanderer, Kletterer und Mountainbikefahrer austoben. Kristallklare Bergsee sorgen für Abkühlung.

Gastronomie

Die lokale Küche der Abruzzen ist von der Küste, den Bergen und ihrer Vergangenheit geprägt. Auf den Speisekarten der Restaurants finden sich zahlreiche traditionelle Gerichte, wie z.B. die einheimische Spezialität Maccheroni alla chitarra. Bei diesem Pastagericht wird der Nudelteig durch ein Stahlsieb gepresst. Die Küstenregion ist von Fischgerichten geprägt, die mit klein gehackten Tomaten verfeinert werden. Ein klassisches Fischgericht ist der in Essig eingelegte Bratfisch, genannt Scapece. In der Umgebung von L’Aquila und Teramo wird viel und gerne Fleisch gegessen. Lammgerichte, Landwürste und Schinken kommen hier auf den Tisch. Dazu wird gerne ein kräftiger Roter von den Weinbauern der Region gereicht. Besonders bekannte Rotweine der Abruzzen sind Montepulciano und Sangiovese. Als Weißwein genießt der Trebbiano einen überregionalen Ruf.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für die Abruzzen hängt von den Vorlieben der Urlauber an. Die Adriaküste lockt bereits früh im Jahr mit mediterranen Temperaturen. In den Sommermonaten reisen die Badeurlauber an. Mit durchschnittlich 28°C wird es in den Monaten Juli und August am wärmsten. Die Wassertemperaturen können im Hochsommer angenehme 24°C betragen. Wanderungen in den Gebirgen sind ab Mai empfehlenswert, wobei in den Höhen noch bis in den Juni Schnee liegen kann. Wer Passstraßen wählt, sollte sich zuvor erkundigen, ob die Straßen frei sind. Warme Kleidung gehört in den Abruzzen mit in den Rucksack. In den Wintermonaten klettert das Thermometer bis unter den Gefrierpunkt und beschert Skifahrern weiße Hänge.

Aktivitäten und Ausflüge

Die Abruzzen sind eines der vielfältigsten Reisegebiete in Italien. Die Aktivitäten und Ausflüge begeistern Natur- und Kulturliebhaber, Sportler und Entspannung Suchende gleichermaßen.

Ab in die Berge

Der Corno Grande ist der höchste Gipfel des Gran Sasso d’Italia Bergmassivs. An seinen Hängen gehen Bergsteiger und Wanderer ihrer Passion nach. Es gibt je nach Schwierigkeitsgrad verschiedene Routen. Das Majella Gebirge ist lieblicher als die kargen Felsen des Gran Sasso d’Italia. Auf den 2.500m hohen Hochplateaus blühen die Bergblumen bis in den Juni hinein. Tiefe Täler und Schluchten laden zu Wanderungen und Kletter- sowie Mountainbiketouren ein. Die Flüsse Orfento und Foro mäandern durch den Nationalpark und speisen wildromantische Wasserfälle.

Ab ins nasse Vergnügen

Natürlich zieht die türkisblaue Adria die Wassersportler an. Segeln, Stand-up-paddling und Wasserski sind beliebte Möglichkeiten, sich auf dem Mittelmeer sportlich zu betätigen. Taucher und Schnorchler zieht es natürlich eher unter die Wasseroberfläche. Von einigen Tauchschulen werden mitternächtliche Tauchgänge angeboten. Wer nicht ganz so abenteuerlustig ist, der besucht einen Wasserpark, wie den Blue Wave Waterpark in Tortoreto. Auf den riesigen Wasserrutschen haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene jede Menge Spaß.