Camping für Überwinterer

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Der kalten Jahreszeit beim Camping entkommen: Überwintern im Süden

Wenn die Tage kurz, die Bäume kahl und die Temperaturen niedrig werden, ist es im Herbst für viele Zeit, das Wohnmobil zu beladen. Zahlreiche Camper ziehen das Überwintern im Süden der kalten Jahreszeit zuhause vor. Allerdings ist Süden nicht gleich Süden. Die meisten Campingplätze Griechenlands und der Türkei zum Beispiel schließen im Winter, weil die Temperaturen auch dort in den einstelligen Bereich fallen und es häufig regnet. Auch in Kroatien gibt es bis auf wenige Ausnahmen, etwa auf Mali Losinj oder Pag, kaum offene Plätze mit Gas- und Wasserversorgung. Geeignete Plätze finden sich dagegen in Italien, in Portugal – und vor allem in Spanien, im sonnigen Westen des Landes an der Mittelmeerküste. Viele der Plätze wandeln im Herbst ihr Gesicht vollkommen: Dominieren in den Sommermonaten häufig einheimische Familien, so stellen die Betreiber ihr Angebot dann komplett um und bieten bis zum Frühjahr Langzeitgästen aus dem Norden alles, was die sich beim Überwintern im Süden wünschen.

Der Sonne entgegen: Überwintern in Spanien

Bei den Winter-Dauercampern liegt Spanien seit Jahren ganz hoch im Kurs – und das hat gute Gründe: Zum einen sind Menschen, die sich das Überwintern im Süden zeitlich leisten können, meistens im Rentenalter. Das milde, sonnig-warme Klima an der katalanischen Costa Brava, der Costa Blanca in Alicante, der Costa Azahar rund um Valencia und der Costa del Sol, die zum Überwintern in Andalusien ebenfalls beliebt ist, wirkt wohltuend bei Herz-Kreislauf-Beschwerden. Zum anderen haben die Platzbetreiber in Spanien die Zeichen der Zeit mit am besten erkannt. Viele Plätze bieten ein umfangreiches Wellness-Angebot, Fitness-Studios, Poolanlagen und Sauna, in denen sich ihre Gäste rundherum wohlfühlen können. Freizeitmöglichkeiten wie Sprach- oder Malkurse sorgen zusätzlich dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Außerdem verfügen viele Plätze über zusätzliche Angebote des täglichen Lebens, einen Friseur-Salon etwa, ein Nagelpflege-Studio oder eine Physiotherapie-Praxis – eben alles, was Menschen so brauchen, wenn sie ein halbes Jahr zum Überwintern in den Süden kommen.

Der Geheimtipp: Überwintern im Süden Italiens

Viele Plätze in Süditalien schließen im Winter ihre Pforten, andere bieten nur ein deutlich reduziertes Angebot – dafür können sich Wintercamper in den geöffneten Camps auf jede Menge Platz, wirkliche Ruhe und eine liebevolle Versorgung durch die Betreiber freuen. In Kalabrien und auf Sizilien etwa gibt es eine ordentliche Auswahl an Plätzen, auf denen Überwintern im Süden möglich ist – unter Umständen sogar zu günstigen Langzeit-Konditionen. Die Temperaturen fallen im Süden Italiens selten unter zehn Grad, viele Plätze verfügen zudem ebenfalls über umfangreiche Angebote für Wintergäste, wie die in Spanien. Und wem das nicht reicht, der kann an einem der zahlreichen Ausflüge teilnehmen, den die geselligen Wintercamper untereinander organisieren.

In Portugal Überwintern: Im Süden an der Algarve

Auch die Atlantikküste bietet einige schöne Regionen zum Überwintern im Süden: Die Algarve in Portugal zum Beispiel. Dort, wo im Sommer Tausende Touristen an den Stränden liegen, ist es im Winter angenehm ruhig – die Sonne ist aber trotzdem da. Die Plätze, die im Winter geöffnet haben, bieten ihren Gästen ein Rundum-Wohlfühl-Ambiente: In zahlreichen Bars und Restaurants zeigt sich die portugiesische Lebensfreude, zudem gibt es vielerorts ein umfangreiches Wellness-Angebot, etwa ein Schwimmbad, einen Whirlpool oder ein Fitness-Studio. Und auch Hundebesitzer müssen sich keine Sorgen machen: Auf fast allen Plätzen, die für Überwinterer geöffnet haben, sind auch die Vierbeiner herzlich willkommen. Für Langeweile und Heimweh bleibt beim Überwintern im Süden also auch im äußersten Südwesten Europas kaum Gelegenheit.

Das sollten sie beim Überwintern im Süden beachten

Wer das erste Mal mit seinem Partner für mehrere Monate nach Südeuropa ausreisen möchte, sollte sich vorher vergewissern, ob sich beide dasselbe unter Überwintern im Süden vorstellen. Die Umgebung ist erst einmal fremd, der Platz im Wohnmobil begrenzt – wenn Hobbys und Beschäftigungsmöglichkeiten da nicht zusammenpassen, kann es eine lange Zeit werden. Ratsam ist auch, sich entweder Grundkenntnisse in der Landessprache anzueignen, oder abzuklären, ob am jeweiligen Campingplatz auch im Winter deutschsprachiges Servicepersonal beschäftigt ist. In vielen Urlaubsregionen ist dieses nämlich nur zur Hauptsaison anzutreffen. Kompliziertere Vorgänge oder etwa Arztbesuche können ohne Hilfe und eigene Sprachkenntnisse aber schwierig werden. Wer sich für ein halbes Jahr auf dem Campingplatz einnistet, wird zudem sein Wohnmobil ordentlich einbauen und hat wenig Lust, es alle paar Tage zu bewegen. Beim Überwintern im Süden empfiehlt sich deshalb, ein Zweitgefährt für die alltäglichen Wege einzuplanen – sei es ein Fahrrad, ein Motorroller oder ein Pkw.