Besonderheiten beim Camping in Thüringen

Die Campingplätze in Thüringen bescheren Raum für Naturgenuss. An den Saalestauseen und entlang des Saaleradwegs befinden sich die meisten Plätze des mitteldeutschen Bundeslandes. Wanderfreunde zieht es ins Schiefergebirge und in den Thüringer Wald, wo rund um den bekannten Höhenweg Rennsteig verschiedene Campingmöglichkeiten warten. In der Rhön, auch als Land der weiten Ferne bekannt, gibt es ebenfalls Stellmöglichkeiten für Wohnwagen und Wohnmobile. Ein Gefühl von Urwald erwartet einen beim Camping im Nationalpark Hainich mit alten Buchenwäldern, Baumkronenpfad und Wildkatzendorf. Auch die weiten Täler und sanften Hügel im Altenburger Land und im Vogtland versprühen ihren Reiz. Nicht minder verlockend sind die Campingplätze im Thüringer Norden, wo das Kyffhäuser-Denkmal und die historische Hansestadt Nordhausen locken. Besuchermagnete mit Campingplätzen sind zudem Erfurt und Weimar.

Beste Reisezeit

Das Wetter in Thüringen wird von einem gemäßigten Klima mit kontinentalen Einflüssen bestimmt. Dabei ist es im flachen Norden trockener und milder als in den Höhenlagen des im Süden gelegenen Thüringer Walds. Das Thüringer Becken zählt sogar zu den niederschlagsärmsten Regionen Deutschlands. Die Monate Juli und August mit durchschnittlichen Höchsttemperaturen von 23 Grad Celsius sind ideal, um in den Seen Thüringens baden zu gehen und auf Werra, Unstrut und Saale mit dem Kanu in die Natur einzutauchen. Zwischen Frühjahr und Herbst herrscht Wander- und Radtour-Saison. Thüringen ist aber auch zum Wintercamping perfekt. Im traditionsreichen Wintersportort Oberhof sowie dem größten und schneesichersten alpinen Skigebiet des Freistaats, der Skiarena Silbersattel in Steinach, gibt es zahlreiche Pisten, Rodelhänge und abwechslungsreiche Loipen.