Camping im Harz

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Im Herzen Mitteldeutschlands erstreckt sich das Mittelgebirge Harz über die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen. Berühmt ist es vor allem für seine vielen Sagen, Mythen und Legenden. Ende Februar kann man so der Walpurgisnacht auf einem der Hexentanzplätze beiwohnen. Im Sommer bis weit in den Herbst hinein ist der Harz außerdem ein herrliches Ausflugsgebiet zum Wandern: Die Wege führen unter anderem durch dichte Buchenhaine und an klaren Gebirgsbächen vorbei. Naturcamping kann man hier in vollen Zügen genießen.

Camping im Harz

Der Harz ist eines der schönsten deutschen Mittelgebirge und für naturverbundene Campingfreunde ein wahres Paradies. Pincamp stellt die besten Campingplätze im Harz vor und versorgt euch mit allen Tipps, die ihr für euren nächsten Ausflug ins Land der Hexen und Zwerge braucht. Manche Regionen haben ihre Mythen, manche verzaubern ganz einfach deshalb, weil sie so schön sind. Im Harz gibt es beides: Eine spannende Lokalgeschichte und traumhafte schöne Landschaften, die einen vergessen lassen, dass man sich gerade mitten in Deutschland befindet. Kein Wunder, dass der Harz auch bei Campingurlaubern so beliebt ist.

Die 5 besten Campingplätze im Harz

Wer im Harz campen geht, hat die Qual der Wahl. Die zahlreichen Plätze liegen je nach Wunsch im Wald, direkt am See oder am Rand einer der idyllischen kleinen Ortschaften, die den Harz zu dem machen, was er ist: Eines der schönsten Erholungsgebiete in Deutschland. Um euch die Auswahl ein wenig zu erleichtern, stellen wir hier 5 Campingplätze vor, mit denen ihr nichts falsch machen könnt.

Harz-Camping am Schierker Stern

Der höchstgelegene Campingplatz im Harz und ein idealer Ausgangspunkt für Wanderer, Kletterer und Radfahrer. Auf dem Gelände gibt es neben Stellplätzen und Zeltplätzen auch beheizte Holzhütten mit bis zu acht Gästebetten. Aufgrund der Lage hat man vom Platz einen hervorragenden Blick auf den Brocken und zum Königs- und Winterberg.

Harz-Camping Göttingerode

Bereits seit über 60 Jahren besteht dieser familiengeführte Campingplatz, inzwischen schon in der dritten Generation. Inmitten der herrlichen Wälder des Harzes bietet der ganzjährig geöffnete Campingplatz Göttingerode seinen Gästen Erholung pur. Die Trampolinanlage und Go-Karts im Außenbereich sorgen dafür, dass den Kindern nicht langweilig wird.

Campingplatz Braunlage

Schöne Anlage direkt am Nationalpark mit vielen Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Campingurlaub. Auf vier Terrassen können Wohnmobile auf einem der 250 Stellplätze parken, dazu gibt es eine separate Zeltwiese, einen Kinderspielplatz und einen Angelteich.

Campingplatz Eulenburg

Auf dem Gelände der Eulenburg in der Nähe von Osterode liegt dieser ruhige von Wiesen, Bäumen und Bächen umgebene Platz. Bis zu 130 Wohnmobile finden auf den überwiegend parzellierten Stellplätzen einen Platz. Außerdem kann man im Heuhotel ganz rustikal in einer Scheune übernachten. Für die warme Jahreszeit gibt es spezielle Sommersanitäranlagen.

Klostercamping in Thale

Direkt neben den Klostermauern der Mythenstadt Thale befindet sich dieser schöne Naturcampingplatz mit 100 Stellplätzen für Wohnmobile und Caravans sowie einer Zeltwiese. Der Platz eignet sich ideal als Augsgangspunkt für den ausgezeichneten Wanderweg „Harzer Hexenstieg“, sowie Tagesausflüge ins Bodetal und den „Teufelsmauerstieg“. Tipp: Mit der ADAC-Campingcard bekommt ihr viele Vorteile, unter anderem Vergünstigungen, Rabatte und Zusatzleistungen auf manchen Plätzen. Informiert euch hier über die Vorteile und bestellt direkt die ADAC-Campingcard.

Hier könnt ihr im Harz am See campen

Camping im See ist vor allen in den Sommermonaten ein echtes Erlebnis: An einem heißen Tag Erfrischung im kühlen Nass suchen, zusammen mit den Kindern plantschen, Tretboot fahren oder einfach nur den Blick über das Wasser genießen. Im Harz gibt es etliche kleine und größere Seen und auch einige schöne Campingplätze direkt am Seeufer. Schaut euch diese empfehlenswerten Campingplätze am See genauer an:

  • Camping am See Halberstadt
  • Das Kreuzeck
  • Campingpark Wiesenbeker Teich
  • Comfort-Camping Seeburger See


Tipp: Camping am See ist im Harz natürlich auch im Winter ein Erlebnis. Ihr könnt dann zwar nicht baden, dafür aber auf dem See Schlittschuh laufen.

Camping mit Kindern im Harz: Freizeitspaß für die gesamte Familie

Wer mit der ganzen Familie samt Nachwuchs anreist, hat meist noch einmal ganz andere Anforderungen an den Campingplatz. Dazu gehört eine kinderfreundliche Ausstattung und Extras wie Tischtennisplatten, Abenteuerspielplatz sowie ein umfangreiches Animationsprogramm für Kinder.

Als beliebtes Ferienziel für Familien für Kinder sind die Campingplätze im Harz entsprechend gut ausgestattet. Viele Campingplatzbesitzer bieten Attraktionen und Erlebnisprogramme, etwa Nachtwanderungen, Wasserspielplätze oder spannende Ausflüge in die Gebirgswelt des Harz. Schaut dazu einfach auf den Webseiten der jeweiligen Plätze nach, was ihr dort bekommt. Diese Plätze können wir für Kinder empfehlen:

  • Campingplatz und Schwimmbad Lonau
  • Harz-Camping am Schierker Stern
  • Knaus Campingpark Walkenried


Im Harz gibt es auch abseits der Campingplätze einige tolle Attraktionen, mit denen ihr das Herz eurer Kids ganz bestimmt höherschlagen lasst. Diese Highlights für Kinder solltet ihr unbedingt auf eure Liste setzen:

  • Monsterroller Braunlage
  • Erlebnisberg Bocksberg mit der längsten Sommerrodelbahn Deutschlands, Bagjump und Riesentrampolin
  • Wasserspielplatz am Oberen Flößteich
  • Längste Fußgängerseilhängebrücke der Welt an der Rappbodetalsperre
  • Zipline und Wallrunning an der Rappbodetalsperre
  • Kletterwald Thale
  • Größte Schlangenfarm Europas in Schladen
  • 19-Lachter-Stollen in Wildemann

Anreise

Durch den Harz führen große Autobahnen wie die A7, die von Westen her in das Gebirge führt und die A38, auch Südharzautobahn genannt. Im Osten kommen die Camper der Region außerdem über die A14 nahe. Zudem kann man die Schnellstraße B243 zwischen Seesen bis nach Osterode nutzen, um zu einem bestimmten Urlaubsort oder Campingplatz im Harz zu gelangen. Auf ganz Deutschland bezogen ist die A2 eine der besten Verkehrsverbindungen. Auf dieser Straße können Reisende von Berlin im Osten und vom Ruhrgebiet und Münsterland im Westen Richtung Braunschweig fahren und dort nach Süden in den Harz abbiegen.

Von der Bundeshauptstadt dauert die Anreise beispielsweise etwa drei Stunden. Die Entfernung beträgt knapp 270 km. Dortmund ist etwa 290 km vom Harz entfernt, eine Strecke, die man innerhalb von etwas mehr als drei Stunden zurücklegt. Alternativ kann die A7 genutzt werden, die von Stuttgart und Frankfurt beziehungsweise von Schleswig-Holstein her kommt. Auf dem Weg lohnen sich Zwischenstopps in Weltkulturerbestätten wie Goslar, Wörlitz-Dessau und Quedlinburg.

Die beliebtesten Reiseziele im Harz

Fachwerkarchitektur, romantische kleine Mittelalterstädte und international anerkannte Kurbäder machen den Reiz eines Camping-Trips in den Harz aus. Orte wie Bad Harzburg, Schierke, Wernigerode und Thale sind dabei ideale Ausgangspunkte für Wanderungen.

Thale

Die Gemeinde Thale ist vor allem für den Aussichtspunkt Hexentanzplatz bekannt. Der staatlich anerkannte Erholungsort liegt direkt an der Bode und bietet erstklassige Ausflugsmöglichkeiten durch das Tal des Flusses. Zum 30. April wird wie jedes Jahr ausgiebig mit Hexen und Hexern gefeiert. Kulturell sind außerdem das Bergtheater und das Kloster Wendhusen sehenswert. Eine eigene Therme garantiert den Campern erholsame Momente.

Bad Harzburg

Der Kurort liegt im Umkreis der berühmten Kaiserstadt Goslar und ist vor allem wegen seiner Solequellen ein beliebtes Reiseziel. In der Therme entspannen die Urlauber in heilsamen Bädern und wärmen sich in der Sauna durch. Ein echtes Kleinod ist der Baumwipfelpfad, auf dem man fast 1 km lang in 20 m Höhe wandeln und die Aussicht über den Wald genießen kann.

Wernigerode

Wernigerode liegt nur 12 km vom höchsten Gipfel des Harzes, dem Brocken, entfernt. Wer Lust hat, kann den Berg selbst zu Fuß erklimmen. Alternativ fährt eine Seilbahn hinauf zu der Erhebung. In der Innenstadt bewundern die Gäste die filigrane Fachwerkarchitektur und können in einem der Restaurants regionale Küche beispielsweise auf der Marktstraße ausprobieren.

Das müsst ihr beim Campen mit Hund im Harz beachten

Auf den meisten Campingplätzen im Harz ist es kein Problem, mit dem vierbeinigen Begleiter anzureisen. Informiert euch vorher aber sicherheitshalber beim jeweiligen Platz: Teilweise gibt es Sonderregelungen, wenn ihr den Hund in ein Mietunterkunft mitnehmt. Bei Ausflügen in die nähere Umgebung und vor allem im Nationalpark oder geschützten Abschnitten auf den Wanderwegen solltet ihr unbedingt die Leinenpflicht beachten und den Hund nicht ohne Leine herumlaufen lassen.

Gastronomie

Es sind vor allem die einfachen, ländlichen Speisen, die die Küche im Harz prägen. Im Süden sind insbesondere die Einflüsse aus Thüringen spürbar. Rotkohl, Klöße und herzhafter Braten sind ein echter Genuss für Einheimische und Urlauber. Die Soßen werden meist mit den regionalen Schwarzbieren angesetzt. Diese passen nicht zuletzt auch zu den intensiv schmeckenden Rostbratwürsten.

Die vielen Flüsse haben zudem die besten Voraussetzungen für den Fischfang geschaffen. Speziell die Forellen des Harzes sind ein Klassiker in den Landrestaurants. In der Saison kommen des Weiteren Wildbraten vom Reh oder Wildschwein mit Pilzen und Preiselbeeren auf den Tisch. Ein Festtagsgericht sind die geräucherten Würste von den abgeschiedenen Dörfern des Gebirges.

Beste Reisezeit

Als typische Reisezeit fürs Camping im Harz gelten die Monate vom 30. April an bis in den Oktober hinein. Mit der Walpurgisnacht endet offiziell der Winter und in der Tat erblühen kurz darauf die beschaulichen Wiesen des Mittelgebirges. Im Sommer dann erwarten die Reisenden Temperaturen von bis zu 22 Grad Celsius in den niedrigeren Lagen. Für Ausflüge zu den Bergen sollte man selbstverständlich warme und windabweisende Kleidung mitnehmen. Angenehm sonnig ist es immer noch im September und Oktober. Vorteil an dieser Saison ist, dass die Wanderer die traumhafte Laubfärbung zu Gesicht bekommen. In diesem Zeitraum ist zudem die Niederschlagswahrscheinlichkeit vergleichsweise gering.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Kaiserpfalz Goslar: die einstige Residenz der deutsch-römischen Kaiser am Fuße des Rammelsbergs. Zu sehen gibt es die historischen Säle.
  • Quedlinburg: Mit ihrer bestens erhaltenen Fachwerkinnenstadt, der Königspfalz und der Stiftskirche hat es die Stadt ins UNESCO-Welterbe geschafft.
  • Erzbergwerk Rammelsberg: Mit dem Erzbergwerk und der tausendjährigen Geschichte des Bergbaus gehört der Rammelsberg zum Weltkulturerbe der UNESCO.
  • Brocken: Der Berg ist mit 1.141 m die höchste Erhebung im Harz. Erreicht werden kann der Gipfel per Schmalspurbahn.
  • Feuersteinklippe: Die bekannte Fels- und Schieferformation ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Nähe von Schierke.

Top 2 Insidertipps

  • Grube Samson: Das historische Bergwerk befindet sich in Sankt Andreasberg im Oberharz und bietet einen tiefgründigen Einblick in den historischen Erzabbau. Bemerkenswert ist dabei die einzige noch funktionstüchtige Fahrkunst der Welt. Bei einer Führung wird das wasserbetriebene Aufzugverfahren vorgeführt.
  • Märchenwald Bad Harzburg: Vor allem Familien zieht es in einem Urlaub auf einem Campingplatz im Harz zu dieser Attraktion. In dem Waldstück auf jeweils fünf Bühnenbildern zu jedem Märchen werden die Geschichten der Gebrüder Grimm lebendig. Zudem können sich die kleinen Urlauber im Streichelzoo mit Tieren anfreunden.

Aktivitäten und Ausflüge im Harz

Wer seinen Campingurlaub im Harz verbringt, hat die Qual der Wahl: Mit der vielseitigen und naturbelassenen Landschaft des Mittelgebirges ist der Harz das perfekte Terrain für Freizeitaktivitäten wie Wildwasserfahren und Rafting, Radtouren, Mountainbiking und Wandern.

Wandern

Die Aktivität Nummer Eins in einem Urlaub im Harz ist natürlich das Wandern. Das Wegenetz ist sehr vielfältig und wurde bereits vor mehr als 200 Jahren gerne begangen. Wandeln kann man zum Beispiel auf den Spuren Heinrich Heines, dem ein eigener Wanderweg gewidmet ist. Die Strecke führt von Ilsenburg bis hinauf zum Brocken. Ein weiterer Klassiker ist der Hexenstieg von Osterrode nach Thale, der von verschiedenen Wandermagazinen zu einem der besten Wanderwege Deutschlands gekürt wurde. Ebenfalls lohnenswert sind ein Tagesausflug ins idyllische Bodetal und der Teufelsmauerstieg mit interessanten geologischen Felsformationen. Viele der Wege sind übrigens auch für Laufsportler und Trailrunner geeignet.

Radfahren und Mountainbiken

Fahrradfahrer können unter anderem den etwas größeren Flüssen im Harz folgen. Für Familien ist beispielsweise der Innerste Weg empfehlenswert ebenso wie die Kleine Harzvorland-Tour. Ambitionierte Sportler begeben sich auch gerne auf die diversen Mountainbike-Routen und radeln den Brocken oder den Wurmberg hinunter.

Wildwasserfahren

Rafting und Kajaking sind Sportarten, die man ideal auf den kühlen und klaren Berggewässern des Harzes betreiben kann. Speziell die Oker, die Innerste und die Bode bieten beste Voraussetzungen für den Wassersport. Vor Ort gibt es diverse Anbieter, mit denen Harztouristen eine Tour buchen können.

Events

April

  • Walpurgisnacht: Am frühen Abend treffen sich als Hexen und Teufel verkleidete Menschen auf Tanzplätzen wie in Thale oder Schierke. Jedes kleinere Dorf feiert seine ganz eigene Party und sorgt mit Hexenfeuern und Pyroshows für ein unvergessliches Erlebnis.

Mai

  • Viehaustrieb in Wildemann: Ende Mai werden die Kühe auf die Weide getrieben. Das Ereignis nimmt man zum Anlass, folkloristische Musik zu spielen und zu feiern.

Juli

  • Harzfest: Jedes Jahr wird dieses Event an einem anderen Ort im Harz begangen. Eingeladen sind Kunsthandwerker, Bauern mit ihren Produkten und regionale Musikgruppen.

Juli

  • Wo der Pfeffer wächst: Das Kräuterfest in Altenau dauert eine ganze Woche an und ist die perfekte Gelegenheit um mehr über Gewürze und Aromen der Natur zu erfahren. Teil der Veranstaltung sind Kräuterwanderungen.

August

  • Köhlerfest: In Braunlage zündet die Stadt einen Holzmeiler an und feiert, solange bis alles zu Holzkohle verglüht ist. Dieser Prozess dauert fast drei Wochenenden lang.

September

  • Massenlauf zum Brocken: Von Ilsenburg und Wernigerode aus widmen sich die Menschen im September dem Extremwandern. Der Wettlauf zum Gipfel wird von Musik und einem spannenden Begleitprogramm für die Zuschauer untermalt.