Camping im Thüringer Wald

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Besonderheiten zum Camping im Thüringer Wald

Das Angebot an Campingplätzen im Thüringer Wald ist vielfältig und familienfreundlich. Camping am See, Naturcamping oder Wintercamping sind hier gleichermaßen möglich. Viele Campingplätze erlauben zudem ein Haustier mitzubringen. Camping im Thüringer Wald ist das ganze Jahr über möglich. Neben Zelten und Stellplätzen für Wohnwagen und Caravans bieten einige Anbieter auch Bungalows und Ferienwohnungen an. Die Ausstattung der Campingplätze variiert.

Aufgrund der Beliebtheit des Thüringer Waldes als Ferienregion ist es ratsam, vorab Stellplätze zu reservieren. Die Campingplätze im Thüringer Wald sind ideale Ausgangspunkte für Wanderungen und Skitouren, ausgedehnte Radtouren und Wassersportaktivitäten. Liebhaber von Kunst- und Kulturreisen sowie Burgen und Schlössern finden hier ebenso perfekte Ausgangsbedingungen.

Anreise

Am schnellsten erreichen Urlauber die Region über die Autobahn A4, die über die Nord-Süd-Autobahnen A9 oder A7 leicht zu erreichen ist. Diese Variante führt zu den nördlichen Ausläufern des Thüringer Waldes. Diese Route ist für Reisende zu empfehlen, die sich Campingplätze im Norden der Region ausgesucht haben. Wer eine Autobahnfahrt gerne mit einer schönen Landschaft und kurvigen Abschnitten verbindet, sollte über die A71 fahren. Diese Route verbindet die A4 bei Erfurt mit der A70 bzw. A7 bei Schweinfurt.

Je nach Ziel führen die Straßen zu den Campingplätzen des Thüringer Waldes dann über landschaftlich reizvolle und gewundene Straßen. Hier sollten Reisende etwas mehr Zeit einplanen, vor allem da es viele Aussichtspunkte zum Anhalten gibt, die einen wunderschönen Blick über den Thüringer Wald bieten. Der Luftkurort Tambach-Dietharz, im Herzen des Naturparkes gelegen, ist von Frankfurt am Main circa 230 km, von Hamburg circa 400 km, von Berlin etwa 340 km von München circa 370 km entfernt. Wer den gesamten Thüringer Wald mobil erkunden möchte, fährt auf der ausgeschilderten Naturparkroute mit einer Länge von etwa 450 km von Norden nach Süden.

Reiseziele im Thüringer Wald

Das Angebot im Thüringer Wald an sehenswerten Orten, die Kulturliebhaber begeistern, ist groß.

Bad Tabarz

Das Kneipp-Heilbad Bad Tabarz besticht durch weiträumige Parkanlagen und alte Villen. Der Ort besitzt gut ausgebaute Wanderwege auf 134 km. Von hier lässt sich der Große Inselsberg schnell erkunden. Sein 21 m hoher Aussichtsturm erlaubt einen Rundumblick über die Region. Zu Ehren von Heinrich Hoffmann, dem Autor von Struwwelpeter, hat die Stadt einen gleichnamigen Park errichtet. Der südlich gelegene Lauchagrund ist beliebt bei Kletterern.

Ruhla

Ruhla ist eine alte Bergstadt nahe Eisenach. Sie ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen zum Alexanderturm, dem einzigen Aussichtsturm des westlichen Thüringer Waldes. Das Uhrenmuseum und das Orts- und Tabakpfeifenmuseum laden zu Entdeckungsreisen ein und befinden sich in denkmalgeschützten Fachwerkhäusern in der Innenstadt. Wer sich abkühlen möchte, besichtigt die Kittelsthaler Tropfsteinhöhle, die 48 m tief in den Berg führt.

Beliebte Ferienstraßen

Durch den Thüringer Wald führen unterschiedliche Themenstraßen. Die Porzellanstraße verbindet Orte der Porzellanherstellung. Die Bier- und Burgenstraße führt vorbei an der Burg Greifenstein und Schloss Wespenstein sowie an lokalen Brauereien. Auf der Klassikerstraße können Urlauber den Spuren von Goethe, Schiller und Bach folgen. Die Deutsche Fachwerkstraße entführt Architekturliebhaber nach Treffurt, Vacha und Schmalkalden.

Gastronomie

Die Thüringer Küche ist bodenständig und fleischbetont. Thüringer Klöße sowie die Thüringische Bratwurst gelten als Nationalgericht und sind ein beliebtes Tischthema, wenn diese Gerichte mit anderen Küchen verglichen werden. Wer mitreden möchte, sollte sie probiert haben, am besten an einem Sonntag, denn ein bekanntes Sprichwort sagt: „Ein Sonntag ohne Klöße verlöre viel von seiner Größe“.

Fleisch spielt grundsätzlich eine große Rolle in der thüringischen Küche. Sauerbraten mit Rotkraut, Mutzbraten oder das Thüringer Bierfleisch sind auf den meisten Speisekarten zu finden. Wer es lieber süß mag, greift zum Thüringer Krapfen. Weinkenner kommen im Thüringer Wald ebenfalls auf ihre Kosten. Im nahe gelegenen Saale-Unstrut-Gebiet werden hochwertige Weine produziert.

Beste Reisezeit

Die Ausrichtung des Thüringer Waldes sowie seine Höhenlage haben einen starken Einfluss auf das Klima und das Wetter. Die Südwestwinde vom Atlantik bringen in die südwestlichen Regionen vermehrt Regen. Die Durchschnittstemperaturen im Juli betragen um die 15 Grad Celsius auf 500 m Höhe und fallen mit steigenden Höhenmetern. Die Stau- und Föhneffekte (Luv/Lee) führen mitunter zu starken Winden auf den Gebirgskämmen von Südwest nach Nordost.

Winter im Thüringer Wald können besonders in den höheren Lagen kalt werden. Die mittleren Januartemperaturen liegen bei -4 bis -2 Grad Celsius. Aufgrund der gleichzeitig hohen Niederschlagswerte gibt es eine hohe Schneegarantie. Wintercamper finden vor allem in den Gebieten um Oberhof reichlich Schnee für ausgedehnte Wintertouren. In Kammlagen kann es mehr als 150 Frosttage geben.

Aktivitäten und Ausflüge

Die Region hat viel zu bieten. Sportlich Aktive finden im ausgedehnten Wandernetz und bei Wassersport Erholung. Zahlreiche Museen sowie Burgen und Schlösser laden zu inspirierenden Ausflügen ein. Spaß für die Kinder ist ebenso garantiert.

Der Rennsteig

Der Rennsteig zählt zu den ältesten Fernwanderwegen Deutschlands und führt auf knapp 170 km von Hörschel nach Blankenstein. Dieser bietet unterschiedliche Routen für Wanderer, Radfahrer, Mountainbiker und Wintersportler. Wer die besondere Herausforderung sucht, nimmt im Mai am GutsMuths-Rennsteiglauf teil.

Reformatoren und Innovatoren

Zahlreiche Museen, Burgen und Schlösser laden zum Erkunden ein. Seit 900 Jahren thront die Wartburg über Eisenach. Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe und Zeugnis deutscher Geschichte. Hier übersetze Luther das Neue Testament und leitete die Reformation ein. Die Glashütte Lauscha zeigt die Geschichte der Glasproduktion von der Hexenküche der Glasmacher bis in den Hüttenbetrieb.

Für die Kleinen

Ob im Zwergen-Park in Trusetal, im Märchenwald in Saalburg-Ebersdorf oder im Miniaturenpark in Ruhla – es gibt reichlich zu erleben. Wissensdurstige erkunden die Tierparks in Suhl, Gotha oder Sonneberg-Neufang. Zukünftige Meeresbiologen können im Erlebnispark Meeresaquarium in Zella-Mehlis Zitronenhaie, Sandtigerhaie und Leopardenhaie bestaunen. Zauberhaft wird es in der Feengrotte in Saalfeld, einem Schaubergwerk mit schillernden Grottenseen und faszinierenden Tropfsteinengebilden. Täglich finden dort Zwergentouren statt.