Camping auf Korsika

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Korsika: Camping an der Küste und im Binnenland

Schroffe Felsküsten im Westen, gemütliche Sandstrände im Osten – und dazwischen steile Gebirgsketten, kleine Fischerdörfer und mittelalterliche Festungen: Zwischen Frankreich und Italien erhebt sich im Mittemeer mit einer unheimlichen kulturellen und landschaftlichen Vielfalt Korsika. Camping auf der Insel ist also extrem abwechslungsreich, obwohl sie nur 180 Kilometer lang und maximal 80 Kilometer breit ist. Egal, ob im bergigen Binnenland oder an der Küste, allgemein bieten die Campingplätze Korsikas viele Möglichkeiten, gut und günstig zu übernachten.

Camping auf Korsika: Die Natur steht im Fokus

Wer seinen Urlaub auf Korsika verbringt, macht das oft bereits seit vielen Jahrzehnten oder sogar in zweiter und dritter Generation. Luxus steht beim Camping auf Korsika nicht im Mittelpunkt. Die Gäste schätzen die Natur und die Ursprünglichkeit auf der Insel. Gerade deswegen sind viele Camper auch nach wie vor mit dem Zelt unterwegs. Die Campingplätze Korsikas haben sich dem angepasst. Viele sind eher einfach bis Standard – von 37 im ADAC Campingführer gelisteten Plätzen erreichen nur zwei 4 von 5 Sternen. Dafür überzeugen sie ihre Gäste durch ihre naturbelassenen Stellflächen mit schattenspendenden Nadelbaumbeständen, die Nähe zum Meer und die Gemeinschaft der Camper untereinander.

Korsika Camping für Surfer, Taucher und Wasserratten

Die Insel mag nicht die größte sein, auf 1000 Kilometer Küstenlinie bringt sie es aber doch – und die sind außergewöhnlich abwechslungsreich. Wer einfach nur am Strand relaxen will, ist beim Camping auf Korsika genau richtig. Weißer Sand und kristallklares Wasser verleihen den Stränden, etwa bei Santa Giulia und Saleccia, karibisches Flair. Genauso sind die Küsten der Insel aber ein lohnenswertes Ziel für Wassersportler aller Art. Windsurfer finden etwa vor Calvi und Î le-Rousse ideale Bedingungen. Die üppige Unterwasserwelt, etwa bei Centuri-Port am Cap Corse oder Porto Vecchio, sind auch für Tauchanfänger gut geeignet. Dort gibt es neben einer eindrucksvollen Flora und Fauna sogar einige Schiffswracks zu entdecken. Auch Segler und Stand-up-Paddler kommen rund um die Insel auf ihre Kosten. Die Campingplätze Korsikas sind vielerorts gut auf die Bedürfnisse der Wassersport-Gäste eingestellt, mit eigenen Angeboten und dem entsprechenden Know-how.

Korsika ist eine Paradiesinsel für Bergsport

Klar, die Insel ist rundherum vom tiefblauen Mittelmeer umgeben, das viele Wassersportler anzieht. Camping auf Korsika ist aber auch bei Wanderern extrem beliebt. Denn trotz ihrer vergleichsweise kleinen Ausmaße hält die Insel jede Menge Betätigungsmöglichkeiten für Bergsportler bereit, vom leichten Spaziergang über schweißtreibende Gipfelwanderungen bis hin zu anspruchsvollen Mehrtagestouren. Etliche Gipfel auf der Insel sind mehr als 2000 Meter hoch. Die Campingplätze Korsikas sind idealer Startpunkt und Etappenziel zugleich, um sie zu erkunden. Berühmtester Wanderweg Korsikas ist wohl der Grand Randonèe20, kurz GR 20, der auf einer Länge von etwa 200 Kilometer die Orte Conca im Süden und Calenzana im Norden verbindet – wer ihn begehen will, sollte aber gute Kondition und rund 15 Tage Zeit mitbringen.

Aber auch für Tagesausflügler bieten sich viele Gelegenheiten: Insgesamt überziehen etwa 2000 Kilometer Wanderwege die Insel, am Fuße vieler Berge finden sich Campingplätze auf Korsika, etwa am Monte Cinto, dem mit 2706 Metern höchsten Berg der Insel. Die besten Möglichkeiten zum Camping auf Korsika finden Bergsportler rund um Corte im Inselzentrum.

Camping auf Korsika - ideal für Familien und Abenteurer

Surfer, Fernwanderer, Individualurlauber: Viele Campinggäste auf Korsika sind sehr eng mit der Natur verbunden und genügsam. Sie schätzen die wilde Schönheit der Insel und geben sich mit wenig zufrieden. Dass man wenig braucht, heißt auf den Campingplätzen Korsikas aber nicht, dass man auch nur wenig haben kann. Viele Camps bieten einfache, günstige Standplätze. Genauso müssen aber etwa Familien, die für einen Strandurlaub auf die Insel gekommen sind, nicht auf Annehmlichkeiten verzichten. Massagemöglichkeiten, Sauna, Outdoor-Fitnesspark, Pool und Animationsprogramm sind vielerorts Teil des Angebots auf Korsika. Camping bedeutet also nicht automatisch auch Verzicht – höchstens auf die Kleidung: Denn FKK hat in Frankreich ohnehin eine ausgeprägte Tradition. Wieso sollte das also ausgerechnet auf dieser so ursprünglichen Insel anders sein? Auch für Nudisten finden sich also ein paar Campingplätze auf Korsika.

Feste auf Korsika: Camping trifft Musik und Religion

Korsen feiern viel und gerne – vor allem zu religiösen Anlässen. Höhepunkt des Jahres ist die Karwoche, in der zahlreiche festliche Prozessionen über die Insel ziehen: Etwa die Prozessionen La Cerca und La Granitula in Erbalunga, die der fünf städtischen Bruderschaften in Bonifacio oder die Büßerprozessionen in Calvi. Die Insel hat sich aber in den vergangenen Jahren auch zu einem kulturellen, musikalischen Zentrum im Mittelmeer entwickelt. Rund um die Campingplätze Korsikas gibt es vor allem im Sommer eine Vielzahl von Festivals, das Festivoce im Juli etwa, bei dem in Pigna und anderen Orten der Balagne internationale Volksmusik im Mittelpunkt steht. Aber auch moderne Klänge sind zu hören, etwa beim Jazzfestival in Calvi im Juni. Camping auf Korsika ist also nicht nur etwas für Auge, Nase und Gaumen, sondern auch fürs Ohr.

Das sollten Sie beim Camping auf Korsika sehen

Korsika ist reich an landschaftlichen, kulturellen und kulinarischen Schätzen. Am besten Sie lassen sich immer der Nase (und dem Auge) nach über die Insel treiben. Die folgenden Orte sollten auf keiner Tour fehlen.

Ajaccio

Die Stadt im Südwesten Korsikas ist mit etwa 65000 Einwohnern die größte der Insel und Geburtsort des wohl berühmtesten Korsen aller Zeiten: Napoleon Bonaparte. Dementsprechend häufig ist er in Form von Standbildern, Porträts und Statuen in der Stadt vertreten. Mit ihren zahlreichen Boulevards und Cafés strahlt sie ein ganz eigenes mediterranes Flair aus, sie ist der französischste aller Orte auf der sonst so auf Eigenständigkeit bedachten Insel.

Bastia

Ohnehin landen dort an der Ostküste die meisten Fähren – zumindest die, die von Italien aus abfahren. In der Stadt am Fuße des Pigno-Massivs strömt den Urlaubern zum ersten Mal der Duft der Macchia entgegen. Wer seine Nase endgültig auf Korsika trimmen will, macht gleich einmal am Markt nahe des alten genuesischen Hafens Halt. Bergeweise Schinken, Obst, Gemüse und korsischer Käse sorgen sofort für Wohlfühlatmosphäre und bilden den idealen Reiseproviant.

Bonifacio

An der Südspitze der Insel erheben sich die weißen Kreidefelsen von Bonifacio rund 100 Meter aus dem Meer. Gemeinsam mit den Häusern der Festungsstadt, die zum Teil direkt über der Steilküste stehen, bietet sich den Besuchern ein beeindruckender Anblick. Auch Sardinien scheint von Bonifacio aus zum Greifen nah

ADAC CampCard-Vorteile beim Camping auf Korsika

Mit der ADAC CampCard erhalten Sie auf einigen der Campingplätze Korsikas Rabatte auf Mietunterkünfte oder den Sparpreis in der Nebensaison.

Das könnte beim Camping auf Korsika hilfreich sein

Camping auf Korsika ist angesichts der beeindruckenden Naturkulisse ein spektakuläres Erlebnis. Das allerdings will erarbeitet werden. Zu den Autobahn-Mautgebühren in Frankreich oder Italien kommen noch die Kosten für die Fähre, die zur Anreise nötig ist. Die wichtigsten Fährverbindungen von Italien aus sind Genua, Livorno, Savona und von Frankreich aus Nizza und Toulon. Vor allem in der Hauptsaison sollte man seinen Platz auf der Fähre zudem unbedingt rechtzeitig reservieren, damit man auch wirklich übersetzen kann. Ob Camping an Bord möglich ist, klären Sie bitte vor der Buchung. Auf der Insel selbst ist vor allem auf der Westseite Vorsicht geboten: Schmale, enge Straßen, durchsetzt mit zahlreichen Kurven und Felsvorsprüngen, sind für größere Wohnmobile und Gespanne nur sehr bedingt geeignet. Auch Stellplätze für Caravans sind auf dieser Seite der Insel rar gesät.