Camping im Berner Oberland

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Besonderheiten zum Camping im Berner Oberland

Die historische Region in der westlichen Zentralschweiz ist durch die Voralpenkette vom restlichen Bern getrennt und verfügt über zahlreiche Täler und Seen. Neben beschaulichen Städten und Dörfern wie Interlaken, Thun und Spiez schmückt sich die Destination mit herrlichem Alpenpanorama und dichten Waldgebieten. Das Berner Oberland verfügt mit Naturparks, majestätischen Bergen und Flüssen über eine bemerkenswerte landschaftliche Vielfalt, die sich allesamt einen Aspekt teilen: die natürliche Ursprünglichkeit.

Die Campingplätze im Berner Oberland sind strategisch günstig verteilt. So liegen einige Plätze am prächtigen Thunersee mit schnellem Zugang zur Erfrischung im Wasser. Andere Anbieter befinden sich wiederum in den Tälern und bieten sich so als Basis für vielfältige Wandertouren. Auch in den Waldgebieten und im Gebirge finden sich gepflegte Campingplätze und lassen so keine Wünsche mehr offen.

Anreise

Aus Stuttgart beträgt die Anfahrt 401 km in südliche Richtung quer durch Baden-Württemberg entlang der A81. Die Anreise führt vorbei an Herrenberg, Villingen-Schwenningen und Singen vor der Schweizer Grenze. Für die gebührenpflichtige Weiterfahrt auf den Schweizer Autobahnen wird eine Vignette benötigt. Diese kann man online beim ADAC oder bei der Deutschen Post erwerben oder unterwegs bei den Tankstellen. Beim Grenzübertritt vor Thayngen wird ein Personalausweis oder Reisepass benötigt. Weiter geht es im Schweizer Staatsgebiet auf der A4, A1 und A6 vorbei an Winterthur, Zürich und Bern bis nach Interlaken zwischen Thunersee und Brienzersee.

Von München bis nach Interlaken sind es 447 km. Die Drei-Ländertour führt entlang der A96 durch Bayern und vorbei an Memmingen nach Lindau. Zwar gilt es für den österreichischen Abschnitt auf der A14 von Bregenz bis nach Mäder eine Tagesvignette zu kaufen, dafür ist die Anfahrt im Vergleich zu der Strecke über Singen rund 167 km kürzer. Bei Mäder wird die Grenze zur Schweiz übertreten und das Mitführen eines Personalausweises oder Reisepass ist Pflicht. Auch muss eine Vignette für die Schweizer Autobahn an der Windschutzscheibe angebracht werden. Die restliche Strecke auf der A3, A4, A14 und A8 schlängelt sich durch wunderschöne Seelandschaften.

Reiseziele im Berner Oberland

Die Dominanz von beeindruckenden Berglandschaften ist in der Alpenregion kaum verwunderlich. Daher bietet das Berner Oberland spektakuläre Reiseziele in der weiten Natur.

Grindelwald und die Jungfrau-Region erleben

Das Bergdorf Grindelwald ist eine sehr gute Ausgangslage für die spektakuläre Jungfrau-Region mit schier endlosen Wandermöglichkeiten im Sommer und Wintersportangeboten im Winter, die von Grindelwald per Gondel oder Bergbahn erreicht werden können. So erwartet einen der sanfte, aber hoch gelegene Wanderweg von Männlichen zur Kleinen Scheidegg mit atemberaubender Aussicht zum Eiger, Mönch und Jungfrau. Mit der Jungfraubahn gelangt man auch zum „Dach Europas“ bei der Jungfraujoch-Station auf 3.454 m.

Grindelwald dient auch als Basis für die Besteigung der legendären Eigernordwand und ist bekannt für sein Nachtleben während der Hochsaison. Die Gletscherschlucht direkt beim Ort verfügt über Hänge aus Kalkstein und beeindruckende Wasserfälle.

Historische Burgen in Thun entdecken

Die Altstadt am Fluss Aare ist mit ihren Bürgerhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert eine wahre Augenweide. Dies ist auch das passende Stichwort bei einem gemütlichen Spaziergang über die 300 Jahre alte, hölzerne Untere Schleusenbrücke mit ihrer farbigen Blumenpracht entlang des Geländers. Ein ähnliches szenisches Erlebnis bietet sich auch in der Oberen Hauptgasse. Die mittelalterliche Gasse verfügt über viele gemütliche Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte. Auch hier reihen sich dicht bewachsene Balustraden der Balkone Seite an Seite. Das majestätische Schloss Thun kann ebenso besichtigt werden wie die Strättligburg etwas außerhalb der Stadt.

Gastronomie

Die Küche des Berner Oberlandes ist international bekannt für traditionelle, herzhafte Gerichte, die sich im Laufe der Zeit aus den klimatischen Bedingungen heraus entwickelt haben. So schmeckt beispielsweise Berner Rösti als Hauptgericht oder Beilage einfach exquisit. Das einfache Rezept besteht aus geraspelten Kartoffeln, Bauernspeck und Salz. Die Zutaten werden knusprig angebraten und warm serviert.

Bekannt ist die Region auch für unterschiedlichste Variationen von köstlichem, reifem Bergkäse. Dies ist die perfekte Grundzutat für ein gelungenes Raclette oder Fondue inmitten einer herrlichen Alpenkulisse. Das Berner Oberland verfügt auch über eine Reihe guter Weine, die während verschiedener Weintouren in den Kellereien verköstigt werden können.

Wetter

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Höhenlagen im Berner Oberland gibt es auch verschiedene Klimazonen. Generell herrscht ein alpines Klima mit meist heißen Sommern und kalten, rauen Wintern vor. Da das Berner Oberland sich auf der Alpennordseite befindet, ist es im Vergleich zur Alpensüdseite generell etwas frischer und regenreicher. Die beste Wandersaison ist von Ende Frühling bis Anfang Herbst.

Der Hochsommer eignet sich zudem für ideale Badeferien an den Seen der Region. Im Winter steht die Region ganz im Zeichen des Wintersports, bietet aber auch tolle Bedingungen für romantische Wanderungen unter schneebehangenen Tannen oder wohlige Fondue-Abende am Lagerfeuer vor dem Camper, denn einige Campingplätze werden das ganze Jahr über betrieben.

Aktivitäten und Ausflüge

Das Berner Oberland bietet eine sehr gute Balance zwischen Naturschönheiten und einer gut vernetzten Infrastruktur. Dies erlaubt das problemlose und zeitnahe Erreichen der verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Region.

Skydiving vor Bergpanorama

Für den besonderen Adrenalinschub sorgt Sykdiving, welches von Interlaken aus unternommen werden kann. Mit dem Helikopter steigt man dabei auf luftige Höhen und springt zusammen mit dem Instruktor aus der Kabine in den freien Fall. Wieder erhält man einen grandiosen Ausblick auf die umliegenden Berge, diesmal jedoch aus einer ganz anderen Perspektive. Das Spektakel dauert etwa 45 Sekunden und verspricht ein einmaliges, unvergessliches Erlebnis.

Mit der Jungfraubahn zum „Dach Europas“

Der Aufstieg per Jungfraubahn zur Station am Jungfraujoch ist an sich schon ein beeindruckendes Erlebnis. Im Sommer passiert man endlose Alpenwiesen mit geschützten Blumen und glasklare Bergseen entlang der weiß bedeckten Gipfel. Im Winter hingegen bläst einem der kalte Wind den Schnee entgegen. Auf 3.454 m erblickt man das imposante Panorama vom Jungfraujoch zur Jungfrau, Eiger und Mönch. Auch ein „Eispalast“ verzaubert mit glitzernden Tunnels, Hallen und Skulpturen im dicken Eispanzer.