Camping am Mittelmeer

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Badespaß, Gaumenfreuden, einzigartige Naturlandschaften und fast ganzjährig Sonnengarantie: Camping am Mittelmeer verspricht einen unvergesslichen Urlaub im Süden Europas. Die beliebten Reiseländer Italien, Spanien, Frankreich oder Griechenland sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Der Mittelmeerraum bietet neugierigen Campern noch immer viel Platz für Entdeckungen jenseits der ausgetretenen Pfade.

Camping am Mittelmeer: Alle wichtigen Infos auf einen Blick

Die mediterrane Welt ist bei Campingfans aus Deutschland seit jeher eine der beliebtesten Urlaubsregionen. Ob es an der vielen Sonne und den paradiesischen Stränden liegt? Dem Duft der Zitronenplantagen und Pinienwälder? Oder ganz einfach an der unbeschwerten Lebensart der Menschen an den Ufern des Mittelmeers? Klar ist jedenfalls: Wer es gerne warm und südlich hat, liegt mit Campingferien am Mittelmeer auf der sicheren Seite.

Ein großer Pluspunkt der Region ist die riesige Vielfalt. An der Mittelmeerküste befinden sich zahlreiche beliebte Reiseländer von denen jedes seine eigenen Reize, seine eigene Kultur und unverwechselbare Landschaften bietet. Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland sind die klassischen Mittelmeerländer und für viele Campingfans der Inbegriff eines sommerlichen Campingurlaubs mit Sandstränden, hübschen Badeorten und ganz viel Entspannung. Camping hat hier eine lange Tradition. Daher ist die touristische Infrastruktur gut ausgebaut, das Freizeitangebot groß und der Komfort auf den Campingplätzen hoch.

Gerade in beliebten Ferienregionen wie der Côte d’Azur (Frankeich) der Riviera (Italien) oder der Costa des Sol (Spanien) finden sich etliche hervorragend ausgestattete Campinganlagen, die keine Wünsche offenlassen. Die Feriendörfer ähneln oft gut durchorganisierten Kleinstädten und bieten neben Standplätzen für jeden Geschmack ein riesiges Freizeitangebot, Kinderanimation, Bootstouren und zahlreiche Aktivitäten für Sportfans.

Schon länger kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem eine Reise wert, ist das bei Campern äußerst beliebte Kroatien. Istrien, Dalmatien und die Kvarner Bucht bieten wildromantische Steilküsten, versteckte Strände und fast unwirklich schönes türkisblaues Wasser. Die FKK-Kultur ist in Kroatien zudem sehr lebendig und es gibt etliche Plätze für Fans des hüllenlosen Campings.

Noch nicht ganz so entdeckt ist Albanien, das mit der Albanischen Riviera einen eigenen Küstenabschnitt am Mittelmeer hat. Der Standard der Plätze ist hier häufig recht einfach, dafür muss man sich den Stellplatz aber nicht mit Dutzenden von anderen Urlaubern teilen. Hier ist Camping noch ein echtes Abenteuer.

Nicht vergessen darf man natürlich die zahlreichen Inseln im Mittelmeer. Beliebte Ziele für Campingfans sind Sardinien, Korsika, Elba und Sizilien. Daneben gibt es aber noch etliche weniger bekannte Reiseziele, die nicht minder reizvoll sind, etwa die Hyerischen Inseln vor der Côte d’Azur oder die Kornati-Inseln in der Adria.

Traumziele für viele Urlauber sind außerdem die Ferieninsel Capri mit ihrer Blauen Grotte und das Wellness-Paradies Ischia. Die Anfahrt mit dem Camper erfolgt hier über Fähren, die vom Festland auslaufen.

Ist Wildcampen am Mittelmeer erlaubt?

Wildcampen ist in den meisten Mittelmeerländern strikt verboten. Gerade in beliebten Regionen und rund um bekannte Strände in Italien und Spanien werden die Verbote strikt kontrolliert und bei Verstoß mit hohen Geldstrafen geahndet. Auch das Abstellen des Reisemobils an Stränden und Küstenabschnitten über Nacht ist in der Regel nicht gestattet. Wer dennoch nicht ganz auf einen Hauch von Abenteuer verzichten möchte, sucht sich am Besten einen der zahlreichen Naturcampingplätze. In Albanien sind die Regeln etwas lockerer – hier ist das Freistehen mit dem Wohnmobil oder Zelt ohne Probleme möglich.

Darf man einen Hund zum Campen ans Mittelmeer mitnehmen?

Das Mitbringen von Hunden wird von den einzelnen Ländern geregelt. In vielen Staaten wie Italien, Spanien oder Kroatien ist es aber kein Problem Haustiere mit in die Campingferien zu nehmen. Generell muss man aber den EU-Heimtierausweis mitführen, außerdem muss der Vierbeiner über einen implantierten Mikrochip verfügen und gegen Tollwut geimpft sein.

Sehr strenge Regeln gibt es in Frankreich - bestimmte Rassen dürfen hier überhaupt nicht eingeführt werden. Auf den Campingplätzen entscheiden in der Regel die Betreiber über den Umgang mit Hunden. Meistens sind Hunde aber zugelassen, sofern sie an der Leine geführt werden. Auch an den Stränden unterscheiden sich die Regeln von Gemeinde zu Gemeinde. In der Hauptsaison sind viele Strände an der Mittelmeerküste aber für Hunde komplett gesperrt.

So klappt die Anreise ans Mittelmeer

Der Anfahrtsweg hängt stark davon ab, in welches Mittelmeerland man reist. In der Regel ist es aber kein Problem mit dem Camper bis zum gewünschten Reiseziel durchzufahren. Beachten sollte man die Mautregeln in den europäischen Nachbarländern. Wer in Frankreich, Italien oder Spanien auf der Autobahn fährt muss Mautgebühren entrichten. Gleiches gilt für Länder wie die Schweiz oder Österreich, die man eventuell auf der Fahrt passiert.

Um mit dem Reisemobil nach Griechenland oder Inseln wie Sardinien zu gelangen, ist die Überfahrt mit einer Fähre erforderlich. Die Fähren laufen in der Regel von unterschiedlichen Startpunkten auf dem Festland aus. Generell empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung der Fähre, um sicher einen Platz auf dem Schiff zu erhalten.

Gerade bei längeren Reisen sollten ausreichend Pausen eingelegt werden sein. Dafür bieten sich die diversen hochwertigen Raststätten an, die sich in fast allen europäischen Ländern finden. Beispielhaft sei hier die Raststätte Lanz am Brenner-Pass zwischen Österreich und Italien genannt. Hier werden Reisende in gemütlichem Ambiente mit Panini, Käse, Delikatessen und vorzüglichen Weinen verwöhnt.

Die schönsten Reiseziele am Mittelmeer

Man kann das Mittelmeer ein Leben lang bereisen und wird immer wieder einen neuen Sehnsuchtsort finden. Die Region ist unglaublich vielseitig und bietet auch langjährigen Campern immer wieder Überraschungen und unentdeckte Orte. Hier ein Überblick über einige lohnenswerte Ziele.

Rimini: familienfreundliches Urlaubsziel an der Adria

Der bekannteste Badeort am Mare Adriatico ist mit kilometerlangen Stränden gesegnet: Bereits seit dem 19.Jh. reisen Urlauber nach Rimini und genießen eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten sowie ein attraktives Unterhaltungsprogramm. Aktivurlauber nutzen das überwältigende Angebot an Wassersportarten – u.a. am 15km langen Pulverstrand Playa del Sol.

Costa del Sol: Sonne im deutschen Winter

Die „Sonnenküste“ in Andalusien im Süden Spanien hat ihren Namen nicht umsonst. Während in Deutschland graue Tristesse herrscht, wird es hier selbst im Dezember noch bis zu 20 Grad warm. Neben den Stränden warten interessante Städte wie Granada und Córdoba sowie beeindruckende Felsformen im Hochgebirge der Sierra Nevada.

Kvarner Bucht: Mehr als nur Strandleben

Traumhafte Strände und paradiesisch klares Wasser gibt es an der Kvarner Bucht in Kroatien natürlich auch. Die Küste hat aber noch viel mehr zu bieten. Zu den Highlights zählen der wunderschöne Nationalpark Plivicer Seen, charmante Städte wie Cres und Mali Losinj und eindrucksvolle historische Bauten wie die Klosterinsel Kosljun auf der Insel Krk.

Sizilien: Kulturschätze und Landschaften genießen

Mit einer Küstenlänge von ca. 1.150km lädt Sizilien natürlich zum Baden ein. Besonders attraktiv ist der Strand Lido di Marausa in Trapani, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Ägadischen Inseln hat. Vorteilhaft für Familien mit Kleinkindern ist der Süden der Insel mit seinen flach abfallenden Stränden. Der Norden ist eher geprägt durch feinsandige Buchten entlang bergig grüner Landschaften.

Hyerische Inseln: Urlaubsparadies für Naturliebhaber

Bis vor gar nicht so langer Zeit galten die hyerischen Inseln vor der französischen Côte d’Azur noch als Geheimtipp. Inzwischen kommen immer mehr Reisende – und das nicht ohne Grund. Die drei Inseln Porquerolles, Port-Cros und Levan zählen zu den schönsten Ecken der Côte d’Azur und sind ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Schnorchelfans.

Sardinien: Karibik-Feeling im Mittelmeer

Warum in die Karibik fahren, wenn Sardinien so viel näher ist? Die Strände stehen tropischen Inselparadiesen jedenfalls nichts nach. So weiß wie Puderzucker, feinster Sand, dazu smaragdgrünes Wasser und bizarre Steilküsten. Auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel finden sich zudem einige der besten Campingplätze Europas.

Gastronomische Highlights für Camper

Die schmackhafte mediterrane Küche ist natürlich stark vom jeweiligen Land und der Region beeinflusst. Frische Kräuter, saftige Tomaten, und Oliven sowie frische Fische und Meeresfrüchte spielen aber fast überall eine Rolle.

In Italien erwartet die Urlaubsgäste natürlich Pasta und Pizza in allen Variationen – schmackhafte Gerichte, die Selbstversorger auf dem Campingplatz schnell und unkompliziert zubereitet werden können. Spanien ist für seine Tapas bekannt, während die berühmte französische Küche inzwischen sogar von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt ist.

Klar ist auf jeden Fall: Wer zum Camping ans Mittelmeer fährt, darf sich in jedem Land auf Gaumenfreuden und regionale Spezialitäten der feinsten Sorte freuen. Auf vielen Campingplätzen gibt es zudem Läden mit frischen Lebensmitteln für die Zubereitung in der eigenen Wohnmobil-Küche.

Wetter und beste Reisezeit für den Campingurlaub am Mittelmeer

Das Klima im Mittelmeerraum wird von trockenen, teilweise heißen Sommern bestimmt. Die durchschnittlichen Höchsttemperaturen liegen in dieser Zeit im nördlichen Bereich bei ca. 28°C. Im Süden und auf den Inseln sind von Juni bis August Höchsttemperaturen bis zu 32°C zu erwarten. Dementsprechend angenehm sind auch die Wasserwerte. Sie erreichen in der Spitze ca. 25°C. Subtropische Einflüsse sorgen den gesamten Sommer für bestes Badewetter in der Hauptreisesaison.

Während der Wintermonate wird besonders der westliche Teil des Mittelmeeres von der Windzirkulation des Westwindes beeinflusst. Entsprechend liegen die Temperaturen dort bei ca. 10°C. In Venedig an der Adria fallen die Werte im Januar auf 5°C, allerdings ist selbst dort kaum mit Frost zu rechnen. Dafür ist dies die niederschlagreichste Zeit.

Aktivitäten und Ausflüge

Wer ans Mittelmeer denkt, denkt vor allem an Strandleben in allen seinen Formen. Die Region hat aber deutlich mehr zu bieten. Hier einige Tipps.

Erkundungstour zu den Vulkanen Italiens

Mehr als sechs der insgesamt 24 Vulkane Italiens sind noch aktiv. Der mächtigste Vulkan Europas, der Ätna, thront bei Messina und Catania über Sizilien. Bei Neapel ist der Vesuv zu besichtigen, der einst Pompeji verschüttete und in der Antike als Verbindung zur Unterwelt galt. Die noch heute sichtbaren Phlegräischen Felder galten damals als die Behausungen der Giganten des Feuergottes Vulcanos. Der Vulkan Stromboli lockt wiederum viele Besucher auf die Äolischen Inseln.

Flamenco, Sonne und Meer in Andalusien

Die Provinz Almería in Andalusien ist nicht nur für Flamenco, Fiesta und Rotwein bekannt. Die langen Strände und die warmen Temperaturen machen die Region zum Geheimtipp für Sonnenanbeter und Wassersportler. An der rund 200 Kilometer langen Küste findet garantiert jeder seinen ganz persönlichen Platz an der Sonne.

Inselhopping über das Mittelmeer

Ein Ausflug auf die toskanische Insel Elba, nach Sardinien oder nach Sizilien ist auch mit dem Wohnmobil möglich. Elba, die kleinste der drei Eilande, fasziniert mit felsigen Sandstränden und den Museen, die an Napoleon Bonapartes Verbannung auf die Insel erinnern. Sardinien bietet ebenfalls fantastische Strände, insbesondere an Küsten wie der weltbekannten Costa Smeralda.

Kulturinteressierte finden in Städten wie Cagliari reichlich Attraktionen. Sizilien bietet allein schon wegen seiner Größe eine riesige Auswahl an Freizeitmöglichkeiten. Weiße Strände, antike Fundstätten, Vulkane, kulturelle Highlights und lebendige Städte wie Palermo machen diese Insel zu einem ganz besonderen Urlaubsziel.

Wandern an den Steilküsten Italiens

Ganz besondere Naturerlebnisse ermöglichen Campingplätze nahe der malerisch geschwungenen Amalfiküste oder dem Küstenabschnitt Cinque Terre. Dort kann man ausgedehnte Wandertouren entlang fünf pittoresker Dörfer mit einem erfrischenden Bad im Mittelmeer verbinden.