Camping an der Kieler Bucht

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Besonderheiten zum Camping an der Kieler Bucht

Die Campingplätze an der Kieler Bucht sind von einfachen Anlagen bis hin zu Campingplätzen mit ausgezeichnetem Gütesiegel unterschiedlich kategorisiert. Dank der Angebotsvielfalt werden in dieser Region die verschiedenartigsten Camperbedürfnisse in Einklang gebracht, sodass sich Paare, Familien und Freunde mit oder ohne Hund gleichermaßen wohlfühlen. Das Camping an der Kieler Bucht ist zwischen April und Oktober möglich, vielerorts auch in den Wintermonaten.

Camper verbringen ihre Ferien direkt am feinen Ostseestrand, unmittelbar hinter dem Deich oder auf weitläufigen Feldern in der Nähe des Wassers. Mit dem Klang des Meeresrauschens lässt sich der Alltag fernab jeglicher Hektik schnell vergessen. Obendrein besitzen viele Plätze einen eigenen Badestrand, wo an ausgewiesenen Abschnitten auch Vierbeiner willkommen sind.

Anreise

Das auffälligste Verkehrsmerkmal in Schleswig-Holstein ist die Bundesautobahn A7. Sie ist mit einer Länge von knapp 963 km die längste Schnellstraße Deutschlands, die in Nord-Süd-Richtung Dänemark mit Österreich verbindet. Über das Drehkreuz Hamburg schlängelt sich die A7 vorbei an Neumünster und der Kieler Bucht bis nach Flensburg. An ihrem Wegesrand durch Schleswig-Holstein finden Reisende einige Autohöfe, Tank- und Raststätten wie Holmmoor bei Norderstedt und Wikingerland bei Schleswig. Die Entfernung von Hamburg, Frankfurt am Main und München nach Kiel beträgt 95 km, 593 km bzw. 887 km.

Eine Alternative ist die Autobahn A1, die sich von Saarbrücken über das Ruhrgebiet bis zur Kieler Bucht erstreckt. Bei Hamburg trifft sie zusätzlich auf die A7 und A24 sowie in Lübeck auf die A20. Auf ihrem holsteinischen Streckenverlauf gibt es unter anderem die Tank- und Rasthöfe Buddikate bei Ahrensburg und die Neustädter Bucht in Sierksdorf. Camper aus Trier fahren 672 km, aus Köln 510 km und aus Bremen 230 km. Doch ob A1 oder A7 – jeder der zeitlich flexibel ist, meidet im Berufsverkehr die Verkehrsknotenpunkte Hamburg und Lübeck. Überdies ist zu Ferienzeiten auf beiden Routen mit einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Reiseziele an der Kieler Bucht

Einst suchten die Römer an den Stränden nach Bernstein, bis dann zu Kaiserzeiten die ersten Sommerfrischler die Schönheiten an der Kieler Bucht entdeckten. Damals wie heute begeistert die Region mit ihren ausgedehnten Sandstränden, die sich beispielsweise an den modernen Seebäder Kappeln, Laboe und Weissenhäuser Strand entlang schlängeln. Dazu kommen sehenswerte Städte wie Kiel, Osterby und Eckernförde, die mit einem historischen Erbe und maritimem Charme punkten.

Kiel

Sie ist die Hauptstadt und zugleich größte Ortschaft Schleswig-Holsteins. Ihr Name ist eng verknüpft mit der alljährlich stattfindenden Segelregatta Kieler Woche, die meist im Juni ausgetragen wird. Wer Kiel besucht, für den ist eine Hafenrundfahrt ein absolutes Muss. Besonders sehenswert ist die Schleusenanlage im Stadtteil Holtenau, dem Tor zum Nord-Ostsee-Kanal. Wieder festen Boden unter den Füßen empfiehlt sich ein Bummel durch die schmucke Altstadt und eine Besichtigung der St. Nikolaikirche aus dem Jahre 1242.

Kappeln

Malerisch liegt der pittoreske Ferienort Kappeln zwischen der Ostsee und der Schlei, einem fjordartigen Meeresarm. Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit der dampfbetriebenen Museumseisenbahn durch die Angelner Landschaft. Neben dem Stück Industriekultur auf altehrwürdigen Gleisen fasziniert die Stadt mit ihrem Heringszaun. Das Wahrzeichen Kappelns ist über 500 Jahre alt und war einst eine weitverbreitete Fangmethode der in großen Schwärmen auftretenden Fische.

Gastronomie

Ob gebraten oder geräuchert – Fisch steht in den Landgasthöfen und Fischbuden ganz weit oben auf den Speisekarten. Am beliebtesten sind Forelle, Makrele, Dorsch, Aal, Matjes und Hering, die mit Bratkartoffeln, Buttersoße und Saisongemüse sehr gut schmecken. Zudem zählt der Labskaus zu den bekanntesten Spezialitäten der Region. Die würzige Köstlichkeit aus Rindfleisch wird in den Restaurants mit Rote Beete, Ei und Gurke serviert.

Wer möchte, der lässt sich dieses Traditionsgericht mit einem Rollmops garnieren. Besonders gut gemeint hat es Großmutters Kochbuch mit Schleckermäulern, die sich zwischen Rote Grütze mit Vanillesoße, heißen Himbeeren auf Schokoeis und Wackelpudding mit Johannisbeeren entscheiden müssen. Und getreu dem Sprichwort „der Fisch muss schwimmen“ schwört der Holsteiner auf sein herbes Bier aus heimischen Brauereien.

Beste Reisezeit

Die Landschaft an der Kieler Bucht zeigt sich vielseitig und abwechslungsreich, aber zu jeder Jahreszeit unverwechselbar schön. Es steht außer Frage, dass die Monate Juli und August am sonnensichersten sind. Bei 22°C und mehr zieht es zur sommerlichen Hochsaison vor allem Badeurlauber an die Ostsee, die zu dieser Zeit eine Wassertemperatur von durchweg 18°C misst.

Außerhalb der Badesaison empfehlen sich Mai, Juni und September, wenn das Thermometer zwischen 15°C und 19°C anzeigt. Dann locken die milden Temperaturen zu Besichtigungstouren und zu sportlichen Aktivitäten. Viele Camper schätzen auch den ruhigeren Vor- und Nachsommer, um das gesunde und heilfördernde Meeresklima ausgiebig zu genießen. Und auch der Winter hat bei Werten um den Gefrierpunkt seinen Reiz, beispielsweise beim Durchstreifen der verschneiten Strände mit Kind und Hund.

Aktivitäten und Ausflüge

Meer und Dünen, Wälder und Seen – die Kieler Bucht bildet eine vielfältige Landschaftskulisse, in der Camper Ruhe und Erholung finden oder aktiv unterwegs sind.

Badenvergnügen und Wassersport

An den weitläufigen Sandstränden der Ostsee, wie in Glücksburg oder Laboe machen es sich Badeurlauber in den Strandkörben bequem und beobachten das bunte Treiben am seichten Ufersaum. Oder wie wäre es mit einem erfrischenden Bad im Lanker- oder Passader See? Während Wanderer am Nord-Ostsee-Kanal oder auf dem Europäischen Fernwanderweg unterwegs sind, tragen Wind und Wellen Surfer, Kiter und Segler über das Wasser. Radler folgen hingegen den ausgewiesenen Strecken zum Beispiel auf den sanften Ebenen des Ostseeküstenradweges.

Drachen steigen lassen

Sandburgen bauen, Muscheln suchen oder mit Mama und Papa einen Drachen steigen lassen – auch der Nachwuchs findet an der Kieler Bucht sein Ferienparadies. Für Abwechslung sorgen unter anderem das subtropische Schwimmbad am Weissenhäuser Strand, das Aquarium in Kiel und der Tierpark in Gettorf.

Sehenswertes

Liebevoll renovierte Bürgerhäuser im Jugendstil und eine Stadtkirche mit auffälligen Treppengiebeln machen das historische Zentrum von Heiligenhafen zu einem beliebten Ausflugsziel. Nicht minder fotogen: die Fehmarnsundbrücke und das U-Boot U 995 am Marine Ehrenmal in Laboe.