Camping im Odenwald

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Besonderheiten zum Camping im Odenwald

Der Odenwald gilt als wohnmobilfreundliche Region. In beinahe jeder Stadt und Gemeinde lassen sich Stellplätze für das Zuhause auf Zeit finden, so etwa am idyllischen Kurwäldchen der Stauferstadt Bad Wimpfen oder am Sportgelände von Aglasterhausen. Darüber hinaus gibt es sechs thematische Wohnmobilrouten, die zu Burgen, Schlössern und Klöstern führen, den einstigen römischen Grenzwall Limes in den Blick nehmen oder malerische Fachwerkstädte ansteuern.

Die Campingplätze des Odenwalds bestechen allesamt durch ihre ruhige Lage im Grünen. Die meisten von ihnen, darunter der Camping-Park im hessischen Hirschhorn und das Tipi-Camp in Haßmersheim, befinden sich direkt am Ufer des Neckars. Für Kanufreunde sind die Campingplätze in Binau und Neckargerach empfehlenswert. In Neckargemünd, dem Tor zum Odenwald, warten gleich drei komfortable Campingplätze, allesamt am Wasser.

Anreise

Der Odenwald berührt. Im Norden geht er mit dem Messeler Hügelland und der Groß-Umstädter Weininsel ins Rhein-Main-Gebiet über, im Süden umschmiegt er das malerische Neckartal. Im Osten grenzt der Odenwald an das Maintal, im Westen schützt er die Bergstraße vor kalten Ostwinden und begegnet der Rheinebene.

Mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen ist die landschaftlich vielfältige Region sehr gut erreichbar. Nimmt man Beerfelden im Herzen des Odenwalds als Orientierungspunkt, ist München rund 355 km entfernt. Von dort führen die Autobahnen A8 und A81 sowie die Bundesstraßen B27, B37 und B45 ans Ziel. Für einen Tankstopp empfiehlt sich die rund um die Uhr geöffnete Raststätte Wunnenstein-Ost.

Vom knapp 420 km entfernten Hannover geht es über die Autobahnen A7 und A66 in den Odenwald. Aus dem Ruhrgebiet ist die Region über die Autobahnen A3 und A45 zu erreichen. Aus Richtung Leipzig nutzt man die Autobahnen A9 und A70. Streckenweise reizvoll präsentiert sich die Bundesstraße B3, die im Norden im Buxtehuder Ortsteil Övelgönne beginnt, im südbadischen Weil am Rhein endet und am Westabfall des Odenwalds durch die Weinanbaugebiete der Bergstraße verläuft.

Reiseziele im Odenwald

Der Odenwald bietet zwischen Rhein, Main und Neckar eine Reihe von entdeckenswerten Städtchen voller Charme und Historie.

Michelstadt

Michelstadt gilt als eine der ältesten Siedlungen des Odenwalds. Ihre Altstadt mit vielen verwinkelten Gassen, urigen Fachwerkhäusern und dem eindrucksvollen historischen Rathaus von 1484 ist ein wahres Schmuckstück.

Neben einladenden Cafés und kleinen Läden gibt es weitere interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Dazu zählen eine als Kellerei bekannte frühmittelalterliche Burganlage, die heute das Odenwald- und Spielzeugmuseum beherbergt, sowie die karolingische Einhardsbasilika im Stadtteil Steinbach.

Fürth im Odenwald

Fürth ist die höchstgelegene Gemeinde im weiten Tal der Weschnitz. Bekannt ist der staatlich anerkannte Erholungsort insbesondere für die detailreich gestaltete Modellbahnwelt Odenwald, die mit über 9.000 m Gleisstrecke die größte H0-Schauanlage in Süddeutschland darstellt.

Ein Erlebnis für Jung und Alt ist der Besuch des Fürther Bergtierparks, in dem Zwergziegen, Yaks, Alpakas und verschiedene weitere Gebirgstierarten bestaunt und gefüttert werden können. Ein Ort der inneren Einkehr ist die auf einer Anhöhe gelegene Walburgiskapelle.

Amorbach

Die Barockstadt Amorbach im bayerischen Odenwald ist von mächtigen Höhenzügen, dichten Mischwäldern und Buntsandstein umgeben. Bei einem Rundgang stößt man immer wieder auf sehenswerte Kirche.

Lohnenswert ist eine Besichtigung des hochmittelalterlichen Templerhauses und der städtischen Benediktinerabtei mit einer im Rokoko-Stil gehaltenen Klosterkirche und einer berühmten Barock-Orgel der Sulzbacher Stumm-Werkstatt.

Gastronomie

Die Landschaft des Odenwalds ist von Streuobstwiesen und kräuterreichen Weiden geprägt. Kulinarisch spielen in der Region deshalb nicht nur Äpfel eine bedeutende Rolle, die zu Weinen gekeltert, in prickelnden Sekt verwandelt und zu köstlichem Schnaps gebrannt werden. In den Gasthöfen stehen auch Spezialitäten vom Odenwälder Weidelamm auf der Speisekarte. In gemütlichen Hofläden gibt es überdies hausgemachte Wurst und Kochkäse zu kaufen.

In den Bächen des Odenwalds schwimmen Saiblinge und Forellen, die in verschiedenen Variationen – geräuchert oder als Roulade – auf den Teller kommen. Im Frühjahr sind Erdbeeren und Spargel aus regionalem Anbau geradezu ein Genuss-Muss. Zahlreiche Schlachtfeste und thematische Veranstaltungen wie die alljährlich im Juli stattfindenden Grünkernwochen oder die Odenwälder Wildwochen im Herbst locken kulinarische Entdecker aus nah und fern.

Beste Reisezeit

Aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen ist das Klima im Odenwald nicht einheitlich und es gibt erkennbare Temperaturunterschiede. Während an der klimatisch milden Bergstraße der Frühling zu erwachen beginnt, kann es im Herzen des Odenwalds noch reichlich kalt sein. Von Mitte März bis etwa Mitte Mai stehen die Obstplantagen der Region in satter Blüte.

In den Sommermonaten Juni bis August mit durchschnittlichen Höchsttemperaturen von rund 22 Grad Celsius laden die Freibäder, Seen und Waldschwimmbäder des Odenwalds zum Sprung ins erfrischende Nass ein. Für Wintercamper ist der Odenwald ebenfalls reizvoll. Denn bei Schnee garantieren Skilifte in Orten wie Beerfelden und Mosbach, verschiedene gespurte Loipen und breite Rodelhänge puren Naturgenuss.

Aktivitäten und Ausflüge

Aktive Erholung setzt beim Camping im Odenwald geradezu automatisch ein. Die Region – seit 2015 UNESCO-Global-Geopark – begeistert Sportliebhaber und Kulturinteressierte gleichermaßen.

Odenwälder Wanderlust

Der bekannteste Wanderweg des Odenwalds ist der Nibelungensteig, der sich über 130 km von Zwingenberg an der Bergstraße bis nach Freudenberg am Main erstreckt. Auf den Spuren des germanischen Sagenhelden Siegfried dem Drachentöter lassen sich zahllose Bilderbuchpanoramen entdecken. Der Odenwald wartet zudem mit 60 ausgewiesenen Qualitätsrundwanderwegen und solch interessanten Themenwegen wie dem Klangwanderweg Hammelbach auf.

Andere Aktivitäten in der Natur

Neben malerischen Wanderrouten bietet der Odenwald auch ausgeschilderte Radwege und knapp 40 abwechslungsreiche Mountainbike-Strecken, die sich mal herausfordernd, mal genussreich präsentieren. Golfliebhaber haben die Wahl zwischen neun Plätzen inmitten einer pittoresken Naturlandschaft, darunter die 18-Loch-Anlagen in Brombachtal und Amorbach. Wer mag, unternimmt einen Reitausflug oder eine gemütliche Planwagenfahrt.

Zu Burgen und Schlössern

Im Odenwald gibt es zahlreiche Burgen und Schlösser. Darunter sind die monumentale Bergfeste Dilsberg, das an der Bergstraße gelegene Auerbacher Schloss mit Blick über die Rheinebene sowie die für ihr Halloween-Festival bekannte Burg Frankenstein. Liebhaber von Fabelwesen zieht es zum Deutschen Drachenmuseum unweit der mittelalterlichen Höhenburg Lindenfels. Sehenswert sind auch die gräflichen Sammlungen im Schloss Erbach.