Camping in Norwegen

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Dichte Wälder, Fjorde, majestätische Berge: Mit seinen spektakulären Landschaftsformen ist Norwegen ein wahres Outdoor-Paradies und die perfekte Destination für einen Campingurlaub in traumhafter Natur. Pincamp stellt die besten Campingplätze vor und gibt nützliche Tipps für Camper in Norwegen.

Die fünf besten Campingplätze in Norwegen

An Campingplätzen besteht in Norwegen wahrlich kein Mangel. Das Leben findet hauptsächlich im Freien und an der frischen Luft statt, daher gibt es überall schöne Ecken, egal ob man Stellplätze am Meer, in den Bergen oder den Wäldern bevorzugt. Um euch die Auswahl zu erleichtern, stellen wir hier besonders empfehlenswerte 5 Campingplätze vor. Alle Plätze wurden von unseren ADAC-Camping-Inspekteuren vor Ort inspiziert und eingehend überprüft. Dabei werden vor allem Ausstattung, Lage und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis berücksichtigt.

Saebo Camping

Der Campingplatz Saebo liegt in ruhiger und landschaftlich sehr schöner Umgebung direkt am See Eidfjordvatn. Der Platz ist recht groß und hat 100 Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile und bietet 13 Blockhütten zur Vermietung an. Auf dem Platz gibt es neben Kiosk und Brötchen-Service einen gut ausgestatteten Kinderspielplatz, Angelplätze und einen Bootsverleih. Damit ist diese Anlage der perfekte Ausgangsort für Ausflüge in den nahegelegenen Nationalpark Hardangervidda.

Solvgarden Hotell & Feriesenter

Dieser schöne Campingplatz im Setesdal bietet die besten Voraussetzungen für ein norwegisches Ferienabenteuer. Idyllisch am Fluß Otra gelegen kann man im Sommer baden, angeln und paddeln. Wintercamping ist ebenfalls möglich und dank des nahegelegenen Alpinzentrum Brokke vor allem für Eiskletterer und Schneeschuhwanderer interessant. Der Platz hat 50 Stellplätze, einen eigenen Sandstrand und Grillplätze im Freien. Außerdem gibt es Apartment-Hütten in mehreren Größen und die Möglichkeit auf der Anlage zu zelten.

Neset Camping

Dieser Campingplatz am südlichen Ende des Byglandsfjords befindet sich unmittelbar an der RV 9 ist aber trotzdem in sehr ruhiger Lage. Direkt am Ufer gelegen, bietet der Campingplatz Stellplätze für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte, außerdem gibt es 31 rustikale Blockhütten für jeweils 4-8 Personen. Die Sanitäranlage auf dem Gelände verfügt über eine eigene Sauna, außerdem kann man auf dem Platz Kanus, Ruderboote und Tretboote ausleihen. Und das kristallklare Wasser des Byglandsfjords sorgt vor allem im Sommer für den perfekten Badespaß mit der ganzen Familie.

Hallingdal Feriepark

Der Hallingdal Feriepark ist ein Luxus-Campingplatz der etwas anderen Art. Die 2013 neu erbaute Anlage im Hallingdal zwischen Oslo und Bergen bietet neben den üblichen Stellplätzen einige wirklich außergewöhnliche Einrichtungen. Die Ferienhäuser am Fluss verfügen über Fußbodenheizung und Kamin, in den „Glam-Tents“ übernachtet man im Luxus-Zelt. Und wer es noch ausgefallener mag, mietet sich eine ein Ferienhaus auf Stelzen. Auch das Freizeitangebot des Parks ist herausragend. Ein gigantischer Indoor-Spielplatz, ein Kletterpark und ein Bauernhof für Kinder sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird und sind nur einige der vielen Möglichkeiten. Fazit: Im Prinzip kann man seinen ganzen Urlaub problemlos in dem Ferienpark verbringen ohne die Anlage ein einziges Mal zu verlassen.

Nordkapp Camping

Im Nordkapp Campingplatz am Skipsjord auf der Insel Magerøya verbringt ihr euren Urlaub auf dem 70. Breitengrad Nord und nur 25 Kilometer vom nördlichsten Zipfel Europas – dem Nordkap. Die Anlage verfügt über Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile, Zeltplätze, gemütliche Hütten und Gästezimmer, außerdem gibt es ein kleines Geschäft und eine deutschsprachige Rezeption, in der ihr euch über die Aktivitäten in der Umgebung informieren könnt. Langweilig wird es am Nordkap bestimmt nicht: Wandert bis zum Knivskjelodden, dem nördlichsten Punkt Europas, erkundet die Vogelwelt der Inselgruppe Gjesværstappan oder versucht einmal, frische Königskrabben zu fangen. Im Sommer könnt ihr die Mitternachtssonne beobachten, ab September seht ihr mit etwas Glück das Nordlicht Aurora Borealis.

Anreise

Von Deutschland aus kann Norwegen auf verschiedenen Routen erreicht werden. Die meisten führen über das Wasser. Mit 2 Stunden ist die Fährverbindung zwischen Rostock und Gedser die schnellste. Nach Trelleborg braucht die Fähre die dreifache Zeit und von Sassnitz bis Trelleborg sind Reisende rund 4 Stunden auf der Ostsee unterwegs. Eine schöne Alternative ist die Fahrt durch Dänemark. Von Hamburg sind es gut 520 km bis zu den norddänischen Häfen Hirtshals und Frederikshavn. Die großen Fähren in die Hafenstädte Kristiansand oder Larvik sind beliebt und sollten im Voraus gebucht werden. Diese Verbindung lässt sich hervorragend mit einem Besuch in Kopenhagen, der Hauptstadt Dänemarks, kombinieren.

Fährfrei aber 150 km länger ist die Strecke über die Øresundbrücke nach Malmø in Schweden. Von hier führt die Strecke weiter durch das malerische Land bis nach Südnorwegen. Zwei- bis viermal pro Woche werden auch die Häfen von Stavanger und Bergen in Westnorwegen angesteuert. Diese Verbindungen sind besonders in den Sommermonaten begehrt. Eine Buchung sollte mindestens zwei bis vier Monate im Voraus geschehen. Die Strecke nach Kristiansand ist weniger schnell ausgebucht.

Tipps und Reiseziele für das Camping in Norwegen

Vom eher lieblichen Süden über die Fjordlandschaften bis zum hohen Norden – Norwegen hat viele reizvolle Campingplätze an der Küste, in den Bergen, im Inland in den Wäldern und an den vielen wildromantischen Seen. Hier einige Tipps:

Fjord-Norwegen

Am Ufer eines Fjords zu übernachten, gehört beim Campingurlaub in Norwegen einfach dazu. Die in der Eiszeit entstandenen Wasserarme führen tief ins Land. An einem der bekanntesten Fjorde des skandinavischen Landes, dem Geirangerfjord, liegen viele gute Campingplätze. Nicht weniger berühmt ist die Felsenplattform auf dem Preikestolen am Lysefjord.

Südnorwegen

Der Süden des skandinavischen Königreichs ist relativ dicht besiedelt. Die eher felsige Küste beeindruckt mit Schären und Inseln. Hier locken gemütliche Hafenstädtchen und Dörfer. Am Oslofjord liegt die gleichnamige lebendige Hauptstadt mit dem berühmten Wikingerschiffmuseum. Für Wohnmobilreisende ist die Region besonders empfehlenswert, da die breiten Küstenstraßen angenehm zu befahren sind und gleichzeitig schönste Aussichten bieten.

Nordnorwegen

Im eher rauen Nordnorwegen beeindrucken Tundren, Birkenwälder und Steinwüsten. Höhepunkt dieser Region ist das ins Polarmeer hineinreichende Nordkap. Den Zauber des Polarlichts können Urlauber in den dunkleren Jahreszeiten bewundern. Es gibt einige schöne Campingplätze in der Region, der nördlichste liegt 15 km vor dem Nordkap.

Preise für Camping in Norwegen: Wie teuer ist es wirklich?

Skandinavien und vor allem Norwegen hat den Ruf, nicht gerade das preiswertete Urlaubsland zu sein. Das stimmt bei vielen Dingen auch tatsächlich. Vor allem Lebensmittel sind im Vergleich zu Deutschland sehr teuer, ganz zu schweigen von Alkohol oder Zigaretten. 10 Euro für ein Bier ist im Restaurant etwa keine Seltenheit. Beim Camping in Norwegen ist das glücklicherweise nicht der Fall. Die Preise bewegen sich im europäischen Durchschnitt. Durchschnittlich kostet ein Stellplatz 20 bis 25 Euro in der Hauptsaison. Hier als Beispiel einige Übernachtungspreise der oben genannten Campingplätze:

  • Saebo Camping: 18 Euro für einen Wohnmobil-Stellplatz
  • Neset Camping: 25 Euro für einen Wohnmobil-Stellplatz
  • Nordkapp Camping: 17 Euro für einen Wohnmobil-Stellplatz

Je nach Platz kann es auch mal teurer werden. Auf dem Luxus-Campingplatz Hallingdal kostet ein Stellplatz etwa 39 Euro pro Nacht. In der Regel sind die Preise aber deutlich niedriger. Camping-Hütten oder Apartments kosten natürlich mehr. Der Preis für eine kleine Hütte liegt durchschnittlich bei 50 bis 60 Euro. Einen Punkt solltet ihr noch beachten: Strom und Warmwasser zum Duschen sind auf den Campingplätzen in Norwegen im Normalfall nicht im Übernachtungspreis mit inbegriffen. Um warm zu duschen gibt es in den Duschkabinen meist einen Münzschlitz für 5 oder 10 Norwegische Kronen – das reicht je nach Platz für 3 bis 5 Minuten warmes Wasser. Zusatzleistungen, die meist extra beim Camping gezahlt werden müssen (Durchschnittspreise):

  • Strom pro Tag 2 bis 4 Euro
  • Duschen 1 bis 2 Euro
  • Wäschewaschen 3 bis 5 Euro
  • Trockner 3 bis 5 Euro

WLAN ist auf den meisten Campinplätzen kostenlos.

Wildcampen in Norwegen: Was ist erlaubt?

In Norwegen ist Wildcamping generell erlaubt. Ähnlich wie in Schweden gilt das sogenannte Jedermannsrecht (Norwegisch: Allemannsretten), das seit 1957 sogar im Gesetz verankert ist. Allerdings gibt es hier einige spezielle Regeln.

Ist Wildcamping in Norwegen mit dem Auto erlaubt?

Offiziell bezieht sich das Jedermannsrecht nur auf Camper ohne fahrbaren Untersatz, also Wanderer mit einem Zelt oder Zeltcamper In der Regel wird aber auch das Campen mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen in der freien Natur toleriert.

  • Dabei solltet ihr nicht länger als ein oder zwei Tage an demselben Ort bleiben.
  • Hinterlasst den Ort so wie ihr ihn vorgefunden habt, also ohne Müll und entleert den Abwassertank auch nicht einfach an Ort und Stelle.
  • Beachtet die „No Overnight Parking“ Schilder, die man teilweise findet – hier ist das Camping mit dem Auto nicht gestattet.

Wo ist das Wildcampen in Norwegen möglich?

Mit dem Zelt kann man in Norwegen generell überall dort campen, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Das gilt auch für private Grundstücke, wenn diese nicht eingezäunt sind. In diesem Fall solltet ihr aber ausreichenden Abstand zum Haus oder anderen Gebäuden einhalten. Außerdem gilt: Von Mitte April bis Mitte September darf man in der Nähe von Wäldern kein offenes Feuer machen.

Camping mit Hund in Norwegen

Camper, die gerne ihren vierbeinigen Freund mit in den Urlaub nehmen, sind in Norwegen herzlich willkommen. Viele Campingplätze erlauben das Mitbringen der Haustiere gegen einen kleinen Aufpreis. Dafür gibt es Hundeduschen, Hundeklos und Parcours zum Austoben. Es ist ratsam, sich vor der Einreise mit seinem Tier über die Vorschriften zu erkundigen. Hunde müssen gegen Tollwut geimpft werden.

Zielgruppen

Beim Camping in Norwegen werden Naturliebhaber, Aktive und Abenteuerlustige glücklich – ob Familien, Paare oder Alleinreisende.

Familien mit Kindern

Die Norweger gelten als sehr familienfreundlich. Die kinderfreundliche Atmosphäre ist auch auf den Campingplätzen zu spüren. Neben klassischen Spielplätzen bieten diese oft eine bunte Mischung aus Aktion und Abenteuer. Wasserparks sowie Seil- und Kartbahnen unterhalten die Kleinen, denn nur aktive Kinder sind auch rundum zufrieden.

Aktivsportler

Was für Kinder gilt, gilt auch für Outdoor-Sportler. Norwegen ist ein Paradies für Kletterer, Mountainbikefahrer und Wanderer. Die meisten Campingplätze liegen in der Nähe der 46 Nationalparks. Von einigen aus können Sportkletterer gleich in die Felswände steigen oder Schwimmer im Fjord vor dem Frühstück abtauchen. Trotz der abgeschiedenen Lagen, die dank GPS-Koordinaten gefunden wird, bieten die idyllischen Plätze WLAN und eine moderne Ausstattung.

Generation 50+

Die Kinder sind aus dem Haus oder möchten nicht mehr mit den Eltern verreisen. Paare in dieser Lebensphase wählen in Norwegen gerne idyllische Campingplätze in der Nähe der Nationalparks, die Ruhe und Entspannung versprechen. Willkommene Abenteuer, wie die Begegnung mit Rentieren oder Elchen in der freien Wildbahn sind inklusive.