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Reiseziele

Besonders im Hochharz locken immer mehr attraktive Ski- und Rodelzentren Alpinisten in die deutsche Winterregion. Vielseitige und lange Pistenhänge für Anfänger und Fortgeschrittene liegen im Skizentrum am Wurmberg in Braunlage. Das größte alpine Skigebiet Norddeutschlands begeistert mit seiner Panoramaabfahrt oder der 500 m langen Hexenrittpiste, aber auch mit einem Skischulhang. Camping Braunlage bietet teilweise Stellplätze am Hang im Winter für das Wohnmobil. Kleine Gäste probieren sogleich den „Hausberg“ des Campingplatzes für eine erste Schlitten-Rutschpartie aus. Lifte und ideale Loipenspuren finden Wintersportler gleich in der Nähe. Der Matthias-Schmidt-Berg außerhalb von Sankt Andreasberg begeistert als kleineres Skigebiet derweil mit insgesamt vier Skiliften.

Im länderübergreifenden Nationalpark Harz ziehen Loipengeher ihre Runden. Andere Gäste finden zahlreiche neue Wege und Pfade, die sich in der kalten Jahreszeit bestens zum Schneeschuh-Wandern eignen. Rodelpisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden beginnen meist gleich bei den Wohnmobilplätzen inmitten der Natur. So treffen Familien mit Nachwuchs beim Wintercamping im Harz schnell auf Gleichgesinnte und können gemeinsame Ausflüge planen. Wenn es die kalten Temperaturen im Winter zulassen, geht es zu den Natureisbahnen in Schierke oder Hahnenklee zum Curling oder Schlittschuhlaufen. Mitten im Schnee liegt dann der Campingplatz am Schierker Stern. Die naturbelassene Anlage am Rande des Hochharz-Nationalparks macht mit Blicken ins weit verschneite Tal Lust auf sportliche Betätigung im Schnee.

Top Tipps

  • Der Zoo in Thale am Hexentanzplatz macht Wintervergnügen im Harz auch für die kleinen Gäste perfekt. Hinauf zu heimischen Bären und Wölfen geht es bequem mit der Kabinenseilbahn durch die verschneite Landschaft. Noch aufregender ist die Abfahrt durch die weiße Pracht mit der Schienenbobbahn, die mit 40 km/h gewaltig Fahrt aufnimmt.
  • Bei der Kleinstadt Benneckenstein im Ostharz ist der Einstieg für Langläufer zu den insgesamt vier Loipen besonders gut. Sportler, die ihre Tour durch die Sophienhof-Loipe am Gasthaus Waldschlösschen beginnen, können nach Belieben auch in die Pfeiferberg-Grauberg-Loipe abbiegen. Endpunkt ist eine gemütliche Einkehr im Lokal zu Grog oder Glühwein.

Aktivitäten und Ausflüge

Während Skifahrer von den Pisten langsam ins Tal zurückkehren, kann das Rodelvergnügen bis in die Nacht ausgedehnt werden. Ein Ausflug mit der Dampflok durch den Harz ist auch im Winter möglich.

Übungshang oder Wedelpiste

Bis zur Okertalsperre fahren Besucher mit dem öffentlichen Bus zum kleinen Skigebiet Alpinum im Oberharz. Am Schulenberg gibt es nur zwei Schlepplifte, die zwischen 480 und 654 m Höhe liegen. Während am kleineren Lift Anfänger erste Übungen machen, können Profis auf der 600 m lange Slalomstrecke perfekt an ihrem Stil feilen. Alle anderen vergnügen sich auf den zwei Familienabfahrten.

Ski nordisch: Loipe Schneewittchenklippen

Eine schöne Herausforderung für Langläufer im Harz ist der 5,4 km lange Rundweg, der vom Alten Forsthaus Sonnenberg durch verschneite Wälder zum großen Sonnenberg führt. Mit einer angenehmen Höhenlage bei 820 m, wird es im letzten Teil der Route aufregend: nun geht es sportlich auf ungespurtem Pfad im rasanten Gefälle zum Ziel.

Auf die Schlitten los

Der Talkessel von Sankt Andreasberg an der großen Wiese am Kurhaus ist jeden Winter der Treffpunkt vieler Rodler, wenn jeder im Tempo seiner Wahl hinunterschlittert. Ziel der Rodelpartie ist das kleine Haus an der Talsohle, das gut mit Strohballen ausgepolstert ist, sodass auch Kinder sicher den Berg hinunterkommen. Besonders aufregend ist das Rodeln bei Nacht – dank Flutlicht hört der Spaß im Schnee erst spätabends auf.

Mit Volldampf durch den Schnee

Die schönste Art, auf den höchsten Gipfel Norddeutschlands zu gelangen, ist die Fahrt mit der Harzer Brockenbahn. Die entspannte Reise geht durch die verschneite Welt des Nationalparks Harz, wenn die Dampflokomotive vom Bahnhof Drei Annen Hohne in 50 Minuten zur Brockenspitze gelangt.

Höhlengänge

Höhlenbesuche mit Führungen im Harz muten im Winter besonders verwunschen an: In der gewaltigen, 15.000 Quadratmeter großen Barbarossahöhle entdecken Besucher im Tanzsaal Thron und Tisch, die Kaiser Rotbart gedient haben sollen. Die Baumannhöhle, wo einst Höhlenbären-Knochen gefunden wurden, gehört zu den schönsten Tropfsteinhöhlen der Region und bietet sogar Theaterinszenierungen.