Camping im Vogtland

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Besonderheiten zum Camping im Vogtland

Grün-satte Täler wie das Elstertal oder Waldgebiete wie der Pöllwitzer Wald mit seinem Moorgebiet ermöglichen schier endlose Wanderungen bei moderaten Schwierigkeitsgraden. Das Vogtland verfügt über eine wahre Fülle an unterschiedlichen Landschaften und eignet sich daher hervorragend als Campingregion für Naturfreunde.

Das Vogtland besticht zudem mit verschiedenen, reizvollen Landschaftsschutzgebieten wie Steinicht und Greiz-Werdauer Wald und bewahrt sich so seine einzigartigen Schätze. Auch viele saubere Gewässer wie die Talsperre Pöhl oder die Weiße Elster mit der Vorsperre Dobeneck hat das Vogtland zu bieten. Ausgezeichnete Campingplätze ermöglichen einen unvergesslichen Aufenthalt in See- oder Flussnähe.

Anreise

Die relativ zentral in der Region gelegene vogtländische Hauptstadt Plauen gilt als Verkehrsknotenpunkt für die zahlreichen Campingplätze im Umland und kann von ganz Deutschland aus problemlos angefahren werden.

Chemnitz: Der Anfahrtsweg von Chemnitz beträgt 73,5 km und führt vorbei am Erzgebirge. Von der B173 wird auf die A72 gewechselt und nach Neuensalz wieder auf die B173. Über die Ausfahrt Plauen-Ost gelangt man in Kürze nach Plauen.

Nürnberg: Von Nürnberg bis nach Plauen sind es 170 km. Dabei wird die A9 vorbei an Bayreuth genommen und auf der A72 und B173 bis nach Plauen weitergefahren. Die Anfahrt führt über weite Teile durch eine zauberhafte Landschaft.

München: Von München führt die 316 km lange Strecke auf der A9 vorbei an Ingolstadt. Diese Route überschneidet sich mit dem Anfahrtsweg aus Nürnberg. Eine Pause mit reichhaltiger Verpflegung macht man beispielsweise beim Rasthof Köschinger Forst Ost, der sich auf der A9 gut 8 km nördlich von Ingolstadt befindet.

Reiseziele im Vogtland

Die Region steht ganz im Zeichen von Naturschönheiten und so verwundert es nicht, dass sich einige der besten Ausflugsziele im Vogtland in zauberhaften Parkanlagen und wildromantischen Naturkulissen befinden.

Fürstlich Greizer Park

Als Treffpunkt für Bewunderer großartiger Landschaftsarchitektur und Spaziergänger mit einer Vorliebe für natürliche Ästhetik ist der Fürstlich Greizer Park genau die richtige Wahl. Im Stil des Spätklassizismus erbaut und vor einem Parksee gelegen, finden Besucher hier das ganze Jahr über Erholung inmitten beeindruckender Gartenkunst.

Nicht weniger als 50 Jahre dauerte die Vollendung des Landschaftsparks, der sich am Greizer Sommerpalais der Fürsten von Reuß befindet. Architekt und Planer des Landschaftsparks war der Pückler-Schüler Carl Eduard Petzold, der auf 45 Hektar einen einzigartigen Park mit prächtigen Blumengärten und seltenen Pflanzen schuf.

Pöllwitzer Wald mit Moorerlebnispark

Der Pöllwitzer Wald ist eines der größten Waldgebiete des Bundeslandes Thüringens und bietet Naturfreunden einzigartige Einblicke in die regionale Flora und Fauna. Der Wald liegt zwischen Zeulenroda, Neuärgerniß und Pöllwitz im thüringischen Vogtland und wartet unter anderem mit wilden Orchideen, seltenen Pflanzen und einem idyllischen Moorerlebnispfad samt Aussichtsturm auf.

Das FFH-Naturschutzgebiet legt seine oberste Priorität auf sanften Tourismus und Nachhaltigkeit in einem Wald, der hauptsächlich aus Fichten besteht und teilweise mit Lärchen und Kiefern durchmischt ist. Er wird seit dem Jahr 1850 kontinuierlich weiter aufgeforstet.

Gastronomie

Die vogtländische Küche besteht aus einfachen, deftigen Gerichten, vielfach mit Kartoffeln zubereitet. Die oft schlichten Gerichte sind schmackhaft und nahrhaft. Sehr beliebt sind Thüringer Klöße, die oft zusammen mit einem herrlichen Sonntagsbraten und Krautarten wie Rotkraut oder Sauerkraut serviert werden. Ein Traditionsmahl im Vogtland und im Erzgebirge ist das Neunerlei, das traditionell zu Weihnachten serviert wird.

Das Festmahl besteht aus neun Gängen und enthält Zutaten wie Bratwurst, Sauerkraut, Linsen, Klöße mit Karpfen, Gans und S chweinebraten, Kompott, Nüsse und Mandeln sowie Pilze und rote Rüben. Zum krönenden Abschluss eines deftigen Mahls empfiehlt sich Kräuterlikör, dem leckeren Schnaps werden verdauungsfördernde Eigenschaften zugeschrieben.

Beste Reisezeit

Je nach Lage kann das Klima recht rau sein und regelmäßig noch im März Schnee mit sich bringen. Im Vergleich zum benachbarten Erzgebirge weist das Vogtland jedoch eine vergleichsweise geringe Niederschlagsmenge auf. Grund dafür ist die dem Wind abgewandte Lage hinter dem Thüringer Schiefergebirge und dem Thüringer Wald. Je weiter man sich jedoch in die höheren Lagen begibt, desto größer ist auch die zu erwartende Niederschlagsmenge.

Generell herrschen in den Sommermonaten milde Temperaturen vor, brütende Hitzeperioden sind eher selten. Ab Herbst kühlt das Wetter merklich ab und entsprechende Kleidung sollte mitgebracht werden. Die Wintermonate können stellenweise bitterkalt werden und eignen sich daher nur für entsprechend gut ausgerüstete Camper.

Aktivitäten und Ausflüge

Die bezaubernde Region Vogtland überrascht mit spannenden Freizeitmöglichkeiten und herrlichen Ausflugszielen für Campingurlauber.

Bootstour auf der Weißen Elster

Die traumhafte Schönheit des Flusses Weiße Elster ist weitläufig bekannt und so verwundert es nicht, dass geführte Bootstouren dort sehr beliebt sind. Dabei entdeckt man das wilde und zugleich pittoreske Elstertal, durch das Touren beispielsweise von Berga nach Wünschendorf organisiert werden. Die Routen eignen sich sowohl für Anfänger als auch für geübte Paddler. Der zweistündige Ausflug kann mit Abstechern zur Clodramühle, wo eine Bootsrutsche wartet, oder einem Gaststättenbesuch beliebig verlängert werden. Unterwegs lassen sich interessante Tiere wie Eisvögel, Reiher, Nutrias und zahlreiche Fischarten beobachten.

Burgruinen Liebau und Elsterberg

Die Burg Liebau befindet sich in der Gemeinde Pöhl, etwa 2 km nördlich der Talsperre Pöhl. Sie ist die Ruine einer Spornburg und fand erstmals 1327 als „Castrum Lubawe“ Erwähnung. Nur etwa vier bis fünf Kilometer weiter nördlich an der anderen Seite der Elster thront die Burgruine Elsterberg, die als größte Burgruine des Vogtlandes gilt und problemlos am gleichen Tag besucht werden kann. Der Ausflug empfiehlt sich besonders für Familien, denn die alten Anlagen versetzen die Kinder zurück in die Ritterzeit und bieten kulturhistorisch wertvolles Lehrmaterial und lang anhaltende Eindrücke.