Camping im Münsterland

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Besonderheiten zum Camping im Münsterland

Weite, flache Landstriche verheißen einen Hauch von Freiheit, die mit dem Wohnmobil oder dem Fahrrad bei erfrischendem Fahrtwind in vollen Zügen genossen werden kann. Das Münsterland ist bekannt als Parklandschaft und Pferderegion.

Hunderte Kilometer Radwege führen vorbei an Burgen und Schlössern mit ihren stattlichen Gärten. So gilt die 100-Schlösser-Route als Königsweg unter den deutschen Radrouten und führt an zahlreichen imposanten Bauwerken vorbei.Für spontane Ausflüge ausgehend von den nahegelegenen Campingplätzen im Münsterland empfiehlt sich das Fahrrad.

Zwischen den vielen Wald- und Moorgebieten stoßen die Besucher des Münsterlandes immer wieder auf kleine Städte mit historischen Stadtkernen, die zum Schlendern in altehrwürdiger Kulisse einladen und mit urigen Gaststätten locken.

Anreise

Münster bietet mit seiner zentralen Lage eine gute Ausgangslage für Camping im Münsterland. Die hervorragende Anbindung an umliegende Orte ermöglicht eine problemlose Weiterreise zum Campingplatz der Träume.

Von Bielefeld erfolgt die Anfahrt mit einer Länge von 96,4 km entlang der B61, A33, A2 und schließlich der B51. Die Strecke führt durch den Östlichen Teutoburger Wald, vorbei an Gütersloh und Warendorf. Für eine Stärkung empfiehlt sich die Raststätte Gütersloh Nord.

Der Anfahrtsweg ab Bremen beträgt 172 km über die A1 und B54 in südwestliche Richtung. Die Reise zieht sich durch weite Landschaften und Waldabschnitte. Ein rustikales Restaurant befindet sich auf der Raststätte Jägerheim gegenüber der Ortschaft Dinklage.

471 km Weg sind es von Berlin bis Münster, die Strecke bietet mit der Fahrt vorbei an Waldregionen wie dem Naturpark Fläming Abwechslung. Die Strecke führt westwärts über Magdeburg, Brunswick, Hannover und Osnabrück. Über die A115, A2, A30, A1 und B54 führt der Weg zum Ziel. Gute Verpflegung erhält man im Autohof MAXI bei Lauenau.

Reiseziele im Münsterland

Sehr viele Ortschaften und Städte im Münsterland verfügen über schmucke Altstädte und ländliches Flair mit typisch regionalem Charakter. Entlang der zahlreichen Fahrradwege befinden sich alte Windmühlen und prächtige, farbenfrohe Felder.

Warendorf

Die Kreisstadt mit ihren 40.000 Einwohnern gilt als Pferdehauptstadt und erlangte durch Turniere und Hengstparaden internationale Aufmerksamkeit. Die Weiden um die Stadt beherbergen eine hohe Zahl an Pferden, wie man sie sonst kaum vorfindet.

Auch der Besuch der Altstadt ist empfehlenswert. Der mittelalterliche Marktplatz und die altertümlichen Straßen und Gassen vermögen es, einen in vergangene Zeiten zurückzuversetzen. Warendorf ist ein hervorragender Ausgangspunkt für idyllische Radtouren entlang der Ems mit Zwischenstationen in den verschiedenen Bauernhofcafés. Zweifelsfrei verlaufen einige der schönsten Radtouren des Münsterlandes durch Warendorf.

Münster

Im Jahre 793 wurde Münster als Kloster vom friesischen Missionar Liudger gegründet. So verwundert es nicht, dass die Stadt heute noch über viele altertümliche Sakralbauten, wie den St. Paulus Dom und unzählige Kirchen verfügt.

Auch für Familien hält die kreisfreie Stadt so einiges parat. Der Allwetterzoo verfügt über überdachte Gehwege und sorgt mit seinen 300 Tierarten und 3000 Tieren für Vergnügen bei Jung und Alt. Pinguinmärsche und Elefantenfütterungen sind bei den Besuchern sehr beliebt. Bei Münster liegt auch der künstliche angelegte Aasee, der während des Sommers zum Baden und im Winter zum Schlittschuhlaufen einlädt.

Gastronomie

Das Münsterland verfügt über eine traditionelle, bodenständige und herzhafte Küche: Im Vergleich mit anderen beliebten Campingregionen braucht sich die Region bestimmt nicht zu verstecken.

Seit jeher gehören Schinken, Speck, Gemüseeintöpfe, Eier, Brot und Bier zur altbewährten Auswahl der münsterländischen Küche. So ist das Töttchen ein original münsterländisches Gericht, das früher als Arme-Leute-Essen galt. Das Fleischragout wird süßsauer und scharf abgeschmeckt und mit leckerem Bauernbrot gereicht.

Ein weiterer Klassiker ist Pfefferpothast, der traditionell im Herbst, während der Schlachtzeit, kredenzt wird. Es handelt sich dabei um in Schmalz angebratenes Rindfleisch, das mit Nelken, Lorbeeren und Zwiebeln gekocht wird. Dazu passt ein Bier von einer der vielen kleinen Brauereien der Region.

Beste Reisezeit

Ein warmes, gemäßigtes Regenklima mit maritimer Prägung dominiert im Münsterland. So verfügt die Region das ganze Jahr über relativ ausgeglichene Temperaturen und Niederschlagsmengen. Die Winter sind relativ mild und die Sommer vergleichsweise frisch.

Das ganze Jahr über herrschen vorwiegend Westwindlagen vor und die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt zwischen 700 und 800 mm pro Jahr. In der zentral gelegenen Stadt Münster liegt sie mit rund 764 mm im deutschlandweiten Durchschnitt.

Camper finden, je nach Vorliebe und Reisezweck, das ganze Jahr über geeignete Bedingungen vor: Im Sommer empfiehlt sich Badecamping, in den Übergangszeiten Wandercamping und während der kalten Jahreszeit lockt das Wintercamping. Dabei ist die passende Ausrüstung natürlich maßgebend.

Aktivitäten und Ausflüge

In der großflächigen Region bietet sich sowohl für Familien als auch für Alleinreisende, die sich für Camping im Münsterland entschieden haben, eine Vielzahl an Freizeitgestaltungsmöglichkeiten.

Vitus-Bad

Das Vitus-Bad offeriert sowohl Kindern als auch Erwachsenen vergnügte Stunden im wohlig warmen Nass. Die Kleinen können dabei im Abenteuerbereich toben, planschen und schwimmen, während die Erwachsenen in den größeren Becken ihre Runden drehen und im Suhlbecken oder der Ruheoase entspannen. Das Bad hat außerdem spezielle Programme für Kindergeburtstage und kredenzt in einem Bistro leckere Gerichte.

Tecklenburg

Tecklenburg ist Deutschlands nördlichstes Bergstädtchen und überzeugt den Besucher mit seinem historischen Stadtkern, der unter Denkmalschutz steht. Enge Gassen und malerisches Fachwerk geben einen Eindruck von früheren Lebensweisen.

Eine besonders attraktive Sehenswürdigkeit ist die Burgruine der Grafen von Tecklenburg. Die imposante Kulisse dient dabei auch als Schauplatz für eine Freilichtbühne, auf der die Stadt Tecklenburg ein hervorragendes Musikprogramm bietet.

Am Stadtrand befindet sich zudem das vollständig erhaltene Wasserschloss Haus Marck. Hier wurden im Jahre 1643 die Vorverhandlungen zum Westfälischen Frieden abgehalten, es zeigt mit seiner altehrwürdigen Fassade in schmuckem Ambiente ein beeindruckendes Bild.