Camping in Oristano

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Besonderheiten beim Camping in Oristano

Die überwiegende Mehrheit der Campingplätze in Oristano liegt an der weitläufigen Küste – was aufgrund der natürlichen Schönheit der Strände und dem über weite Teile des Jahres badetauglichen Wetter naheliegend ist. Im Landesinnern befinden sich einige wenige Plätze, die vor allem an kleineren Waldgebieten und in Hügellandschaften angesiedelt sind. Der Golf von Oristano ist wegen seiner endlos langen und flachen Sandstrände beliebt, die sich über insgesamt gut 40 km verteilen. Entlang der Küste finden sich sowohl Abschnitte mit guter Infrastruktur wie Liegen, Sonnenschirmen, Restaurants und Wassersportmöglichkeiten als auch menschenleere und bewaldete Strände. Verschiedene Sehenswürdigkeiten wie die Ausgrabungsstätte Tharros oder den alten Grande-Turm gilt es zu entdecken.

Anreise

Reisende aus Hamburg im hohen Norden legen insgesamt zunächst rund 800 km bis Süddeutschland zurück. Ab hier ergeben sich zwei Möglichkeiten, die Alpen zu durchqueren. Option A führt durch die Schweiz vorbei an Chur, Bellinzona und Lugano. In Italien geht es weiter über Mailand, Parma, La Spezia, Pisa und bis nach Livorno. Die Gesamtstrecke beträgt etwa 1.900 km. Wer sich für Option B entscheidet, reist von München über das österreichische Innsbruck und den Brenner nach Südtirol. Bozen, Trient, Verona, Modena, Bologna und Florenz werden in Italien auf dem Weg zum Fährhafen passiert. Auf dieser Route legen Camper circa 1.200 km zurück.

Es gilt abzuwägen, welche Variante besser geeignet ist: Bei einer Anfahrt über Österreich wird zweimal eine Tagesvignette benötigt anstatt einer beinahe doppelt so teuren Jahresvignette, wie sie in der Schweiz erforderlich ist. Dafür ist der Weg über die Schweiz gut 30 km kürzer und die Jahresvignette gilt das ganze Jahr. In Livorno legt die Autofähre die Leinen Richtung Olbia im Nordwesten Sardiniens los. Die restliche Strecke von 182 km zur Provinzhauptstadt Oristano erfolgt auf den Überlandstraßen 131 und 292. In Italien gilt auf den meisten Autobahnen Mautpflicht.

Reiseziele in Oristano

Zu den bei Campern besonders beliebten Destinationen in der Region zählen die Provinzhauptstadt Oristano und der naturbelassene Spiaggia di Is Arenas.

Bummeln im historischen Oristano

Den Byzantinern war Oristano als Aristanis bekannt und wurde in der Nähe der phönizischen Siedlung Othoca gegründet. Über die Jahrhunderte entstanden Kirchen, Festungen, Piazze und Türme, die den historischen Glanz der alten Stadt noch heute widerspiegeln und Einheimische wie Besucher gleichermaßen entzücken. So befinden sich in der Altstadt eindrückliche Bauwerke wie der 1290 errichtete St. Christophorus-Turm auf der Piazza Roma oder die noch ältere Kathedrale von Oristano. Viele weitere Sakralbauten und Wehranlagen vermitteln interessante Einblicke in die bewegte Geschichte. An der Piazza Roma und in den umliegenden Gassen sind viele Restaurants, Cafés und Bars angesiedelt und offerieren Möglichkeiten für eine ortstypische Stärkung.

Entspannung am Strand di Is Arenas

Auch eine Reise zum stellenweise fast menschenleeren Spiaggia di Is Arenas im Naturparadies Pineta di Is Arenas lohnt sich. Die Campingplätze südlich der Ortschaft Torre del Pozzo machen sich das azurblaue Meer, den großen Pinienhain entlang dem Strand sowie die Nähe zum Golfplatz Campo da Golf di Is Arenas zunutze. Der naturbelassene Strand verfügt über goldgelben Sand, der mancherorts regelrecht weiß erscheint. Wegen der kräftigen Winde wird dieser Abschnitt auch gerne von Surfern aufgesucht.

Gastronomie

Die sardische Küche ist geprägt durch Teigwaren, Käse in allen Variationen sowie frischen Fisch und Meeresfrüchte aus dem Tyrrhenischen Meer. Daraus entstanden traditionelle Gerichte wie Fregula – zu kleinen Kügelchen geformte Pasta aus Grieß – oder Spaghetti mit Meeresfrüchten, wobei Muscheln, Seeigel und Fischeier hoch im Kurs stehen. Typisch sardisch sind außerdem knusprig-goldene Brotfladen, wahlweise mit aromatischem Rosmarin oder anderen Kräutern verfeinert. Sie dienen den einheimischen Hirten seit jeher als Proviant und sind ein ausgezeichnetes Knabbergebäck. Wilder Brokkoli, den man in Teilen Sardiniens auch als italienischen Spargel bezeichnet, wächst, wie der Name vermuten lässt, wild in der Natur und ist eine saisonal verfügbare Köstlichkeit. Zu den Spezialitäten passen Rotweine wie Josto Miglior D.O.C. oder Carignano, die unter Sommeliers einen hervorragenden Ruf genießen.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für die Provinz Oristano hängt von den persönlichen Vorlieben und geplanten Aktivitäten ab. Während der milden Monate von März bis Mai und von September bis Oktober ergeben sich ideale Bedingungen, um das Inland zu Fuß, per Fahrrad oder hoch zu Ross zu erkunden. Die Temperaturen liegen zu dieser Jahreszeit außerhalb der Hauptsaison zwischen 17 und 26 Grad Celsius. In der Badesaison von Mitte Juni bis Mitte September genießen Urlauber Tageswerte zwischen 27 und 31 Grad Celsisus, das Wasser erwärmt sich auf bis zu 25 Grad Celsius. Die Winde Mistral und Sirocco sowie gelegentliche Thermalwinde sorgen in der Küstenregion von Oristano besonders während Juni und September für ausgezeichnete Verhältnisse zum Wind- und Kitesurfen.

Aktivitäten und Ausflüge

Dank der wilden Natur und der weit zurückreichenden Geschichte der sardischen Zivilisation bieten sich spannende Entdeckungen und sportliche Aktivitäten an.

Vögel am Strand beobachten

Die faszinierende Vogelwelt Sardiniens zieht jedes Jahr tausende von Ornithologen und naturinteressierte Urlauber an. Die Küste von Oristano gilt dabei als besonders empfehlenswerte Region, wo wunderschöne Rosaflamingos leben und auf der Suche nach Krebsen im Wasser herumstochern. Auch Fischadler, Rohrweihen, Graupapageien, Purpurreiher und Viehreiher gehören zu den ansässigen Vögeln und können sowohl auf eigene Faust als auch in der Gruppe mit einem Experten erkundet werden.

Die Ausgrabungsstätte Tharros erkunden

Auf der Sinis-Halbinsel an der Westküste befindet sich die antike Ausgrabungsstätte Tharros. Wissenschaftler vermuten, dass die Siedlung noch vor den Phöniziern in der Bronzezeit gegründet und nachfolgend von Phöniziern, Puniern und Römern bewohnt wurde. In diesem Freiluftmuseum sind Säulen, Badeeinrichtungen, Straßen, die Nekropolis und Überreste von Häusern zu sehen. Viele der gefundenen Artefakte aus Tharros sind mittlerweile im Archäologischen Nationalmuseum der sardischen Hauptstadt Cagliari untergebracht. Nahe den Stätten gibt es ein Restaurant, kleinere Badestrände, einen Wanderweg und mit dem antiken Turm Spagnola di San Giovanni di Sinis eine weitere Sehenswürdigkeit.