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Besonderheiten zum Camping in Cagliari

Zwischen den Palmen oder Pinien leuchtet das türkisblaue Wasser. Das Frühstück genießen Camper in weinbewachsenen Lauben. Zur Siesta stehen Hängematten zur Verfügung und abends zieht der verführerische Geruch von frischgebackener Pizza zwischen den Wohnwagen und Wohnmobilen vorbei. Auf den idyllischen Campingplätzen in der Provinz Cagliari herrscht La Dolce Vita.

Meerblicke und Pizzaöfen sind in den im italienischen Stil gestalteten Ferienparks fast schon obligatorisch. Die familienfreundlichen Plätze an der Küste verwöhnen ihre Urlauber mit Freiheit und Freizeitvergnügen. Großzügige Stellplätze, Poollandschaften, Animationsprogramme und Sportmöglichkeiten wie Beachvolleyball, Minigolf oder Tennis werden angeboten. Ein kleiner Lebensmittelladen, ein Imbiss und ein Restaurant gehören ebenfalls zur Grundausstattung der meisten Campingplätze in der Provinz Cagliari.

Anreise

Wohnmobil- und Wohnwagenfahrer mit Zeit reisen gern mit ihrem eigenen Gefährt durch halb Europa nach Cagliari. Der Weg auf die im Tyrrhenischen Meer gelegene Insel führt durch Süddeutschland, Österreich und Norditalien. Von Berlin sind es etwa 1.800 km nach Genua. In reiner Fahrtzeit bedeutet das 24 Stunden. Etwa zwei Mal pro Tag legen hier Fähren ab.

Alternative Routen sind über die Fährhäfen von Livorno, Neapel und Piombino möglich. Diese legen aber nicht mehrmals täglich ab. Ein Flug ist eine schnellere Möglichkeit, um auf die Insel zu kommen. Am Flughafen von Cagliari kann man dann ein Wohnmobil oder Campervan mieten. Dort gibt es zahlreiche internationale und lokale Autovermietungen. Nach Sizilien ist Sardinien mit einer Fläche von 24.089,89 km² die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres und geradezu perfekt für Campervanreisende. Die Fahrten auf der Insel sind entspannt bis aufregend. Es gibt keine Autobahnen und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 90 km/h. Einige Straßen sind nicht asphaltiert und manche Innenstädte – wie die Altstadt von Cagliari – sind autofrei.

Reiseziele

Die größten Attraktionen in der Provinz Cagliari sind die karibikgleichen Sandstrände. Die Hafenstädte mit ihren alten Fassaden – allen voran die Provinzhauptstadt Cagliari – ziehen ebenfalls viele Urlauber an.

Traumstrände

Einer der schönsten Strände ist der Strand Piscina Rei Pond. Eine weiße Sandbank trennt eine seichte Lagune von dem kristallklaren Wasser des Mittelmeeres. In dem Landschaftsschutzgebiet werden Karibikgefühle geweckt. Ähnlich beeindruckend und exotisch geht es am Badestrand Spiaggia di Cala Monte Turno zu. Ein aus Holz gebautes Restaurant vermittelt Aussteigergefühle. Durch einen kleinen Pinienwald geht es zum Spiaggia di Cala Sinzias. Zwischen den Bäumen glitzern das Wasser und der weiße Puderzuckersand. Der Strand Monte Turnu liegt in einer wunderschönen Bucht, die von den Sant'Elmo-Felsen begrenzt wird.

Die Inselhauptstadt

Ein Tagesausflug nach Cagliari bietet einen starken Kontrast zum naturbelassenen Campingleben. In der größten Stadt Sardiniens locken Boutiquen, Restaurants, Klubs und einige Sehenswürdigkeiten. Das auf einem Hügel gelegene Castello-Viertel wird von einer mittelalterlichen Mauer umgeben und gilt als historisches Zentrum der Stadt. Zu den architektonischen Meisterwerken zählt die Kathedrale von Cagliari aus dem 13. Jahrhundert. Auch der Besuch des Archäologischen Museums lohnt sich. Hier sind unter anderem Gegenstände aus der Bronze- und Römerzeit ausgestellt.

Gastronomie

Die Gerichte der lokalen Küche lassen sich entweder selbst gut zubereiten oder in einem Restaurant genießen. Beste italienische Salami, verschiedene Käse, Oliven aller Art und das beliebte Fladenbrot Pane Carasau eignen sich hervorragend als Campingsnacks. Lokale Produkte können auf den kleinen Bauermärkten der Umgebung oder den Geschäften in den Ortschaften gekauft werden.

Ein beliebtes Nationalgericht ist Malloreddus alla Campidanese. Das Pastagericht wird mit Tomatensauce, Bratwurstscheiben und Safran serviert. Dank der Nähe zum Meer gibt es reichlich frischen Fisch und Meeresfrüchte im Angebot. Als Dessert oder auch nur für den süßen Hunger zwischendurch bieten sich die leckeren Formagielle an. Die kleinen Käsekuchen werden ebenfalls mit Safran verfeinert.

Beste Reisezeit

Auf Sardinien und in der Region Cagliari herrscht ein mediterranes Klima. Selbst die Wintermonate sind mit um die 15 Grad Celsius relativ mild. Die Sommermonate eignen sich hervorragend für Badeferien. Im Juli und August ist es am wärmsten. Das Thermometer zeigt bis zu 30 Grad Celsius an.

Im Sommer sind die Wassertemperaturen ebenfalls sehr angenehm. Im August können sie sogar bei bis zu 24 Grad Celsius liegen und bieten vor allem Schnorchlern, die sich länger im Wasser aufhalten, ideale Bedingungen. Im Winter betragen die Wassertemperaturen bis zu 14 Grad Celsius. Wann die beste Reisezeit für die Provinz Cagliari ist, hängt von den Vorlieben der Reisenden ab. Für Badeurlauber sind es die Sommermonate. Wanderer reisen lieber im Frühjahr oder Herbst auf die Insel.

Aktivitäten und Ausflüge

Neben aller Entspannung am Strand können in der Provinz Cagliari viele Tagesausflüge und sportliche Aktivitäten unternommen werden.

Wanderungen und Reitausflüge

Ein- bis zweistündige Küstenwanderungen sind für Familien ideal. Auf Spaziergängen in der Su Golgo Hochebene können Esel, Wildschweine und Kühe beobachtet werden. Ponyreiten für Kinder oder Reitausflüge sind eine schöne Alternative, um die wilde Landschaft Sardiniens entspannt zu genießen.

Motorisiert die Insel entdecken

Viele Campervan- und Wohnwagenbesitzer lassen ihre Mobilheime gerne auf dem Campingplatz in Cagliari stehen. Das ist kein Problem. Vor Ort oder im nächsten Dorf können Quads, Motorroller oder Fahrräder ausgeliehen werden. Mit diesen fahren Urlauber dann zu den bezaubernden Lagunen, Hafenstädten oder Tälern. Ein Höhepunkt jeder Sardinienreise ist der Besuch des Hippie-Tales Valle della Luna. Die Höhlen des Mondtals dienen noch heute Aussteigern als Wohnort.

Wasserspaß vor der Küste

Das seichte klare Wasser vor der Küste eignet sich hervorragend zum Schnorcheln und Tauchen. Mitternächtliche Tauchgänge bei Vollmond werden von einigen Tauchschulen ebenfalls angeboten. Etwas rasanter geht es über Wasser zu. Wasserski oder eine Schnellbootfahrt von Arbatax nach Cala Gonone sind schöne Urlaubserinnerungen. Im Acquario di Cala Gonone können alle, die es nicht unter Wasser zieht, Meereswelten entdecken.