Camping im Lausitzer Seenland

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Besonderheiten zum Camping im Lausitzer Seenland

Den Besucher erwarten 23 Seen, die zum Schwimmen und zahlreichen Wassersportarten einladen. Die Region ist damit optimal für begeisterte Wasserratten, Angler und Naturliebhaber gleichermaßen. Camping im Lausitzer Seenland steht für endloses Badevergnügen und romantische Spaziergänge.

Sehr gut vernetzte, durchgehend flache und asphaltierte Rundwege ermöglichen in der imposanten Landschaft tolle Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die Umgebung wird konstant renaturiert sowie revitalisiert und die Tiere erobern sich ihr angestammtes Gebiet zurück. Noch immer befinden sich noch nicht geflutete, stillgelegte und aktive Tagebaue in der Region. Die kraterähnlichen Gruben verheißen spannende Erkundungstouren und können mit dem Quad oder dem Geländewagen entdeckt werden.

Anreise

Die Große Kreisstadt Hoyerswerda liegt zentral in der Lausitz und bietet sich somit als idealer Ausgangspunkt für die Anreise zu den Campingplätzen im Lausitzer Seenland an. Gut verknüpfte Straßen ermöglichen ein schnelles, problemloses Vorankommen durch die ganze Region.

Die Anfahrt aus Dresden nach Hoyerswerda entlang der A4 und B97 beträgt gut 69 km. Die dünn besiedelte Strecke führt in nördlicher Richtung vorbei am Dresdner Flughafen, Ottendorf-Okrilla und dem wunderschönen Naturschutzgebiet Königsbrücker Heide.

Von Leipzig sind es 164 km auf der A4, B6, B98 und B97 über Grimma, Riesa, Königsbrück und Bernsdorf nach Hoyerswerda. Waldreiche Passagen und das Naturschutzgebiet Königsbrücker Heide befinden sich ebenfalls entlang der Strecke.

Auf der 410 km langen Anfahrt aus Hannover liegen die Städte Braunschweig, Magdeburg, Potsdam und Luckau. Prächtige Naturparadiese wie das Landschaftsschutzgebiet Nuthetal-Beelitzer Sander oder der Naturpark Niederlausitzer Landrücken werden dabei durchquert. Eine Pause zur Stärkung und zum Volltanken bietet sich auf dem Euro Rastpark kurz vor Magdeburg.

Reiseziele im Lausitzer Seenland

Die idyllische Landschaft des Lausitzer Seenlands spiegelt sich in den malerischen Ortschaften, Kleinstädten und Landstrichen der Region wider. Die lokalen Reiseziele punkten mit entspannten Einkehrmöglichkeiten und pittoresken Ortskernen zum Verweilen und Flanieren.

Senftenberg

Die brandenburgische Stadt Senftenberg liegt beschaulich am Nordufer des Senftenberger Sees. Gerade für Kinder und Jugendliche bietet die Universitätsstadt viele Unterhaltungsangebote. Das Erlebnisbad Senftenberg verfügt über 655 Quadratmeter an Wasserfläche, Schwimmkurse, Animationsangebote und eine Sauna. Im Sommer kann natürliche auch das Waldbad Hosena genutzt werden, welches im gleichnamigen Stadtteil liegt.

Mit dem Snowtropolis beherbergt die Stadt auch eine ganzjährig geöffnete, 130 m lange Indoor-Skianlage. Im Tierpark Senftenberg leben 354 Tiere aus 64 Arten. Tiere wie Hausschafe, Esel, Lamas und Hausschweine werden im Park aktiv gezüchtet, zudem hält dieser auch Zwergziegen im Streichelgehege. Die vielen Gasthöfe versorgen den Besucher mit lokalen und internationalen Köstlichkeiten.

Hoyerswerda

Auch die zuvor als Anfahrt empfohlene Große Kreisstadt Hoyerswerda lohnt sich immer für einen gediegenen Ausflug. Die Stadt mit 38.000 Einwohnern liegt im sorbischen Siedlungsgebiet und beheimatet einen Zoo und das Zuse-Computer-Museum.

Eines der Hauptwahrzeichen ist aber das Schloss Hoyerswerda, das auf einer Anhöhe im Zentrum der Altstadt thront. Im 13. Jahrhundert wurde es als Wasserburg aufgebaut, doch seitdem transformierte sich das Bauwerk durch mehrfache Zerstörung und Wiederaufbau in seine jetzige Gestalt.

Gastronomie

Die Oberlausitz ist eine gut gefüllte Schatzkammer an regionalen, traditionellen Köstlichkeiten, die als Marken geschützt sind. Spezialitäten wie der Neukircher Zwieback, der Bautzener Senf, der Pulsnitzer Pfefferkuchen, das Landkronbier oder der Wilthener Weinbrand dürften vielen Leuten ein Begriff sein. Allein schon wegen der Vielzahl an kulinarischen Genüssen könnte man eine lange Gastronomiereise durch das Lausitzer Seenland unternehmen.

Deftige Hausmannskost gehört seit jeher zur Lausitz und hat den Menschen auch während harten Zeiten immer genügend Energie für die körperlich anspruchsvolle Arbeit gegeben. Echte Naturprodukte wie Honig, Spargel, Wels, sorbische Leberwürste, Hutfleisch, Honigwein und Leinöl gehören zum festen Angebot der regionalen Feinkost.

Beste Reisezeit

Das subkontinentale Binnenklima der Lausitz wird kontinental beeinflusst. Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen sind mit 8,35 Grad Celsius etwas höher als der mitteleuropäische Durchschnitt, dafür sind die Luftfeuchtigkeit und die Niederschlagsmenge etwas geringer. Im Vergleich zum Nordwesten steigen die Niederschlagsmengen Richtung Südosten an. In der Nähe der Teiche und Seen steigt das Nebelvorkommen.

Die besten Jahreszeiten für Camping im Lausitzer Seenland sind die Sommermonate von Juni bis August, vorausgesetzt, man reist spezifisch für die zahlreichen Badegelegenheiten an. Der Frühling und Herbst eignen sich für ausgedehnte Fahrrad- oder Wandertouren und tauchen die Landschaften entweder in frische Blütenpracht oder in ein sattes Farbenspiel der Blätter. Der Winter eignet sich zum Verweilen in märchenhafter Schneekulisse.

Aktivitäten und Ausflüge

Als Seenlandschaft ist die Region natürlich prädestiniert für adrenalinreiche Wassersportarten. Für die ruhigeren Gemüter finden sich aber auch unvergleichlich schöne Naturreservate in der wasserreichen Umgebung.

Wassersport auf den Seen

Hervorragende Windbedingungen haben sich unter Windsurfern längst herumgesprochen und locken sie regelmäßig auf die besonders fürs Windsurfen geeigneten Gewässer Geierswalder See, Senftenberger See und den Bärwalder See. An den beiden erstgenannten Seen gibt es auch Surfschulen zum Erlernen dieser actionreichen Sportart. Am Bärwalder See bieten sich dafür sehr gute Möglichkeiten zum Kitesurfen.

Motorisiertes Vergnügen ermöglicht der Partwitzer See mit seinen ausgewiesenen Jetski-Abschnitten. Der dortige Anbieter offeriert mietbare Jetskis und unterhält einen Parcours. Auf dem Halbendorfer See kann man neben Jetski fahren auch wakeboarden. Die Seilbahn vor Ort zieht den Sportler dabei rasant übers Wasser.

Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Die 1996 als UNESCO-Biosphärenreservat deklarierte, gut 20 km nördlich von Bautzen gelegene Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft verfügt über einzigartige Naturräume. Die Gesamtfläche des Reservats verfügt über 30.000 Hektar und gilt als das Gebiet mit der höchsten Teichdichte in Deutschland.

Neben Kulturlandschaft besteht das Gebiet aus Wäldern, Flüssen, Teichen, Fließgewässern und sonstigen Wasserflächen. 350 kleinere Teiche sind miteinander über Gräben und Rohrsystem verbunden und beherbergen eine einzigartige Flora und Fauna.