Camping im Bayerischen Wald

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Wer im Bayerischen Wald zum Camping anreist, darf sich auf ein wahres Natur- und Actionparadies freuen. Von den Campingplätzen zwischen Bäumen und malerischen Lichtungen aus können die Gäste zu Wanderungen unter dem Blätterdach aufbrechen oder einen der Baumwipfelpfade besuchen. Beliebt sind außerdem Radtouren und Kajakfahrten an beziehungsweise auf den Flüssen der Region. Kulturell sind die idyllischen Glasbläserdörfer sehenswert, in denen man der Herstellung hochwertigen Handwerks beiwohnen kann.

Besonderheiten zum Camping im Bayerischen Wald

Auf den Campingplätzen im Bayerischen Wald kommen vor allem Naturfans und Erholungssuchende auf ihre Kosten. Wer vom Alltag abschalten möchte, ruht sich einfach inmitten der Wälder aus und atmet die frische Luft ein. Freizeitorientierte Campinggäste brechen dagegen gerne zu einer Wanderung auf. Lohnende Ausflugsziele sind unter anderem der Große Arber, der Hirschberg und der Silberberg, die allesamt etwa 1.000 m und höher sind.

Camping im Bayerischen Wald gestaltet sich sehr vielseitig. Neben den klassischen Campingplätzen, die mit dem Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt angesteuert werden, stehen auch Camping auf dem Bauernhof, im Naturpark oder Wintercamping hoch im Kurs. Das Camping Donaustrandhaus, der Knaus Campingpark und das Adventure Camp Schnitzmühle bei Viechtach oder Camping in der Kohlbachmühle stehen für die Vielfalt.

Campingplätze im Bayerischen Wald

Camping präsentiert sich in dieser Region sehr vielschichtig. Bei der Buchung dürfte vor allem die Lage entscheidend sein. Direkt am See, im Nationalpark, in einem Waldgebiet oder auf einem Bauernhof beziehungsweise Ferienhof – die Auswahl ist wirklich beeindruckend. Letztendlich können die Ausstattung und die Bewertungen einen erheblichen Einfluss haben. Der Knaus Campingpark Viechtach und Camping Hohenwarth werden als 3-Sterne Campingplatz geführt, das Adventure Camp Schnitzmühle erhält 2,5 Sterne vom ADAC, kann aber bei den Campingfreunden mit guten Bewertungen punkten. Zudem gibt es vielerorts noch den klassischen Zeltplatz mit Stellplätzen für Wohnmobile oder Wohnwagen. Andere Anlagen setzen verstärkt auf das Mobilheim, Ferienwohnungen oder ein Gruppenhaus, um auch neue Zielgruppen anzusprechen. Auf ausgewählten Campingplätzen ist Wintercamping eine interessante Option, schließlich gibt es im Bayerischen Wald auch lohnende Skigebiete.

Anreise

Der Bayerische Wald erstreckt sich über 100 km hinweg von Süden nach Norden entlang der deutschen Grenze zu Tschechien und gehört zu den schönsten länderübergreifenden Naturschutzgebieten. Im Osten Bayerns gelegen erreichen Urlauber die Region zum Beispiel über die A9, eine der wichtigsten Nord-Süd-Magistralen Deutschlands.

Alternativ kann man die A3 nach Regensburg und Deggendorf nehmen. Letzteres gilt bereits als Tor zu dem Nationalpark und liegt nur wenige Minuten von Kurorten wie Bodenmais, Grafenau und St. Englmar entfernt. Bayerns Landeshauptstadt München liegt mit 180 km etwas näher. Von Berlin aus sind es etwa 500 km bis in den Bayerischen Wald, von Köln und dem Rheinland aus circa 530 km. Auf dem Weg lohnen sich Zwischenstopps in der alten Kaiserstadt Nürnberg und in Regensburg mit dem altehrwürdigen Dom.

Reiseziele im Bayerischen Wald

Was den Bayerischen Wald als Reiseziel so besonders macht, sind die vielen abgeschieden liegenden Kurorte. Hier genießen die Gäste in Ruhe die frische Luft, das gute Klima und können sich sportlich betätigen.

Bodenmais

Als heilklimatischer Vorzeigeort hat sich Bodenmais international einen Namen gemacht. Vor allem der Silberberg und die dortigen Heilgrotten sind ein Grund für viele Urlauber, in die Region zu kommen. Zudem befindet sich hier ein Besucherbergwerk, in dem Teilnehmer einer Tour mehr über den Abbau von Silber erfahren können. Im Ort selbst wird seit Jahrhunderten Glas hergestellt. Eine der bekanntesten Produktionsstätten ist Joska.

Cham

Im nördlichen Bayerischen Wald und somit bereits in der Oberpfalz liegt das beschauliche Städtchen Cham. Rund um den Ort erreichen freizeitorientierte Urlauber schnell die Wanderwege, die direkt durch die dichten Wälder führen. In der Gemeinde selbst sind mittelalterliche Bauwerke wie das Rathaus und der Straubinger Turm sehenswert. Großer Beliebtheit erfreut sich zudem das Altstadtfest im Juli.

Lohnende Ziele sind auch die Gemeinde Hohenwarth oder Viechtach für die aktive Freizeitgestaltung mit Radfahren, Wandern und Ski oder die Regensburg mit seinen herrlichen Sehenswürdigkeiten. Campingfreunde können aber auch den Kaitersberg mit seinen 1.133 auf Touren entdecken, als Spaziergänger durch den Nationalpark wandeln und in einem Flussfreibad ins kühle Nass springen.

Gastronomie

Herzhafte bayerische Küche trifft im Osten des Freistaates auf hochwertige Naturprodukte. Auf den Bauernhöfen der Region werden Rinder, Schweine und Hühner nach ökologischen Vorgaben gehalten. Zudem baut man viel Obst und Gemüse an. In den Restaurants kommen diese Produkte dann als Weißwürste, Leberkäse und Haxen auf den Tisch. Das Gasthaus Schrottenbaummühle ist ein typischen Wirtshaus, in dem sich wunderbar einkehren lässt.

Beste Reisezeit

Die meisten Urlauber zieht es im Sommer zum Camping in den Bayerischen Wald. Von etwa Mai bis September sind die Temperaturen angenehm warm. Im Juli und August werden Höchstwerte von bis zu 22 Grad Celsius erreicht. Tagsüber können die Temperaturen sogar höher liegen. Zum Wandern ist vor allem das Frühjahr gut geeignet, da es etwas milder ist und man die erblühenden Wälder und Wiesen bewundern kann. Im Herbst sammeln viele Reisende im hiesigen Waldgebiet Pilze und Beeren. Zudem schafft die Laubfärbung einzigartige Fotomotive. Für Ausflüge in die höheren Lagen sollte man unbedingt warme und vor allem windfeste Kleidung mitnehmen. Beim Wintercamping muss man sich entsprechend rüsten, um für die kalte Jahreszeit gewappnet zu sein.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Bayerwald-Tierpark: In Lohberg gelegen, kommen vor allem die Kinder beim Anblick regionaler Tiere wie Luchse und Hirsche auf ihre Kosten.
  • Baumwipfelpfad Bayerischer Wald: mit seiner kegelartigen Konstruktion ein wahres Meisterwerk der Holzarchitektur. Der Turm auf dem Pfad ist 44 m hoch.
  • Glashütten in Bodenmais: Hier kann man den Meistern des Handwerks bei der Arbeit über die Schulter blicken.
  • Museumsdorf Bayerischer Wald: In der Nähe von Tittling gelegen, zeigt die Ausstellung auf 25 ha Fläche historische Bauernhöfe und Landhäuser.
  • Großer Falkenstein: Der Berg ragt etwa 1.315 m hinauf und ist einer der schönsten Aussichtspunkte bei Bayerisch Eisenstein.

Top 3 Insidertipps

  • Keltendorf Gabreta: Familien können in dem nachgebauten Keltendorf mehr über die frühgeschichtlichen Bewohner Mitteleuropas und ihre Traditionen erfahren. Als archäologischer Erlebnispark bietet die Anlage unter anderem Informationen zum traditionellen Ackerbau, zur Münzprägung und zur Rolle des Salzes.
  • Burgruine Dießenstein: Die mittelalterliche Feste liegt auf einer 445 m hohen Erhebung und überblickt von hier aus die Ilz. Die Anlage wurde bereits im 12. Jahrhundert errichtet und ist ein empfehlenswertes Ausflugsziel für alle Liebhaber romantischer Fotomotive.
  • Hochfall: Ein Wasserfall in der Nähe von Bodenmais, der auf einer Länge von 1 km zu Tale plätschert.

Aktivitäten und Ausflüge

Als Freizeitregion bietet der Bayerische Wald seinen Gästen eine Vielzahl an Möglichkeiten, die von spannenden Klettertouren und Wanderungen zu einer der Höhenburgen über Kajakfahren und Wildwasserrafting bis hin zu Radtouren entlang der Flüsse reicht.

Wandern zum Gipfel mit Belohnung auf der Hütte

Der Bayerische Wald ist ein einzigartiges Wanderparadies mit hunderten Kilometern Wegen. Allein der historische Goldsteig misst 660 km und führt quer durch Bayern. Auf dem Weg warten atemberaubende Gipfel auf die Ausflügler und unvergessliche Aussichten. Eine Rast kann man in den urigen Hütten bei Bauernbrot und geräuchertem Schinken einlegen.

Wildwasserfahren

Die vielen wilden Gewässer verlocken zu einer Raftingtour mit dem Schlauchboot oder dem Kajak. Viele lokale Agenturen organisieren für die Besucher solche Ausflüge. Zu den klassischen Ausflugsgebieten für diese Sportart gehört allem voran die Ilz. Die Aktivität ist insbesondere Familien im gemeinsamen Urlaub zu empfehlen.

Kletternwälder und natürliche Kletterwände

Die Kletterwälder im Bayerischen Wald sind legendär. Allein in St. Englmar können sich Groß und Klein auf bis zu acht Parcours in schwindelerregender Höhe von einem Punkt zum anderen hangeln. Eine zweite bekannte Anlage befindet sich in Waldkirchen. Hier lernt man mit Absicherung die wichtigsten Grundlagen des Sports. Daneben gibt es im Bayerischen Wald auch einige gute natürliche Kletterwände.

Events

April - Mai

  • Bereits im April wird in den Dörfern des Bayerischen Waldes der Maibaum aufgestellt, den die jungen Männern des Nachbarortes in der Nacht zu entwenden versuchen. Die geschmückte Stange ist am 1. Mai der Mittelpunkt des Frühjahrsfestes. Wem sie gestohlen wurde, der muss sie gegen Bier und Brot freikaufen.

Juni

  • In Holzkirchen bei Ortenburg findet eine aufwendige Prozession mit einer 13 m langen Kerze aus Wachs und Fichtenstamm auf den Bogenberg statt.

Juli

  • Haferlfest: Das Volksfest findet rund um die Ilz in der Dreiflüssestadt Passau statt. Eine wichtige Rolle spielen Kostüme von Sagengestalten und Göttern wie Bacchus, Gambrinus und Neptun.

August

  • Säumerfest: In Grafenau erinnert man jeden August an den mittelalterlichen Salzhandel über den Goldsteig. Traditionell bildet der prunkvolle Einzug der Händler und Gaukler mit Pferdekutschen und Mauleseln den Beginn des Festes. Spielmannszüge, Paraden, Mittelaltermärkte und vieles mehr sorgen für beste Stimmung.

September - Oktober

  • Oktoberfest: Wie in ganz Bayern wird in den Städten und Dörfern des Bayerischen Waldes ab Ende September das Stark- und Festbier ausgeschenkt. Begleitet wird das Spektakel von zünftiger Musik und einem spannenden Begleitprogramm für die Kinder.