Besonderheiten zum Camping in Fouras

Direkt an der Meerenge Pertuis d'Antioche sowie an der Mündung des Flusses Charente gelegen, ist Fouras ein idealer Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Die flach abfallende Atlantikküste ist von den nur wenige Kilometer vor dem Festland liegenden Inseln Île d’Oléron und Île de Ré geschützt. Auf der kleinen Halbinsel ist man unweigerlich nah am Meer, sodass die Campingplätze von Fouras beste Ausgangspunkte für vergnügte Strandtage sind.

An den oft bewachten Küstenabschnitten lässt sich die Zeit mit Muscheln sammeln und Sandburgen bauen vertreiben. Einige barrierefreie Strände bieten zudem Hybrid-Rollstühle für körperlich beeinträchtigte Badegäste und Beach Club-Programme für Kinder an. Zu einem Streifzug durch die Geschichte laden die historischen Bauten von Fouras ein.

Anreise

Von den meisten Regionen Deutschlands aus führt der Weg an Ihr Urlaubsziel über Saarbrücken. Von hier sind es noch 892 km bis nach Fouras. Lohnenswert ist es, direkt hinter der Grenze auf einem Campingplatz im Zentrum der kulturreichen Stadt Metz einen Besichtigungsstopp einlegen. Verdun (144 km) und Chalôns-en-Champagne (221 km) liegen als Nächstes auf der Route, bevor mit Orléans (506 km) die Schlösser – und Campingplätze – der Loire beginnen. Nach Tours (642 km) sind die letzten größeren Ortschaften vor dem Ziel Châtellerault (710 km) und Poitiers (743 km) mit ihren vielen Campingplätzen im Umland.

Aus Deutschlands Norden führt die kürzeste Strecke (903 km) durch Belgien. Dafür bieten sich auch Nachtfahrten an – Belgiens Autobahnen sind in dieser Zeit komplett beleuchtet. Von Aachen aus geht es über Cambrai (250 km) und Paris (423 km) nach Orléans (546 km) wo Sie auf der bereits beschriebenen Route an Ihr Ziel weiterfahren. Von Freiburg aus sind es 950 km bis zum Ziel. Die Strecke verläuft über Mulhouse (60 km), Besançon (188 km), Beaune (288 km) und Auxerre (431 km) nach Orléans (594 km) und dann weiter wie auf den beiden nördlicher liegenden Routen.

Gastronomie

Wie überall im Land weist die französische Küche auch in Charente-Maritime eine Vielfalt an hervorragenden Spezialitäten auf. Berühmt ist die Region allem für die Oléron-Austern, die in den schlammigen, von warmen Strömungen durchspülten Atlantikgründen zwischen dem Festland und den nahen Inseln ein ganz spezifisches Aroma entwickeln. Genauso einzigartig ist der Geschmack der hiesigen, orangefleischigen Miesmuscheln, die ebenfalls einen besonderen Ruf unter Feinschmeckern genießen.

Doraden, Sardinen, Krabben, Krebse und Garnelen gehören außerdem zur maritimen Speisekarte – abgeschmeckt mit Fleur de Sel aus den Salzgärten der Inseln ein Hochgenuss! Zu den weiteren lokalen Köstlichkeiten zählen Melonen, Radieschen, Tomaten, Zwergbohnen und Süßwasserfische wie Zander und Hecht. Die Region ist zudem für ausgezeichneten Wein und Cognac bekannt.

Beste Reisezeit

Das Klima in Fouras ist vergleichsweise mild und sonnig: Nirgends hat die französische Atlantikküste mehr Sonnenstunden zu bieten als in der Region Charente-Maritime. Besonders charmant bezeugt dies die hiesige Flora, die mit Palmen, Mimosen und anderen mediterranen Gewächsen Urlaubsgäste überrascht. Wer etwas kühlere Tage und frische Nächte nicht scheut, kann im Februar auf einem der ganzjährig geöffneten Campingplätze von Fouras Quartier beziehen und mit der Mimosenblüte den Frühling begrüßen.

Badeurlauber sollten ihre Reise nach Fouras in die Monate Juni bis September legen. Temperaturen zwischen 22 und 25 Grad Celsius, mit Hochsommerspitzen um 30 Grad Celsius im Juli und August, sowie durchschnittlich sieben Regentage pro Monat versprechen die besten Strandtage.

Aktivitäten und Ausflüge

Fast wie von selbst stellt sich in Fouras das Bedürfnis nach einem Inselbesuch ein, sind doch von den hiesigen Küsten stets verschiedene Eilande zu sehen, die es zu entdecken gilt. In der Nähe locken lebhafte Hafenstädte mit geschichtsträchtigen Postkartenmotiven.

Inselerkundungen vor der Küste von Fouras

An der Spitze der Halbinsel Fouras legt eine Fähre zur autofreien Île-d’Aix ab. Auf der Austernfischerinsel lassen sich zu Fuß oder per Kutsche historische Monumente und die sanfte Sand- und Felslandschaft bewundern. Als zweitgrößte französische Insel ist auch die Île d’Oléron, die „Mimoseninsel“, mit ihrer Natur, Kultur und ihren köstlichen Oléron-Austern einen Besuch wert. Ähnliches gilt für die „Weiße Insel“ Île de Ré, die über eine Seebrücke zu erreichen ist.

Städte in der Umgebung von Fouras erleben

In nächster Nähe und von Fouras aus gut mit dem Bus zu erreichen, lädt die pittoreske Hafenstadt Rochefort zu einem ausgiebigen Bummel, zum Shoppen und Speisen ein. Am Fluss Charente, der Rochefort durchquert, genießen Sie den Anblicken von Booten und Schiffen, die gen Atlantik fahren: Das maritime Erbe der Stadt ist überall sichtbar. In der Departement-Hauptstadt La Rochelle gibt es den alten Hafen, Patrizierhäuser, Altstadtgässchen, Renaissance-Bauten, Kunstmuseen und ein Aquarium zu bestaunen.