Besonderheiten zum Camping in Caorle, Italien

Dank der idealen Lage der charmanten Stadt Caorle, befinden sich die Campingplätze unweit vom oder direkt am Strand. So kommen Badeurlauber und Sonnenanbeter garantiert auf ihre Kosten. Die duftenden Pinienwälder spenden angenehmen Schatten und laden Naturliebhaber und Erholungssuchende zu kleinen Wanderungen ein.

Auch Hundebesitzer spazieren gerne mit Ihrem Vierbeiner durch die kühlen Wälder, während es am Abend noch mal zu einer Runde an den Strand geht. Sportbegeisterte genießen ebenfalls die Vorzüge Caorles: Die Promenade eignet sich hervorragend für das morgendlich Joggen oder Walken, Beachvolleyballplätze laden Anfänger sowie Profis zu spannenden Matches ein. Wer Wassersport bevorzugt, kann Kitesurfen, Segeln und Kajakfahren.

Anreise

Der schnellste Weg mit dem Wohnwagen von Deutschland nach Caorle verläuft über Rosenheim, durch Österreich hindurch und weiter über Udine in den Süden. Hierzu wird die A8/E52 genommen, von der zuerst auf die Tauern Autobahn A10/E66 und danach auf die A23 gewechselt wird. In guten 500 km ist Caorle, von München aus, zu erreichen. Bei dieser Distanz ist die Stadt am Meer auch für einen Kurzurlaub geeignet.

Die Tauern Autobahn ist eine besonders wichtige Nord-Süd-Verbindung. Hier muss es vor allem in der Hochsaison vereinzelt mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet werden. Camper die nach Caorle fahren, sollten dies bei der Urlaubsplanung bedenken. Das kann bei einer Strecke von 180 km von Salzburg nach Villach viel Zeit sparen.

Bei der Tauern Autobahn empfiehlt es sich, vor allem für Familien mit Kindern, eine stärkende Rast einzulegen. Hierfür bietet sich zum Beispiel auf halber Strecke zwischen Deutschland und Italien die Tauernalm an. Das Restaurant der Landzeit bietet eine besonders vielfältige Küche an. Hier können gesunde Gerichte genauso genossen werden, wie süße Snacks und ein warmer Kaffee.

Gastronomie

Caorle gehört zu der Metropolenstadt Venedig und lädt entsprechend zum Erkunden der venezianischen Küche ein. Diese ist in erster Linie natürlich von frischem Fisch und Meeresfrüchten geprägt. Auf den Speisekarten stehen u.a. Meeräschen (cefalo), Krustentiere (canestrei), Seeteufel (coda di rospo), Stockfisch, Venusmuscheln (caporossoi) oder Tintenfisch. Dem Risotto nero verleiht die Tintenfischtinte seine charakteristische schwarze Farbe.

Klassiker sind auch Gerichte mit Polenta, wie Fegato alla venexiana, Kalbsleber in Weißweinsud mit Zwiebeln und Petersilie. Ein Exportschlager der venezianischen Küche ist Carpaccio, hauchdünn geschnittene, rohe Rindfleischscheiben, die mit Zitrone beträufelt und mit Parmesan bestreut werden. Auch venezianische Tapas wie Fleischklößchen, frittierter Fisch, eingelegtes Gemüse oder Polentascheiben werden zu einem guten Wein genossen. Den Abschluss bildet ein bis über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Tiramisu.

Beste Reisezeit

Mit 28 Grad Celsius ist der Juli der wärmste Monat im Norden von Italien. Die Wassertemperatur liegt von Juni bis August um die 23 Grad Celsius. Badeurlauber verschlägt es also vor allem in diesen Monaten nach Caorle.

So mancher Urlauber schätzt jedoch mildere Temperaturen: Diese sind in Norditalien im April, Mai, September und Oktober vorzufinden. Vor allem Aktivurlauber und Kulturfreunde genießen dieses Klima mit ungefähr 16 Grad Celsius.

Von Dezember bis Februar sind in der Region mit rund 5 Grad Celsius zu rechnen. Mit entsprechender Kleidung und Ausrüstung eignet sich Caorle so ganzjährig zum Campen. Zu dieser Zeit finden Urlauber bei einem Strandspaziergang definitiv mehr Ruhe vor, als in der Hochsaison.

Aktivitäten und Ausflüge

Für Sportbegeisterte sind die Möglichkeiten in Caorle zahlreich und vielseitig. Camper, die neben Sonne, Strand und Meer auch etwas Kultur erleben möchten, sind in der Stadt genauso richtig. Urlauber, die mit dem Wohnwagen unterwegs sind, machen auch gerne einen Tagesauflug in die Lagunenstadt Venedig.

Aktivurlaub

Radfahrer entdecken Caorle und seine Umgebung auf dem gut ausgebauten Radwegnetz. Wanderer spazieren durch die traumhaften, abwechslungsreichen Landschaften der Lagune, die schon Hemingway und Pasolini verzaubert haben. Aktive finden viele Möglichkeiten unter freiem Himmel vor: Beachvolleyball, Beachtennis, Golf, Nordic Walking oder Joggen am Strand zählen neben Wasserportarten wie Segeln, Surfen oder Kajakfahren zu den Highlights.

Sightseeing

Caorle ist noch heute von römischen Einflüssen geprägt und lädt mit seinen venezianischen Häusern und verwinkelten, schmalen Gassen zum Entdecken ein. Nicht ohne Grund wird die Stadt auch „Klein-Venedig“ genannt. Kulturinteressierte besichtigen Sehenswürdigkeiten wie die Kirche Madonna dell’ Angelo und den Dom San Stefano.

Venedigausflug

In nur einer Stunde ist Venedig von Caorle aus mit dem Auto erreichbar. Die weltbekannte Lagunenstadt ist mit dem Dogenpalast, Canal Grande und Markusplatz definitiv einen Tagesausflug wert.