Camping in Arles

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Besonderheiten beim Camping in Arles

In Arles campen Naturfreunde in beschaulichen Landschaften. Insbesondere für Wanderer sind Campingplätze in dieser Region hervorragend geeignet. Türkisblaue Flüsse und Seen verlocken zu erholsamen Stunden am Wasser. Die an Arles gelegene Camargue lädt zudem zu ausgiebigen Reitausflügen ein: Entlang der Mündungsarme der Rhône oder im Naturpark der Camargue präsentiert sich eine beeindruckend malerische Landschaft. Camper können direkt im Zentrum von Arles ihr Wohnmobil auf einem zentralen Campingplatz parken oder vor den Toren der Stadt inmitten der malerischen Natur wohnen – ohne ihr Auto oder Wohnmobil zur Stadterkundung zu bemühen. Häufig bieten Campingplätze in Arles ihren Gästen einladende Poollandschaften. Allerdings ist die antike Stadt nur wenige Kilometer vom Mittelmeer entfernt, das Wassersportler zu herrlichen Badetagen einlädt.

Anreise nach Arles

Arles liegt an der Autoroute du Soleil, die von Paris nach Marseille führt. Aus Nordwestdeutschland fahren Campinggäste über Aachen und Lüttich oder aber Luxemburg nach Frankreich. Die Fahrt verläuft über Reims oder Nancy bis zur Autoroute du Soleil bei Dijon. Urlauber aus Ost- und Süddeutschland reisen entweder über Freiburg Richtung Besancon bis zur Sonnenroute bei Dijon oder durch die Schweiz über Grenoble. Danach erreichen sie bei Romans-sur-Isère die Sonnenautobahn. In der Schweiz ist der Kauf einer Jahresvignette erforderlich, in Frankreich wird die Autobahngebühr an verschiedenen Mautstationen erhoben. Zwischen Genf und Romans-sur-Isère besteht eine kostenfreie Landstraßenverbindung. In Belgien und Luxemburg werden keine Mautgebühren erhoben. Da die Gegend rund um Arles eher flach ist, können Wohnmobile und Gespanne problemlos auf die Campingplätze fahren und die zugewiesenen Stellplätze erreichen. Zur Hauptsaison ist die Autoroute du Soleil leider sehr stauanfällig. Die Autobahnen durch die Romandie, die französischsprachige Schweiz, dagegen befinden sich jenseits der Schweizer Hauptachse A2 und sind etwas weniger stark befahren. Auch in Belgien ist die Verkehrslage meist entspannt. Weiterhin macht die ausgezeichnete Straßenbeleuchtung auf belgischen Autobahnen Nachtfahrten zu einer entspannten Angelegenheit.

Gastronomie in Arles

Gänseleberpastete, Anchovis- oder Olivenpüree, die weltbekannte Foie Gras sowie Trüffel in allen erdenklichen Formen und Geschmacksrichtungen sind nur einige Schmankerl aus der provenzalischen Küche, die auch in Arles heimisch ist. Die berühmten Kräuter der Provence finden sich in einigen Restaurants sogar auf einem schmackhaften Rochen wieder. Lamm mit Kapern gehört auch zu den eher außergewöhnlicheren Gerichten, die man mal probiert haben sollte. Getrunken wird gerne Pastis, ein lokaler Anisschnaps, der selbst zwar nicht gekühlt, aber im Mischungsverhältnis von einem Fünftel zu vier Fünfteln mit gekühltem stillen Wasser genossen wird. Typisch für die Provence sind auch fruchtige Roséweine wie der Coteaux d'Aix en Provence oder der edlere Bandol von der Mittelmeerküste.

Die beste Reisezeit

Bezüglich des Wetters in Arles an der französischen Mittelmeerküste dürfen Campingfreunde und Badeurlauber mit über 300 Sonnentagen im Jahr rechnen. Im Hochsommer liegen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen bei 26 Grad Celsius, in der Spitze sogar bis 38 Grad. Ideal für Unternehmungen sind September und Oktober: Bei angenehm milden Temperaturen bieten sich Stadtbesichtigungen wie auch Ausflüge auf den Flussdampfern der Rhône an. Im Herbst wie auch im Frühjahr ist immer wieder mit Regen zu rechnen – allerdings bei moderaten Temperaturen. Ein besonderes Naturphänomen ist der Fallwind Mistral, der kurzfristig zu heftigen Böen wie auch zu Abkühlung führen kann.

Aktivitäten und Ausflüge

Stierkämpfe und der Maler Vincent van Gogh stehen nach wie vor für einen hohen Anziehungsfaktor der Stadt Arles. Für imposante Architektur sorgten die Römer.

Wandern mit Aussicht in Les Baux-de-Provence

Nicht weit von Arles erleben Naturliebhaber eine ganz besondere Szenerie: Les Baux-de-Provence gibt es gleich dreimal. Einheimische lieben den heutigen Ort im Tal, während Urlaubsgäste das erhöht liegende mittelalterliche Les Baux mit seinen krummen Gassen, Künstler-Werkstätten und der alten Stadtmauer besichtigen. Der Anstieg ist steil, kann aber auch mit dem Auto bewältigt werden. Kulturinteressierte wandern noch weiter bis zu den Höhlen des steinzeitlichen Les Baux. Genau hier präsentiert sich dem Wanderer zudem ein atemberaubender Ausblick von einem Felsvorsprung aus über das in warme Farben getauchte Rhônetal.

Sehenswürdigkeiten in Arles

Mit Farben kannte sich auch der niederländische Maler Vincent van Gogh aus, der während seines Aufenthalts in Arles das berühmte Gemälde Le café de nuit schuf. Das besagte Café de la Gare am Place am Lamartine gibt es noch immer – auch wenn die Zeit vor Veränderungen nicht Halt gemacht hat. Hier wie auch vor anderen Stadtmotiven, die der Maler für sein Werk nutzte, sind Stehlen mit Repliken seiner Bilder aufgestellt. Hauptanziehungspunkt ist jedoch Les Arènes, das römische Theater. Die stattfindenden Stierkämpfe sind aber unblutig: Dem Stier wird lediglich eine Kokarde von den Hörnern genommen.