Camping in Salento

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Besonderheiten Camping

Abgeschiedenheit pur ist das große Plus an einem Urlaub auf den Campingplätzen des Salentos. Die Halbinsel bildet den Stiefelabsatz Italiens und ragt weit in das Mittelmeer hinein. Reisende erwarten hier traumhafte Strände und Badebuchten.

An der Steilküste eröffnen sich den Urlaubern traumhafte Aussichten über die Region. Faszinierend sind vor allem die weißen Klippen aus Sandstein und Kreide. Sie bilden einen einzigartigen Kontrast mit dem tiefen Blau des Meeres. Wer sich für Camping an Salentos Küste entscheidet, kann sich außerdem dem Wassersport widmen. Vielerorts werden Surf- und Kitekurse ebenso angeboten wie geführte Ausflüge mit dem Segelboot. An Land sind Wanderungen und Radtouren gern unternommene Beschäftigungen.

Anreise

Für die Anreise mit dem Auto oder Wohnmobil nach Salento sollten Camper – je nach Zwischenstopps –mindestens zwei Tage einplanen. Es lohnt sich, auf dem Weg vom Norden ganz in den Süden Italiens mehrere kurze Städteaufenthalte einzulegen, zum Beispiel in Mailand, Verona oder Rimini. Von Deutschland aus geht es zunächst durch Österreich oder die Schweiz.

Der einfachste Weg führt über Innsbruck und den Brennerpass. Hierfür werden Mautgebühren fällig. Diese bezahlt man bequem in Form einer Vignette an der ersten Tankstelle hinter der Grenze. In Italien angekommen, werden die Gebühren für die italienischen Autobahnen an den Mauthäuschen entrichtet.

Ein typischer Zwischenstopp auf dem Weg nach Salento ist Bologna, eine altehrwürdige Universitätsstadt mit viel Geschichte. Durch die Gemeinde führt die A14, eine der wichtigsten Autobahnen des Landes. Sie führt von Mailand aus bis hinunter zum Stiefelabsatz Italiens.

Auf der Strecke gelangen Reisende ohne die Straße zu wechseln bis nach Lecce und weiter hinunter zu den Badeorten Gallipoli, Leuca und Otranto. Von Bologna aus beträgt die Entfernung etwa 800 km. München liegt ungefähr 1.400 km vom Reiseziel entfernt.

Reiseziele in Salento

Die Städte des Salento sind überwiegend von romanischer und barocker Architektur geprägt. Sehenswert sind vor allem die alten Paläste der mittelalterlichen Krone von Aragonien. Begeistert zeigen sich Reisende ebenso von den malerischen Wäldern und Stränden.

Gallipoli

Gallipoli ist das bekannteste Badeparadies Apuliens auf der Halbinsel Salento. Die Hafenstadt begeistert ihre Besucher mit traumhaften Stränden und einer in weiß gehaltenen, von Mauern eingerahmten Altstadt. Im Hinterland spazieren Wanderer über Hochklippen und malerische Waldgebiete. Als Top-Destination gilt Gallipoli nicht zuletzt bei allen Wassersportlern, die gerne Segeln oder Surfen.

Lecce

Lecce liegt im Landesinneren und etwas von der Küste entfernt. Architektonisch ist die Stadt vor allem aufgrund ihrer romanischen und barocken Bauwerke bekannt, die reich verziert eine imposante Erscheinung darstellen. Zudem gilt Lecce als das kulturelle Herz von Salento, wo Besucher Konzerten und Theatervorführungen beiwohnen können.

Brindisi

An der Küste der Adria gelegen, bietet Brindisi seinen Besuchern beste Erholungsmöglichkeiten. Viele Reisende zieht es natürlich zum Strand, wo Sonnenliegen darauf warten, genutzt zu werden. Sehenswert sind die mächtigen Bauten der aragonischen Könige, meist in romanischer Architektur gehalten. Das bekannteste Wahrzeichen ist das Hohenstaufenschloss Castello Svevo.

Gastronomie

Im Süden von Italien können Reisende die hervorragende Fischküche des Salentos probieren. Das Mittelmeer spendet den Menschen vor Ort unter anderem Delikatessen wie Thunfische, Schwertfische, Sardinen und Kalmare. Die Leckerbissen werden mit viel Liebe zum Detail zubereitet und mit regionalen Kräutern gewürzt. Viele Variationen werden mit Pasta aus Hartweizenmehl serviert. Angebraten werden Fische und Meeresspeisen üblicherweise in nativem Olivenöl.

Im Golf von Tarent werden schmackhafte Miesmuscheln gezüchtet, auf Italienisch cozze, die zum Beispiel als Fischsuppe serviert werden. Auf den Märkten des Salentos können Camper frische Produkte aus der Region wie Schafskäse, Knoblauch, Zitronen, Auberginen und Tomaten einkaufen. Die sonnengereiften Gemüsesorten sind neben hochwertigem Fleisch die wichtigsten Zutaten auf der süditalienischen Pizza. Aus Lammfleisch werden aromatische Salamis hergestellt.

Beste Reisezeit

Im Süden Italiens warten ganzjährig heiße Temperaturen auf die Urlauber. Wer die Hitze mag, verbringt am besten die Sommertage in der Region. Im Juni, Juli und August kann mit einem durchschnittlichen Hoch von 30 °C gerechnet werden. Dieser Zeitraum ist vor allem bei Badeurlaubern beliebt.

Abseits davon sind die Frühlings- und Herbsttage ideal für Wassersport und erholsame Tage am Strand. So sind der Mai und der Oktober für solche Aktivitäten gut geeignet. Bereits im Mai klettert das Thermometer auf über 23 °C. Im Winter wird es kaum kälter als 7 °C. In der kalten Jahreszeit widmen sich deswegen viele Feriengäste ausgiebigen Wanderungen.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Castello Svevo: Das Schloss von Hohenstaufen in Brindisi wurde von Friedrich II. erbaut und ist eines der beeindruckenden Vermächtnisse der Romanik.
  • Leccer Barock: Ein architektonischer Stil, der für das gesamte Salento prägend ist. In Lecce ist vor allem die Basilika di Santa Croce bekannt.
  • Altstadt von Ostuni: Es sind die vielen weiß verputzten Häuser griechischer Bauart und die etwas dunkleren Kirchen, die das Stadtbild prägen.
  • Hafen von Tarent: Einer der besten Orte zum Flanieren und für eine Kostprobe der süditalienischen Fischgerichte.
  • Punta Ristola: Der südlichste Punkt Salentos’ bietet eine traumhafte Aussicht.

Top 3 Insidertipps

  • Bosco Santa Teresa: Das regionale Naturreservat begeistert in der Nähe von Brindisi mit bezaubernden Waldstücken. Hier können Urlauber ausgiebige Wanderungen unternehmen und die frische Luft der Region einatmen.
  • Torre Sant’Andrea: Das kleine Städtchen an der Adriaküste gilt als Geheimtipp für jeden Strandurlauber. Es warten bezaubernde Lagunen und Klippen auf die Besucher.
  • Archäologisches Nationalmuseum Tarent: Die Einrichtung wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts im Stadtteil Città Nuova gegründet. In einem umgebauten Kloster gelegen, können sich die Besucher einige der bedeutendsten Keramiken aus der Vergangenheit Apuliens ansehen. Zudem werden Gold- und Metallfunde aus der griechischen und römischen Epoche gezeigt.

Aktivitäten und Ausflüge

Salento gehört zu den malerischen und abgeschiedenen Regionen Italiens. In aller Ruhe können Urlauber hier die barocke und romanische Architektur bewundern, an den Stränden entspannen, sich dem Wassersport widmen oder wandern gehen.

Baden und Wassersport

An den Stränden rund um Lecce, Brindisi sowie im Süden des Salento können Reisende baden gehen und in der Sonne entspannen. Zudem gibt es vielerlei Möglichkeiten, sich im Urlaub Wassersportarten wie dem Tauchen, Surfen oder Segeln zu widmen.

Wandern in den Wälder von Cerano und Santa Teresa

Das Salento ist eine überwiegend flache Halbinsel, die auch der Generation 50+ und Familien mit Kindern beste Wandermöglichkeiten bietet. Fruchtbare Landschaftsstriche gespickt mit Olivenbäumen und zerklüftete Küstenstreifen bieten tolle Routen. Beliebte Ausflugsziele sind zum Beispiel die Wälder von Cerano und Santa Teresa. Einen Abstecher kann man außerdem zu den großen Feuchtgebieten von Punta della Contessa unternehmen.

Sightseeing

Die Städte des Salentos sind mit ihren barocken Bauwerken schon eine Attraktion für sich. Vor allem Lecce ist stilprägend in der Region. In vielen Orten sind zudem Kulturgüter aus der Römerzeit sehenswert, darunter die beiden Säulen von Brindisi als Denkmal am Hafen.

Events

März - April

Ostern: Karfreitag ist einer der Höhepunkte im Festkalender des Salentos. In jeder Gemeinde werden festlich gekleidete Prozessionen durch die Zentren begangen und erinnern an den Leidensweg Christi. Dabei werden unter anderem Feuer entzündet und Klanghölzer verwendet. Am Ostersonntag gibt es ein großes Festmahl im Kreis der Familie.

Juli - August

  • Locomotive Jazz Festival: Für mehrere Wochen findet dieses Festival auf mehreren Bühnen in und um Lecce statt. Zudem nehmen andere Städte wie Taranto, Ceglie Messapica und Castro an dem Event teil.

August

  • Tarantelnächte: Dem uralten Aberglauben nach verfallen die Opfer eines Tarantelbisses in eine tiefe Hysterie, die nur durch Tanz und Gesang geheilt werden kann. Heute genießen zahlreiche Besucher der Stadt diese Form der Medizin und lassen sich von Mandolinen-, Akkordeon- und Violinenklängen mitreißen. Die Veranstaltung findet in mehreren Gemeinden, so in Brindisi statt.
  • San Rocco: Das Fest wird vor allem rund um Lecce und Ruffano begangen. Am Vorabend des 15. Augusts wird in den Stadtzentren mit kleinen Orgeln Musik gemacht und nach alter Tradition getanzt. Dabei duelliert man sich symbolisch mit den Fingern.