Camping auf den Nordseeinseln

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Besonderheiten zum Camping auf den Nordseeinseln

Ein Campingurlaub an der Nordsee ist besonders für Familien mit Kindern ein unvergessliches Erlebnis. Viele Campingplätze auf den Nordseeinseln liegen in idyllischen Dünenlandschaften oder an der Küste und bieten einen direkten Zugang zu den umliegenden Stränden. Während Kinderspielplätze und Animationsangebote für Unterhaltung auf dem Platz sorgen, stehen am Meer Aktivitäten wie Sandburgenbauen und Muschelsammeln im Vordergrund.

Auch Eltern können bei Wanderungen an der frischen Meeresluft abschalten und sich einmal ganz auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Einen besonderen Reiz versprechen Campingplätze am Wattenmeer. Hier lässt sich alle zwölf Stunden der Wechsel der Gezeiten beobachten, wenn sich das Meer bei Ebbe fast vollständig zurückzieht und bei Flut der Wasserspiegel allmählich wieder steigt.

Anreise

Je nach Lage führen verschiedene Wege auf die Nordseeinseln. Die Anreise nach Sylt erfolgt ab Hamburg zunächst über die A7 rund 200 km in nördlicher Richtung bis nach Niebüll. Dort startet der Sylt Shuttle, ein Autozug, der das Festland über den Hindenburgdamm mit der Insel verbindet. Wohnwagen sind grundsätzlich zugelassen, bei Wohnmobilen mit Dachluken oder Panoramadächern kann es aus Sicherheitsgründen zu Einschränkungen kommen. Reservierungen im Voraus werden empfohlen.

Nach Amrum und Sylt gelangt man am besten mit der Autofähre ab Dagebüll. Der Hafen ist ab Hamburg über die A23 bis Heide und weiter über die Bundesstraße 5 zu erreichen. Besonders am Wochenende und in den Sommerferien muss auf allen Strecken mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet werden.

Auch die Ostfriesischen Inseln sind über Fährlinien mit dem Festland verbunden. Über die A31 geht es nach Emden, wo die Fähre nach Borkum ablegt, oder weiter über die B210 und die B72 nach Norddeich, dem Abfahrtsort für Schiffe nach Norderney. Die übrigen Inseln sind weitgehend autofrei und können mit dem Wohnwagen nicht angefahren werden.

Reiseziele auf den Nordseeinseln

Die nordfriesischen Inseln Sylt und Amrum und die ostfriesische Insel Borkum zählen zu den beliebtesten Nordseeinseln. Auch wenn sie sich landschaftlich nur geringfügig unterscheiden, sprechen sie unterschiedliche Interessen an.

Sylt

Wer Strandurlaub mit Sightseeing verbinden möchte, ist auf Sylt an der richtigen Adresse. Die größte der nordfriesischen Inseln ist mit Sterne-Restaurants, Jachthafen und Flaniermeilen ein Treffpunkt der High Society.

Doch die Insel hat auch andere Attraktionen zu bieten. Der 40 km lange Sandstrand an der Westküste lädt zum Sonnenbaden und zu Spaziergängen am Wasser ein, während das Freizeitbad Sylter Welle Badevergnügen bei jedem Wetter ermöglicht. Sehenswert sind auch das Sylt Aquarium, das in Westerland Einblicke in die heimische Unterwasserwelt bietet, und der schwarz-weiße Leuchtturm Kampen.

Amrum

Die vielfältigen Landschaften machen Amrum zu einem begehrten Ziel für Naturliebhaber. An der Westküste wartet der bis zu 1,5 km breite Kniepsand auf große und kleine Sonnenanbeter, während Wanderer die zentralen Dünenlandschaften auf Bohlenwegen erkunden können. Wahrzeichen der Insel ist der Amrumer Leuchtturm rund 2 km westlich von Wittdün. Seine Aussichtsplattform verspricht einen Panoramablick, der bei guten Bedingungen bis nach Föhr und Sylt reichen kann.

Borkum

Die westlichste und zugleich größte ostfriesische Insel ist dank ihres pollenarmen Hochseeklimas ein anerkanntes Heilbad und punktet neben ihren Stränden und ihren ausgedehnten Wanderwegen mit abwechslungsreichen Veranstaltungen.

Neben dem traditionellen Osterfeuer oder dem Pinkster-Fest am Samstag vor Pfingsten erfreuen sich auch neue Attraktionen wie das jährlich im August stattfindende Drachenfestival großer Beliebtheit.

Gastronomie

Die Küche der Nordseeinseln ist geprägt von regionalen Produkten. Wer sich selbst versorgen möchte, findet in kleinen Hofläden frische Milcherzeugnisse, Obst und Gemüse aus eigenem Anbau und hausgemachte Backwaren.

Auch die Fischer bieten in den Häfen ihren Fang direkt zum Kauf an. Eine Tüte Krabben oder ein Fischbrötchen stehen hoch im Kurs und auch in den Restaurants der Inseln dominieren Fischgerichte wie Matjes oder Schollenfilet mit Bratkartoffeln.

Ein typischer Genuss auf den Ostfriesischen Inseln ist darüber hinaus der Ostfriesentee, der in den Cafés zusammen mit einem Stück selbst gebackenem Kuchen serviert wird. Besonders nach einem ausgedehnten Strandspaziergang sorgt die Mischung aus verschiedenen Schwarzteesorten, Kandis und Sahne für wohltuende Entspannung.

Beste Reisezeit

Die Nordseeinseln liegen im Einflussbereich der Westwindzone und des Golfstroms, die für milde Winter und mäßig warme Sommer verantwortlich sind. Besonders im Herbst und Winter kann es in der Region zu vermehrten Niederschlägen und Stürmen kommen.

Als beste Reisezeit für Strandurlauber bieten sich deshalb die Sommermonate von Juni bis August an, wenn die Temperaturen auf Werte von über 25°C steigen können und die Niederschlagswahrscheinlichkeit am geringsten ist. Auch die Wassertemperatur erreicht mit bis zu 20°C in diesem Zeitraum ihren Höchstwert.

Wer die Inseln hauptsächlich zum Wandern und Entspannen besuchen möchte, kann sich auch für eine Anreise im Frühling entscheiden, wenn die blühende Natur einen zusätzlichen Reiz bietet.

Aktivitäten und Ausflüge

Neben Erholung am Strand halten die Nordseeinseln auch jede Menge Aktivitäten und Ausflugsmöglichkeiten bereit. Das Angebot reicht von Wattwanderungen über Wassersport bis hin zu Schiffstouren zu den benachbarten Inseln.

Wattwanderungen

Wattwanderungen sind ein einzigartiges Erlebnis für die ganze Familie. Bei Ebbe geht es zusammen mit einem erfahrenen Führer hinaus ins Wattenmeer, wo Priele durchwatet werden und spannende Informationen über Gezeiten, Wattwürmer und Strandkrabben die faszinierende Landschaft erlebbar machen.

Angeboten werden Wattwanderungen zum Beispiel zwischen Amrum und Föhr, zu den nordfriesischen Halligen oder zwischen Norderney und dem Festland.

Wassersport

Der hohe Wellengang und die ausgeprägte Brandung machen die Nordseeinseln zu einem Paradies für Surfer. Anfänger und Fortgeschrittene können in verschiedenen Kursen die notwendigen Fähigkeiten erlernen oder weiter ausbauen. Stand-up-Paddling, Kajaktouren und Segeltörns runden das Angebot ab.

Ausflüge auf die Nachbarinseln

Durch die Nähe der einzelnen Inseln zueinander ist es möglich, im Rahmen eines Ausfluges auch die benachbarten Inseln kennenzulernen. Besonders zwischen Amrum, Föhr und Sylt besteht ein reger Schiffsverkehr, der die Inseln mehrmals täglich bei Flut miteinander verbindet und auch Touren auf die umliegenden Halligen anbietet.

Auch auf den Ostfriesischen Inseln werden Ausflüge mit dem Schiff angeboten, die zum Beispiel von Norderney nach Spiekeroog und Baltrum oder zu den beliebten Seehundbänken führen.