Camping an der Costa Dorada

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Besonderheiten Camping

Die Costa Dorada eignet sich vor allem für Urlauber, die eine erholsame Auszeit mit Sonnenbaden am Strand und Schwimmen im blauen Mittelmeer verbringen möchten. Die idyllischen Campingplätze wurden überwiegend in Küstennähe angelegt und verheißen warme Sonnenstrahlen, Badespaß und weichen Sand. Wer gerne wandern geht, entdeckt die goldenen Berge des Hinterlandes.

Darüber hinaus warten auf die kulturell interessierten Camper vielzählige Attraktionen in den umliegenden Städten und Orten. Auch Eltern verleben mit ihren Kleinen behagliche Ferien auf den familiär geführten und kinderfreundlichen Plätzen an der Costa Dorada. Ob mit dem eigenen Wohnwagen, naturverbunden im Zelt oder in komfortabel eingerichteten Mobilheimen – hier findet jeder für seinen Geschmack und seine Bedürfnisse die richtige Unterkunft.

Anreise

Die Anfahrt aus Deutschland zur Costa Dorada erfolgt quer durch Frankreich. Der letzte Abschnitt der Reise verläuft teilweise unmittelbar neben der malerischen Küste. Von ihren jeweiligen Heimatorten in Deutschland kommend, überfahren die Reisenden am besten hinter Saarbrücken oder Freiburg die französische Grenze. Vorbei an Dijon führt der direkte Weg über Lyon und Montpellier bis Perpignan.

Hinter Perpignan passiert man die Grenze zu Spanien. Vorbei an Girona und Barcelona geht es auf der E90 weiter nach Tarragona und an die Costa Dorada. Die gesamte Strecke beträgt in Abhängigkeit vom Startpunkt in Deutschland zwischen 1.400 bis 1.900 km. In Spanien und Frankreich sind die Autobahnen größtenteils mautpflichtig.

Eine bevorzugte Raststätte für einen Zwischenstopp – auch mit möglicher Übernachtung im eigenen Wohnmobil oder in günstigen Hotels – ist der Aire de Mâcon Saint-Albain mit Spielplätzen, Restaurants und WLAN kurz vor Lyon. Ebenfalls empfehlenswert ist der von Kornfeldern umgebene Aire du Bornaron in der Nähe von Valence.

Reiseziele an der Costa Dorada

Die Costa Dorada verspricht nicht nur einen angenehmen Strandurlaub, sondern begeistert auch mit sehenswerten Orten, die facettenreiche Kultur- oder Naturschätze bereithalten und von einer geschichtsträchtigen Vergangenheit erzählen.

Tarragona

Ein Muss beim Camping an der Costa Dorada ist der Besuch von Tarragona, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Dank der unzähligen römischen Überreste und historischen Gebäude fühlen sich insbesondere Kulturliebhaber von der Stadt angezogen.

Die von Mauern umgebene, mittelalterliche Altstadt lädt zum Bummeln durch die engen, kopfsteingepflasterten Gassen ein und gemütliche Cafés mit Sitzplätzen im Freien locken mit Kaffee und Kuchen. Auch über die von Palmen gesäumte Uferpromenade schlendert man entspannt und genießt abends in den Bars am Hafen einen exotischen Cocktail.

Cambrils

Ideal für aufregende Abenteuer mit Kindern ist der Nachbarort Cambrils. Wenn der Nachwuchs gerne klettert und herumtollt, ist der Hochseilgarten Jumpland Aventura Ecològica genau das Richtige. Hier wird über Hängebrücken balanciert, in Netzen von Plattform zu Plattform gehangelt und mit Seilrutschen gefahren.

Ähnlichen Nervenkitzel gibt es im XtremePark mit Paintball, Fußball, einem Laser-Labyrinth sowie einem lustigen Parcours aus Hüpfburgen, Rutschen und Gladiatorenkämpfen. Die Stadt ist außerdem perfekt für Familien, weil das Unterhaltungsangebot mit Spielplätzen und altersgerechten Aufführungen optimal an die jüngeren Besucher angepasst ist.

Gastronomie

Die Küche der Costa Dorada ist vielseitig mit diversen mediterranen Einflüssen aus Griechenland, Italien und Frankreich. Bei der Zubereitung der katalonischen Köstlichkeiten werden lokale Produkte wie Olivenöl, Gemüse, aromatische Kräuter und viel Knoblauch verwendet. Natürlich steht ebenso fangfrischer Fisch aus dem Mittelmeer auf dem Speiseplan.

Speziell im Herbst landen schmackhafte Pilzgerichte auf dem Teller. Wer für deutsche Verhältnisse eher ungewöhnliche Gerichte probieren möchte, lässt sich Schnecken in Kräutersoße schmecken – eine wahre Delikatesse. Zu den berühmtesten Spezialitäten zählt dagegen die traditionelle Paella, eine Reispfanne mit Meeresfrüchten.

Während des Essens darf ein Glas sonnenverwöhnter Weine oder einheimischer Sekt nicht fehlen. Die Kulinarik Kataloniens ist dafür bekannt, nur sorgsam ausgewählte Zutaten zu verwenden und großzügig mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen zu experimentieren.

Beste Reisezeit

Das Klima auf den Campingplätzen an der Costa Dorada ist das ganze Jahr über mild und vom Mittelmeer geprägt. Der Sommer reicht von Juni bis September und glänzt mit Temperaturen um die 30 Grad Celsius. Zu dieser Zeit ist auch das Wasser zum Baden mit 20 bis 26 Grad Celsius am wärmsten. Die Region ist eher trocken und niederschlagsarm.

Der meiste Regen fällt zwischen März und Mai. In den Wintermonaten Dezember bis Februar kann es recht kalt werden und nachts sinkt die Temperatur zuweilen unter fünf Grad Celsius. Für einen Campingurlaub empfiehlt sich besonders die Reisezeit von Juni bis Oktober.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Kathedrale von Tarragona: Eine der schönsten Kirchen der Costa Dorada mit filigranem Rosettenfenster und achteckigem Glockenturm.
  • Circ Romà: Die Ruinen des römischen Amphitheaters von Tarragona aus dem 2. Jahrhundert blicken direkt auf das Meer.
  • PortAventura World: Der riesige Freizeit- und Wasserpark mit Achterbahnen, Fahrgeschäften und Rutschen ist ein Highlight für Groß und Klein.
  • Monasterio de San Miguel de Escornalbou: Die Geschichte der uralten Burg mit romanischem Kloster nahe Mont-roig del Camp, zu der wunderschöne Wanderwege führen, kann man bei Rundtouren kennenlernen.
  • Montblanc: Die Altstadt steht unter Denkmalschutz und wird von einer gut erhaltenen Stadtmauer mit ehemals 31 Türmen und fünf Toren umgeben.

Top 2 Insidertipps

  • Ruta del Cister: Im Hinterland Tarragonas bietet die sogenannte Zisterzienserroute Einblicke in die tausendjährige Geschichte Kataloniens. Die Reisenden wandern über sanfte, grüne Hügel und kleine, schroffe Gebirge und kehren entlang der Pfade in antike Klöster ein. Dazwischen verstecken sich ruhige und traditionsreiche Dörfer und fruchtbare Güter mit kilometerlangen Weinfeldern.
  • Vampire von Pratdip: Das mittelalterliche Dorf Pratdip mit seinen dunklen Gassen, altertümlichen Kirchen und massiven Wachtürmen entführt die ganze Familie in ein geheimnisvolles Schauermärchen. Der alten Legende nach hausen in diesem Ort die gruseligen Dips, schwarze und vampirähnliche Hunde, die sogar auf dem Stadtwappen abgebildet sind.

Aktivitäten und Ausflüge

Camping an der Costa Dorada eröffnet zudem ausgezeichnete Möglichkeiten für sportliche Betätigung und aktive Erkundung der Umgebung der Campingplätze.

Radfahren und Wandern

Die Costa Dorada verfügt über gut ausgebaute und ausgeschilderte Wege, um die einmalige Natur zu Fuß oder per Rad zu erforschen. Die Urlauber folgen entweder den Pfaden an der pittoresken Küstenlinie oder hinein ins Landesinnere, wo es hügeliger wird. Wer es alpin mag, startet in der majestätischen Gebirgslandschaft im Hinterland und bezwingt zum Beispiel die 950 Meter des Mirador de la Peña. Von der Aussichtsplattform auf dem Gipfel belohnt ein weitreichender Panoramablick den Aufstieg.

Wassersport

Die endlos erscheinende „Goldene Küste“ mit ihren traumhaften Stränden hält eine große Bandbreite an Wassersportarten für die Feriengäste bereit, die ausgelassenen Spaß im kühlen Nass suchen. So können Kajaks und Tretboote ausgeliehen werden, um damit auf dem kristallklaren Meer zu paddeln und einsame Buchten ausfindig zu machen.

Beim Windsurfen gleitet man stattdessen mit kräftigen Böen über die Wellen der Costa Dorada. Auch das Gleichgewichtsspiel beim Stehpaddeln wird immer angesagter. Wen es in die farbenfrohe Unterwasserwelt zieht, bucht einen der organisierten Tauchgänge bei einer der zertifizierten Schulen.

Events

Juni

  • Das Festival der Geschichte in Tarragona steht ganz im Zeichen der römischen Epoche. Jedes Jahr im Juni sind die Straßen von Menschen in den originalen Trachten von damals gefüllt. Alle Gäste verhalten sich wie in der Antike, üben typische Aktivitäten aus und spielen den früheren Alltag nach. Dabei kann man Militärparaden mit Speer, Schwert und Schild bestaunen oder spannenden Gladiatorenkämpfen beiwohnen. An den verschiedenen Ständen zeigen Schmiede ihr Können, nähen Schneider kunstvolle Kleidung und werden schmackhafte Speisen gekocht. Des Weiteren werden Theateraufführungen, Folkloreshows und Livemusik geboten.

August

  • Jährlich wird in Salou das Sommerfest Nits Daurades, die goldenen Nächte, veranstaltet. Dann machen bunte Umzügen mit Riesenköpfen und -figuren die Straßen unsicher. Der Höhepunkt am Ende ist die Nacht des Feuers, in der die „Feuerteufel“ mit Trommeln, Tänzen und Funkenregen durch die Stadt ziehen. Das Lichtspiel sorgt für Gänsehaut und angeregte Stimmung. Ein einzigartiges Schauspiel sind die Castells, faszinierende Menschentürme, die sich in schwindelerregende Höhen erheben. Zum Abschluss erleuchtet ein atemberaubendes Feuerwerk den finsteren Nachthimmel über der Stadt und dem Strand.