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Besonderheiten beim Camping in Asturien

Die Campingplätze in Asturien liegen im Norden Spaniens zwischen Galicien im Westen und Kantabrien im Osten. Viele davon befinden sich direkt am Meer. Für einen unbeschwerten Familienurlaub bieten sich die Campingplätze in der Nähe von Luarca an, da der Strand hier in einer von der Brandung geschützten Bucht liegt. Wer einen Kultur- mit einem Badeurlaub verbinden möchte, ist beim Camping in Asturien in Gijón richtig. Von hier aus beträgt die Fahrzeit in die sehenswerte Hauptstadt der Provinz, Oviedo, nur 30 Minuten. Auch der reizvolle Küstenort Ribadesella mit einer beeindruckenden Tropfsteinhöhle ist ein perfekter Ort für einen Campingurlaub. Ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen sind die Campingplätze im Nationalpark Picos de Europa.

Anreise

Die ungafähr 2.320 km lange Strecke von Berlin an die Küste Asturiens erfolgt dank des gut ausgebauten Autobahnnetzes bequem. Die deutsche Hauptstadt verlassen Urlauber auf der A9 bis zum Hermsdorfer Kreuz, wo sie in Richtung Frankfurt am Main abbiegen. Nach der Großstadt geht es beim Mönchhof-Dreieck auf der A67 nach Saarbrücken. Im Umkreis der Stadt gibt es zahlreiche Hotels in Autobahnnähe, die sich für eine Übernachtung nach der ungefähr 720 km langen Fahrt von Berlin aus anbieten.

Nach Saarbrücken sind es nur mehr wenige Kilometer bis zur französischen Grenze. Hier ist das Autobahnnetz mautpflichtig, bezahlt wird an den Mautstellen Péages. Auf der Webseite der Französischen Autobahnvereinigung ASFA ist ein praktischer Kostenrechner zu finden. Über Orleáns und Tours verläuft die Route auf der gut ausgebauten Straße bis nach Bordeaux, das sich abermals für eine Übernachtung anbietet. Von hier aus beträgt die Distanz nach Asturien noch rund 620 km. Bevor Autofahrer die spanische Grenze erreichen, lohnt sich eine Rast in dem renommierten Badeort Biarritz. In Spanien geht es auf der Autovía A8 immer der Küste entlang nach Bilbao und zu dem gebuchten Campingplatz in Asturien.

Reiseziele beim Camping in Asturien

Romantische Paläste, die Kathedrale San Salvador in Oviedo und die Höhle Tito Bustillo in Ribadesella zählen zu den Kulturhighlights Asturiens.

Oviedo

Im Fürstentum Asturien begegnen Kulturfreunde in den großen Städten unzählige Relikte aus der Vergangenheit. Einen Ausflug wert ist die Hauptstadt Oviedo: Hier dominiert die spätgotische Kathedrale San Salvador das Stadtbild. Besonders beeindruckend sind der romantische Kreuzgang und das farbenfrohe Rosettenfenster. Bekannt ist der Sakralbau auch für die Heilige Kammer Cámara Santa, die wegen der schlichten Architektur unscheinbar wirkt. Im Inneren verbergen sich jedoch mit dem wertvollen Achatschrein und dem mit Edelsteinen besetzten Siegeskreuz wahre Kunstschätze. Wer sich für die Geschichte der Ferienregion interessiert, besucht das Museum für Archäologie, das in dem historischen Velarde-Palast untergebracht ist. Zu sehen ist präromanische Kunst ab dem 8. Jahrhundert wie ligurische Gegenstände und Bildhauereiarbeiten.

Ribadesella

Gleich aus mehreren Gründen ist der Küstenort Ribadesella einen Ausflug wert: Immerhin lädt an der Küste ein traumhafter Sandstrand zur Abkühlung ein. Die Sella bietet sich darüber hinaus für Wasserwanderungen mit dem Kanu an. Im August tummeln sich beim internationalen Kanufest hunderte Wassersportler auf dem Fluss. In der Nähe von Ribadesella befindet sich mit der Höhle Tito Bustillo auch eine bemerkenswerte Attraktion Asturiens: Hier sind farbenfrohe Malereien aus der Altsteinzeit zu sehen, die unter anderem Pferde und Frauenfiguren zeigen.

Gastronomie

Ursprünglich und traditionell, so präsentiert sich die Küche Asturiens. Viele Gerichte bereiten Köche seit vielen Generationen nach denselben Rezepten zu: Das beliebte Regionalgericht Fabada zum Beispiel schmeckt wegen deftiger Zutaten wie Chorizo, Blutwurst und Speck besonders würzig. Gemeinsam mit weißen Bohnen kocht die Mahlzeit stundenlang auf dem Herd, bevor sie auf dem Teller landet. Ebenfalls durch lange Kochzeit zeichnet sich köstlicher Fischeintopf mit Tomaten, Hummer, Krabben und anderen Meeresfrüchten aus. Weltweit berühmt ist der aromatische Schimmelkäse Cabrales, der bis zu vier Monate in Berghöhlen reift. Zu einem köstlichen Essen passt der für die Region typische Apfelwein Sidra besonders gut, den Wirte aus Keramikkrügen ausschenken.

Beste Reisezeit

Die nordatlantische Küste Spaniens ist durch mildes und feuchtes Klima geprägt, das die üppige Vegetation an der Costa Verde begünstigt. Milde Winter und nicht zu heiße Sommer erleben Gäste beim Camping in Asturien in den Badeorten. Von Mai bis September überwiegt mit acht bis neun Sonnenstunden pro Tag der freundliche Eindruck. Regenbekleidung sollten Gäste auf jeden Fall mitnehmen, da auch während der warmen Jahreszeit regelmäßig der Nieselregen El orbayu fällt. Ab Juni erwärmt sich der Atlantik auf 20 Grad Celsius und mehr, bis Oktober sind die Wassertemperaturen badetauglich. Eine Ausnahme bildet das Hochgebirge im Nationalpark Pico de Europa, wo alpines Klima mit Schneefällen herrscht.

Aktivitäten und Ausflüge

Traumhafte Strände und atemberaubende Wanderrouten locken zum Camping nach Asturien.

Asturien beim Wandern entdecken

Eine der schönsten Wanderstrecken an Asturiens Küste startet in dem malerischen Ort Los Miradores. Der rund 4,5 km lange Senda Costera de Los Miradores führt auf dem spanischen Jakobsweg zum herrlichen Strand Playa Aguilar. Unterwegs ist die Aussicht auf den Atlantik atemberaubend. 30 Kurzrouten laden dazu ein, den faszinierenden Nationalpark Pico de Europa zu Fuß zu erkunden. Dabei geht es vorbei an klaren Bergseen bei Covadonga, durch den kühlen Buchenwald bei Las Ilcas oder die romantische Cares-Schlucht.

Perfekter Badeurlaub in Asturien

Von den Campingplätzen in Asturien geht es für Badegäste an die gepflegten Strände der Costa Verde. Der Strand von Cuevas de Mar punktet mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Nationalpark Picos de Europa und schroffen Felsen, die einen interessanten Kontrast zum feinen Sand bilden. Mit rund 1 km ist die Playa de Rodiles bei Villaviciosa einer der längsten Sandstrände Asturiens. Da das Wasser hier nur langsam tiefer wird, ist der Küstenabschnitt auch für Familien mit Kleinkindern perfekt geeignet. Ideal für den Badeurlaub ist auch der fast weiße Strand von Santa Marina bei Ribadesella.