Camping in Nordspanien

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Besonderheiten zum Camping in Nordspanien

Camping in Nordspanien bedeutet das Entdecken eines Teils von Spanien, der sich vom Rest des Landes zum Teil erheblich unterscheidet. Massive Berge, raue Küsten, sattes Grün und zum Teil sehr eigene Kulturen dominieren die Region entlang der Küste, die im Osten von Irun an der Grenze zu Frankreich bis zur Stadt A Coruña und darüber hinaus im äußersten Nordwesten reicht.

Die Landschaft überzeugt durch ihre ungezähmte Wildheit, die sich mit den besonderen Delikatessen und Spezialitäten der Region noch besser genießen lässt. Der Norden ist für all jene ein Paradies auf Erden, die die „andere“ Seite Spaniens – vielleicht auf dem Jakobsweg – erleben möchten.

Anreise

Für die Anfahrt nach San Sebastián im Osten von Nordspanien empfiehlt sich für die meisten Städte in Mittel- und Norddeutschland die Anfahrt über Saarbrücken, da die Stadt direkt an Frankreich grenzt und einen guten Ausgangspunkt zur Anreise mit dem Wohnmobil bietet.

Frankfurt am Main: Die Strecke von der hessischen Metropole beträgt 1.224 km, führt durch das Saarland und anschließend quer durch Frankreich. Zunächst kommt man auf der A 320 und der A 4 an Metz vorbei. Sollte keine Eile bestehen, empfiehlt sich ein Besuch in der Stadt, die unter anderem mit einer gotischen Kathedrale und exquisiten Cafés und Restaurants aufwarten kann.

Auf der A 4 geht es unterhalb von Verdun vorbei, weitere Stationen entlang der Route sind die Städte Orléans, Tours, Poitiers, Bordeaux und schließlich Biarritz, bevor man die spanische Grenze bei Irun passiert. Auf der A 63 nach Bordeaux durchquert man übrigens den Nationalpark Parc Naturel Régional des Landes de Gascogne.

Für Süddeutschland kann die Route über Karlsruhe genommen werden, die 1.626 km beträgt. Eine etwas kürzere Alternative mit 1.522 km ist die Anfahrt über die Schweiz mit Zürich, Bern und Genf. Doch muss dabei bedacht werden, dass Grenzkontrollen anfallen.

Reiseziele in Nordspanien

An altertümlichen Stadtzentren, Palästen, Kathedralen sowie schicken Cafés, Galerien und ausgezeichneten Restaurants mangelt es im Norden von Spanien ganz bestimmt nicht. Die Region vereint Tradition und Moderne am Puls der Zeit auf geschickte Weise. Vorzügliche Reiseziele gibt es also viele und zwei stechen dabei besonders heraus.

Bilbao

Die baskische Stadt ist berühmt für das Guggenheim-Museum, das mit seinen geschwungenen Metallpanelen und seiner regelrecht surrealen Bauweise an sich schon ein Kunstwerk ist. Das Museum stellt die Werke einiger der größten Meister aller Zeiten aus, namentlich Van Gogh, Giacometti, Kandinsky, Picasso und viele mehr. Dazu überzeugt die Stadt mit Spezialitätenrestaurants, zwei Theatern, einem großen Markt und der Santiago-Kathedrale. In Sachen Kultur kann Bilbao zurecht als eine der besten Reisedestinationen der Region bezeichnet werden.

San Sebastián

Auch San Sebastián verfügt über ein großes Angebot an Freizeitangeboten. Neben der charakteristischen Concha-Bucht mit der Insel Santa Clara verfügt die Stadt über drei Badestrände, die sich gerade im Sommer für ein ausgedehntes Badevergnügen eignen. Auch San Sebastián bietet exquisite Restaurants und nahe der Bucht auch drei pulsierende Ausgehviertel, die sowohl Discos, als auch gemütliche Pubs und geschäftige Casinos in sich vereinen und somit für jeden Geschmack das richtige Angebot bieten.

Gastronomie

Die nordspanische Küche ist so vielfältig wie die anliegenden Provinzen: Meeresfrüchte, frischer Fisch und diverse Käse- und Fleischspezialitäten zeichnen die traditionelle Gastronomie im Norden aus, zum Beispiel: Kabeljau auf Biskaya-Art: ein baskisches Traditionsgericht mit Kabeljau-Stockfisch, Olivenöl, Paprika, Knoblauch und etwas Brot.

Empanada Gallega: Der Fischkuchen aus Galizien ist von Hefeteig umhüllt und enthält diverse Köstlichkeiten aus dem Meer wie Meeresfrüchte, Fisch und Mollusken. Fabada Asturiana: ein leckerer Eintopf aus Asturien mit dicken weißen Bohnen, Schweineschulter, Blutwurst, Chorizo und Safran. Neben regionalen Rotweinen wird auch gerne mal ein Kalimotxo genossen. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Rotwein und Cola.

Beste Reisezeit

Der grüne Norden Spaniens unterscheidet sich klimatisch stark vom Süden und den Balearen. Hier wachsen keine Olivenbäume und auch dürre Böden sucht man vergebens. Typisch für die Region sind milde Winter und gemäßigte Sommer. Nicht jedoch im bergigen Hinterland. Das Hochland der Meseta steht für kalte Winter und heiße Sommer und somit für extremere Jahreszeiten.

Die im Vergleich zum Rest Spaniens zahlreichen Niederschläge sorgen für die blühende Natur, die diese Region charakterisiert. Gerade für den Campingurlaub ist das milde Klima gut geeignet, erlebt man doch brütend heiße Sommer und bitterkalte Winter in der Region so gut wie gar nicht. Nordspanien eignet sich während des ganzen Jahres für einen Urlaub. Der Atlantik ist ein eher frisches Gewässer, erreicht jedoch im Hochsommer Temperaturen um die 20 Grad Celsius.

Aktivitäten und Ausflüge

Zahlreiche Campingplätze in Nordspanien dienen als perfekte Ausgangslage für spannende und genussvolle Aktivitäten und Ausflüge. Die Campingplätze Camping los Molinos Noja und Camping Las Gaviotas befinden sich beispielsweise in Strandnähe und ideal, um die Umgebung besser kennenzulernen.

Schwimmen an der Costa de Cantabria

Die Provinz Cantabria, zu deutsch Kantabrien, zeichnet sich neben einer interessanten Hügel- und Berglandschaft auch durch einige der schönsten Küsten Spaniens aus. Besonders zauberhaft sind die Abschnitte bei Santander, Laredo und Cuances. Ein feiner Sandstrand erstreckt sich vor einer tiefblauen Meereskulisse endlos die Küsten entlang. Typisch für die Landschaft sind lange Landzungen, malerische Buchten und pittoreske, bebaute Felsen. Vielerorts können auch Wassersportgeräte gemietet werden.

Jakobsweg

Der weltberühmte Jakobsweg findet sein Ende in Santiago de Compostela in der Provinz Galizien. Genauer gesagt, bei der Kathedrale von Santiago de Compostela, die das Grab mit den Gebeinen des Apostels Jakobus beherbergen soll. Es existieren viele Jakobswege in Europa, doch alle führen zum letzten Abschnitt durch Nordspanien. Der nordspanische Jakobsweg startet in Roncesvalles an der französischen Grenze.

Weitere Zwischenstationen sind Pamplona, Puente la Reina, Logroño, Burgos, León, Astorga, Ponferrada und schließlich Santiago de Compostela. Ob als Pilgerweg oder als herrliche Wanderstrecke – der Jakobsweg ist ein einmaliges Erlebnis.