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Besonderheiten beim Camping in Galicien

Die Region Galicien ist ein Urlaubsziel, das viele Facetten zu bieten hat: Weitläufige Wälder, üppige Vegetation der Täler und traumhafte Strände warten auf die Reisenden. Urlauber können daher wählen zwischen Campingplätzen im Landesinneren und Campingplätzen am Meer. Im Landesinneren bietet Galicien schattige Plätze direkt am Wald oder Orte, die einen perfekten Anlaufpunkt für Wanderer darstellen. Urlauber können somit einfach und unkompliziert die Berglandschaft Galiciens kennenlernen. Zudem gibt es hier viele Kurorte und warme Heilquellen unter freiem Himmel. Doch auch die Strände der Region sind bemerkenswert. Die Campingplätze in Galicien direkt an der Atlantikküste versprechen einen entspannten Strandurlaub in Spanien. Fisterra ist zum Beispiel ein Ort in der Provinz A Coruña, der einen feinen weitläufigen Sandstrand verspricht.

Anreise

Eine Reise von Deutschland nach Galicien beträgt circa 2.000 km, kann aber je nach genauem Abfahrtsort variieren. Die Strecke kreuzt Frankreich und bietet die Möglichkeit, einen Zwischenstopp in den französischen Städten Tours, Poitiers oder Saintes einzulegen. In Tours gibt es die Raststätte Aire de Tours La Longue Vue, die für ihren hohen Komfort bekannt ist. In den Sommermonaten bietet sie eine Entspannungsecke mit Liegestühlen, Picknickplatz und großen Sitzsäcken. Alternativ kann man Rast an der Aire Poitou-Charentes in Vouillé machen. Hier befinden sich schöne Ruheplätze, Sanitäranlagen und Angebote wie ein Metalltunnel für Kinder. Auch können Reisende hier das WLAN nutzen. Anschließend kreuzt man den wunderschönen Regionalen Naturpark Landes de Gascogne und überquert die Grenze an der Küste. Die erste autonome Region Spaniens, die angefahren wird, ist das Baskenland. Anschließend fährt man durch die Region Kastilien und León. Hier bietet sich ein Stopps in der Stadt Burgos an, die für ihre mittelalterliche Architektur bekannt ist. Danach fährt man direkt das Ziel Galicien an.

Reiseziele beim Camping in Galicien

Galicien bietet seinen Besuchern einige Highlights. Reisende bestaunen hier die berühmten Inseln Islas Cíes (Cíes-Inseln) mit einem der weltweit schönsten Strände, dem Rodas, die hübsche Stadt Santiago de Compostela sowie herrliche Weinlandschaften. Auch Klöster der Region oder die historische Stadtmauer von Lugo sind sehenswert.

Santiago de Compostela

Ein Ausflug in die Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Galicien darf auf einem Campingurlaub in Spanien nicht fehlen. Der Wallfahrtsort gilt als Ziel des Jakobswegs und bietet seinen Besuchern ein ganz besonderes Ambiente. Die Kathedrale von Santiago de Compostela mit ihren Reliquien versetzt viele Reisende ins Staunen. Auch die von der UNESCO geschützte Altstadt ist ein Muss bei einem Besuch in der Stadt. Die Rúa do Franco gilt hier als belebteste Straße mit vielen Restaurants und typischen Bars.

Islas Cíes (Cíes-Inseln)

Von den Römern wurden sie „Die Inseln der Götter“ genannt. Die Islas Cíes bieten ein idyllisches Paradies, das Urlauber sich nicht entgehen lassen sollten. Glasklares, türkisblaues Wasser und Strände mit feinstem, weißem Sand warten hier auf die Reisenden. Die Zahl der Besucher auf der Insel ist beschränkt und somit wird das ruhige Ambiente und die unberührte Natur der Insel bewahrt.

Gastronomie

Die Galicische Küche ist von dem maritimen Klima der Region geprägt. Am berühmtesten sind die Meeresfrüchte Galiciens. Man findet hier eine große Vielzahl von Fisch und Meeresfrüchten wie Miesmuscheln, Austern, Garnelen oder dem köstlichen Seehecht Merluza. Pulpo a la gallega ist ein Gericht, das aus Tintenfisch besteht und meist mit Kartoffeln gereicht wird. Auch leckere Eintöpfe und Suppen mit Fleisch- und Fischeinlagen haben in Galicien Tradition. Empfehlenswert sind zudem die Empanadas der Region: mit Fisch oder Fleisch gefüllte Teigtaschen. Vegetarianer sollten die Pimientos del padrón probieren. Die kleinen grünen Paprikas werden frittiert und sind zum Teil sehr scharf. Als Dessert lockt die köstliche Mandeltorte Tarta de Santiago. Außerdem ist die Region für ihren Rotwein bekannt.

Beste Reisezeit

Die grüne Region ist durch viel Niederschlag geprägt, den man in seiner Reiseplanung berücksichtigen sollte. Dezember, Januar und Februar sind die regenreichsten Monate der Gegend. Besonders wenn man mit dem Zelt unterwegs ist, sollte man sich darauf einstellen. Im Juni, Juli, August und September kann man hingegen weniger Niederschlag erwarten und sich auf angenehme Durchschnittstemperaturen zwischen 20 bis 23 Grad Celsius freuen. Die Wassertemperatur des Atlantiks beträgt im Juni circa 17 Grad Celsius und im August maximal 20 Grad Celsius. Zwischen November und Mai muss man hingegen mit einer Wassertemperatur von 15 Grad Celsius rechnen.

Aktivitäten und Ausflüge

Galicien bietet seinen Gästen viele sportliche Aktivitäten wie Surfing, Wandern, Tauchen oder Wandern. Auch kulturelle Ausflüge können unternommen werden.

Wunderschöne Wanderungen in Galicien

Die Region ist für ihre wunderschönen Wanderrouten weltweit berühmt. Reisende haben die Möglichkeit, den Jakobsweg stückweise zu verfolgen oder können andere Routen auswählen. Einige Wege führen direkt an der Küste Galiciens entlang, während sich andere Routen eher im Landesinneren befinden. Reisende können in den malerischen Dörfern Galiciens wie Sierra de O Courel oder Cedeira rasten. Außerdem kann man zum Beispiel das Naturschutzgebiet Punta de Fuciño do Porco, die einen Weg direkt am Meer bietet, entdecken.

Tauchen mit den Meerestieren der Region

Die Region bietet durch ihre Meeresbuchten eine unglaubliche Vielzahl an Meerestieren und wunderschöne Korallen. Taucher und Schnorchler finden somit hier ihr Glück. Es gibt einige Tauchschulen in Galicien, die den Reisenden einen naturnahen Umgang mit den Tieren des Meeres beibringen. Sogar Haie, große Thunfische und Schwertfische können beobachtet werden.