Camping in den Pyrenäen

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Besonderheiten zum Camping in den Pyrenäen

Als mediterranes Gegenstück zu den zentraleuropäischen Alpen, verfügen die Pyrenäen über zahlreiche Hochgebirge, die oft von Gletscherkappen bedeckt sind. Zufriedene Kühe grasen auf den Hochalmen und pittoreske Dörfer aus Steinhäuser bilden herrliche Fotomotive. Dazu hat die Region ein opulentes Angebot an Naturwald und Naturschutzgebieten vorzuweisen.

Architektonisch scheint das Gebiet oft in längst vergangenen Zeiten stehen geblieben zu sein, denn immer wieder säumen romantische Kapellen die Wege. Doch auch schöne Städte in oder am Bergmassiv können problemlos besucht werden. So sind die Hauptstadt von Andorra, Andorra la Vella, der Wallfahrtsort Lourdes oder die pulsierende Metropole Toulouse stets in Reichweite.

Anreise

Perpignan liegt in Frankreich nahe der spanischen Grenze. Die mittelalterliche Stadt am Mittelmeer eignet sich als optimaler Ausgangspunkt für Camping in den Pyrenäen. Als guter Startpunkt mit dem Wohnmobil oder Camper nach Perpignan eignet sich die saarländische Stadt Saarbrücken nahe der französischen Grenze. Eine besonders empfehlenswerte Anfahrt verläuft auf 980 km quer durch Frankreich hinab in den Süden. Dabei werden so spektakuläre Landschaften wie die westlichen Alpen, die Provence und die Mittelmeerküste passiert oder gestreift. Die A4 führt zunächst vorbei an der malerischen Stadt Metz und danach auf der A31 entlang des Wildschutzparks Parc naturel régional de Lorraine.

Ein Zwischenhalt empfiehlt sich dann in der majestätischen Stadt Nancy, die mit pompösen Plätzen und schicken Cafés für eine angenehme Pause sorgt. Dijon, die Heimatstadt des weltberühmten Senfs, ist der nächste Fixpunkt, an dem die A31 vorbeiführt. Lyon, die Hauptstadt der Provinz Auvergne-Rhône-Alpes, ist die darauf folgende Zwischenstation auf dem Weg nach Perpignan. Auch hier bieten sich dem Reisenden umfangreiche Einkehrmöglichkeiten. Die letzten größeren Städte auf der Durchreise sind dann Avignon und Montpellier an der Mittelmeerküste – beide bekannt durch das südfranzösische Lebensgefühl und die maritime Küche.

Reiseziele in den Pyrenäen

Die schönen Städte und Dörfer in den Pyrenäen vereint ihre malerische Lage in den fruchtbaren Bergtälern und das Erbe der Berge. Ganz gleich, ob es sich dabei um die spanische oder die französische Seite oder um den Kleinstaat Andorra handelt.

Andorra la Vella

Im Tal zwischen zwei imposanten Bergketten liegt die Hauptstadt von Andorra und versprüht ihren wild-romantischen Charme. Die Stadt und das kleine Land im Allgemeinen eignen sich als vorzügliche Wander- und Wintersportregion.

Auch für himmlische Entspannung ist in Andorra la Vella gesorgt, denn mit der Caldea-Therme verfügt die Stadt über das größte Spa Europas. Auf 6,000 m² befinden sich Saunen, Sprudelbäder, Lagunen, ein Grapefruit-Pool, Wasserfälle, warme Marmorplatten und vieles mehr.

Lourdes

Das französische Lourdes ist weltweit bekannt als Wallfahrtsort mit der Grotte, in der der 14-jährigen Bernadette Soubirous die Heilige Jungfrau Maria erschienen sein soll. Seitdem strömen täglich Pilger herbei, deren Zahl sich mittlerweile auf 6 Millionen Besucher jährlich beläuft.

Abgesehen von der Grotte der Jungfrau Maria bietet Lourdes noch weitere, charmante Bauwerke und Aktivitäten. So thront beispielsweise hoch auf dem Felsen die Festung Château Fort, in dessen Museum regionale Artefakte und Kunstwerke ausgestellt sind. Für Besucher, denen der kurze aber steile Anstieg zu herausfordernd ist, ermöglicht ein Aufzug die bequeme Ankunft.

Gastronomie

Egal, auf welcher Seite des Pyrenäenkamms man sich auch befindet, überall ist man sich einig: Deftige, ehrliche Küche ist die leckerste. Hochalpine Gerichte wie Schafskäse, Wild, Forellen und herzhafte Eintöpfe sind seit eh und je die Dauerbrenner und spendeten schon früher den Hirten und Bauern Kraft und Energie.

Die spanische autonome Gemeinschaft Navarra ist bekannt für ihre Forellen, die in Schinkenscheiben eingelegt und mit Petersilie gebraten werden. Weitere Spezialitäten der Region sind Rebhuhn in Schokoladensoße und Taube in Rotwein. Deftiges aus dem Gebirge: Knoblauchsuppe und herzhafte Gemüsesuppen werden im Gebirge gerne gegessen. Pollo al chilindrón ist Geflügel mit einer köstlichen Soße aus Tomaten, Paprika und Zwiebeln. Dazu passt ein trockener Rotwein.

Beste Reisezeit

Ganze 2.000 Sonnenstunden strahlen während des Jahres auf die Gebirgsketten herab und stehen so der französischen Mittelmeerküste in nichts nach. Während der Sommermonate im Juli und August werden Höchsttemperaturen von 26 bis 28 Grad Celisus erreicht und ein herrliches Sommerwetter dominiert die Region. Eine ideale Zeit, um den Aufenthalt in den Campingplätzen der Pyrenäen zu genießen.

Während des Frühlings erreicht die Temperatur zwischen 16 und 24 Grad Celisius und die Niederschläge häufen sich. Der Herbst ab September ist trockener und in der Regel zwischen 20 und 25 Grad Celisus warm. Je nach Höhenlage ist der Winter mild bis kalt.

Aktivitäten und Ausflüge

Das Camping in den Pyrenäen komplettieren verschieden Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung und besonders schöne Ausflugsziele. Weite Waldspaziergänge, genussvolle Skitouren oder anspruchsvolle Bergwanderungen sind dabei nur einige der regionalen Angebote.

Rafting

Im Département Hautes-Pyrénées bieten sich actiongeladene Möglichkeiten, die Flüsse per Schlauchboot und mit Führung zu bezwingen. Die speziellen Boote offerieren in der Regel Platz für 6 bis 8 Personen. Die offiziell angebotenen Touren finden immer unter der Führung eines ausgewiesenen Experten statt und sorgen so für maximale Sicherheit. Alternativ werden auch Mini-Rafts angeboten. Sie können 3 bis 5 Personen aufnehmen, bieten mehr Autonomie und sind in der Regel leichter zu bedienen.

Wandern auf der spanischen Seite der Pyrenäen

Wer die Alpen liebt, wird von den Pyrenäen begeistert sein. Zwar verfügen die Pyrenäen nicht über gewaltige 4.000er, dafür ist die Landschaft den Alpen doch sehr ähnlich und gleichzeitig ist der mediterrane Einfluss, speziell auf der spanischen Seite, allgegenwärtig. Zur Übernachtung eignen sich zahlreiche, sehr rustikale Berghütten, die auch für die nötige Verpflegung sorgen.

Eine der vielen möglichen Wanderrouten auf der spanischen Seite führt durch den sagenhaft schönen Ordesa-Nationalpark. Satte Tannenwälder säumen die Schluchten und hohe Berge thronen auf den Hochplateaus. Der eine oder andere Bergsee sorgt dabei für herrlich kühle Erfrischung.