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Besonderheiten zum Camping in Saint-Rémy-de-Provence

Saint-Rémy-de-Provence liegt inmitten der malerischen Gebirgskette Alpilles in der südfranzösischen Region Provence-Alpes-Côte d'Azur. Die meisten Plätze verteilen sich im Naturpark Les Alpilles, einem ländlichen Idyll. Besonders Naturliebhaber und aktive Reisende schätzen die Campingparks, die in der Regel zwischen März und Oktober geöffnet sind. Obendrein lässt sich der Aufenthalt hervorragend mit Sport und Kultur kombinieren.

Ob unterwegs als Pärchen, mit Kindern, Freunden oder dem Hund – in Saint-Rémy-de-Provence genießt jeder die beschauliche Landschaft. Sportbegeisterte Camper haben zum Beispiel die ausgewiesenen Rad- und Wanderpfade für sich entdeckt. So gehört die Gebirgsstrecke im Naturpark Les Alpilles zu den reizvollsten Touren. Fahrräder können teilweise auch vor Ort auf einigen der Campingplätze in Saint-Rémy-de-Provence ausgeliehen werden.

Anreise

Viele Autofahrer folgen der Bundesautobahn A5 und überqueren hinter Freiburg im Breisgau die Grenze. Von dort geht es auf der französischen Autobahn A36 südwestwärts, vorbei an der Ortschaft Belfort und dem Rasthof Aire Ecot. Kurz vor der Stadt Beaune geht die Strecke in die A6 über, in Fahrtrichtung Mâcon und der Raststätte bei Dracé. Bei Lyon wird auf die A7 gewechselt, die über Orange und Avignon fast direkt bis nach Saint-Rémy-de-Provence führt. Die Entfernung zwischen Freiburg und Saint-Rémy-de-Provence beträgt 680 km.

Die meisten Autobahnen in Frankreich sind mautpflichtig. Die zu zahlende Gebühr richtet sich nach den gefahrenen Streckenkilometern und nach dem Gesamtgewicht des Fahrzeuges. Zu beachten ist, dass die Zahlung nur mit Bargeld oder Kreditkarte möglich ist, EC- oder Maestro-Karten werden nicht akzeptiert. Eine Alternative ist die mautfreie Autobahn A75. Sie wird auch als „La Méridienne“ bezeichnet und verläuft westlich zur französischen Autobahn A7. Beide Streckenverbindungen sind zudem hervorragend für eine Zwischenübernachtung geeignet, zum Beispiel auf den Campingplätzen bei Lyon, in der Rhône-Region.

Gastronomie

Die edlen Weine und das gute Essen haben die Küche aus der Provence weltberühmt gemacht. Die vielseitigen, aromatischen Gerichte der Region sind von mediterranen Kräutern (herbes de provence), frischem Gemüse sowie Fisch und Meeresfrüchten geprägt. Die Vielfalt an Zutaten spiegelt den Einfluss vieler Kulturen wider. Zu den bekanntesten Spezialitäten gehören schwarze Oliven, Sardellenpaste sowie schwarze Trüffel, verschiedene Käsesorten und Kräuterhonig.

Traditionelle Gerichte umfassen die Fischsuppe Bouillabaisse, geschmorten Stockfisch, Pissaladière – eine Art Pizza oder Zwiebelkuchen – und Ratatouille. Auch Fleischgerichte vom Hasen und Lamm sind beliebt. Dazu werden heimische Weine gereicht, die auf den kalkhaltigen, steinigen Böden besonders gut gedeihen. Dazu gehören Syrah, Grenache und Cinsault sowie Cabernet Sauvignon und Merlot. Zum Abschluss wird auch gerne ein Pastis (Anisschnaps) getrunken.

Beste Reisezeit

In Saint-Rémy-de-Provence herrscht ein gemäßigtes mediterranes Klima. Dazu scheint die Sonne in Südfrankreich mehr als 3.000 Stunden im Jahr. Der Frühling und Herbst empfehlen sich für alle, die sportlich oder kulturell unterwegs sein wollen. Besonders reizvoll sind zu dieser Zeit Besichtigungen der Ausgrabungsstätten oder Rad- und Wandertouren.

Während im März und April angenehme Werte zwischen 15° und 18 Grad Celsius herrschen, klettert das Thermometer im Mai, September und Oktober auf 21 bis 25 Grad Celsius. Im Juli und August erwärmt sich die Luft auf 29 Grad Celsius und mehr. Ideale Voraussetzung für einen Sprung in das erfrischende Nass des Swimmingpools. Das knapp 50 km entfernte Mittelmeer misst zur sommerlichen Hochsaison durchschnittlich 21 Grad Celsius.

Aktivitäten und Ausflüge

Saint-Rémy-de-Provence ist eine geschichtsträchtige Stadt, die schon im 3. Jahrhundert v. Chr. als Handelsstadt erwähnt wurde. Noch heute sind antike Ruinen zu sehen, der Ort ist aber auch ideal für Ausflüge in die nahegelegene Gebirgswelt.

Aktiv in der Natur

Besonders populär sind Rad- und Wanderausflüge in den Naturpark Alpilles. Am Fuße der massiven Kalkfelsen befinden sich die meisten Anbaugebiete für Wein und Oliven, die von Steineichen und Pinienwäldern umgeben sind. Erweitert wird das Landschaftsbild durch eine artenreiche Fauna, zu der Adler, Uhus und Fledermäuse zählen. Abenteurer begeben sich auf einer geführten Tour durch die malerischen Berge und Täler.

Sehenswertes

Die Ausgrabungsstätte von Glanum gibt einen Einblick in die frühe römische und griechische Baukunst. Vor allem der imposante Torbogen und das 18 m hohe Mausoleum zeugen von der einstigen Macht der Herrscher. Nicht weniger eindrucksvoll ist das denkmalgeschützte Kloster Saint-Paul-de-Mausole, wo einst der berühmte niederländische Maler Vincent van Gogh lebte. Seine bronzene Büste kann heute im Innenhof vom örtlichen Museum Musée des Alpilles besichtigt werden. Anschließend lohnt ein Bummel durch die von Platanen gesäumten Gassen der Altstadt mit ihren gemütlichen Cafés.