Camping im Ruhrgebiet

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Besonderheiten zum Camping im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet erstreckt sich über eine Fläche von rund 4.000 Quadratkilometern und zählt mehr als fünf Millionen Einwohner. Der sogenannte „Pott“ offeriert seinen Gästen eine Vielzahl von Campingplätzen. Camping im Ruhrgebiet eignet sich hervorragend für erholungssuchende Paare und Familien. Das Ruhrtal mit seiner geschwungenen Landschaft wird mitunter sogar als Toskana Nordrhein-Westfalens bezeichnet.

Die Universitätsstädte ziehen Kulturliebhaber und Ausgehfreudige gleichermaßen an und sorgen für lebendige und unterhaltsame Stunden. Die über 60 Campingplätze des Ruhrgebiets werden allen Bedürfnissen gerecht. Neben Paaren und Familien mit Kindern verbringen auch Hundebesitzer mit ihrem Vierbeiner hier einen kurzweiligen Urlaub in diesem geschichtsträchtigen und grünen Landstrich Deutschlands.

Anreise

Das Ruhrgebiet liegt so zentral, dass die Campingplätze aus dem Norden und Süden sowie Osten Deutschlands gut über die Autobahnen erreicht werden können. Eine Alternative zu den Schnellstraßen stellen Landstraßen und Alleen dar, die über die Dörfer und durch die sanfte Landschaft führen. Die Bundesstraße B1, auch Hellweg genannt, wird auf einigen Stücken zur Autobahn und verbindet die großen Städte des Ruhrgebiets.

Die Caravan- und Wohnmobilfahrer lassen ihre Fahrzeuge gerne auf den Campingplätzen stehen. Mobil können diese Urlauber trotzdem sein. Mit dem gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, dem VRR, gelangen Camper nicht nur verkehrs-, sondern auch preisgünstig und umweltfreundlich in die Städte und Naherholungsgebiete des Ruhrgebietes. Der Nahverkehr umfasst ein weitläufiges Schienennetz sowie U- und S-Bahnverbindungen, Straßenbahnen und Busse.

Reiseziele im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet umschließt mehrere Groß- und Kleinstädte, deren Stadtgrenzen immer mehr verwischen. Aus den mittelalterlichen Städten Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg wurden bedeutende Handelsstädte am westfälischen Hellweg. Mit der Industrialisierung vermehrten sich die Bergbau- und Industriestandorte. Heute beeindrucken die ehemaligen Zechenorte mit einer innovativen Kultur- und Kunstszene.

Dortmund: Mehr als Fußball

Die Stadt Dortmund hat viel zu bieten. Im Westfalenstadion wird nicht nur angefeuert, sondern auch gesungen. Internationale Popgrößen treten regelmäßig auf. Dortmund hat eine eigene Oper und ein Stadttheater. Über die B1 erreichen Camper das Spielcasino Hohensyburg, das auf einer Anhöhe vor der gleichnamigen Burgruine seine Gäste empfängt.

Bochum: Höhepunkte auf der Bühne

Das Schauspielhaus Bochum ist für seine besonderen Inszenierungen bekannt. Der „Starlight Express“ zieht Musicalfans an und vor den Toren der Stadt thront die futuristische Ruhruniversität über dem romantischen Ruhrtal.

Essen: Schickes Pflaster

Essen gilt als gehobene Adresse unter den Ruhrgebietsstädten. In der Stadt gibt es exklusive Villen und edle Vororte. Das ehemalige Industriegelände Zeche Zollverein ist heute ein Komplex aus Museen, Galerien und Kleinkunstbühnen.

Duisburg: Von der Schifffahrt geprägt

Dort, wo die Ruhr in den Rhein mündet, bezaubert die Hafenstadt Duisburg mit ihrem urbanen Charme. Das Ufer des Rheins zieht Fahrradfahrer, Skater und Spaziergänger an und das Duisburger Theater viele Kulturinteressierte. Zahlreiche Ausflugslokale, Imbisse und Restaurants mit gehobener Gastronomie prägen das kulinarische Angebot der Stadt.

Gastronomie

In den Gasthäusern des Ruhrgebiets wird viel und reichlich gekocht. Die kräftigen Speisen sind eine Mischung aus der Bauernküche Westfalens und den abwechslungsreichen Gerichten des Rheinlands. Für die Küche des Ruhrgebiets galt vor allem eins: Sie musste die schwer arbeitende Bevölkerung satt machen und günstig sein.

Heiße, deftige Snacks, wie die beliebte Currywurst mit Pommes oder Frikadellen mit Krautsalat, können auf fast jedem Campingplatz im Ruhrgebiet gekauft werden. Eier in Senfsoße, Himmel und Erde und Pfefferpotthast sind ebenfalls regionale Speisen. Dazu passt ein helles oder auch ein dunkles Bier und anschließend ein klarer Schnaps. Weniger hochprozentig sind die gern getrunkenen mit Brause gemischten Biergetränke oder fruchtige Bierbowlen.

Beste Reisezeit

Das Klima im mittleren Westen Deutschlands gilt als gemäßigt. Warme Sommer und angenehme Frühlings- und Herbstmonate sorgen für einen angenehmen Aufenthalt. Für Städtereisende und Outdoorfans sind die klimatischen Bedingungen im Ruhrgebiet ideal. Die Sommermonate sind mit Temperaturen von über 20 Grad Celsius am besten für Camping im Ruhrgebiet geeignet.

Am Ufer der Ruhr warten einige schöne Badestellen, zudem locken der Baldeneysee in Essen, der Wolfssee nahe Duisburg, der Silbersee und das Seebad in Haltern Badeurlauber an. Camper sollten sich beim Camping im Ruhrgebiet auf die verschiedenen Wetterlagen einstellen. Badesachen und Sonnenhut gehören ebenso ins Gepäck wie festes Schuhwerk und Regenjacken. Einige Campingplätze haben sogar im Winter geöffnet.

Aktivitäten und Ausflüge

Das Ruhrgebiet bietet nicht nur pulsierende Industriestädte und Technologiemetropolen, sondern auch zahllose Veranstaltungen, kulturelle Höhepunkte, Wassersportvergnügen auf der Ruhr und idyllische Fahrradwege.

Paradies für Fahrradfahrer

230 km freie Fahrt verspricht der Ruhrtalradweg. Die Fahrradstrecke verläuft von der Quelle der Ruhr bei Winterberg bis zu ihrer Mündung in den Rhein bei Duisburg. Die verschiedenen Etappen können von den anliegenden Campingplätzen gut befahren werden und machen die Urlauber auf gesunde Weise mit den Besonderheiten der Landschaft bekannt.

Paddelspaß auf der Ruhr

Im Ruhrgebiet können nicht nur die Beine radelnd in Form gebracht werden, sondern auch die Arme beim Rudern. Einige wunderschöne Campingplätze liegen unmittelbar am Ufer der Ruhr. Kanu- und Kajakverleihe gibt es dort natürlich vor Ort.

Unter und über Tage

Das Bergbaumuseum in Bochum verschafft interessante Einblicke in den Kohleabbau des letzten Jahrhunderts. Neugierige dürfen in die Zeche hinabfahren. Andernorts wurden aus den ehemaligen Industriegeländen Denkmale und Kulturzentren geschaffen. Neben der Zeche Zollverein in Essen ist das Gasometer in Oberhausen sehenswert. Im höchsten Museum Deutschlands gibt es interessante Industriedesign- und Kunstausstellungen sowie informative Veranstaltungen und Theateraufführungen.