Camping im Engadin

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Besonderheiten zum Camping im Engadin

Die neun Campingplätze im Engadin mit beinahe 1.500 Stellplätzen für Wohnwagen, Wohnmobile und Zelte stehen für ein unmittelbares Naturerlebnis. Einige, wie der Campingplatz in Samedan, befinden sich auf einem lichten Waldstück. Der familiäre Campingplatz in Madulain mit seinen bewohnbaren Weinfässern wiederum liegt mitten im Dorf auf einer malerischen Sonnenterrasse. Wer im August seinen Urlaub auf dem Campingplatz in Silvaplana verbringt, sitzt sozusagen in der ersten Reihe, wenn mit dem Engadin Surf Marathon die weltweit älteste Windsurfregatta auf dem Silvaplanersee ausgetragen wird. Wildromantisch mit eigener Feuerstelle am Inn geht es auf dem Campingplatz in Cinuos-chel zu.

Anreise

Zum Campingurlaub in der Schweiz geht es gen Süden über ein gut ausgebautes Straßennetz bis ins Engadin. Wer mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil beispielsweise von München den Campingplatz unweit des noblen Dorfkerns von St. Moritz ansteuern möchte, legt eine Strecke von rund 280 km zurück. Von der bayerischen Landeshauptstadt fährt man zunächst über die Autobahn A95, diverse Bundesstraßen und die österreichische Inntal-Autobahn A12 via Landeck auf die schweizerische Route 27 und weiter bis zum Zielort.

Aus westlicher Richtung nutzt man als schnellste Strecke die Autobahn A3, die gebührenpflichtige Autobahn A13, die vorbei an der Bündner Alpenstadt Chur führt und die man an der Ausfahrt Albula in Sils verlässt, um schließlich auf den Routen 3 und 27 bis nach St. Moritz weiterzufahren. Da die schweizerischen Autobahnen mautpflichtig sind, benötigt man bei der Anreise in den Kanton Graubünden eine Jahresvignette mit Gültigkeit vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres. Neben dem privaten Pkw erfordert ein Wohnwagen oder Anhänger eine zusätzliche Vignette.

Reiseziele im Engadin

Idyllische Dörfer charakterisieren das Engadin. Während St. Moritz zu den glanzvollsten Feriendestinationen der Welt zählt, erinnern andere Ortschaften mit ihren reich verzierten Bündner Häusern an wahre Freilichtmuseen.

St. Moritz – Glamour im Oberengadin

Der schillernde Wintersportort mag nur rund 5.000 Einwohner haben, kosmopolitisches Flair verströmt er dennoch. Die Via Serlas, die höchstgelegene Einkaufsmeile Europas, lädt zu einem Bummel ein. Zahlreiche Galerien präsentieren zeitgenössische Kunst. In St. Moritz kann man außerdem ins Casino gehen, feine Gourmetküche genießen und beim Bergrennen Bernina Gran Turismo alljährlich im September klassische Oldtimer bewundern.

Pontresina – wildromantisch am Berninamassiv

Umgeben von Lärchen- und Arvenwäldern liegt das historische Bergsteigerdorf auf 1.805 m Höhe. Die Chesa Delnon, ein schmuckes Engadinerhaus von 1716, beherbergt das sehenswerte Museum Alpin. In der kleinen Kirche St. Maria lassen sich mittelalterliche Fresken bestaunen. Am nahen Piz Albris ist die größte Steinbockkolonie der Alpen beheimatet, mit etwas Glück sind sogar Murmeltiere anzutreffen.

Gastronomie

Die traditionelle Engadiner Küche ist durch das bäuerliche Leben in den Bergen geprägt. Beinahe ein Synonym für regionale Kochkunst sind Capuns. Dabei wird klassischerweise ein mit luftgetrocknetem Bündnerfleisch verfeinerter Spätzleteig mit Mangoldblättern umhüllt und mit würzigem Bergkäse überbacken. Ein weiteres kulinarisches Aushängeschild des Hochtals ist die Engadiner Nusstorte, die aus Mürbeteig und karamellisierten Walnüssen besteht. Aber auch das als Paun cun Paira bekannte Birnenbrot ist eine echte regionale Spezialität. Ein wiederentdecktes Kulturgut und köstlich obendrein sind die Esskastanien, die im Wald Brentan im Bergell gedeihen.

Wetter

Das Engadin ist berühmt für seinen klaren Himmel und sein helles Licht, das die vielfältigen Farben der ursprünglichen Naturlandschaft besonders intensiv erscheinen lässt. Durchschnittlich 322 Sonnentage verzeichnet das hochalpine Tal pro Jahr. Das bedeutet im Umkehrschluss wenig Niederschlag, wofür auch das trocken und kontinental geprägte Klima verantwortlich ist. Zwischen Juni und August werden mittlere Temperaturen von 19° Grad Celsius erreicht. Im Winter herrschen Pulverschneeverhältnisse und trockene Kälte. Eine etwas eigenwillige Engadiner Besonderheit ist der sogenannte Malojawind, ein beständiger Luftstrom, der im Gegensatz zu anderen Talwinden nicht talaufwärts, sondern talabwärts bläst und Kitern, Seglern und Surfern insbesondere in den Sommermonaten beste Windbedingungen beschert.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Piz Bernina: Atemberaubende Ansichten des einzigen Viertausenders der Ostalpen genießt man ganz hervorragend im Panoramawagen des Bernina-Express.
  • Nationalparkzentrum: Neben Geschichtlichem und Mystischem erfahren Besucher in Zernez viel Wissenswertes zur Flora und Fauna des schweizerischen Nationalparks.
  • Kloster St. Johann: Das 775 gegründete Benediktinerinnen-Kloster in Müstair zählt mit seinen Fresken aus der karolingischen und romanischen Zeit zum UNESCO-Welterbe.
  • Nietzsche-Haus: In Sils Maria, wo Friedrich Nietzsche sieben ideenreiche Sommer verbrachte, dokumentiert eine Ausstellung das Leben und Werk des großen Philosophen.
  • Engadiner Museum: Die historischen Stuben und Schausammlungen zur Wohnkultur des Engadins erinnern daran, dass das elegante St. Moritz als einfaches Bauerndorf begann.

Top 2 Insidertipps

  • Alp-Schaukäserei Morteratsch: Vor der malerischen Kulisse des Berninamassivs kann man sich in der Sennerei in Pontresina ein Gletscherfondue munden lassen und bei der traditionellen Käseproduktion zusehen. Gleich nach dem Käsen ist es möglich, in einen Holzbottich mit frischer warmer Molke zu hüpfen und ein Wellnessbad der besonderen Art zu erleben.
  • Felsenweg: Zugegeben, schwindelfrei und trittsicher sollte man schon sein, wenn man sich auf die einstige Schmugglerroute durch das obere Val d'Uina, ein Nebental des Unterengadins, begibt. Der spektakuläre Panoramaweg führt von Scuol bis zur 2.256 m hoch gelegenen Schutzhütte Sesvenna.

Aktivitäten und Ausflüge

Es fällt nicht schwer, das Engadin als ein einziges gigantisches Freiluft-Fitnessstudio zu betrachten. Ein Relax-Tipp nach dem Sport: Baden auf 3.000 m Höhe im Jacuzzi des Berghauses Diavolezza.

Unterwegs in den Bergen

Der Muottas Muragl gilt als Paradeberg des Engadins. Auf einem 6,7 km langen, leicht zu erwandernden Panoramaweg offenbart er grandiose Aussichten auf das Berninamassiv, während der zur Alp Languard führende Klettersteig La Resgia manch sportliche Herausforderung bereithält. Mountainbiker erwarten im Engadin 400 km Strecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, darunter der durch hochalpine Landschaften führende Suvretta Loop. Pistenvergnügen steht ebenfalls hoch im Kurs, etwa im Skigebiet Corvatsch-Furtschellas.

Pure Wassermagie erleben

Die Naturlandschaft des Engadins ist stark vom Wasser geprägt. Klare Bergseen wie der Lej Marsch unweit von St. Moritz laden zum Baden mit der ganzen Familie ein. Sprudelnde Quellen verheißen Wellness. Wilde Flüsse und sanft plätschernde Bäche bergen einen großen Fischreichtum und jede Menge Anglerglück.

Events

Beim Campingurlaub im Engadin gibt es zu jeder Jahreszeit viel zu erleben – von Konzerten, über stimmungsvolle Brauchtumsveranstaltungen bis zu Sportevents, die zum Mitfiebern einladen.

Februar

  • White Turf St. Moritz: Spannende Pferderennen auf Eis und Schnee locken an drei Sonntagen zahlreiche Besucher an den zugefrorenen St. Moritzersee.

März

  • Engadin Skimarathon: Wer gern auf Loipen unterwegs ist und eine Laufdistanz von 42 km nicht scheut, sollte sich zu diesem legendären Sportereignis anmelden. Die Strecke führt durch das verschneite Oberengadin von Maloja bis S-chanf.

Juli - August

  • Engadin Festival: Der sommerliche Konzertreigen gilt bereits seit 1941 als ein Juwel der europäischen Festivallandschaft. Über zwei Wochen hinweg wird in ausgesuchten Sälen und einigen der eindrucksvollsten Kirchen des Oberengadins klassische Musik vom Feinsten zelebriert.

September

  • Alpabzug Celerina: Nach einem Sommer voller Sonne und würziger Alpkräuter werden Kühe und Rinder kunstvoll geschmückt in einer von eindrucksvollem Glockengeläut begleiteten Prozession von der Alp Marguns in ihr Winterquartier ins Tal getrieben.