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Besonderheiten beim Camping in Noordwijk-Binnen

Die meisten Campingplätze von Noordwijk-Binnen sind nur wenige Schritte vom Strand entfernt angesiedelt. Darüber hinaus gibt es auch die Option, an einem der Binnenseen zu übernachten, beispielsweise am von Tulpenfeldern eingerahmten Oosterduinse Meer. Europaweit hat sich die Gemeinde einen Namen als Blumenbadeort gemacht. Woher dieser Ruf kommt, erfahren Urlauber beim jährlichen Blumenkorso. In der Umgebung lohnen sich Ausflüge zu den bunten Beeten, welche die Landschaften in allerlei Farben tauchen. An der Küste verlocken dagegen die Dünen zu Erkundungstouren zu Fuß. Der Blick auf Meer, Küstenwälder und Vogelbrutgebiete ist besonders eindrucksvoll. Auf halbem Weg zwischen Amsterdam und Den Haag gelegen, kann man einen Urlaub auf einem der Campingplätze in Noordwijk-Binnen mit der Besichtigung bekannter Sehenswürdigkeiten, unter anderem königlicher Paläste, verbinden.

Anreise

Für die Anreise zu einem der Campingplätze in Noordwijk-Binnen geht es zunächst nach Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen. Wer von Nord- und Nordostdeutschland sowie aus dem Berliner Raum kommt, steuert meist über Hannover oder Bremen die Niederlande an. Bei Ostfriesland geht es über die Grenze nach Groningen und anschließend am IJsselmeer vorbei nach Amsterdam. Alternativ kann man bei der Grafschaft Bad Bentheim Richtung Noordwijk-Binnen aufbrechen. Von Bremen aus sind es etwa 400 km, von Hamburg 500 km und von Berlin 700 km.

Wer von Mittel- oder Süddeutschland, zum Beispiel aus München, Stuttgart, Frankfurt, Leipzig oder Dresden aus zu einem Campingurlaub an der niederländischen Küste aufbrechen möchte, fährt zunächst ins Rheinland. Dort verlocken Städte wie Köln und Düsseldorf mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten zu einem Zwischenstopp. Der beste Weg nach Noordwijk-Binnen führt von hier aus über das Ruhrgebiet und die A3 nach Holland. Reisende aus Sachsen und Thüringen können auch ohne Zwischenstopp im Rheinland über Kassel und Dortmund zur A3 gelangen. Insgesamt sollte man von Köln 300 km, von Frankfurt 500 km, von Dresden 780 km und von München 860 km einplanen.

Gastronomie

Die geografische Lage am Meer spiegelt sich auf vielen Speisekarten wider. Saisonal kommen etwa in Weißwein geköchelte Miesmuscheln auf den Tisch. Ein weiterer Klassiker sind die Nordseekrabben, die sich gemütlich im Strandkorb mit Blick auf das Meer puhlen lassen. In Noordwijk-Binnen bieten etliche Stände die leckeren Matjeshäppchen an. Diese werden an der Schwanzflosse gehalten, in Zwiebeln getunkt und gegessen. Andere europaweit bekannte Imbissspeisen sind die doppelt frittierten Pommes frites, die Hackfleischröllchen Frikandeln und die niederländischen Kroketten mit unterschiedlicher Füllung. Aufgrund der kolonialen Geschichte des Landes gibt es auch etliche Restaurants in den Niederlanden, die ihre Gäste mit indonesischer und surinamischer Küche verwöhnen.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Camping in Noordwijk-Binnen sind die Monate zwischen Juni und August. Dann sind die Temperaturen an der Küste angenehm warm, um in der Nordsee zu baden. An Land steigen die Werte im Tagesdurchschnitt auf etwa 22 Grad Celsius – zur Mittagszeit zeigt das Quecksilber oft sogar höhere Temperaturen an. Die Nordsee erwärmt sich auf etwa 19 Grad Celsius und verlockt zu Badespaß und Wassersport. Segler, Surfer und Kiter zieht es außerdem bei guten Windverhältnissen im Frühjahr und im Herbst nach Noordwijk-Binnen. Reisen im April sind nicht zuletzt auch deswegen beliebt, weil es sich um den niederschlagsärmsten Monat handelt. Von November bis April ist mit Tagestemperaturen zwischen 4 und 9 Grad Celsius zu rechnen.

Aktivitäten und Ausflüge

Noordwijk-Binnen ist ein hervorragendes Reiseziel für alle, die sich in den Ferien dem Wassersport widmen möchten. Außerdem lohnen sich Rad- und Wanderausflüge.

Badespaß an der Nordsee

Mehrere Kilometer weißer Strand breiten sich in Noordwijk-Binnen aus und werden regelmäßig mit der europäischen blauen Flagge für Sauberkeit ausgezeichnet. Zum Entspannen laden die Strandrestaurants und Pavillons mit Barservice ein. Zudem organisieren lokale Betreiber ungewöhnliche Aktivitäten wie Brandungsrafting. Für FKK-Fans gibt es zwei ausgewiesene Strände.

Ideale Bedingungen zum Segeln, Kiten und Surfen

Liebhaber windabhängiger Sportarten kommen bei den stabilen Brisen voll auf ihre Kosten. Zahlreiche Anbieter nehmen freizeitorientierte Gäste zum Kiten und Surfen mit. An den Lenkdrachen wird man dabei nicht nur über das Wasser, sondern auch über leere Strandabschnitte gezogen. Segler können vom nahegelegenen Katwijk aan Zee aus die Nordsee erobern.

Radtouren rund um Noordwijk-Binnen

Eine bekannte Radstrecke ist die etwa 40 km lange Tour durch Bollenstreek, welche an den weltberühmten Tulpenfeldern vorbeiführt und einen Zwischenstopp im Keukenhof mit über 7 Mio. gepflanzter Blumenzwiebeln ermöglicht. Ungefähr 45 km lang ist die Route entlang der Dünen zum Seebad Zandvoort und zürück durchs Hinterland.