Camping im Markgräflerland

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Besonderheiten zum Camping im Markgräflerland, Deutschland

Die Campingplätze im Markgräflerland lassen das Herz von Naturliebhabern höherschlagen. Ob in sonniger Hanglage am Waldrand von Kandern, in einem idyllisch gelegenen Campingpark in Bad Bellingen oder an einer alten Sägemühle mit historischem Schwarzwaldhaus in Sulzburg: Umgeben von Obstplantagen und Weinbergen liegen einem abwechslungsreiche Rad- und Wanderwege direkt zu Füßen.

Verschiedene kostenfreie Wohnmobilstellplätze sind im Markgräflerland ebenfalls ganzjährig zu finden. Sie gibt es etwa Stellplätze auf einem modernen Kräuter-Erlebnishof oder auch am Freibad von Müllheim – Camping mit Pool sozusagen. Für Weinliebhaber sind sicherlich ebenso die Stellplätze an einem der Winzerkeller der Region verlockend. Wer in seinem Wohnmobil kocht, muss dort nach dem passenden Tropfen für seine Gerichte gar nicht lange suchen.

Anreise

Das Markgräflerland liegt in der Oberrheinischen Tiefebene und ist, umgeben von den Gebirgszügen des Südschwarzwalds und der Vogesen, ganzjährig ein Urlaubsziel zum Schwelgen. Von Frankfurt am Main ist Müllheim, einer der Hauptorte im Markgräflerland, rund 300 km entfernt. Mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil empfiehlt sich die Anreise über die Autobahn A5. Sie verläuft auf einer Strecke von knapp 442 km vom Hattenbacher Dreieck bei Bad Hersfeld in Hessen bis nach Weil am Rhein in Baden-Württemberg. Dabei herrscht am Frankfurter Kreuz für gewöhnlich ein hohes Verkehrsaufkommen.

Wer eine Pause einlegen und sein Auto oder Wohnmobil auftanken möchte, findet auf dem Weg diverse Raststätten, etwa die Serways Raststätte Baden-Baden mit Restaurants, Kaffeebar, einem rund um die Uhr geöffneten Shop und einem Spielplatz für Kinder. Bei der Weiterfahrt geht es an der Ausfahrt Müllheim/Neuenburg auf die Bundesstraße B378 bis nach Müllheim. Landschaftlich attraktiv ist auch die Anreise über die Bundesstraße B3, die im niedersächsischen Övelgönne beginnt und an der Grenze zur Schweiz als Hauptstraße 3 oder 7 bis nach Basel führt.

Reiseziele im Markgräflerland, Deutschland

Zwölf Gemeinden gehören zum Markgräflerland. Es sind malerische Landstädtchen und heimelige Winzerdörfer, die an den südlichen Ausläufern des Schwarzwaldes viel entdeckenswertes bereithalten.

Müllheim – das Herzstück des Markgräflerlands

Inmitten sanft geschwungener Rebhügel gilt der staatlich anerkannte Erholungsort Müllheim als Weinhauptstadt des Markgräflerlands. Die idyllische Gemeinde mit ihren traditionsreichen Winzerhöfen sprüht nur so vor ländlichem Charme und verzaubert gleichzeitig mit ihren klassizistischen und historistischen Bauten.

Das im 18. Jahrhundert erbaute Blankenhorn-Palais in der Müllheimer Altstadt beherbergt das Markgräfler Museum, das in seiner Ausstellung anschaulich die Geschichte, Kunst und Kultur der Region von der Steinzeit bis in die Gegenwart darstellt. Aktivurlauber zieht es von Müllheim direkt auf den Breisgauer Römerradweg und den bei Wanderern so beliebten Rundumwegli.

Bad Bellingen – sonniges Heilbad am Rande des Schwarzwalds

Paradieslein nennen manche das am Rhein gelegene Bad Bellingen, das vor allem für seine mineralreichen Thermalquellen bekannt ist. Das heilende Wasser eignet sich bestens für eine Trinkkur. Mit den modernen Balinea-Thermen mit drei Schwimmbecken, Sauna-Park und Blick ins Grüne steht es außerdem für vollkommene Erholung.

Angrenzend an die Therme liegt der Kurpark Bad Bellingens, der im Frühjahr und Sommer einem farbenprächtigen Blütenmeer gleicht und zudem einen Abenteuer-Minigolfplatz, einen Barfußpfad und einen Hochseilgarten bietet. Lohnenswert ist auch ein Besuch des Oberrheinischen Bäder- und Heimatmuseums zur Geschichte des Heilbadens.

Gastronomie

Das Markgräflerland ist ein bedeutendes Weinanbaugebiet. Insbesondere der Gutedel, dieser zarte Weißwein mit leichter Fruchtnote und feinem Mandelaroma, gilt als süffige Spezialität der Region und schmeckt in einer der typischen Markgräfler Straußenwirtschaften umso besser. Doch auch verschiedene Burgundersorten kommen in hoher Qualität ins Glas und passen zu solch regionalen Gerichten wie der Schwarzwaldforelle Müllerin Art oder einem Rehrücken aus heimischer Jagd.

Von Bauernküche bis Haute Cuisine ist im Markgräflerland alles vertreten. Ein Traditionsgericht ist das Schäufele im Brotteig, also ein geräuchertes Schulterstück vom Schwein, das in den gemütlichen Landgasthöfen gern mit badischem Kartoffelsalat und Feldsalat serviert wird. Ebenfalls beliebt sind Innereien, etwa saure Leber mit knusprigen, auch als Brägele bekannten Bratkartoffeln oder Kutteln in Weißwein.

Beste Reisezeit

Aus Badenweiler schrieb der weltberühmte russische Schriftsteller Anton Tschechow in einem Brief an seine Schwester einmal ganz schwärmerisch über das Markgräflerland: „Wenn du wüsstest, was hier für eine Sonne ist! Sie brennt nicht, sie liebkost!“ Tatsächlich gilt die Region im äußersten Südwesten Baden-Württembergs als eine der wärmsten und sonnenreichsten in ganz Deutschland.

Durch die Burgundische Pforte, einem flachen Gebirgspass zwischen Vogesen und Jura, strömt warme Luft vom Mittelmeer bis ins Markgräflerland. In den Sommermonaten Juni bis August werden durchschnittliche Höchsttemperaturen von 25° Celsius gemessen. Das milde, beinahe mediterrane Klima ist dabei nicht nur für den Anbau von Wein, Obst und Spargel ideal. Es beschert reichlich Wohlfühlwetter und macht das Camping im Markgräflerland von März bis Ende Oktober zu einem wahren Vergnügen.

Aktivitäten und Ausflüge

Beim Camping im Markgräflerland sind aktive und erlebnisreiche Tage garantiert. Parkspaziergänge und Wanderungen sind dabei ebenso reizvoll wie Entdeckungsreisen zu Burgen und Museen.

Unterwegs auf Schusters Rappen

Rund 90 km umfasst der zwischen Grenzach-Wyhlen und Freiburg verlaufene Wiiwegli, also das Weinweglein, das entlang duftender Mischwälder, Rebenhügel und Streuobstwiesen die Natur des Markgräflerlands intensiv erlebbar macht. Mit Blick auf den Römerberg weckt der auch für Kinder spannende Park der Sinne in Badenweiler mit seinen 21 Stationen zum Hören, Tasten, Riechen und Balancieren den Entdeckergeist. Nach einer Wandertour bescheren frei zugängliche Genussliegen am Wegesrand Erholung mitten im Grünen.

Zu Burgen, Schlössern und römischen Hinterlassenschaften

Wer den steilen Aufstieg zu der aus dem 11. Jahrhundert stammenden Burg Baden oberhalb von Badenweiler nicht scheut, entdeckt neben den Überresten zahlreicher Räume auch einen restaurierten Bergfried mit atemberaubender Aussicht über die Rheinebene und den Schwarzwald. Ein architektonischer Schatz des Markgräflerlands ist außerdem das in Schliengen gelegene Schloss Bürgeln mit verspieltem Rokokodekor. Dass schon die alten Römer auf dem Gebiet des heutigen Markgräflerlands sprichwörtlich ihre Zelte aufbauten, davon zeugen das Römermuseum Villa urbana in Heitersheim sowie die eindrucksvolle römische Badruine in Badenweiler.