Camping in Granada

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Besonderheiten zum Camping in Granada

Die Campingplätze von Granada befinden sich in der südspanischen, autonomen Region Andalusien. Die sonnenreiche Gegend mit spannender Geschichte begeistert mit kilometerlangen Sandstränden und geschichtsträchtigen Städten. Eine der schönsten Ortschaften ist Granada, die rund 65 km von der Mittelmeerküste entfernt im bergigen Hinterland thront. Insbesondere die Zeitzeugen der maurischen Vergangenheit machen die Ortschaft einzigartig.

Die Campingplätze liegen ruhig und malerisch in den Hügeln der Sierra Nevada. Durch die Nähe zu den architektonischen Meisterwerken und der wunderschönen Natur fühlen sich Kultururlauber ebenso wohl wie Outdoorfans. Beim Wandern kann nicht nur die Palastanlage Alhambra erklommen werden, sondern es locken auch die zahlreichen Trekkingrouten in der abwechslungsreichen Landschaft des Nationalparks Sierra Nevada.

Anreise

Feriengäste, die mit dem Auto, Wohnwagen oder Wohnmobil zum Camping nach Granada kommen, legen ab der Mitte Deutschlands rund 2.380 km zurück. Je nach Abreiseort und Vorlieben werden von den Urlaubern verschiedene Routen bevorzugt. So reisen Besucher die circa 2.705 km ab Berlin gerne über Frankfurt, Freiburg, Mühlhausen, Lyon, Montpellier, Barcelona und Valencia an.

Gäste aus Hamburg wählen meist eine andere Strecke und fahren über Bremen, Essen, Lüttich, Paris, Orléans, Bordeaux, San Sebastian und Madrid nach Granada. Die Autobahnen sind mautpflichtig, allerdings werden sie trotzdem wegen der Entfernung zum Ziel meist bevorzugt. Aufgrund der großen Distanz sollte die Fahrt unterbrochen werden.

Spätestens nach 1.000 km, mit Kindern an Bord bereits nach rund 500 km, ist eine ausgiebige Pause empfehlenswert. Wer auf den Raststätten der französischen Autobahnen parkt, sollte unbedingt darauf achten, dass Wertsachen nicht sichtbar im Fahrerhaus liegen. Besonders geeignet für eine Zwischenübernachtung sind die Campingplätze nahe der Autobahnen. Beispielsweise gibt es gute Stellplätze in der Nähe von Lyon und auch bei Tours.

Gastronomie

Kaffeeliebhaber dürfen sich auf das leckere Heißgetränk zum Frühstück freuen. In Andalusien wird der Kaffee, der ähnlich wie ein Espresso zubereitet wird, meist schwarz getrunken. Dazu gibt es zum Start in den Tag ein süßes Teilchen genannt Bollo oder einen Kringel Churros mit Schokolade. So spartanisch wie das morgendliche Mahl ausfällt, geht es nicht weiter. Im Laufe des Tages folgt ein zweites Frühstück sowie ausgedehnte Mittag- und Abendessen.

Tapasbars servieren kleine Köstlichkeiten, die aus herzhaftem Käse, Fleischgerichten, Fisch und Gemüse bestehen. Besonders lecker sind Gambas al Ajillo, also Garnelen in Knoblauchsoße, oder der spanische Kartoffelsalat Ensaladilla rusa. Ein herrliches Gericht für den Sommer ist die kalte Gemüsesuppe Gazpacho.

Beste Reisezeit

Die Temperaturen in Granada fallen das ganze Jahr über kaum unter den Gefrierpunkt. Ideal für Besichtigungstouren und Wanderungen beziehungsweise Radausflüge sind die Monate April und Mai sowie September und Oktober. Dann hat das Wetter durchschnittlich 20 Grad Celsius, wobei es im April kühler ist als im September.

Im Sommer klettert das Thermometer gerne auf über 30 Grad Celsius, gleichzeitig ist es sehr trocken. Die Sommermonate sollten für einen Ausflug ans Meer genutzt werden. Der Monat mit den wenigsten Niederschlägen ist der Juli. Am meisten regnet es im Februar und Dezember, weshalb die Wintermonate eher nicht für einen Campingurlaub in Granada geeignet sind.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Alhambra: Die Stadtburg erscheint wie ein Märchen aus 1.001 Nacht mit atemberaubender Steinmetzkunst, Mosaiken, Rundbögen und romantischen Springbrunnen.
  • Generalife: Der Sommerpalast der Nasriden besticht vor allem durch seine wunderschönen Gärten mit Wasserläufen, Mosaikwegen und einem Blütenmeer.
  • Albaicín: Vom ältesten Stadtviertel aus bietet sich ein hervorragender Blick auf die Alhambra. Sehenswert sind außerdem die vielen kleinen Gassen mit Geschäften und Cafés.
  • Palacio de Carlos V: Das Renaissance-Schloss, das nie fertiggestellt wurde, beherbergt das Museum der schönen Künste.
  • Kathedrale: Das elegante und lichtdurchflutete Sakralgebäude ragt im Herzen der Stadt auf. Es wurde auf den Resten einer Moschee errichtet.

Top 2 Insidertipps

  • Hotel Alhambra Palace: Wer in Granada in luxuriösem Ambiente einen atemberaubenden Panoramablick genießen möchte, sollte einen Kaffee auf der Terrasse des Hotels Alhambra Palace genießen. Das erste Nobelhotel der Stadt wurde 1910 von König Alfonso XIII eingeweiht und glänzt mit edler Innendekoration und der Sicht auf die Stadt.
  • Flamencoshow: Urlauber, die sich gerne von den temperamentvollen Rhythmen der traditionellen Musik mitreißen lassen, sollten einen Abstecher ins Viertel Sacromonte unternehmen. Dort finden in der Flamenco-Höhle Zambra Maria La Canastera täglich Vorstellungen statt. Die eigenwillige Dekoration der Wände mit Kupfergeschirr dient zur Verbesserung der Akustik. Auch das Flamenco-Museum ist sehenswert.

Aktivitäten und Ausflüge

Die Bergwelt der Sierra Nevada, an deren Ausläufern die Stadt Granada erbaut ist, dient als Ziel für Radwanderer und Naturliebhaber. Wer sich lieber im Wasser auspowert oder am Sandstrand erholt, sollte einen Abstecher an die Küste im Süden der Stadt einplanen.

Hoch hinaus beim Wandern oder mit dem Fahrrad

Die gigantische Gebirgskette bietet verschiedene Routen für Radfahrer und Wanderer. Ein schöner Ausflug führt zum Gipfel des Veleta, der mit 3.396 m der zweithöchste Berg der Sierra Nevada ist. Ein guter Startpunkt für die halbtägige Tour ist ab La Hoya de la Mora in 2.500 m Höhe. Hier können Urlauber das Auto parken und die Räder auspacken. Für Ungeübte werden übrigens Touren mit dem E-Bike zum Ziel angeboten, sodass selbst Anfänger die gigantische Aussicht auf das Mittelmeer, die Riffe vor Afrika und Teile der iberischen Halbinsel bestaunen.

Strandtag mit den Kleinen

Camper, die Lust auf eine Kombination zwischen Bergen, Kultur und Baden haben, können von den Campingplätzen in Granada bequem einen Ausflug an die Playa Granada bei Motril unternehmen. Der Strand ist feinsandig und das Wasser ruhig. Dank der ausgezeichneten Qualität erhält dieser Küstenabschnitt regelmäßig die Auszeichnung der Blauen Flagge. Familien mit Kindern fühlen sich besonders wohl.

Events

Januar

  • Tag der Eroberung. Nachdem die Iberische Halbinsel zwischen 711 und 719 von den Muslimen besetzt war, konnten die christlichen Truppen am 2. Januar 1492 das letzte besetzte Emirat von Granada zurückerobern. Aus diesem Anlass findet jedes Jahr ein großes Fest statt, bei dem zunächst die Königsgräber besucht, anschließend Banner durch die Straßen getragen und schlussendlich am Rathaus aufgehängt werden.

Mai - Juni

  • Feria del Corpus. Die Feierlichkeiten rund um Fronleichnam dauern fast eine Woche und bestehen aus Konzerten, Theateraufführungen und Umzügen, bei denen unter anderem die Ereignisse des letzten Jahres mit Karikaturen nachgestellt werden.

Juni - Juli

  • Internationales Tanzfestival. Das größte Tanz- und Musikfestival Andalusiens begeistert mit klassischen Konzerten und Ballettaufführungen sowie Flamencotänzen. Als Kulisse dafür dienen unter anderem die Gärten der Generalife und der Palast Karls V.

November

  • Internationales Jazzfestival. Seit 1980 wird in Granada jedes Jahr das renommierte Festival veranstaltet. Es zieht Anhänger und internationale Größen des klassischen und modernen Jazz in die Stadt. Unter anderem waren bereits Stars wie Miles Davis, Oscar Peterson und Charlie Haden Teil der beliebten Veranstaltung.