Besonderheiten zum Camping an der Costa de Almeria

Es gibt eine Vielzahl von Campingplätzen an der Costa de Almeria mit direktem Zugang zum Strand oder in Strandnähe liegend. Einige der Campings an der Costa de Almeria liegen in einer kleinen Felsenbucht. Andere befinden sich an der Küste und bieten einen atemberaubenden Blick aufs Meer. Aber auch für diejenigen, die es eher in die Berge zieht, gibt es verschiedene Optionen. Nahe der Küste beginnt der höchste Gebirgszug der ganzen iberischen Halbinsel: die Sierra Nevada. In den Ausläufern der imposanten Felsformationen finden sich einige Campingplätze. Die inmitten mediterraner Wälder liegenden Campings eignen sich besonders gut als Ausgangspunkte für Wanderungen.

Anreise

Die Anreise zu den Campingplätzen an der Costa de Almeria ist ein spannendes Roadtrip-Abenteuer, das durch mehrere Länder hindurchführt. Von Süddeutschland, zum Beispiel von München aus, sind es etwa 2.100 km bis in die Küstenstadt Almeria. Bei der Anreise bieten sich mindestens zwei Zwischenstopps mit Übernachtungen an. Die Fahrt führt durch die grünen Hügel und Täler der Schweiz bis nach Nordfrankreich, wo in dem kleinen Thermalort Aix-les-Bains am Ufer des Lac du Bourget die erste Nacht verbracht werden kann. Nach diesem Wellness-Zwischenstopp geht es am Folgetag weiter durch Frankreich bis zur Mittelmeerküste. Dabei wird Montpellier passiert und entlang der Küste durch die Ausläufer der Pyrenäen die spanische Grenze überquert. An der belebten Costa Brava und kurz vor Barcelona gibt es eine Reihe lieblicher Orte, die sich für einen weiteren Zwischenstopp anbieten. Am nächsten Reisetag geht es weiter die Küste entlang: vorbei an Valencia und Murcia bis nach Almeria. Von Barcelona bis nach Almeria sind es noch knapp 800 km. Wem diese Strecke zu lang ist, kann auf halbem Weg, zum Beispiel in Valencia, noch eine Übernachtung einlegen.

Reiseziele an der Costa de Almeria

An der Costa de Almeria finden Sie eine ausgewogene Mischung aus wilder Natur und städtischem Treiben. Der Naturpark Cabo de Gata verbreitet mit seinem vulkanischen Felsgestein eine ganz eigene Stimmung. Die Orte Almeria und Roquetas de Mar bieten eine Vielzahl Freizeitangebote und die Küstenstadt Mojácar besticht mit seiner Authentizität.

Vielfältiges Freizeitangebot in Roquetas de Mar

Roquetas de Mar ist eine der größten Urlaubsorte an der Costa de Almeria. Eine besondere Anziehungskraft üben die riesigen weißen Sandstrände aus. Hier gibt es ein vielseitiges Wassersport- und Freizeitangebot, das für Familien sehr reizvoll ist. Ein Veranstaltungs- und ein Theaterkomplex sowie ein großes Aquarium sorgen dafür, dass der Urlaub abwechslungsreich bleibt. Die Sommermonate sind mit Events und Kulturveranstaltungen gefüllt. Direkt am Hafen steht das Castillo de Santa Ana und im Naturschutzgebiet Punta Entinas-Sabinar bauen Flamingos ihre Nester.

Mojácar: die weiße Perle Andalusiens

Das kleine Bergdorf Mojácar besteht aus vielen kleinen, weißen Steinhäusern im arabischen Stil. In der Nähe der Stadt erstrecken sich weitläufige Sandstrände die Küste entlang. Wer hier Urlaub macht, kann die Idylle eines Bergdorfes genießen und ist schnell am Meer. Der kleine Ort hat aufgrund der gut erhaltenen Altstadt seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Das Dorf liegt auf einem Hügel und die gepflasterten Gassen führen in labyrinthischen Verzweigungen den Hang hinauf bis zum Castillo. Der Plaza Nueva bietet einen fabelhaften Aussichtspunkt und ist voller niedlicher Cafés.

Gastronomie

Die Küche Andalusiens ist dank der aromatischen regionalen Kräuter und dem exzellenten Olivenöl ein reiner Gaumenschmaus. Besonders Freunde von Meeresfrüchten, Gazpacho und gutem Wein finden an der Costa de Almeria ihr Schlaraffenland. Gazpacho, eine kalte Gemüsesuppe, ist eines der traditionellen Gerichte Andalusiens und besonders im heißen Hochsommer ein herrlich erfrischender Mittagssnack. Deftige Eintöpfe, Cazuelas, und feine Schmorgerichte werden eher in den späten Abendstunden verzehrt. In einigen andalusischen Städten, zum Beispiel in Almeria, ist es noch immer üblich, dass zu einem Glas Wein oder Bier kostenlos Tapas mitgereicht werden. Iberischer Schinken mit einer hauchdünnen Scheibe Parmesan und einem Tropfen Olivenöl darauf ist solch eine klassische Beigabe zu einem guten andalusischen Rotwein.

Beste Reisezeit

Wer die Sonne liebt, ist beim Camping an der Costa de Almeria gut aufgehoben, kann Sie doch mit mehr als 3.000 Sonnenstunden pro Jahr auftrumpfen. Dank des mediterranen Klimas sind die Sommer, mit Temperaturen bis zu 30 °C, heiß und auch im Winter bleibt das Wetter mild. Selten sinkt das Thermometer unter 15 °C. Insgesamt ist die Region niederschlagsarm und die Chance auf einen Strandurlaub ohne Regen sehr hoch. Auch die Wassertemperatur ist angenehm warm und kann im Sommer bis auf behagliche 23 °C ansteigen. Für einen Strandurlaub ist die beste Reisezeit von Mai bis Oktober. In den über 3.000 m hohen Bergen der Sierra Nevada hingegen ist es kühler als an der Küste und die Bergspitzen sind in der Regel ganzjährig mit Schnee bedeckt.

Aktivitäten und Ausflüge

Die Costa de Almeria besticht mit romantischen kleinen Felsbuchten und weitläufigen Sandstränden, an denen sich Urlauber an allen möglichen Aktivitäten rund ums Meer erfreuen können. Der Nationalpark Sierra Nevada bietet sich für Ausflüge in die Berge an.

Wassersport an der Costa de Almeria

Die kilometerlange Küste und das ruhige Mittelmeer bieten genügend Raum für eine Vielzahl von Wassersportarten. Die vielen Sporthäfen in der Provinz Almeria machen die Gegend zu einem Paradies für Segler. Aber auch diejenigen ohne Segelschein müssen nicht auf ihre Bootstour verzichten. Mit dem Kajak die Küste vom Meer aus zu erkunden ist eine schöne Alternative und auch für Familien mit Kindern geeignet. Windsurfer tummeln sich ebenfalls gerne auf dem Mittelmeer, ist es doch ein Gewässer ohne hohe Wellen. Wer lieber am Strand ein bisschen Sport treiben möchte, kann an einem der Netze ein Bechvolleyball-Tournier austragen.

Ausflug in die Sierra Nevada

Die hohen Berge des Nationalparks Sierra Nevada laden zu ausgiebigen Wanderungen und Ausflügen zu kleinen Bergflüssen und -seen ein. Radsportler können mit Mountainbikes die steilen Gebirgsstraßen hinunter sausen. Außerdem bieten sich einige der Steilwände der Sierra Nevada zum Klettern an. Darüber hinaus gibt es in dem Nationalpark Skipisten für die Wintersportler.