Camping an der Wismarer Bucht

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Salzige Luft schnuppern, in ursprüngliche Bilderbuchlandschaften eintauchen und am Strand die Zeit vergessen – Camping an der Wismarer Bucht hält all das bereit und noch viel mehr. Hier, an einem der südlichsten Ausläufer der Ostsee, lässt sich Mecklenburg-Vorpommern von einer naturreichen, maritimen Seite kennenlernen. Ruhe und Beschaulichkeit prägen die Insel Poel und den Klützer Winkel, während die Hansestadt Wismar mit charmantem Hafenflair lockt.

Besonderheiten beim Camping an der Wismarer Bucht

Die Campingplätze an der Wismarer Bucht werden unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht. Wer Camping und Städteurlaub miteinander verbinden möchte, findet am Westhafen von Wismar einen ganzjährig geöffneten Wohnmobilpark mit 85 Parzellen. Das historische Zentrum der Hansestadt ist fußläufig zu erreichen. Verschiedene Einkaufsmöglichkeiten liegen in unmittelbarer Nähe. Rein in die Natur heißt es im topmodernen Ostseecamping-Ferienpark in Zierow, der ein breites Freizeitangebot für Jung und Alt bereithält. In Niendorf an der Wohlenberger Wiek liegt 80 m von der Ostsee entfernt ein 4-Sterne-Campingplatz, der sich ebenfalls durch Familienfreundlichkeit und hohen Komfort auszeichnet. Der Campingplatz am Leuchtturm von Timmendorf an der Westküste der Insel Poel wiederum besticht durch einen Badestrand mit FKK-Bereich, einen Surfplatz und eine Segelschule.

Anreise

Die Campingplätze an der Wismarer Bucht sind sowohl mit Wohnwagen als auch mit Wohnmobil einfach zu erreichen. Wismar liegt etwa 130 km von Hamburg und rund 245 km von Berlin entfernt. Wer in der Hansestadt seinen Campingurlaub verbringt, nutzt aus westlicher und östlicher Richtung die Autobahn A20. Aus südlicher Richtung bringt einen die Autobahn A14 ans Ziel, die von Karstädt in Brandenburg über Schwerin bis nach Wismar verläuft.

Rund 10 km nördlich von Wismar befindet sich die Insel Poel. Sie ist im Südosten über einen Brückendamm, der eine 1 km schmale, als Breitling bekannte Meerenge überquert, mit dem Festland verbunden. Von Wismar geht es über die Bundesstraße B105 und die Landesstraße L121 auf das grüne Eiland. Auf der Insel Poel ist es übrigens nicht möglich zu tanken. Im Fischerdorf Redentin direkt an der Wismarer Bucht können die Urlauber sich vor der Dammüberquerung aber noch mit Treibstoff und frischen Brötchen versorgen. Das Hinterland der Ostseeküste, wie der Klützer Winkel auch genannt wird, ist von Wismar über die Bundesstraße B105 oder über die Landstraße L01 erreichbar. Zum Kurcamping ins Ostseebad Boltenhagen gelangen die Gäste von der Autobahn A20 über die Abfahrt Grevesmühlen/Boltenhagen.

Reiseziele beim Camping an der Wismarer Bucht

Neben der unbewohnten Insel Walfisch wird die Wismarer Bucht auch durch die zwischen Salzhaff und Wohlenberger Wiek gelegene Insel Poel begrenzt. Das 37 Quadratkilometer große Eiland, laut Legende von Riesen erschaffen, beherbergt mit Gollwitz, Schwarzer Busch und Timmendorf-Strand gleich drei reizvolle Badeorte. Ideal für eine Entdeckungsreise sind außerdem:

Wismar: Hansestadt mit schwedischer Vergangenheit

Die Silhouette Wismars wird von drei imposanten Backsteinkirchen bestimmt. Viel hanseatischen Zauber verströmt die Altstadt, die durch kopfsteingepflasterte Gassen und prächtige Giebelhäuser besticht und seit 2002 sogar zum UNESCO-Welterbe zählt. Dass Wismar einmal zum Königreich Schweden gehörte, zeigt sich am ältesten Bürgerhaus der Stadt, das bezeichnenderweise den Namen Alter Schwede trägt. Auch das Kommandantenhaus und die hölzernen Schwedenköpfe am Alten Hafen erinnern an diese historische Epoche.

Klützer Winkel: schillernd und ruhevoll zugleich

Beschaulich geht es im Klützer Winkel mit seinen verträumten Dörfern, schmucken Herrenhäusern und naturbelassenen Sandstränden zu. Ein besonderes Schmuckstück ist das Schloss Bothmer, das inmitten einer idyllischen Parkanlage gelegen als größte barocke Schlossanlage ganz Mecklenburg-Vorpommerns gilt. Im Ostseebad Boltenhagen können Besucher auf der 290 m langen Seebrücke über das Meer laufen und im Buddelschiffmuseum die legendäre Gorch Fock im Miniaturformat bestaunen. Lohnenswert ist auch eine Fahrt mit der Schmalspurbahn De Lütt Kaffeebrenner, die in gemächlichem Tempo durch die ursprüngliche Landschaft zwischen Klütz und Reppenhagen schnaubt.

Gastronomie

Kulinarisch steht die Wismarer Bucht vor allem für Fisch. Ein Fischbrötchen mit sauer eingelegtem Bismarckhering und Zwiebeln gehört beinahe zum lukullischen Pflichtprogramm. Im Frühling bilden die Wismarer Heringstage eine genussreiche Veranstaltung. Nach dem traditionellen Anlanden der Heringe am Alten Hafen der Hansestadt wird das Silber der Meere – ob als Rollmops, Matjes oder Brathering – zwei Wochen ausgiebig gefeiert. Auch Aal in Gelee gilt als echte Spezialität der Wismarer Bucht. In den Restaurants werden aber ebenso regionaltypisches Sauerfleisch und mit Speck verfeinertes Mecklenburger Gulasch serviert. Als Beilagen gibt es gern Tüften, wie Kartoffeln an der Mecklenburgischen Ostseeküste auch genannt werden. Süße Schleckermäuler gönnen sich eine rote Grütze oder Klüten mit Äpfeln, ein mit Teigkügelchen veredeltes Kompott.

Beste Reisezeit

Die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns ist durch eine hohe Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Das gilt auch für die Wismarer Bucht, wo das Wetter vom kontinentalen Klima mit maritimem Einschlag geprägt wird. Kalte Winter und warme Sommer sind die Regel. Ideal für einen Badeurlaub sind die Monate Juli und August. Dann steigen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen auf 20,5 Grad Celsius, während die mittleren Wassertemperaturen bei 17 Grad Celsius liegen. Feinsandige Strände und imposante Steilküsten machen das Draußensein umso wonniger. Tief einatmen und lange ausatmen sollten Urlauber an der Wismarer Bucht zu jeder Jahreszeit. Denn das milde Reizklima hat eine geradezu gesundheitsfördernde Wirkung und lädt zu Radtouren und Wanderungen an der frischen Luft ein. Im Winter ist im Naturparadies Salzhaff sogar Schlittschuhlaufen möglich.

Aktivitäten und Ausflüge

Die Wismarer Bucht lädt zu vielfältigen Natur- und Kulturerlebnissen ein.

Aktiv auf und am Wasser

Ein Campingurlaub an der Ostsee beschert unvergessliche maritime Freuden, sei es beim Surfen oder bei einer Bootstour zum Vogelparadies Langenwerder. Ein beliebtes Segelrevier sind die ruhigen Gewässer des Salzhaffs. Als echter Geheimtipp für Ausflüge auf See gilt der Sportboot- und Fischereihafen in Kirchdorf, dem Hauptort der Insel Poel. Radtouren entlang der Küste empfehlen sich ebenso wie erlebnisreiche Stunden im Freizeitbad Wonnemar in Wismar, in dem Wellness und Wasseranimation auf dem Programm stehen. Vom Alten Hafen starten Fahrgastschiffe zu Hafen- und Seerundfahrten.

Ein Tag im Museum

Wer sich für die Geschichte Wismars interessiert, für den ist das Welt-Erbe-Haus ein Muss. Es logiert in einem mittelalterlichen Gebäudeensemble und glänzt mit interaktiv gestalteten Themenräumen und einem staunenswerten Tapetensaal. Im Heimatmuseum Kirchdorf gibt es Entdeckenswertes zur Besiedlung, Schwedenzeit und Postgeschichte Poels. Ein angeschlossener Miniaturenpark vermittelt Einblicke in die Baukultur der Inselbewohner. In einem Getreidespeicher in Klütz ist das Literaturhaus Uwe Johnson untergebracht. Es widmet sich dem Leben und Werk des weltberühmten Schriftstellers, der in seinem Roman „Jahrestage“ Klütz als Vorbild zur Beschreibung einer mecklenburgischen Kleinstadt nahm.