Camping in Dresden

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Dresden ist voller entdeckenswerter Gegensätze. In der sächsischen Landeshauptstadt treffen barocke Pracht auf moderne Architektur, Hochkultur auf Street-Art, urbane Szenerien auf eine malerische Naturlandschaft. Das Lebensgefühl in Dresden wird wesentlich von der Elbe bestimmt und lässt sich beim Campingurlaub wunderbar aufsaugen, sei es bei einer Raddampfertour, bei Wanderungen auf der Sächsischen Weinstraße oder einem Picknick am Flussufer. Museumsliebhaber erwartet eine Fülle an herausragenden Ausstellungsorten.

Besonderheiten beim Camping in Dresden

Die Campingplätze in Dresden sind ideal, um eine klassische Städtereise mit einem Natururlaub zu verbinden. In Elbnähe, bei einem Freibad oder an einem FKK-Badesee – Campingplätze im Süden von Dresden bieten eine Fülle an naturnahen Freizeitaktivitäten. Von dort ist das historische Stadtzentrum Dresdens mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in etwa 30 Minuten zu erreichen. Ideal für Familien ist auch ein Campingplatz mit hohen Laubbäumen, eigenem Außenpool und vielfältigen Sportmöglichkeiten in der Nähe. Am Stausee Kleinröhrsdorf wiederum wartet in ruhiger Idylle ein Campingplatz mit moderner Wellnesslandschaft und Animationsprogramm für Groß und Klein. Ganzjährig nutzbare Wohnmobil- und Caravanstandorte finden sich am Blüherpark südöstlich des Dresdner Altmarkts und in der Wiesentorstraße nahe der Elbe in der Inneren Neustadt.

Anreise

Eingebettet in die unverwechselbare Landschaft des Elbtals mit dem mittelsächsischen Hügelland im Westen und dem von bizarren Felsen, Schluchten und Tälern geprägten Elbsandsteingebirge im Südosten ist Dresden mit dem Wohnmobil und Wohnwagen bequem zu erreichen. Diverse Autobahnen und verschiedene Bundesstraßen führen in die sächsische Metropole. Aus nördlicher Richtung geht es über die Autobahn A13 nach Dresden. Die Strecke verläuft vom Schönefelder Kreuz am südlichen Berliner Ring rund 151 km bis zum Dreieck Dresden-Nord. Dabei fahren Reisende vorbei an den waldreichen Krausnicker Bergen und der Ruhlander Heide. Für einen letzten Tankstopp empfiehlt sich die Raststätte Freienhufener Eck.

Über die Autobahn A4 gelangen Campingurlauber sowohl aus westlicher als auch aus östlicher Richtung nach Dresden. Die Route verläuft von Aachen über Köln, Eisenach, Weimar und Chemnitz nach Dresden und weiter bis nach Görlitz an der polnischen Grenze. Bei Gotha lädt das mittelalterliche Burgenensemble Drei Gleichen zu einem Halt ein. Am Rande der Sächsischen Schweiz führt die Autobahn A17 aus südlicher Richtung kommend über Pirna und Heidenau ebenfalls nach Dresden. Die Strecke überquert das Osterzgebirge und ist von mehreren Brücken und Tunneln geprägt. Wer aus Richtung Magdeburg/Leipzig anreist, nutzt die Autobahnen A14 und A4.

Gastronomie

Die Dresdner Küche ist traditionell deftig und bekannt für solche Gerichte wie Kartoffelsuppe mit Majoran und Sauerbraten mit Apfelrotkraut, Klößen und einer mit Pulsnitzer Pfefferkuchen verfeinerten Sauce. Wer auf dem Campingplatz ohne viel Aufwand etwas typisch Sächsisches essen möchte, schmiert sich eine Fettbemme. Das ist ein Brot mit Schmalz, sauren Gurken und etwas Salz. Dazu passt ein kühles regionales Bier, gebraut in Meißen oder Radeberg. Entlang der Elbe gedeihen an terrassenförmig angelegten Steilhängen vielfältige Rebsorten, darunter Goldriesling, Müller-Thurgau und Grauburgunder. Neben Weinliebhabern kommen beim Camping in Dresden aber auch Süßschnäbel auf ihre Kosten. Die wohl bekannteste Spezialität der Stadt ist der Dresdner Stollen, der das ganze Jahr über gebacken wird. Geradezu Kult ist ein als Eierschecke bekannter Hefekuchen mit Pudding.

Beste Reisezeit

Dresden ist zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Reiseziel. Die flächenmäßig viertgrößte Stadt Deutschlands liegt geschützt im Elbtal und verfügt dadurch über ein milderes Klima als die nähere und weitere kontinental geprägte sächsische Umgebung. Von Frühjahr bis Herbst ist es möglich, draußen zu sitzen, auf den Wasserstraßen per Kanu und Boot unterwegs zu sein oder Etappen des Elberadwegs zu erradeln, etwa von Dresden über die Gartenstadt Radebeul bis nach Meißen. Im Hochsommer, also in den Monaten Juli und August, erreichen die Durchschnittstemperaturen warme 24 Grad Celsius. Es ist die perfekte Zeit, um in einem der städtischen Naturfreibäder schwimmen zu gehen oder eine der zahlreichen Dresdner Open-Air-Veranstaltungen zu besuchen. Der Herbst steht im Zeichen der Weinfeste, während im Dezember verschiedene Weihnachtsmärkte der Stadt einen unvergleichlichen Zauber verleihen.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Frauenkirche: Der monumentale Sakralbau am Neumarkt war lange symbolträchtige Ruine und glänzt seit seinem Wiederaufbau mit einer als Steinerne Glocke bekannten Kuppel.
  • Brühlsche Terrasse: Vom „Balkon Europas“ offenbaren sich malerische Ausblicke auf die Dresdner Neustadt und die Elbe.
  • Pfunds Molkerei: Dank handbemalter Majolikafliesen mit Tiermotiven, Fabelwesen und floralen Mustern gilt das Delikatessengeschäft als „schönster Milchladen der Welt“.
  • Zwinger: Das im Auftrag des sächsischen Kurfürsten August des Starken entstandene Gebäudeensemble im Barockstil bildet eine prunkvolle Kulisse für allerlei Kunstschätze.
  • Sixtinische Madonna in der Gemäldegalerie Alte Meister: Die heimlichen Stars auf dem berühmten Werk des Renaissancemalers Raffael sind zwei kleine Engel.

Top 2 Insidertipps

  • Nightwalk Dresden: Abseits aller Hochkultur und barocken Pracht wird bei der alternativen Stadtführung die Street-Art Dresdens in den Mittelpunkt gerückt. Allein das Stadtviertel Friedrichstadt beherbergt mit 15 gesprayten Wandmalereien von Graffiti-Künstlern eine der deutschlandweit größten urbanen Galerien im öffentlichen Raum. Die Tour vermittelt interessante Einsichten in das Schaffen lokaler und internationaler Muralisten.
  • 1.001 Märchen: Unter der bunten Glaskuppel der Yenidze, einer im Stil einer Moschee erbauten ehemaligen Zigarettenfabrik, werden große und kleine Liebhaber von Mythen, Sagen und Märchen in eine zauberhafte Welt entführt. Hier wird gelesen, getanzt und musiziert. Die dargebotenen Geschichten stammen dabei aus allen Teilen der Welt.

Aktivitäten und Ausflüge

Beim Campingurlaub in Dresden lassen sich Kulturgenuss und Naturerlebnisse perfekt kombinieren.

Auf Schlössertour

Sachsen ist Schlösserland. Eines der bekanntesten ist das Dresdner Residenzschloss, das als mittelalterliche Burg begann und später den Wettiner Kurfürsten und Königen als Stammsitz diente. Bemerkenswert sind die Neorenaissance-Architektur und die Sgraffito-Malereien im großen Schlosshof. Wahre Schatzkammern bilden die fünf Museen, die das Residenzschloss beherbergt, darunter das Historische Grüne Gewölbe und das Kupferstich-Kabinett. Bei einer Tour auf einem Schiff der weltweit größten und ältesten Raddampferflotte geht es vom Terrassenufer der Dresdner Altstadt vorbei an drei Elbschlössern bis zum chinoisen Schloss Pillnitz mit prachtvollem Park.

Ab ins Museum!

Rund 50 Museen sowie 60 weitere Ausstellungsorte und Galerien bilden den Facettenreichtum ab, den Dresden als sächsische Kulturmetropole auszeichnet. Da wäre etwa das Albertinum, das Kunstwerke aus der Zeit der Romantik bis zur Gegenwart zeigt. Historische Uhren und wissenschaftliche Instrumente lassen sich im Mathematisch-Physikalischen Salon entdecken. Dem Abenteuer Mensch hat sich das interaktiv gestaltete Deutsche Hygiene-Museum verschrieben, während der Botanische Garten der TU Dresden tausende Pflanzenarten aus fünf Kontinenten präsentiert. Spannende Einblicke in die Geschichte der DDR gewährt das einzige noch original erhaltene Stasi-Untersuchungsgefängnis der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden.

Events

Der Dresdner Veranstaltungskalender ist ganzjährig prall gefüllt. Ob Internationales Dixieland Festival im Mai, Dresdner Schlössernacht, großes Stadtfest im August oder weihnachtlicher Striezelmarkt im Advent: Zu erleben gibt es immer etwas. Auch folgende Events sind einen Besuch wert:

Januar- Februar

  • Semper Opernball: Die rauschende Ballnacht in der Semperoper mit allerlei Prominenz, vielfältigen Musikdarbietungen und dem Tanz der Debütantinnen wird sogar live im Fernsehen übertragen. Wer keine Karten für das große Spektakel ergattert, erlebt draußen volles Programm beim Open-Air-Ball auf dem Dresdner Theaterplatz.

Mai - Juni

  • Dresdner Musikfestspiele: Seit seinen Anfängen im Jahr 1978 hat sich das Klassik-Festival zu einem der renommiertesten und größten seiner Art in Europa entwickelt. Über rund vier Wochen hinweg präsentieren bedeutende Stimmen und herausragende Orchester der internationalen Musikszene an unterschiedlichen Schauplätzen ihr Können.

Juni

  • Bunte Republik Neustadt: Bei dem dreitägigen Fest verwandelt sich das szenige Viertel Äußere Neustadt in eine einzige Partymeile. Auf zahlreichen Bühnen spielt Livemusik. Aber auch sportliche Wettkämpfe, Tanzkurse und Ponyreiten sorgen für beste Laune. Stände mit internationalen Köstlichkeiten dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen.