Camping in Costa Rei

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Ein über 7 km langer Sandstrand von der Bucht Scoglio di Peppino im Süden bis hinauf zur Spiaggia di Porto Pirastu im Norden ist der ganze Stolz der beschaulichen Ortschaft am Tyrrhenischen Meer. Das kristallklare und in verschiedenen Blautönen glitzernde Meer und der weiße Sand verführen den Badeurlauber direkt auf den ersten Blick. Ein Urlaub in Costa Rei eignet sich hervorragend für Camping am Meer und dank des milden Klimas sogar für Wintercamping.

Besonderheiten beim Camping in Costa Rei

40 km Luftlinie von der sardischen Hauptstadt Cagliari entfernt liegt der malerische Küstenabschnitt Costa Rei. Neben dem endlosen und vor allem naturbelassenen Strand vor Ort überzeugt die Region auch mit abseits gelegenen, felsigen Buchten, die zum Träumen und Schnorcheln verleiten. Da die Campingplätze in Costa Rei allesamt in Strandnähe liegen, ist der tägliche Hochgenuss im azurblauen Wasser jeweils nur einen kurzen Spaziergang entfernt. Mit der Piscina Rei erwartet den Gast nördlich des Ortsrands darüber hinaus eine bezaubernde Kuriosität: Keine 100 m vom Küstenufer entfernt, liegt ein 550 m langer Salzsee, der von Meerwasser gespeist wird. Die paradiesische Lagune gilt immer noch als Geheimtipp.

Anreise

Die Anreise nach Costa Rei empfiehlt sich über Bayern und Österreich. Alternativ kann mit entsprechender Jahresvignette die Autobahnroute über die Schweiz via Schaffhausen, Zürich und Lugano genommen werden. Ob die Reise von Deutschland über die Schweiz oder Österreich erfolgt – beide Strecken treffen sich in Livorno, wo sich die Überfahrt nach Sardinien per Autofähre fortsetzt. Die empfohlene Strecke von Garmisch-Partenkirchen über Österreich beträgt rund 1.195 km bis zum Zielort. Ein guter Teil wird jedoch auf der Fähre zurückgelegt. Vor der Nutzung der österreichischen Autobahn muss beispielsweise an der Tankstelle eine Tagesvignette gekauft werden.

Auf der A12 wird Innsbruck umfahren, bevor es auf der A13 Richtung Brennertunnel weitergeht. Nach dem Tunnel fahren Reisende auf der italienischen A22 weiter bis hinunter nach Modena. Zwischenzeitlich werden Brixen, Bozen, Trient, Verona und Manuta passiert. Nach Modena gilt es, auf der E35 an Bologna und Florenz vorbeizufahren. Ab Florenz führt die Schnellstraße SS67 dann bis nach Livorno. Am alten Hafen muss die Fähre nach Olbia genommen werden, doch lohnen sich zuvor auch eine Stärkung und ein Stadtrundgang in der schönen Altstadt von Livorno. In Olbia angekommen, bringt die Überlandstraße Reisende vorbei an Nuoro bis zum Ziel.

Reiseziele beim Camping in Costa Rei

Ohne Zweifel gilt Sardinien als echtes Naturparadies, das sich seine Ursprünglichkeit in weiten Teilen bewahrt hat. Neben legendären Strände warten auch geheimnisvolle Orte im Landesinnern darauf, entdeckt zu werden.

Die Grotte des Neptun

Über 6 km lange Gänge winden sich in der Höhle Grotte di Nettuno nahe Alghero im Nordwesten der Insel unterirdisch durch den Fels. Die dem römischen Meeresgott Neptun gewidmete Grotte ist eines der spektakulärsten Höhlensysteme Europas und versetzt die Besucher in Staunen. Während Tausender von Jahren hat der stete Fluss von Frischwasser diese Schatzkammern der Natur ausgegraben und noch immer findet sich ein weitläufiges Seesystem zwischen majestätischen Stalaktiten und Stalagmiten. Die mächtige Tropfsteinhöhle kann entweder per Boot oder über eine Treppe mit 600 Stufen erreicht werden und Führungen sind selbstverständlich buchbar.

Die Ausgrabungsstätte Tharros

Im wilden Westen von Sardinien liegt die archäologische Ausgrabungsstätte der Stadt Tharros auf der kleinen Halbinsel Sinis. Im 13. Jahrhundert vor Christus wurde die antike Siedlung neben einem bereits existierenden Weiler aus der Bronzezeit von den in Sardinien ansässigen Nuraghern gegründet. Von den Phöniziern, Karthagern und Römern beherrscht und über die Jahrhunderte weiter ausgebaut, wurde die antike Stadt um 1050 schließlich vollständig aufgegeben. Heute ist sind in dem Freiluftmuseum die Überreste antiker Säulen, Straßen, Häusern und Geschäften zu besichtigen. Auch die Ruinen des Tempels und der Nekropolis sind auf der Halbinsel erhalten geblieben und geben den Besuchern einen faszinierenden Einblick in das Leben der damaligen Bewohner.

Gastronomie

Die sardische Gastronomie tischt Fangfrisches aus dem Meer auf und so verwundert es nicht, dass köstliche Gerichte wie Oktopussalat, saisonal verfügbare Pasta mit Seeigeln oder getrocknete Meeräsche auf dem Speiseplan traditioneller sardischer Restaurants stehen. Herzhafte Fleischgerichte wie Porcheddu – ein auf einer Korkplatte serviertes und mit Myrte angerichtetes Ferkel – oder gebratenes Lamm mit Artischocken sind typisch sardische Traditionsgerichte. Natürlich sind auch leckere vegetarische Gerichte wie etwa Culurgiones sehr beliebt. Dabei handelt es sich um mit einer Kartoffel-Minz-Paste gefüllte Maultaschen an Tomatensoße mit Basilikum. Zum Nachtisch mögen es die Sarden gerne deftig-süß: Seadas sind frittierte Teigtaschen mit einer Zitronen-Käse-Füllung und bestrichen mit Wildblumenhonig oder Zucker. Zu den leckeren Hauptgängen genießen die Inselbewohner gerne Rot- oder Weißweine aus der Region.

Beste Reisezeit

Die heißesten Monate auf Sardinien sind der Juli und der August mit jeweils Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius. Beim Camping in Costa Rei erfreuen sich Urlauber zu dieser hochsommerlichen Zeit an Wassertemperaturen um etwa 24 Grad Celsius. Badetaugliche Temperaturen herrschen jedoch im gesamten Zeitraum von Mai bis Oktober, wobei sich Juni und September als gute Wahl für einen Badeurlaub erweisen. Das milde mediterrane Klima sorgt auch im Frühjahr und Herbst für ideale Bedingungen, um ausgedehnte Wander-, Reit- und Biketouren bei angenehmen Temperaturen zu unternehmen. Während des Winters bei sechs bis acht Grad Celsius zeigt sich die Landschaft voller Wildblumen und viele Feste werden überall auf der Insel gefeiert.

Aktivitäten und Ausflüge

Die besondere Kultur und das historische Erbe Sardiniens stellen eine unerschöpfliche Quelle für Aktivitäten und Ausflügen dar.

Per Quad die Landschaft erkunden

Vor Ort gibt es Veranstalter, die nicht nur Quads zur Erkundung der Umgebung verleihen, sondern auch geführte Touren anbieten. Dabei wird das hügelige Hinterland auf holprigen Pisten entdeckt, während der Gruppenführer die Besonderheiten der Landschaft und ihrer Sehenswürdigkeiten erläutert. Rasante Action und ein atemberaubendes Rundumpanorama sind die Zutaten für einen Tag voller Abenteuer.

Einen Ausflug nach Cagliari unternehmen

62 km entfernt liegt die Hauptstadt Sardiniens Cagliari auf einem sanft geschwungenen Hügel im Süden der Insel. Farbige Häuser im romanischen Baustil ergeben zusammen mit altertümlichen Sehenswürdigkeiten fabelhafte Fotomotive. So ist die Bastione di Saint Remy mit Kalksteintor, Säulen und Terrasse ein ebenso imposantes Bauwerk wie die Festung Castello di San Michele aus dem 12. Jahrhundert. Von lokaler Handwerkskunst bis zu Edelboutiquen mit internationalen Luxusmarken ist in den Einkaufsmeilen Via Roma und Via Garibaldi alles zu finden. Auch eine große Auswahl an romantischen Restaurants und angesagten Bars sind in der Innenstadt vertreten.