Camping an der Costa del Azahar

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An den Küsten der spanischen Provinzen Castillón und Valencia erstreckt sich über mehr als 200 km die Costa del Azahar. Camping am Meer ist an den weitläufigen Sandstränden besonders schön, befindet sich doch der eigene Strand direkt vor der Wohnwagentür. Wer mit der ganzen Familie unterwegs ist, kann sich auf einen unbekümmerten Urlaub freuen. Es gibt eine Menge Campings mit Pool, in dem die Kinder ausgelassen spielen können.

Besonderheiten zum Camping an der Costa del Azahar

Die Küste der Orangenblüten, wie die Costa del Azahar auch genannt wird, ist im Gegensatz zu ihren Nachbarküsten vom Massentourismus noch unberührt. Campingplätze an der Costa del Azahar, die direkt am Meer liegen gibt es trotzdem reichlich. Viele trumpfen sogar mit einem direkten Zugang zum Strand auf und die Stellplätze bieten einen atemberaubenden Blick auf die sanften Wellen des Mittelmeeres. Vor der Küste liegen die berühmten Balearen. Diejenigen, die sich einen Inselurlaub erträumen, sind auf einem der Campingplätze dort gut aufgehoben. Wer sich zwischen Strand- und Wanderurlaub nicht entscheiden kann, wird sich auf einem der Campingplätze in den sanften Hügeln der Sierra de Espadán wohlfühlen. Der Naturpark liegt nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und die Gebirgsketten laden zum Wandern ein.

Anreise

Die Strecke von Deutschland zum Campingplatz an der Costa del Azahar ist an sich schon eine Reise wert, führt sie doch durch die imposanten Gebirgsmassive der Schweiz und die Mittelmeerküste entlang. Von Süddeutschland, zum Beispiel von München aus, sind es etwa 1500 km bis zum Anfang der Orangenblütenküste. Um die Fahrt richtig zu genießen und einige landschaftliche Besonderheiten nicht zu verpassen, bieten sich zwei Zwischenstopps mit Übernachtungen an. Am großen Genfer See gibt es einige hübsche Campings und die Stadt Genf ist definitiv einen Besuch wert. Von Genf aus geht es weiter durch Frankreich bis zur Mittelmeerküste. Für einen zweiten Zwischenstopp ist zum Beispiel Narbonne gut geeignet. Die französische Stadt liegt direkt an einem Nationalpark, dessen wunderschöne Sandstrände zum Verweilen einladen. Die restliche Strecke führt fast durchgängig über die Europastraße 15 am Mittelmeer entlang. Zur Mittagspause bietet es sich an, eine der Ausfahrten zum Meer zu nehmen und dort einen leckeren Lunch zu verspeisen. Sowohl in der Schweiz als auch in Frankreich fallen Mautgebühren an.

Reiseziele an der Costa del Azahar, Spanien

An der Küste der Orangenblüten findet sich eine Reihe größerer und kleinerer Ferienorte nach jedem Geschmack. Wer Strandpartys und quirliges Treiben sucht, wird von Valencia begeistert sein. Auch Peñíscola ist sehr belebt und bietet einen fabelhaften Rundumblick aufs Meer. Familien mögen besonders kleinere Orte wie Oliva oder Torreblanca.

Die Küstenperle Peñíscola

Peñíscola liegt auf einer Halbinsel und überzeugt Besucher mit ihrer hübschen mittelalterlichen Altstadt. Die weißen Steinhäuser schmiegen sich an den Hang und enge Gassen führen hinauf zu dem besten Aussichtspunkt der Stadt: einem beeindruckenden Castillo aus dem 14. Jahrhundert. In den Sommermonaten locken die vielen ausgelassener Feste und das kreative Unterhaltungsangebot zahlreiche Gäste an. Direkt neben der Stadt beginnt das Gebirge und der Naturpark Serra d’Irta. Einsame, romantische Felsbuchten und grüne Hänge mit Olivenbäumen bestimmten hier das Bild.

In den Dünen von Oliva

Für Familien mit Kindern und diejenigen, die es lieber ein bisschen ruhiger mögen, ist Oliva ein wahres Sommerurlaubsparadies. Der kleine spanische Ort ist von einer Vielzahl weitläufiger Strände mit feinem gelben Sand umgeben. Das Wasser wird hier nur langsam tief und die Dünen laden zum Herumtollen und Toben ein. Es gibt eine Promenade, die durch den authentisch anmutenden Ortskern verläuft. Im Stadtzentrum findet jeden Freitag ein bunt gefüllter Wochenmarkt statt.

Gastronomie

Das wohl berühmteste Gericht der Costa del Azahar ist die Paella Valenciana. Die Küche der Region hat aber noch viel mehr zu bieten und die Nähe zum Meer macht sich auch in ihren kulinarischen Köstlichkeiten bemerkbar. Gerichte mit Meeresfrüchten und Fisch sind keine Seltenheit. Eine Art Paella, nur mit Nudeln statt mit Reis, ist die Fideua, die mit Meeresfrüchten verfeinert wird. Eine typische Delikatesse sind gegrillte Garnelen, die meist mit einem Zitronenschnitz und einem Rosmarinzweig serviert werden. Wie es in der südländischen Küche üblich ist, wird den Speisen eine großzügige Portion hochwertiges Olivenöl beigefügt. In der fruchtbaren Landschaft reihen sich Olivenhaine und Mandelbäume an fruchtig duftende Obstplantagen. Die vielen Orangenbäume haben der Küste ihren Namen verliehen.

Beste Reisezeit

Aufgrund des mediterranen Klimas bleibt das Wetter an der schönen Costa del Azahar ganzjährig mild. Im Sommer steigen die Temperaturen bis zu 29°C an und mit mehr als neun Sonnenstunden täglich steht einem ausgiebigen Strandurlaub nichts mehr im Weg. In dieser Zeit gibt es durchschnittlich etwa sechs Regentage pro Monat. Die warme Wassertemperatur ist mit bis zu 25°C perfekt für lange Badetage mit Kindern geeignet. Von April bis September scheint die Sonne reichlich. Der etwas kühlere Herbst und der Frühling sind gute Jahreszeiten, um Wanderungen und Ausflüge in die herrliche Landschaft zu unternehmen und die Orangenbäume in voller Blüte zu erleben.

Aktivitäten und Ausflüge

Die weitläufigen Sandstrände und das bergige Hinterland der Costa de Azahar bieten Platz für eine Vielzahl unterschiedlicher Freizeitaktivitäten.

Wassersport im Mittelmeer

Vom Kiten bis zum Wasserski – an der Costa del Azahar gibt es für alle Altersstufen den passenden Sport. Surfschulen bieten Kurse an und wer noch rasanter übers Wasser sausen möchte, kann sich einen Jet-Ski ausleihen. Die farbenfrohe Unterwasserwelt des Mittelmeeres beim Schnorcheln oder Tauchen zu erkunden, ist ein aufregendes Erlebnis. Auch Angler kommen an der Küste del Azahar auf ihre Kosten, wenn sie an einer Fischereitour teilnehmen. Außerdem macht es Spaß mit Ruderbooten oder Kajaks an der Küste entlang zu paddeln. Einige der Jachtclubs haben interessante Segelangebote, die sowohl für Neulinge als auch für erfahrene Segler geeignet sind.

Bergspaß mit Blick aufs Meer

In den dicht bewachsenen Wäldern des Naturparks Sierra de Espadán winden sich kleine Gebirgspfade vorbei an plätschernden Quellen und imposanten Schluchten. Die gut gekennzeichneten Wanderwege führen zu antiken Burgruinen aus der arabischen Epoche und zu anderen kulturhistorischen Schätzen wie der Eishütte Castro. Spannend sind auch die Führungen zur Ernte von Kork und zur Herstellung von Honig. Auch der Naturpark und Gebirgszug der Sierra Calderona verfügt über zahlreiche Wanderrouten durch würzig duftende Pinienwälder und wilde Rosenbüsche.