Camping in Vendres

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Die französische Gemeinde Vendres im Département Hérault besticht mit langen Küstenstreifen am Mittelmeer, die von hohen Dünen geziert werden. Im Herzen der Landstadt ruht der Étang de Vendres, ein Teich, umgeben von weiten Feldern und Weinbergen. Im Südwesten wird Vendres von dem idyllischen Regionalen Naturpark Narbonnaise en Méditerranée sowie der Mündung der Aude bereichert, und im Norden liegt die historische Kulturstadt Béziers.

Besonderheiten beim Camping in Vendres

Vendres ist ein wahres Naturparadies und gleichzeitig ein Städtchen mit reizvoller Architektur. Doch die weißen Strände sind für die meisten Camper das größte Highlight. Deshalb befinden sich alle Campingplätze in Vendres in unmittelbarer Nähe zum klaren Meer. In den nordöstlichsten Einrichtungen ist ein direkter Strandzugang vorhanden, was speziell für Badefans ansprechend ist. Die südwestlichsten Campingplätze liegen rund 1 km von der Aude und 3 km von dem Regionalen Naturpark Narbonnaise en Méditerranée entfernt. Vor allem Wanderer und Radfahrer sind von diesem Standort begeistert. Doch auch Wassersportler wie Segler, Fischer und Kajakfahrer kommen in Vendres und dessen Umgebung auf ihre Kosten.

Anreise

Von München aus sind es rund 1.000 km bis in die Gemeinde Vendres. Dazu fährt man mit dem Wohnwagen am besten über Bregenz, Zürich, Genf und Valence. Zuerst wählen Camper die A96 Richtung Westen, die in Österreich in die A14 übergeht. Nach Bregenz gelangen sie in Kürze in die Schweiz, in der sie der A1 über Zürich, Bern und Genf folgen. Ab der französischen Grenze wird die A1 von der A41 abgelöst. Bei Chambéry halten sich Urlauber an die A43, gefolgt von der A48 und der A49. Anschließend an Valence, nehmen sie die A7 und danach die A9, die über Montpellier nach Vendres führt. Kommen Reisende aus dem Norden Deutschlands, beispielsweise aus Hamburg, kann mit rund 1.500 km gerechnet werden. Bei dieser Strecke geht es über Frankfurt am Main und Freiburg im Breisgau direkt nach Frankreich und dann ebenfalls über Valence in den Süden. Für Camper aus München oder Umgebung empfiehlt sich ein Halt auf halber Strecke beim Genfersee, um sich die Füße zu vertreten. Urlaubern mit Wohnsitz im Norden bietet sich der Regionale Naturpark Ballons des Vosges nach der französischen Grenze zu einer Rast an.

Gastronomie

Beim Camping in Vendres genießen Gäste gerne ein klassisches Frühstück mit einem Milchkaffee und einem Croissant oder einem Brioche – die traditionellen runden Hefebrötchen. Zu Mittag und am Abend stehen in Südfrankreich am Mittelmeer leichte Gerichte, wie schmackhafter Fisch, auf dem Speiseplan. Außerdem sind in dieser Region frische Austern besonders beliebt. Diese Spezialität kommt vorzugsweise gebacken, gefüllt oder gratiniert auf den Teller. Als Klassiker gelten jedoch rohe Austern, die mit Zitronensaft verfeinert sind.Der hier fromage genannte Käse spielt in ganz Frankreich eine bedeutende Rolle. Camper können sich hier durch unzählige Hart- und Weichkäsesorten durchprobieren. Dazu wird neben einem knusprigen Stück Baguette ein möglichst regionaler Wein gereicht.

Beste Reisezeit

Im Sommer können Reisende beim Camping in Vendres mit einem warmen Klima und viel Sonnenschein rechnen. In den Monaten Juli und August sind die Temperaturen mit durchschnittlich 27 Grad Celsius am höchsten. Das Wasser des Mittelmeers erwärmt sich in dieser Zeit auf um die 22 Grad Celsius, was zahlreiche Badefans anzieht. Die kältesten Monate sind Dezember, Januar und Februar mit rund 11 Grad Celsius. Aufgrund solch milder Winter ist Vendres für Urlauber das ganze Jahr über attraktiv. Vor allem Sportler schätzen die gemäßigten Temperaturen im Frühling und Herbst. In diesen Perioden herrschen in der Region zwischen 15 und 20 Grad Celsius vor, was ideale Bedingungen für beispielsweise Wanderer und Radfahrer darstellt.

Aktivitäten und Ausflüge

Abenteuerlustige begeben sich in Vendres‘ Umgebung auf eine Kanufahrt auf dem Fluss Hérault. Naturliebhaber unternehmen Spaziergänge im Tal von Salagou, und Kulturinteressierte erkunden Béziers oder Montpellier.

Ein einzigartiges Naturschauspiel im Salagou-Tal

Das Tal von Salagou liegt gute 60 km von Vendres entfernt und beeindruckt mit einer unvergleichlichen Landschaft. In diesem Gebiet ruht der Lac du Salagou, der von sanften Hügeln gesäumt wird. Besonders typisch und interessant ist die rote Farbe des Erdbodens rund um den See. Aber nicht nur Millionen Jahre altes rostrotes Sediment-, sondern auch schwarzes Basalt- und weißes Dolomitengestein bereichert diese Region. Im Süden des Lac du Salagou befindet sich das sehenswerte Felsenmeer Cirque de Mourèze. Diese bizarre Formen bildenden Kalkgesteine sollten bei einer Tour durch das Salagou-Tal nicht fehlen.

Kulturgüter in Vendres und Béziers

Kulturinteressierte besuchen das Zentrum von Vendres und besichtigen unter anderem die Kirche Saint-Étienne aus dem 14. Jahrhundert. Die benachbarte Mittelstadt Béziers beherbergt ebenfalls historische Kostbarkeiten. Urlauber erkunden die Kathedrale Saint-Nazaire, in der sie den Glockenturm für eine fabelhafte Aussicht besteigen. Ein weiterer Höhepunkt in Béziers ist die fast 250 m lange Brücke aus dem 12. Jahrhundert, die vor allem mit ihren 15 Bögen besticht.