Besonderheiten zum Camping in Hamburg

Die Campingplätze in und um Hamburg liegen gut verteilt in den verschiedenen Stadtteilen, sodass jeder den passenden Platz finden kann. Einige der Campingplätze liegen relativ zentral, so können Highlights wie das UNESCO-Welterbe Speicherstadt besichtigt werden, ohne eine lange Anfahrt in Kauf nehmen zu müssen. Wer lieber in der Natur campt, kann auf die etwas außerhalb gelegenen Plätze zurückgreifen. Auch an der Elbe gibt es einige Campingplätze. Hier steht man idyllisch direkt am Wasser und kann den großen Schiffen beim Vorbeiziehen zugucken. Mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln kann die Hamburger Innenstadt trotzdem schnell erreicht werden und auch Ausflüge in die Natur sind so leicht möglich.

Anreise

Hamburg lässt sich mit dem Auto oder dem Wohnmobil leicht erreichen, da mehrere Autobahnen direkt in die Hansestadt führen. Wer aus dem Süden kommt, nimmt am besten die A7, um Hamburg schnell zu erreichen. Als längste Autobahn Deutschlands verläuft sie durch die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Wer aus Nordrhein-Westfalen kommt, reist am besten über die A1 an und für alle Berliner führt die A24 direkt nach Hamburg. Wer den langen Weg aus dem Süden vor sich hat, kann zum Beispiel am Autohof Gramschatzer Wald eine Pause einlegen. Von Wald und Feldern umgeben, kann man hier seine Reserven auftanken und sich mit einem Mittagessen stärken. Hier gibt es sogar eine Autobahnkapelle und einen Barfußpfad, auf dem man sich in der Natur von der Fahrt erholen und neue Kräfte sammeln kann. Der kleine Rundgang führt dabei in 20 Minuten, die große Runde in 60 Minuten über Tannenzapfen, Felder und Wiesen.

Gastronomie

Wer die Hamburger Küche kennenlernen will, sollte den Wecker am Sonntag zeitig stellen und einen Ausflug zum kultigen Fischmarkt unternehmen. Marktschreier werben hier für frischen Fisch, Krabben und leckere Fischbrötchen. Auch in Restaurants wird traditionell viel Fisch serviert: Aalsuppe, Pannfisch und Labskaus stehen unter anderem auf der Speisekarte. Letzteres gilt als klassisches Seemannsgericht, da es besonders lange haltbar ist. Hauptbestandteil ist ein Brei, der aus roter Beete, Kartoffeln und Pökelfleisch hergestellt wird. Serviert wird er meistens mit Spiegelei, saurer Gurke und Rollmops. Wer noch ein erfrischendes Getränk aus der Hafenstadt dazu bestellen will, sollte das Hamburger Kultbier Astra probieren.

Beste Reisezeit

Das Hamburger Klima ist von maritimen Einflüssen und vorherrschenden Westwinden geprägt, was für milde Winter und nicht allzu heiße Sommer sorgt. Im Winter liegen die Temperaturen im Durchschnitt nur knapp unter dem Gefrierpunkt. In den Sommermonaten ist es tagsüber mit bis zu 22 Grad Celsius angenehm warm. Durch die Küstennähe gibt es in Hamburg viele Regentage, an denen man es sich im Wohnmobil oder in einem Café gemütlich machen kann. Die besten Monate, um nach Hamburg zu reisen und die Stadt zu erkunden sind die Monate Mai und Juni. Dann regnet es weniger, die Sonne scheint lange und die Tagestemperaturen liegen durchschnittlich bei 17 bis 21 Grad Celsius.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Speicherstadt: Als weltweit größter zusammenhängender Lagerhauskomplex wurde die Hamburger Speicherstadt 2015 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.
  • Elbphilharmonie: Das gläserne Konzerthaus in geschwungenem Design wurde 2016 mit dem Ziel ein Kulturdenkmal für alle zu sein eröffnet.
  • Reeperbahn: Im wohl bekanntesten Vergnügungsviertel Deutschlands kann man sich in zahlreichen Clubs die Nächte um die Ohren schlagen.
  • Miniatur Wunderland: Mitten in der Speicherstadt ist eine ganze Welt in Miniaturgröße entstanden. Mit rund 1500 Quadratmetern ist das Wunderland die größte Modelleisenbahnanlage der Welt.
  • St. Michaeliskirche: Mit seinen 132 Metern bietet „der Michel“ eine beeindruckende Aussicht auf die Stadt.

Top 2 Insidertipps

  • St. Pauli Musical „Heiße Ecke“: Die großen Musicals in Hamburg kennt jeder, doch die Tickets sind nicht für jeden erschwinglich. Nicht weniger unterhaltsam, aber deutlich günstiger geht es in St. Pauli beim Musical „Heiße Ecke“. Nicht selten sogar als bestes Musical der Hafenstadt bezeichnet werden hier kleine und große Geschichten einer Nacht auf dem bekanntesten Kiez Hamburgs erzählt.
  • Entspannen im Park Fiction: Seit den 1990ern findet man am Fischmarkt in Altona eine außergewöhnliche Grünfläche, die als künstlerisches Projekt entstanden ist. Unter künstlichen Palmen kann man hier entspannen und den Ausblick auf die Elbe genießen.

Aktivitäten und Ausflüge

In Hamburg gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten in der Stadt und Ausflüge in die Umgebung. Bei einer Geocachingtour oder einer Hafenrundfahrt kann man die Stadt kennenlernen. Wer in die Natur will, kann zum Beispiel einen Ausflug an die Nordsee oder eine Radtour entlang der Elbe machen.

Der Klassiker: Hamburger Hafenrundfahrt

Eine Hafenrundfahrt gehört zu Hamburg wie das Ampelmännchen zu Berlin! Verschiedene Anbieter bieten Fahrten von einer halben bis zu zwei Stunden an. Bei der großen Hafenrundfahrt vom Barkassen Meyer geht es mit dem Schiff je nach Wasserstand unter anderem in die Speicherstadt, vorbei an den Hamburger Elbbrücken, den Containerterminals, den großen Blohm + Voss Docks. Dazu gibt es humorvoll präsentierte Informationen zur Hafenwelt Hamburgs.

Wattwanderung an der Nordsee

Von Hamburg ist es nicht mehr weit an die Küste. Mit dem Auto erreicht man in knapp eineinhalb Stunden Friedrichskoog an der Nordsee. Hier kann man bei einer Tour ins Watt mitmachen und das Wunder der Ebbe mit allen Sinnen erleben. Mit den Füßen durch den Schlamm lernt man mehr über die Tierwelt des Watts und die Entstehung des Wattenmeers. Wer will, kann auch bei einer speziellen Tour zum Krabbenfischen mitmachen.

Events

März - Dezember

  • Hamburger SommerDOM: Dreimal im Jahr öffnet in der Hansestadt das größte Volksfest des Nordens seine Tore – der Hamburger SommerDOM. Dann kann man auf dem Heiligengeistfeld Riesenrad und Achterbahn fahren und sich den Magen mit Bratwürstchen, Zuckerwatte und Co. vollschlagen.

August

  • Christopher Street Day: Jedes Jahr im August verwandelt sich Hamburg in eine riesige, bunte Parade. Hetero, Homo-, Bi- und Transsexuelle gehen auf die Straße, um sich für die Gleichberechtigung aller Sexualitäten einzusetzen und die Vielfalt zu feiern.
  • Internationales Sommerfestival: Wenn die Theater Sommerpause machen, blüht die Kultur zum Internationalen Sommerfestival erst so richtig auf. Drei Wochen lang geben internationale Künstler dann Theaterstücke, Tanz und Performances in der Spielstätte Kampnagel zum Besten.

September - Oktober

  • Harbour Front Literaturfestival: Am Hamburger Hafen kommen jedes Jahr im Spätsommer Autoren und Literaturbegeisterte zusammen, um sich über neue Werke auszutauschen. Einige der Lesungen finden sogar auf dem Wasser statt.